Publikationen

11. Mai 2015

Hilflose Entwicklungshilfe?

Stiftung Marktwirtschaft (Hrsg.)

Hilflose Entwicklungshilfe?

Seit Jahrzehnten ist die internationale Gemeinschaft darum bemüht, die Lebensverhältnisse und ökonomischen Perspektiven der in Armut lebenden Menschen dieser Welt zu verbessern. Zu diesem Zweck fließen immer mehr öffentliche Entwicklungsgelder der reicheren Länder in wohlgemeinte Entwicklungshilfeprojekte. Dass dabei versucht wird, eine Entwicklung „von außen“ herbeiführen zu wollen, geht jedoch oftmals an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen vor Ort vorbei. Vielmehr werden dadurch ineffiziente Strukturen und korrupte Verhaltensweisen zementiert. Die Nachhaltigkeit dieser Entwicklungsstrategie scheint daher längst überholt und sollte reformiert werden – vor allem im Hinblick auf die Ausgestaltung der Post-2015-Agenda der Vereinten Nationen, bei der sogenannte „Nachhaltige Entwicklungsziele“ formuliert werden sollen. Inwieweit ein konsequenteres Umdenken in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit notwendig ist, zeigt das Argument Nr. 128 „Hilflose Entwicklungshilfe?“ der Stiftung Marktwirtschaft. Die Studie plädiert für eine stärkere Orientierung der Entwicklungszusammenarbeit an grundlegenden marktwirtschaftlichen Prinzipien. Es sollten die richtigen Anreize gesetzt sowie Chancengerechtigkeit und Selbsthilfemöglichkeiten gewährleistet werden. Die Entwicklungsländer sollten vermehrt als zukunftsfähige Wirtschaftspartner und weniger als bloße Hilfsempfänger betrachtet werden, damit sie sich selbst und eigenverantwortlich aus ihrer Armut befreien können.
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7. Mai 2015

Interfaces of Science and Policy and the Role of Foundations

Stiftung Mercator (Hrsg.)

Interfaces of Science and Policy and the Role of Foundations

Science and policy are two fundamentally different domains in our society, each with their own distinct logical principles. And yet there is contact between them on a variety of levels; indeed it would appear that interaction increases according to the frequency and intensity of such contact. What is the current state of the relationship between science and policy? What precisely is happening at the very different interfaces – as regards public-sector funding of science, for instance, or in the area of scientific policy advice? If we compare Germany with other countries, where will we find similar developments, and where can different trends be observed? Seeking answers to these and other questions, Stiftung Mercator teamed up with the University of Bonn’s Forum Internationale Wissenschaft, the Science Policy Research Unit of the University of Sussex and the Stanford Center on Philanthropy and Civil Society to stage a two-day conference on “Interfaces of Science and Policy and the Role of Foundations”.
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19. März 2015

The Hedgehog and the Beetle – Disruption and Innovation in the Civil Society Sector

Burkhard Gnäring

The Hedgehog and the Beetle – Disruption and Innovation in the Civil Society Sector

Highly successful, widely trusted and globally applauded, international civil society organisations (ICSOs) such as Oxfam, Greenpeace and Amnesty International are major players on the global stage. However, fundamental change in the outside world threatens their role and future existence: Shrinking space for civic participation hinders their work in many countries; climate change, persistent poverty and growing inequality make it harder for them to achieve their missions; and the rise of the internet disrupts their business models. At the same time ICSOs are needed more than ever. As humanity reaches and increasingly oversteps the limits of the resources our planet provides and the pollution it absorbs we urgently have to embark on the transition towards a sustainable, fair and equitable world. Governments on their own will not be able to undertake this transition. Effective civil society organisations have to help charting the way, setting positive examples and bringing citizens on board. The Hedgehog and the Beetle describes the key features of effective global civil society organisations and charts the journey today’s ICSOs have to undertake to turn themselves into successful drivers of the transition.

The book will be launched on 21 April 2015.

Lulu Press, 2015, ISBN 978-1-326-15094-5 (E-Book 978-1-326-19120-7), 265 Seiten, 18,90€ (E-Book 10,80€)

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10. März 2015

Zeitwohlstand – Wie wir anders arbeiten, nachhaltig wirtschaften und besser leben

Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. (Hrsg.)

Zeitwohlstand – Wie wir anders arbeiten, nachhaltig wirtschaften und besser leben

Was ist heutzutage eigentlich Wohlstand? Wie können wir leben, so dass es allen Menschen gut geht und wir innerhalb der ökologischen Grenzen wirtschaften? Die Lösung könnte in einer anderen Wertschätzung von Zeit liegen. Die Autorinnen und Autoren stellen deshalb die Frage, was eigentlich ein gutes Leben ist und betrachten die Rolle von Zeit, Arbeit und einer intakten Umwelt für unser Wohlbefinden. Leicht verständlich und doch fachlich fundiert bietet das Buch einen anregenden Einstieg in die Debatte um nachhaltiges Wirtschaften und entwickelt Visionen einer gerecht gestalteten Zukunft. Und falls Sie gerade zwei supraleitfähige Rohre und etwas Helium zur Hand haben, können Sie mit der enthaltenen Anleitung sogar eine Zeitmaschine bauen. oekom verlag München, 2013, ISBN-13: 978-3-86581-476-0, 112 Seiten, 16.95 €
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23. Januar 2015

Soziale Innovationen im Aufwind: Leitfaden zur Förderung sozialer Innovationen für nachhaltigen Konsum

Umweltbundesamt (Hrsg.)

Soziale Innovationen im Aufwind: Leitfaden zur Förderung sozialer Innovationen für nachhaltigen Konsum

Der Leitfaden des Bundesumweltamtes zeigt, welche Typen sozialer Innovationen es gibt, ihre Charakteristika und wie ihre Potenziale systematisch gefördert werden können. So lassen sich soziale Innovationen unterscheiden in die Typen „Konsumgemeinschaften“ (Tauschbörsen, Leihläden),„Do-it-yourself“ (Nähcafés, Reparatur-Werkstätten),“Do-it-together“(Urban Gardening), „Nutzen intensivierender Konsum“ (Carsharing) oder „Strategischer Konsum“. Fördermöglichkeiten wären zum Beispiel Plattformen für den Austausch, Auslobungen von Ideenwettbewerben oder finanzielle Unterstützung. Die Broschüre richtet sich an Politik, Verwaltung, Stiftungen, Umwelt- und Verbraucherorganisationen, Bildungseinrichtungen sowie an Bürgerinnen und Bürger.
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20. Januar 2015

Studie: Schule, und dann?

Vodafone Stiftung und Institut für Demoskopie Allensbach

Studie: Schule, und dann?

Herausforderungen bei der Berufsorientierung von Schülern in Deutschland

Eine unter Schülern und Eltern in Deutschland durchgeführte Umfrage durch das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Vodafone Stiftung ergab, dass  sich nur gut die Hälfte der Schüler in Deutschland (56 Prozent) ausreichend über ihre beruflichen Möglichkeiten informiert fühlt. Von denen, die Informationsdefizite beklagen, Schüler an Sekundarschulen und Gymnasien gleichermaßen, geben 54 Prozent an, nicht zu wissen, welche Berufe gute Zukunftsaussichten bieten. Gleichzeitig rangiert die Zukunftsbranche des IT- und Computersektors auf dem letzten Platz der von Schülern benannten Traumberufe. Angebote der Bundesagentur für Arbeit werden kaum genutzt und Internetangebote skeptisch beurteilt. Eltern spielen eine zentrale Rolle bei der Ausbildungs- und Berufsorientierung und besonders Schüler aus bildungsfernen Elternhäusern wollen mehr Unterstützung. Von den Schülern, die sich mehr Unterstützung bei der Berufsorientierung wünschen, sehen die überwiegende Mehrheit ihre Schule als zentralen Bezugsort für weitere Informationen. Die Koordinierung zwischen Schulen, Unternehmen und den zuständigen Behörden gilt es also weiter zu verstärken.
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20. Januar 2015

Bürgerschaftliches Engagement in kulturfördernden Stiftungen

Anna Punke-Dresen

Bürgerschaftliches Engagement in kulturfördernden Stiftungen

Eine Untersuchung von kulturpolitischen Entwicklungen im gemeinnützigen Sektor

In der deutschen Kulturlandschaft ist nicht zuletzt seit des Schlussberichts der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages aus dem Jahr 2007 ein Paradigmenwechsel zu beobachten: Sowohl die privatwirtschaftliche Kulturförderung als auch gemeinnütziges Engagement gewinnen im Kulturbereich an Bedeutung. Der größte Kulturfinanzierer ist der Bürger –Engagement in Form von Zeit, Geld und Empathie ist aufgrund gekürzter Haushalte inzwischen als Ergänzung zu staatlicher Förderung unverzichtbar geworden. Das Forschungsvorhaben untersucht vor diesem Hintergrund, ob und wie Stiftungen mit einer stärkeren Nutzung von bürgerschaftlichem Engagement zur Kulturförderung beitragen können. Mit Hilfe von 17 Experteninterviews wird hinterfragt, ob der Auftrag der Kulturförderung von Stiftungen mit Hilfe von bürgerschaftlichem Engagement besser erfüllt werden kann.

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20. November 2014

Jahrbuch Engagementpolitik 2015

Ansgar Klein, Rainer Sprengel, Johanna Neuling (Hrsg.)

Jahrbuch Engagementpolitik 2015

Engagement und Welfare Mix  Trends und Herausforderungen

Die Rolle des bürgerschaftlichen Engagements im Kontext sozialer Daseinsvorsorge ist Gegenstand wachsender Kontroversen in der Fachöffentlichkeit. Einerseits werden instrumentelle Sichtweisen auf das Engagement als kostengünstige Ressource bei der Erbringung insbesondere sozialer Dienstleistungen aus guten Gründen kritisiert: Monetarisierung des Engagements und das Engagement als ein verkappter Niedriglohnbereich sind hier ebenso Stichworte wie instrumentelle Nutzungen von Freiwilligendienstformaten für die Schließung von Angebotslücken von kommunalen und sozialen Einrichtungen. Andererseits gibt es eine wachsende Zahl guter Beispiele für eine echte Koproduktion von Staat/Kommune, Engagement und Unternehmen unter Wahrung und Nutzung des Eigensinns der jeweiligen Akteurinnen und Akteure. Für neue Formen des „Welfare Mix“ braucht es Netzwerke und Plattformen der Abstimmung „auf Augenhöhe“. Der Themenschwerpunkt des Engagementpolitischen Jahrbuchs gibt einen Einblick in die aktuelle Diskussion.
Wochenschau Verlag, Reihe Jahrbuch Engagementpolitik, ISBN 978-3-89974993-9, 224 Seiten, 26,80 €
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5. November 2014

Unsichtbar – Vom Leben auf der Straße

Reto Klar (Fotos) und Uta Keseling (Text)

Unsichtbar – Vom Leben auf der Straße

Jeden Tag begegnen wir Menschen, die auf der Straße leben – doch meistens schauen wir ihnen vorbei. Der Fotograf Reto Klar und die Autorin Uta Keseling führten im Februar 2014 Interviews mit den Gästen der Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo in Berlin. Entstanden sind 52 berührende Foto-Porträts von Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen kein Zuhause mehr haben. In kurzen Statements geben die Betroffenen Auskunft über ihre Situation, ihre Ängste und Hoffnungen. Der Reinerlös des Buches kommt der Arbeit der Bahnhofsmissionen in Deutschland zugute.
Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude 2014, ISBN 978-3-88132-981-1, 128 Seiten, 19,80 Euro
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>> mehr Informationen zur Ausstellung "Die Unsichtbaren" im Berliner Hauptbahnhof vom 24.  30. November 2014

31. Oktober 2014

Klimaschutz als Weltbürgerbewegung – Sondergutachten 2014

Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderung (WBGU)

Klimaschutz als Weltbürgerbewegung – Sondergutachten 2014

Der 5. Sachstandsbericht des Weltklimarates (IPCC) macht unmissverständlich klar: Inakzeptable Klimafolgen, die sich jenseits der 2°C-Leitplanke häufen dürften, können nur vermieden werden, wenn der weitere Anstieg der Treibhausgaskonzentration so bald wie möglich gestoppt wird. Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale WBGU empfiehlt daher, die CO2-Emissionen aus fossilen Energieträgern bis spätestens 2070 auf Null zu senken. Dies ist ein ebenso ehrgeiziges wie prägnantes Politikziel, denn jedes Land, jede Kommune, jedes Unternehmen und jeder Bürger müssen „die Null schaffen“, wenn die Welt als Ganzes klimaneutral werden soll. Die 2°C-Linie kann allerdings nur gehalten werden, wenn zahlreiche Akteure – insbesondere die OECD-Staaten – schon deutlich früher ihre Emissionen herunterfahren. Der WBGU umreißt in diesem Gutachten eine Doppelstrategie für den globalen Klimaschutz, die auf das Zusammenspiel von Multilateralismus und Zivilgesellschaft setzt. Dafür sollte zum einen das für Ende 2015 angestrebte Pariser Klimaabkommen bestimmte Merkmale aufweisen, die der Beirat benennt. Zum anderen sollten alle gesellschaftlichen Akteure ihre spezifischen Beiträge zur Dekarbonisierung leisten. So kann eine verschränkte Verantwortungsarchitektur für die Zukunft unseres Planeten entstehen, in der vertikales Delegieren und horizontales Engagieren keinen Gegensatz bilden, sondern sich wechselseitig verstärken.

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