Publikationen

21. Juli 2015

Repressionen gegen Ägyptens Zivilgesellschaft

Jannis Grimm

Repressionen gegen Ägyptens Zivilgesellschaft

Seit dem Militärputsch im Juli 2013 zeichnet sich das ägyptische Regime unter anderem dadurch aus, dass die Grenzen dessen, was an politischen Aktivitäten zulässig ist, nicht klar definiert werden. Die graduelle Verengung des öffentlichen Raums durch immer neue Präsidialdekrete zeigt vielmehr, dass sich die roten Linien jederzeit verschieben können. Dazu kommt in immer stärkerem Maße ein Missbrauch der Staatsgewalt gegen Vertreterinnen und Vertreter der ägyptischen Zivilgesellschaft, etwa in Form von Folter und Zwangsverschleppungen. Menschenrechtsaktivisten werden hierbei zunehmend von Zeugen zu Opfern von Übergriffen. Im Visier der Staatssicherheit, einer politisierten Judikative und konkurrierender Ministerien können sie ihre Rolle als Watchdogs immer weniger ausfüllen. Deutschland sollte sich vor diesem Hintergrund gemeinsam mit seinen europäischen Partnern für die Wahrung bürgerlicher Grundrechte und rechtsstaatlicher Standards in Ägypten einsetzen und seine Unterstützung stärker auf den Bedarf ägyptischer Nichtregierungsorganisationen abstimmen.
>> zum Download (PDF)

21. Juli 2015

25 Years After – Mapping Civil Society in the Visegrád Countries

Christian Schreier (Ed.)

25 Years After – Mapping Civil Society in the Visegrád Countries

In 1989 and 1990 citizens’ movements in Poland, Hungary and Czechoslovakia were decisive in overturning the political order in Central and Eastern Europe. Arguably, this was one of civil society’s finest hours. 25 years later, governments all over Europe would like to see civil society confined to service provision under government regulation, while some researchers tend to believe civil society can only exist in a democratic society. Against this backdrop, one may well ask what has become of civil society in Central Europe 25 years after 1989. Committed researchers from the Czech Republic, Hungary, Poland, and Slovakia (now known as the Visegrád countries) joined the research team of the Maecenata Institute for Philanthropy and Civil Society, Berlin, in conducting the research project ‘25 Years After. Mapping Civil Society in the Visegrád Countries’, a comparative analysis of organised Civil Society, in 2014/2015. This publication contains detailed surveys of the four countries as well as a comparative chapter.
Maecenata Schriften Band 11, Lucius & Lucius 2015, ISBN 978-3-8282-0616-8, 216 Seiten, 44,00 €
>> zur Verlagsseite
>> zur Reihe Maecenata Schriften

21. Juli 2015

Lobby Work – Interessenvertretung als Politikgestaltung

Rudolf Speth, Annette Zimmer (Hrsg.)

Lobby Work – Interessenvertretung als Politikgestaltung

„Lobby Work“ ist Interessenvertretung unter veränderten Bedingungen einer medien- und marktaffinen Gesellschaft. Der Band fängt das breite Spektrum neuer Formen und Akteure ein, die Interessenvertretung auch als Geschäftsmodell betreiben. In den Blick genommen werden u.a. medienwirksame Kampagnen mittels Public Affairs-Agenturen, gezielte Mobilisierung von AktivistInnen im Netz durch NGOs sowie strategisch geplante Einflussnahme durch Stiftungen. Mit der „guten alten Zeit“ neo-korporatistischer Interessenvermittlung hat Lobby-Work nicht mehr viel zu tun.
Springer VS 2015, ISBN 978-3-658-09432-4, 356 Seiten, 39,99 €
>> zur Verlagsseite

21. Juli 2015

Potenziale und Hemmnisse von unternehmerischen Aktivitäten in der Rechtsform der Genossenschaft

Seminar für Genossenschaftswesen der Universität zu Köln, Kienbaum (Hrsg.)

Potenziale und Hemmnisse von unternehmerischen Aktivitäten in der Rechtsform der Genossenschaft

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie untersuchten die Kienbaum Management Consultants GmbH und das Seminar für Genossenschaftswesen der Universität Köln die Potentiale von Genossenschaften in Deutschland. Die vorliegende Studie analysiert das Neugründungsgeschehen der letzten Jahre und betrachtet die Novelle des Genossenschaftsgesetzes von 2006. Grundlage hierfür ist eine empirische Befragung von Genossenschaftsgründern sowie verschiedenen Vergleichsgruppen, die sich aus Gründern vergleichbarer Projekte in anderen Rechtsformen zusammensetzen.
>> zum Download (PDF)

21. Juli 2015

Staatlich-Philanthropische Bildungspartnerschaften

Ekkehard Thümler

Staatlich-Philanthropische Bildungspartnerschaften

Sektor-übergreifende Partnerschaften werden in Forschung und Praxis als ein wichtiges Instrument für die Bearbeitung komplexer gesellschaftlicher Problem angesehen. Im deutschen Bildungsbereich spielt insbesondere die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen privaten Stiftungen und staatlichen Akteuren eine bedeutsame Rolle, wenngleich Stiftungen finanziell gesehen nur einen vergleichsweise kleinen Beitrag leisten. Sie fördern beispielsweise neue Ansätze bei der Individualisierung von Schulunterricht, bei der Entwicklung von Ganztagesschulkonzepten oder im Aufbau von Governance- und Managementstrukturen in Bildungseinrichtungen. Dabei arbeiten Stiftungen regelmäßig mit staatlichen Akteuren auf unterschiedlichen Ebenen des föderalen Bildungssystems zusammen. Das Projekt der Robert-Bosch-Stiftng untersuchte die Fragen, ob bzw. unter welchen Umständen Partnerschaften zwischen Stiftungen und Staat für die Entwicklung und Verbreitung effektiver Instrumente zur Lösung von Problem des Schulbereichs geeignet sind. Ziel war es, sowohl wissenschaftlich als auch praktisch relevantes Wissen zu generieren. 
>> zum Download (PDF)

21. Juli 2015

Comparative Highlights of Foundation Laws: The Operating Environment for Foundations in Europe

European Foundation Centre (Ed.)

Comparative Highlights of Foundation Laws: The Operating Environment for Foundations in Europe

This publication aims to provide the reader with a comparative overview of the diverse legal and fiscal environments of foundations in 40 countries across wider Europe: the 28 EU Member States, plus Albania, Bosnia and Herzegovina, Kosovo, Liechtenstein, Macedonia, Montenegro, Norway, Russia, Serbia, Switzerland, Turkey, and Ukraine. It includes charts, draw on the basis of the updated online EFC (European Foundation Centre) Legal and Fiscal Country Profiles, which are available to download at www.efc.be. The EFC online profiles include more detailed country information and further explanation of the information presented in those charts.
>> Download (PDF)

21. Juli 2015

Allen Kindern eine Zukunft bieten

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Allen Kindern eine Zukunft bieten

In Deutschland leben mehr als 2,0 Millionen Kinder in Armut. Es fehlt diesen Kindern nicht nur an warmer Kleidung oder gesunder Ernährung, sondern auch an Bildung, Kontakten zu Gleichaltrigen, Einbindung in die Gemeinschaft – kurz: an Chancen auf ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben. „Besonders folgenreich ist es für Kinder und Jugendliche, wenn sie über lange Zeiträume hinweg in Armut leben. Dies führt zu einem deutlichen schulischen Leistungsabfall, auffälligem Spiel- und Sprachverhalten sowie zu gesundheitlichen Nachteilen, die sich unter anderem in Gewichtsproblemen, Suchtverhalten und übermäßigem Medienkonsum äußern“ so Dr. Heitkötter, eine der Autorinnen des Deutschen Jugendinstituts. Zivilgesellschaftliche Akteure arbeiten oft an der Schnittstelle zwischen sozialstaatlichen Unterstützungsangeboten und von Armut betroffenen Familien, bieten Kontaktmöglichkeiten zu Gleichaltrigen, helfen im Wohnumfeld und Stadtteil und ermöglichen unbürokratisch materielle Hilfe. Freiwillig Engagierten gelingt es oft sehr gut, einen vertrauensvollen Zugang zu betroffenen Familien zu finden, und viele Spender und Stifter geben für soziale Zwecke.
>> zum Download (PDF)

30. Juni 2015

Transparente Zivilgesellschaft? Accountability und Compliance in Non-profit-Organisationen

Rupert Graf Strachwitz

Transparente Zivilgesellschaft? Accountability und Compliance in Non-profit-Organisationen

Transparenz gehört zum Alltagsvokabular der politischen Debatte. Je komplexer und damit undurchschaubarer politische Vorgänge sind, desto größer wird verständlicherweise das Bedürfnis der Öffentlichkeit nach Aufklärung. Auch und gerade zivilgesellschaftliche Akteure sollten sich der Forderung nach Transparenz nicht entziehen. Sie sind es ihrer eigenen Glaubwürdigkeit schuldig. Grenzen müssen jedoch gezogen werden, z.B. der Persönlichkeitsschutz für Stifter. In jüngster Zeit kommt außerdem die Frage hinzu, ob und inwieweit staatliche Organe wie Geheimdienste nichtstaatliche Organisationen auskundschaften dürfen. Das Buch wird im Juli 2015 erscheinen; als eBook ist es bereits ab Juni 2015 erhältlich.
Wochenschau Verlag 2015, ISBN 978-3-7344-0151-0, 176 Seiten, 11,99 € (eBook)
>> zum Infoflyer (PDF)
>> zur Verlagsseite

30. Juni 2015

Modelle der direkten Demokratie

Stefan Vospernik

Modelle der direkten Demokratie

Stehen direkte Demokratie und Parlamentarismus wirklich auf Kriegsfuß? Wie schlagen sich Regierungsparteien in Volksabstimmungen? Wer lacht nach oppositionellen Referendumserfolgen wirklich am besten? Der Band beantwortet diese Fragen und bietet darüber hinaus ein neuartiges Analysekonzept, das direktdemokratische Verfahren und ihre Anwendung erstmals umfassend quantifizierbar und länderübergreifend vergleichbar macht. Durch die Unterscheidung zwischen einem gouvernementalen und oppositionellen Einsatz gelingt die Integration der direkten Demokratie in die Demokratietypologie von Arend Lijphart. In einer Untersuchung von 15 EU-Staaten (Italien, Irland, Dänemark, Frankreich, Portugal, Schweden, Malta; Slowenien, Litauen, Slowakei, Lettland, Ungarn, Polen, Rumänien, Estland) werden klare Zusammenhänge zwischen gouvernementaler Direktdemokratie und Mehrheitsdemokratie sowie oppositioneller Direktdemokratie und Konsensdemokratie hergestellt. Die detaillierten Länderstudien und die akribische Darstellung von 183 Volksabstimmungen der Jahre 1990 bis 2012 machen den Band zu einem unerlässlichen Nachschlagewerk für alle Interessierten.
Nomos Verlag 2014, ISBN 978-3-8487-1919-8, 742 Seiten, 149,00 €

>> zur Verlagsseite

30. Juni 2015

Gesellschaftliche Umbrüche gestalten – Transformationen in der Politischen Bildung

Andreas Eis, David Salomon (Hrsg.)

Gesellschaftliche Umbrüche gestalten – Transformationen in der Politischen Bildung

Die Frage nach gesellschaftlichen Transformationen steht im Mittelpunkt zahlreicher Debatten der letzten Jahrzehnte. Durch die sich inzwischen seit fast sechs Jahren überschlagenden Krisen hat sie eine besondere Brisanz bekommen. Nicht nur die ökonomischen Verwerfungen, auch das Entstehen neuer sozialer Bewegungen und die politischen Umwälzungen und andauernden Konflikte im arabischen Raum stellen die Transformationsforschung vor neue Aufgaben. Nicht zuletzt die Diskussion um eine Krise der Demokratie, die durch die jüngsten europäischen Ereignisse täglich neue Nahrung bekommt, oder die Debatte zur Postdemokratie zeigen zudem, dass Transformation nicht notwendig „Fortschritt“ bedeuten muss. Diesen makrostrukturellen politischen Veränderungen entspricht gleichzeitig ein Wandel der Subjektivität. Veränderte Arbeitsverhältnisse (Prekarisierung), veränderte Kommunikationsformen (Neue Medien), Umbrüche in den Geschlechterverhältnissen und eine wachsende soziale Marginalisierung gehen nicht spurlos an Individuen vorüber. „Transformationen des Selbst“ stehen ihrerseits in einem engen Zusammenhang mit übergreifenden sozialen Veränderungen. Beide Dimensionen sozialer Transformation sind auch eine Herausforderung für politische Bildung. Zum einen, weil Bildungssysteme selbst den Transformationsprozessen unterworfen sind; zum anderen, weil politische Bildung vor der Aufgabe steht, diese Prozesse zu reflektieren und diskutierbar zu machen. Im Mittelpunkt des Bandes stehen programmatische Beiträge und Forschungsvorhaben aus der formalen und non-formalen politischen Bildung.
Wochenschau Verlag 2014, ISBN: 978-3-89974911-3, 272 Seiten, 29,80 €
>> zur Verlagsseite

Seite 75 von 81

@twitter

Folgen Sie ZG Info:

RT @wcvaruth: Thanks @CarnegieUKTrust @maecenata for organising #buildingthefuture2018 lots of contacts made & many thoughts & ideas to con…

RT @Gail_CarnegieUK: Thanks @CarnegieUKTrust and @maecenata for organising and bringing us together. Going to try and corral some of the bi…

RT @martin_quack: Humanitäre Hilfe und der Ansatz des Centre for Humanitarian Action #CHA. Vortrag von @echellemondiale: 11. Oktober/19.00…

RT @hh_edition: 18.10.1865: Louise Otto-Peters & Auguste Schmid gründen den Allgemeinen Deutschen Frauenverein, „Geburtsstunde der organisi…

RT @echellemondiale: Full house at the book and croissant l(a)lunch on “Based on need Alone?” #impartiality #humanitarian #UlrichsCafe. @cr