Publikationen

8. Mai 2017

Zweiter Engagementbericht 2016

BMFSFJ (Hrsg.)

Zweiter Engagementbericht 2016

Immer mehr Menschen in Deutschland engagieren sich freiwillig – vor allem auf lokaler Ebene. Diese Entwicklung kann entscheidend dazu beitragen, große Herausforderungen wie den demografischen Wandel besser zu bewältigen. Das ist eine der zentralen Botschaften aus der Stellungnahme der Bundesregierung zum Zweiten Engagementbericht, die das Bundeskabinett Ende März beschlossen hat. Der Bericht mit dem Schwerpunktthema "Demografischer Wandel und bürgerschaftliches Engagement" steht kostenfrei auf der Internetseite des Bundesfamilienministeriums zur Verfügung.
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8. Mai 2017

People Power Under Attack: Findings from the CIVICUS Monitor

CIVICUS ALLIANCE (Ed.)

People Power Under Attack: Findings from the CIVICUS Monitor

Die Diskussion über schrumpfende Räume der Zivilgesellschaften auf der Erde und die zunehmende politische Repressionen von bürgergesellschaftlichen Strukturen durch selbstbezogen-autoritäre Machtinhaber, willkürliche Gewalt und Mord hat in den vergangenen Jahren zugenommen. CIVICUS hat am 4. April 2017 einen weltweiten Monitor der Lage der Zivilgesellschaften in den Staaten der Erde vorgelegt und dabei fünf unterschiedliche Stufen der Offenheit bzw. vollständigen Repression zivilgesellschaftlicher Räume unterschieden. Sowohl als farbige Karte als auch als zusammenfassende Beschreibung sind die Befunde bedrückend: »Of the 195 countries rated on the CIVICUS Monitor, civic space is closed in 20 countries, repressed in 35, obstructed in 51, narrowed in 63 and open in just 26.« Danach leben lediglich 3 Prozent der Weltbevölkerung in Staaten mit offenen zivilgesellschaftlichen Aktivitätsräumen, darunter die Bevölkerungen in Neuseeland, Skandinavien und Deutschland, Portugal, Island und Irland – während 8 Prozent in Staaten mit vollständig unterdrückten zivilgesellschaftlichen Handlungsoptionen leben. Insgesamt 6 Milliarden Menschen leben in Staaten mit massiver Einschränkung und Unterdrückung zivilgesellschaftlicher Aktivität (Kategorien closed, repressed und obstructed). (Quelle: BBE)
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4. Mai 2017

Bewegtes Lernen – Erwachsenenbildung und Soziale Bewegungen

Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE) (Hrsg.)

Bewegtes Lernen – Erwachsenenbildung und Soziale Bewegungen

Für die Erwachsenenbildung sind soziale Bewegungen in mehrfacher Hinsicht interessant: Zum einen sind sie Lernorte, in denen teilnehmende Individuen nicht nur thematisch lernen, sondern sich auch kompetenzen aneignen,m die weit über über die thematischen Inhalte hinausgehen. Zum anderen tragensie zum Lernen der Gesellschaft bei und können neues, alternatives Wissen generieren. Das Heft nimmt die verschiedenen Zusammenhänge von Bildung in den Blick. Bildungserfahrungen im Leben, Lernen, Kämpfen. Dimensionen von Bildung im Kontext von »erster« und »zweiter« Frauenbewegung in Deutschland;
Das Potenzial der popular education. Soziales Handeln der Erwachsenenbildung am Beispiel der Pro-Flüchtlingsbewegung; »Bildung« und »rechts«. Rechte Bewegungen und ihre Bildungsbemühungen; Willkommenskultur in Harmonie höherer Ordnung. Friedemann Schulz von Thun über Wutbürger und das Innere Team der Gesellschaft; Kulturelle Bildung virtuell. Beispiele aus der VHS-Praxis
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4. Mai 2017

Resonanz – Eine Soziologie der Weltbeziehung

Hartmut Rosa

Resonanz – Eine Soziologie der Weltbeziehung

Wenn Beschleunigung das Problem ist, dann ist Resonanz vielleicht die Lösung. Dies ist, auf die kürzestmögliche Formel gebracht, die Kernthese des neuen Buches von Hartmut Rosa, das als Gründungsdokument einer Soziologie des guten Lebens gelesen werden kann. An seinem Anfang steht die Behauptung, dass sich die Qualität eines menschlichen Lebens nicht in der Währung von Ressourcen, Optionen und Glücksmomenten angeben lässt. Stattdessen müssen wir unseren Blick auf die Beziehung zur Welt richten, die dieses Leben prägt und die dann, wenn sie intakt ist, Ausdruck stabiler Resonanzverhältnisse ist.Um dies zu begründen, präsentiert Rosa zunächst das ganze Spektrum der Formen, in denen wir eine Beziehung zur Welt herstellen, vom Atmen bis hin zu kulturell ausdifferenzierten Weltbildern. Dann wendet er sich den konkreten Erfahrungs- und Handlungssphären zu – etwa Familie und Politik, Arbeit und Sport, Religion und Kunst –, in denen wir spätmodernen Subjekte Resonanz zwar suchen, aber immer seltener finden. Das hat maßgeblich mit der Steigerungslogik der Moderne zu tun, die sowohl Ursache als auch Folge einer gestörten Weltbeziehung ist, und zwar auf individueller wie kollektiver Ebene. Denn auch die großen Krisentendenzen der Gegenwartsgesellschaft – Ökokrise, Demokratiekrise, Psychokrise – lassen sich resonanztheoretisch analysieren, wie Rosa in seiner Soziologie der Weltbeziehung zeigt. Als eine umfassende Rekonstruktion der Moderne in Begriffen ihrer historisch realisierten Resonanzverhältnisse wagt sie den Versuch, den Rahmen für eine erneuerte Kritische Theorie abzustecken.
Suhrkamp 2016, ISBN 978-3-518-58626-6, 816 Seiten, 34,95 €
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4. Mai 2017

Handlungs(ohn)macht im Kontext – Eine biographische Analyse des Handelns von Migrantinnen in transnationalen Unterstützungskontexten

Sina Motzek-Öz

Handlungs(ohn)macht im Kontext – Eine biographische Analyse des Handelns von Migrantinnen in transnationalen Unterstützungskontexten

Eine transnational-biographische Perspektive zeigt Bewältigungsmuster und subjektive Wahrnehmungen von Handlungsmacht von Migrantinnen türkischer Herkunft mit depressiven Beschwerden. Öffentlich-mediale und professionelle Debatten zeichnen ein Bild von Migrantinnen als Risikogruppe. Das Buch untersucht das Gesundheitshandeln von Migrantinnen türkischer Herkunft mit depressiven Beschwerden aus transnationaler Perspektive. Es zeigt transnational-biographische Orientierungen, differenzierte Wahrnehmungen von eigener und anderer Handlungsmacht sowie Auswirkungen auf die Nutzung formeller und informeller Unterstützung. Der transdisziplinäre, mehrsprachige und traumasensible methodische Ansatz trägt zu Debatten um transnationale Agency und diversitätsbewusste Soziale Arbeit bei.
Beltz Juventa Verlag 2017, ISBN 978-3-7799-4630-4, 278 Seiten, 34,95 €
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25. April 2017

Von Kirchtürmen und Netzwerken

Theresa Damm, Susanne Dähner, Manuel Slupina und Reiner Klingholz

Von Kirchtürmen und Netzwerken

Für die Beschreibung ländlicher Regionen dienen oft Schlagwörter wie »Landflucht« oder »sterbende Dörfer«. Doch es gibt einzelne Regionen oder Gemeinden, in denen der allgemeine Trend der Abwanderung, der Verlust von Arbeitsplätzen und sinkende Versorgung nicht zu spüren sind. Ein Beispiel dafür ist das Emsland in Niedersachsen. Im Emsland funktioniert, was in vielen erfolgreichen ländlichen Regionen in Deutschland zu finden ist: Ein Miteinander von tatkräftigen BürgerInnen, UnternehmerInnen und BürgermeisterInnen, die gemeinsam für ein attraktives Lebensumfeld sorgen. Die Studie »Von Kirchtürmen und Netzwerken. Wie engagierte Bürger das Emsland voranbringen« vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung untersucht in Gesprächen mit lokalen AkteurInnen, was die EmsländerInnen antreibt, sich für das Gemeinwohl einzubringen, wie die Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft, Kirche und Vereinen in der Engagementlandschaft funktioniert und wie zukunftsfähig diese Strukturen sind. 
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13. April 2017

Regierung ohne Volk

Ursula Weidenfeld

Regierung ohne Volk

Noch nie war die Kritik am politischen Establishment so stark wie heute – und es bleibt nicht bei der bloßen Kritik. Offenbar bildet die parlamentarische Demokratie die Meinungen der Bevölkerung nicht mehr ausreichend ab, das Gefühl macht sich breit, nicht gehört zu werden. Populisten mit allzu einfachen Formeln und Erklärungen nutzen das immer mehr aus, es scheint nur eine Frage der Zeit, bis es auch bei uns einen Trump, eine Marine Le Pen gibt, die das hergebrachte System grundlegend in Frage stellen. Ist das nur eine Krise der Parteien? Nein, sagt Ursula Weidenfeld, seit vielen Jahren kritische Beobachterin des Berliner Politikbetriebs. Wenn die Wähler sich im Parlament nicht mehr wiederfinden, nagt das an den Fundamenten der Demokratie. Wenn Politik und Volk nicht weiter auseinanderdriften sollen, dann muss umgesteuert werden. Ursula Weidenfeld zeigt auf, was jetzt zu tun ist, damit unser politisches System wieder seine Aufgabe erfüllen kann.
Rowohlt Verlag 2017, ISBN 978-3-87134-183-0, 304 Seiten, 19,95 €
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13. April 2017

Religionsfreiheit gestern, heute, morgen

Stefan Muckel

Religionsfreiheit gestern, heute, morgen

Religionsfreiheit bereitet zu allen Zeiten rechtliche Probleme. In der multireligiösen Gesellschaft der Gegenwart stellen sich Rechtsfragen, die derzeit überwiegend noch mit Konzepten aus früheren Zeiten beantwortet werden. Das Werk versucht deutlich zu machen, dass hier in mancher Hinsicht ein Umdenken notwendig ist. Dazu gehört u.a., dass die mit Fragen der Religionsfreiheit befasste Rechtsprechung die Einschränkbarkeit der Religionsfreiheit anders deutet als bisher. Dazu bietet das Grundgesetz eine in sich stimmige Vorgabe, die aber aufgrund einer verfehlten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts bisher nicht genutzt wird.
Nomos Verlag 2017, ISBN 978-3-8487-3522-8, 42 Seiten, 19,00 €
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6. April 2017

EU Registration Options for NGOs: Preparing UK-based NGOs for Brexit

Advocates for International Development (Ed.)

EU Registration Options for NGOs: Preparing UK-based NGOs for Brexit

This guide outlines the main legal forms available to NGOs in Belgium, Germany, Ireland, the Netherlands and Spain. It is part of A4ID’s support to UK NGOs considering their options as a result of the UK referendum decision to leave the EU.
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6. April 2017

Die Stiftung – Jahreshefte zum Stiftungswesen – 10. Jahrgang 2016

Bernd Andrick, Matthias Gantenbrink, Axel Janitzki, Karlheinz Muscheler, Markus Schewe (Hrsg.)

Die Stiftung – Jahreshefte zum Stiftungswesen – 10. Jahrgang 2016

Der Verein "Fundare e.V. Gemeinnütziger Verein zur Förderung des Stiftungswesens" hat sich zum Ziel gesetzt, zu einer aufblühenden Stiftungskultur in Deutschland beizutragen. Dazu sollen insbesondere die wissenschaftlichen und praktischen Grundlagen des Stiftens erforscht werden. Der Erfüllung dieser Aufgabe dient die Zeitschrift «Die Stiftung – Jahreshefte zum Stiftungswesen». Sie beinhaltet in ihrer zehnten Ausgabe die Vorträge, die auf dem von Fundare e.V. veranstalteten «10. Stiftungsrechtstag an der Ruhr-Universität Bochum» unter dem Globalthema «Stiftung in Veränderung»gehalten wurden. Es werden nicht nur eingehend zivilrechtliche, sondern auch verwaltungs- und steuerrechtliche Problematiken des Stiftungsrechts beleuchtet, wobei aktuelle Themen im Stiftungs- und Stiftungssteuerrecht nicht vernachlässigt werden.
Peter Lang Verlag / PL Academic Research 2017, ISBN 9783631719305, 140 Seiten, 44,95
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