Veranstaltungen

21. September 2017, Berlin: Interesse oder Verdrossenheit? Politische Jugendbildung in Mittel- und Osteuropa

Die politische Wende im Jahr 1989 brachte grundsätzliche Umbrüche in Mittel- und Osteuropa und zeitweise große Mehrheiten für eine demokratische Ordnungsstruktur mit sich. Es waren vor allem aus der Bevölkerung heraus initiierte Freiheitsbewegungen, an denen auch viele junge Menschen beteiligt waren, die zu den Veränderungen in der Region führten. Heute sehen wir uns aber in zahlreichen Ländern der Region mit einer verbreiteten Politikverdrossenheit sowie starken antidemokratischen und antieuropäischen Strömungen konfrontiert. Aus Anlass der Bundestagswahlen und zur Erörterung der in Deutschland und Osteuropa praktizierten Wahlen für Kinder und Jugendliche (U18 bzw. M18) berichten VertreterInnen der Jugendarbeit aus Deutschland, Russland, der Ukraine und Georgien in einem Podiumsgespräch über die Situation und Erfahrungen der Jugendbildungsorganisationen in den Ländern. Unter anderem stellen sie sich der Frage „Welcher Jugend gehört die Zukunft?“ und berichten über die Herausforderungen in deren unterschiedlichen politischen Systemen.
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22. September 2017, Berlin: Abschlusspräsentation des Forschungsprojekts zum Alltagserleben von Kindern in Unterkünften

Was bedeutet es für junge Kinder in einer Erstaufnahmeeinrichtung, Not- oder Gemeinschaftsunterkunft in Berlin zu leben? Wie das Titelzitat eines 6-jährigen Jungen: „Ich will ein echtes Haus“ verdeutlicht, werden diese Unterkünfte als anders, nicht normal, nicht „echt“ erlebt. Sie werden als Provisorien eingerichtet und doch verbringen neu ankommende Familien hier mehrere Monate bis Jahre. Wie gestalten Kinder bis 6 Jahre ihr Leben in diesen Einrichtungen? Wie nutzen sie Spiel- und Handlungsräume? Welche Beziehungsnetzwerke haben sie? Mit welchen Zuschreibungen, Diskriminierungen und Kinderrechtsverletzungen werden sie konfrontiert und wie gehen die Kinder, ihre Familien und die Mitarbeitenden der Unterkünfte damit um? Diesen und vielen Fragen mehr ist das am INIB e. V. der Evangelischen Hochschule Berlin und dem ISTA/Fachstelle Kinderwelten angesiedelte Forschungsprojekt mittels partizipativer Methoden der qualitativen Sozialforschung über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren nachgegangen. Die Abschlusstagung stellt die Forschungsergebnisse der ethnographisch-explorativen Studie vor und gibt Raum zur Diskussion, zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Anmeldeschluss ist der 11. Juli 2017.
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22. September 2017, Berlin: „Ich will ein echtes Haus“ – Abschlusspräsentation des Forschungsprojekts zum Alltagserleben von jungen Kindern in Unterkünften für geflüchtete Menschen

Was bedeutet es für junge Kinder in einer Erstaufnahmeeinrichtung, Not- oder Gemeinschaftsunterkunft in Berlin zu leben? Wie das Titelzitat eines 6-jährigen Jungen: „Ich will ein echtes Haus“ verdeutlicht, werden diese Unterkünfte als anders, nicht normal, nicht „echt“ erlebt. Sie werden als Provisorien eingerichtet und doch verbringen neu ankommende Familien hier mehrere Monate bis Jahre. Wie gestalten Kinder bis 6 Jahre ihr Leben in diesen Einrichtungen? Wie nutzen sie Spiel- und Handlungsräume? Welche Beziehungsnetzwerke haben sie? Mit welchen Zuschreibungen, Diskriminierungen und Kinderrechtsverletzungen werden sie konfrontiert und wie gehen die Kinder, ihre Familien und die Mitarbeitenden der Unterkünfte damit um? Diesen und vielen Fragen mehr ist das am INIB e. V. der Evangelischen Hochschule Berlin und dem ISTA/Fachstelle Kinderwelten angesiedelte Forschungsprojekt mittels partizipativer Methoden der qualitativen Sozialforschung über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren nachgegangen. Die Abschlusstagung stellt die Forschungsergebnisse der ethnographisch-explorativen Studie vor und gibt Raum zur Diskussion, zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung.
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22. – 23. September 2017, Bonn: Seminar zu Fördermöglichkeiten für entwicklungspolitisch aktive migrantische Organisationen

Das Seminar richtet sich an Personen aus entwicklungspolitisch engagierten Migrantenorganisationen, die bisher noch keine oder sehr wenige Erfahrungen mit Förderung und Antragstellung haben. Neben einem Überblick über die Förderlandschaft werden Förderinstrumente für Projekte der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland sowie zur Armutsbekämpfung im Ausland vorgestellt. An Thementischen werden die Förderprogramme konkret besprochen. Darüber hinaus gibt es Raum für Übungen, Austausch, Vernetzung und individuelle Fragen. Veranstalter ist die Fachstelle entwicklungspolitische Beratung und Vernetzung – Mitmachzentrale der Engagement Global in Abstimmung mit bundesweiten Verband Migration, Entwicklung und Partizipation (MEPa) e.V.
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22. – 24. September 2017, Loccum: Kommunen als Impulsgeber der Demokratie in schwierigen Zeiten. Wie können wir gemeinsam zukunftsfähige Lösungen finden?

In Zeiten, in denen vieles in Frage steht und die vom Willen zum Aufbruch und Mut zur Erneuerung, aber auch von Verunsicherung, Ängsten und Ausgrenzung geprägt sind, diskutieren wir u.a. über folgende Fragen: Welche Impulse gehen heute von Kommunen und Zivilgesellschaft zur Weiterentwicklung der Demokratie aus? Wie gehen sie mit den gegebenen Herausforderungen um? Wie können Einwohner/innen, Politik und Verwaltung konstruktiv zusammenarbeiten und gemeinsam zukunftsfähige Lösungen finden?
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22. – 24. September 2017, Loccum: Kommunen als Impulsgeber der Demokratie in schwierigen Zeiten. Wie können wir gemeinsam zukunftsfähige Lösungen finden?

Kommunen sind zentrale Orte der demokratischen Meinungsfindung und Willensbildung. Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung suchen hier – im besten Fall gemeinsam – nach guten Lösungen für die Fragen der Zukunft. Es werden Konflikte ausgetragen und Meinungsverschiedenheiten bearbeitet und es wird um Lösungen gerungen. Kein Wunder, dass gerade aus den Kommunen wichtige Anregungen und neue Ideen kommen, um demokratische Dialog- und Aushandlungsprozesse zu gestalten: Kommunen und Zivilgesellschaft sind wichtige Impulsgeber für die Weiterentwicklung der Demokratie. Doch was heißt das gerade heute? In Zeiten, in denen vieles in Frage steht und die von Verunsicherung, Wut, Ängsten und Ausgrenzung, aber auch vom Willen zum Aufbruch und Mut zur Erneuerung geprägt sind. Welche Impulse gehen vor diesem Hintergrund heute von der Zivilgesellschaft und den Kommunen aus? Wie gehen sie mit den gegebenen Herausforderungen um? Wie können Einwohner/innen, Politik und Verwaltung unter den gegebenen Bedingungen konstruktiv zusammenarbeiten und gemeinsam zukunftsfähige Lösungen für die anstehenden Aufgaben finden? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich das Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie vom 22.-24. September 2017. Der Tagungstitel lautet: »Kommunen als Impulsgeber der Demokratie in schwierigen Zeiten. Wie können wir gemeinsam zukunftsfähige Lösungen finden?«.
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25. September 2017, Berlin: Vom Reden zum Handeln Reihe "Streit ums Politische: Raus, auf die Straße"

Heinz Bude, Soziologe, im Gespräch mit Gesa Ziemer,Professorin für Kulturtheorie und kulturelle Praxis in Hamburg, über konstruktive Öffentlichkeiten im komplexen Kräftefeld der Stadt. In Zusammenarbeit mit der Schaubühne am Lehniner Platz. Der öffentliche Raum wird in vielen Städten aufgrund von hoher Verdichtung zukünftig zunehmend umkämpft. Eine emanzipierte Bürgerschaft will Stadt nicht mehr nur diskutieren, sondern diese auch aktiv mitgestalten. Heterogene Akteure agieren politisch, indem sie sich (komplizitär) zusammenschließen und konstruktive Öffentlichkeiten herstellen. Im Sinne einer Performing Citizenship arbeiten sie damit längst nicht mehr in Nischen, sondern fordern offizielle Instanzen heraus, mit diesen zu kollaborieren und ihre Strukturen anzupassen.
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27. September 2017, Berlin: Berlin Capital Club zum Thema "Wir sind Europa!"

Europa ist mehr als die Nähe seiner Staaten zueinander, mehr als politische und wirtschaftliche Netzwerke, mehr als eine Verordnung von oben. 2017 startet das dreijährige Projekt Wir sind Europa!, das die Stiftung Zukunft Berlin, das Walter Hallstein Institut der Humboldt Universität zu Berlin sowie die Internationalen Journalisten Programme e.V. gemeinsam initiiert haben und das von der Stiftung Mercator gefördert wird. Das Projekt will die Bürgerinnen und Bürger Europas sowie die Städte und Regionen aus der Rolle des besorgten Zuschauers in die des mitverantwortlichen Akteurs bringen. Mit gezielten Veranstaltungen an Orten abseits der Metropolen wollen wir Menschen erreichen, die Europa kritisch gegenüberstehen, und gleichzeitig pro-europäische Aktivisten bestärken.  
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27. September 2017, Berlin: Peace and Urban Space: Berlin in the 20th Century

Städte und städtischer Raum waren im 20. Jahrhundert in vielerlei Hinsicht Gegenstand militärischer Planungen und Orte der Militarisierung. Weniger bekannt dagegen ist, dass sie zur selben Zeit aber auch immer zentrale Räume für Friedensaktivitäten und Abrüstungspläne verschiedener Akteure dar. Der Abendvortrag von Prof. Dr. Dorothee Brantz (Center for Metropolitan Studies, TU Berlin) wird diese dynamischen Beziehungen zwischen Stadtraum und Frieden am Beispiel der Stadt Berlin nach 1945 ergründen. Die öffentliche Veranstaltung (in englischer Sprache) eröffnet die Tagung ‘Peace Initiatives and Urban Space in the 20th Century’, die vom Arbeitskreis Historische Friedens- und Konfliktforschung (AKHF) in Zusammenarbeit mit dem Archiv Grünes Gedächtnis vom 27.-29. September 2017 veranstaltet wird.
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27. September 2017, Berlin: Zwischen Kriminellen und Freiheitskämpfern: Journalistische Recherche im Darknet

Das Darknet gilt als einer der letzten Orte, in der Recht und Moral nicht zählen: Drogendealer und Waffenhändler bieten unverhohlen ihre Ware an, Hacker handeln mit Überwachungswerkzeugen. Das „finstere Netz“ hat daher einen schlechten Ruf, obwohl es in vielen Ländern auch als Mittel dient, Zensur und Überwachung zu umgehen. Journalisten berichten bisher meist über das Darknet, wenn Ermittlern ein Schlag gegen illegale Foren- und Handelsplätze gelungen ist. In diesem Workshop sollen die Teilnehmer lernen, nicht nur über, sondern auch aus dem Darknet heraus zu berichten. Neben technischen Grundlagen wird vor allem vermittelt, welches Rüstzeug Journalisten für eine Darknet-Recherche benötigen und wo Storys zu finden sind. Es eignet sich vor allem für Rechercheure, die zu Rechtsradikalismus, organisierter Kriminalität (vor allem Drogen- und Waffenhandel) sowie Hacking arbeiten und einen langen Atem mitbringen.
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