Publikationen

23. Februar 2017

Miteinander in Vielfalt – Ein Leitbild für die Einwanderungsgesellschaft

Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.)

Miteinander in Vielfalt – Ein Leitbild für die Einwanderungsgesellschaft

Ein Einwanderungsland ist Deutschland seit langem. Zu einer echten Einwanderungsgesellschaft muss das Land erst noch werden. Das "Leitbild für die Einwanderungsgesellschaft", das die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Berlin vorgestellt hat, versteht sich als Richtschnur und Impulsgeber für die Gestaltung dieses notwendigen Prozesses. Mit dem Leitbild will die Friedrich-Ebert-Stiftung zu einem öffentlichen Dialog anregen über die Frage, wie die Menschen in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland zusammenleben wollen. "Der viel beschworene gesellschaftliche Zusammenhalt ist nicht statisch, sondern ein Prozess, der permanent auszuhandeln ist – mit den Gestaltungsmöglichkeiten, die unsere Demokratie bereithält. Das Leitbild leistet genau dazu seinen Beitrag", sagte Dr. Dietmar Molthagen, Koordinator der Kommission seitens der Friedrich-Ebert-Stiftung.
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23. Februar 2017

Zero Project Report 2017

The Zero Project / Essl Foundation (Hrsg.)

Zero Project Report 2017

The Zero Project has published its new Report on Employment and Vocational Education & Training. Awards have been made to 56 Innovative Practices and 11 Innovative Policies. These can be found on the newly designed website. Most of the award winners will be present at the Zero Project Conference 2017, which starts on February 22 at the UN Headquarters in Vienna. Social Indicators in the report compare the implementation of the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities in 120 countries as well as Goal 8 of the Sustainable Development Goals (SDGs).
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22. Februar 2017

Sprache lernen mit Herz und Hand: Transfer einer Drachenbootbau-Maßnahme mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Sprache lernen mit Herz und Hand: Transfer einer Drachenbootbau-Maßnahme mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Sprache ist der einer der entscheidenden Schlüssel zur Integration geflüchteter Menschen. Um jungen Menschen einen Einstieg in die deutsche Sprache zu ermöglichen, organisierte die Stiftung Bethel ein Sprachcamp für junge unbegleitete Flüchtlinge in einer ihrer Clearing-Einrichtungen. Die Bertelsmann Stiftung förderte diese Fortbildung, die Tätigwerden und Lernen in einen Kontext stellte. Eine Gruppe junger Männer baute innerhalb einer Woche ein Drachenboot. Diese Tätigkeit war mit einer intensiven Sprachförderung verbunden: Die jungen Männer erlernten die für diesen Arbeitskontext notwendigen Vokabeln und die erforderlichen grammatischen Strukturen. Ziel der vorliegenden Broschüre ist es, die Frage zu beleuchten, wie diese Idee für die Zielgruppe junge Flüchtlinge in andere Kontexte transferiert werden kann, welche Bedingungen für das Gelingen eines solchen Projektes vorliegen und welche besonderen Erfahrungen Nachahmer berücksichtigen sollten.
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22. Februar 2017

Mapping and responding to the rising culture and politics of fear in the European Union

Demos (Ed.)

Mapping and responding to the rising culture and politics of fear in the European Union

In a new study led by Christine Hübner, a d|part research team is presenting new insights into fears of people in Germany in relation to the European Union and analyses those in depth. Expanding those analyses, the findings on the attitudes of citizens in the country are contrasted with views by political decision makers. Using this interplay, the study can uniquely show in which areas political elites understand the people in the country and for which areas there are specific deficits that could lead to wrong evaluations. In the analysis of representative survey data and interviews with decision makers the study identified the following key insights: A majority of Germans now hold fears about the EU’s impact on their national prosperity and quality of life, including on social security (53%) and the cost of increasing payments to the EU (52%). Significant minorities are also worried about the EU’s role in eroding German national identity (45%), and the threat it poses to jobs (42%) // Despite these concrete concerns, interviews conducted with political elites showed that politicians believe public fears to be a generalised response to global crises and insecurity. They are believed to be projected on rather than directly related to the EU // Less than 15% of citizens show a pattern of generalised fear with regard to the EU. Most citizens are concerned about distinct policy areas. Supporters of the CDU/CSU are more concerned about EU budgetary payments and a loss of national identity than those who identify with the Social Democrats, SPD // In the report, d|part experts offer suggestions for how to bridge the gap between citizens and politicians. The researchers reject simplistic initiatives such as merely providing Interrail tickets for young EU citizens. Those efforts alone cannot achieve deep transformations of perceptions about the EU. Instead, politicians have to be supported in engaging with the concrete worries of people directly. The study was conducted for the London-based think tank Demos. It is part of a Europe-wide project on fear and populism in Europe.
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22. Februar 2017

Berufliche Bildung und Qualifizierung für junge Geflüchtete

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Berufliche Bildung und Qualifizierung für junge Geflüchtete

Bildung und Qualifizierung spielen eine wesentliche Rolle bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt und damit auch in die Gesellschaft. Die hohe Zahl der neu Zugewanderten sowie deren unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen und kulturellen Hintergründe stellen die Berufliche Bildung jedoch vor große Herausforderungen, die sie mit neuen Konzepten systematisch und nachhaltig bewältigen muss. Vieles ist dabei in kurzer Zeit schon auf den Weg gebracht worden, es bedarf zugleich aber noch weiterer sozial- und bildungspolitischer Interventionen. Die vorliegende Broschüre „Berufsausbildung in einer Einwanderungsgesellschaft - Praxis gestalten“ ermöglicht Einblicke in bereits bestehende Bildungsangebote, Konzepte und Fördermaßnahmen des Bundes und der Länder in den Bereichen Sprachförderung, Berufsvorbereitung und anerkannte Berufsausbildung. Zudem benennt sie die wesentlichen Herausforderungen und weiteren Handlungsbedarfe für eine gelingende Integration in Ausbildung.
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21. Februar 2017

Citizen Activism and Mediterranean Identity – Beyond Eurocentrism

Gianluca Solera

Citizen Activism and Mediterranean Identity – Beyond Eurocentrism

This book explores the commonalities between the struggles of the last years around the Mediterranean and tries to find the cultural roots of this season of protests and activism against repression and a growing systemic crisis. Who are their main characters? How has mobility of ideas and persons contributed to it? Why has the Mediterranean become the cradle of civil resistance? And how can one make sure that what has begun bears fruit? The author discusses how a strategic action of social movements and activists from both Europe and the Arab world can build the basis for a grassroots project for integration between the two shores, where mobility is at the core: on the one hand, mobility of ideas, activists, men and women of culture and other key-players, and trans-national strategizing; on the other hand, challenging the paradigms of visa policies and striving for a space of safe human mobility as one of the steps of a grassroots Mediterranean citizens project. Providing argument to a new theory of social mobilization, this book will be of interest to scholars of European and Arab politics as well as to political activists in the region.
Palgrave Macmillan 2017, ISBN 978-3-319-45960-8, 147 pages, 53,49 €
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21. Februar 2017

Administrative Governance Kommunalverwaltung in lokaler Politikgestaltung mit Zivilgesellschaft

Andrea Walter

Administrative Governance Kommunalverwaltung in lokaler Politikgestaltung mit Zivilgesellschaft

Andrea Walter untersucht Chancen und Herausforderungen für Kommunalverwaltung in lokaler Politikgestaltung mit Vereinen und Verbänden am Beispiel einer Fallkommune. Sie illustriert das Rollenverständnis von Kommunalverwaltung sowie die Bedeutung von Interaktionsregeln und des lokalen Kontextes. Auf dieser Basis entwickelt sie ein Modell administrativer Governance. Ihre Befunde ordnet sie in den Kontext lokaler Governance, kooperativen Verwaltungshandelns und Fragen der Legitimation ein. Die Autorin beleuchtet damit eine bislang wenig beachtete Facette von Kommunalverwaltung, die primär als Zuarbeiterin von Politik gilt. Dabei umfasst ein wesentlicher Teil ihrer Arbeit auf lokaler Ebene die Interaktion mit (organisierter) Zivilgesellschaft – in Zeiten knapper Kassen und zunehmender Beteiligungsprozesse gilt dies umso mehr.
Springer VS 2017, ISBN: 978-3-658-15679-4, 251 Seiten, 44,99 €
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21. Februar 2017

Perspektiven sozialer Demokratie in der Postdemokratie

Oliver Eberl, David Salomon (Hrsg.)

Perspektiven sozialer Demokratie in der Postdemokratie

Der Band untersucht die Perspektiven sozialer Demokratie in der Postdemokratie anhand zweier Leitfragen: Stellt Postdemokratie wirklich eine stabile Ordnung dar oder doch nur einen Zwischenzustand zu einer autoritären Überwindung der politischen Demokratie? Welche demokratischen Formen der Überwindung von Postdemokratie können zugleich als Verwirklichung sozialer Demokratie begriffen werden? Untersucht werden in diesem Zusammenhang sowohl Modelle, die helfen, das Postdemokratietheorem zu spezifizieren als auch die Bedeutung von Formen der Transnationalisierung für die postdemokratische Tendenz und Varianten einer sozialen Demokratie (globale soziale Rechte, Europäische Integration).
Springer VS 2017, ISBN: 978-3-658-02723-0, 251 Seiten, 39,99 €
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21. Februar 2017

Zivilgesellschaftliche Organisationen ohne Jugend?

Mareike Alscher

Zivilgesellschaftliche Organisationen ohne Jugend?

Zivilgesellschaftliche Organisationen wie Vereine, Stiftungen und gGmbHs haben vermehrt Nachwuchssorgen im Bereich der Mitgliedschaft und des freiwilligen Engagements. Viele von ihnen sehen sich mit dem Problem der Überalterung ihrer Strukturen konfrontiert. Oft heißt es, die Jugend von heute sei für dieses Problem verantwortlich, weil sie sich nicht mehr langfristig engagieren und an eine Organisation binden will. Im Unterschied hierzu werden die Organisationen, in denen das Engagement stattfindet, deutlich weniger als eine mögliche Ursache für das Überalterungsproblem gesehen. Die Untersuchung Zivilgesellschaftliche Organisationen ohne Jugend? geht deshalb der Frage nach, inwiefern junge Menschen als Mitglieder, Engagierte und ehrenamtliche Funktionsträger in zivilgesellschaftlichen Organisationen bzw. Nonprofit-Organisationen vorhanden sind. Davon ausgehend werden die Aktivitäten von zivilgesellschaftlichen Organisationen aufgezeigt, die sie im Rahmen einer Nachwuchsarbeit verfolgen. Hierbei geht es um konkrete Instrumente und Maßnahmen aber auch um Einstellungen, die eine stärkere Einbindung junger Menschen fördern. Um eine umfassende Erklärung für die Engagementsituation junger Menschen in zivilgesellschaftlichen Organisationen zu gewährleisten, werden neben den Organisationen auch individuelle und gesellschaftliche Voraussetzungen für ein junges Engagement beschrieben.
De Gruyter Oldenburg 2017, ISBN 978-3-11-052655-4, 316 Seiten, 49,95
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7. Februar 2017

Mittler – Macher – Protestierer in der Stadtentwicklung

Olaf Schnur, Sebastian Beck

Mittler  –   Macher  – Protestierer in der Stadtentwicklung

Das Debattenbuch betrachtet neue Rollen intermediärer Akteure. Wie gelingt es, Bürgerinteressen bei Stadtentwicklungsthemen wieder stärker in demokratische Aushandlungs- und Entscheidungsprozesse zu bringen? Eine These des jetzt vom Bundesverband herausgegebenen und im Jovis Verlag erschienenen Debattenbuchs ist, dass ein großes Potenzial in der sich stark verändernden Akteursgruppe der Intermediären liegt. Mit dem Verbandstag 2015 startete der vhw eine Debatte zu den intermediären Akteuren, einer zuletzt wenig beachteten Akteursgruppe in der Stadtentwicklung. Mit der Veröffentlichung stellt der Bundesverband einen pointierten, praxistauglichen Text zur Diskussion und will gleichzeitig eine Brücke zwischen Theorie und Praxis schlagen. Mittlerweile stehen die Intermediären als Mittler, Macher und Protestierer nicht mehr nur für den Transfer zwischen „System“ und „Lebenswelt“, sondern für eine netzwerkartige Koproduktion und neue Regelungs-, Steuerungsformen zwischen Kommune, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Nur, wer um die Rollenveränderungen in der untersuchten Akteursgruppe weiß, sie erkennen und nutzen kann, wird gut kommunizieren und aushandeln können. Das Buch wendet sich gleichzeitig sowohl an stadtentwicklungspolitische als auch an akademische Akteure, die alle Seiten (Kommune, Wirtschaft, Bürgerschaft) gewinnbringend in Vermittlungs- und Aushandlungsprozesse einbeziehen möchten.
Jovis Verlag 2016, ISBN 978-3-86859-442-3, 128 Seiten, 12,95 €
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