Publikationen

27. Oktober 2015

Selbstbestimmung oder Fremdbestimmung? Soziales Leben im Internet

Ulrike Ackermann (Hrsg.)

Selbstbestimmung oder Fremdbestimmung? Soziales Leben im Internet

Die Durchdringung des realen sozialen Raums durch die Virtualität des Internets verändert Kommunikationsgewohnheiten und Mentalitäten. Neuartige Prozesse der Vergemeinschaftung und Kollektivierung, aber auch der Individuierung und des Autonomiegewinns sind dabei zu beobachten. Werden wir als Folge der fortschreitenden „digitalen Revolution“– entsprechend der zentralen Fragestellung des Bandes – also zusehends fremdbestimmter, oder eröffnet uns das Internet neue Möglichkeiten einer „digitalen Selbstbestimmung“? Ausgehend vom Befund eines sich wandelnden Mischungsverhältnisses von Öffentlichkeit und Privatheit im digitalen Zeitalter loten die wissenschaftlich fundierten Beiträge Chancen für Freiheit und Selbstbestimmung aus, machen aber auch auf Gefahren und Risiken des nach wie vor ambivalent beurteilten World Wide Webs und seiner unzähligen Applikationen aufmerksam. Kurzum: Können die neuartigen technischen und sozialen Möglichkeiten des Internets als Chancen für Freiheit und Selbstbestimmung genutzt werden oder bergen sie Gefahren, die unseren hart erkämpften Freiheitsstand gefährden?Humanitas Verlag 2015, ISBN 978-3-941743-55-7, 166 Seiten, 19,80 € / 9,80 € (eBook)
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27. Oktober 2015

Praxishandbuch Online-Fundraising – Wie man im Internet und mit Social Media erfolgreich Spenden sammelt

Björn Lampe, Kathleen Ziemann, Angela Ullrich (Hrsg.)

Praxishandbuch Online-Fundraising – Wie man im Internet und mit Social Media erfolgreich Spenden sammelt

Die Tage der Spendenbüchsen sind gezählt. Immer mehr Vereine, soziale Initiativen, Projekte und Stiftungen möchten nicht mehr (nur) auf der Straße oder via Brief, sondern kostensparend und effektiv im Internet Spenden sammeln und Unterstützer mobilisieren. In diesem Buch lernen Sie, wie das geht. Anhand vieler Praxisbeispiele werden die Grundlagen für erfolgreiches Online-Fundraising erläutert: von der nutzerfreundlichen Website-Gestaltung über effizientes Social-Media-Management bis hin zur Planung und Evaluation von Fundraising-Kampagnen.
Transcript Verlag 2015, ISBN 978-3-8376-3310-8, 188 Seiten, 9,99 € / kostenlos (digitaler Download)
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27. Oktober 2015

Inclusive Volunteering: Recommendations for Volunteer Coordinators on How to Develop a More Inclusive Volunteer Programme

Platform of Volunteer Centers and Organisations (Ed.)

Inclusive Volunteering: Recommendations for Volunteer Coordinators on How to Develop a More Inclusive Volunteer Programme

In einem zweijährigen europäischen Projekt haben zivilgesellschaftliche Organisationen aus sechs Ländern Handlungsempfehlungen für inklusives Freiwilligenmanagement erarbeitet, gegliedert nach unterschiedlichen Inklusionsherausforderungen: »Inclusive Volunteering: Recommendations for Volunteer Coordinators on How to Develop a More Inclusive Volunteer Programme«. Die Partnerorganisationen waren das Volonterski Centar Osijek aus Kroatien, das Frivillig centre og Selvhjælp Danmark aus Dänemark, das Önkentes Központ Alapitvany aus Ungarn, Volunteer Ireland aus Irland, Volontariato Torino aus Italien, brīvprātīgais.lv aus aus Lettland, Pro Vobis aus Rumänien und die Platform of Volunteer Centers and Organisations aus der Slowakei. Die Handlungsanleitungen richten sich insbesondere an FreiwilligenmanagerInnen.
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27. Oktober 2015

Initiative Bildungsrecht für Kinder mit Fluchterfahrung: Jetzt!

Freudenberg Stiftung (Hrsg.)

Initiative Bildungsrecht für Kinder mit Fluchterfahrung: Jetzt!

Trotz Schulpflicht und unteilbarem Recht auf Bildung warten allein oder mit ihren Familien hierher geflohene Kinder und Jugendliche bis zu sechs Monate auf einen Schulplatz. Kindertagesstätten, Schulen, außerschulische Bildungsorte und Ehrenamtliche sind nicht in ausreichender Weise darauf vorbereitet, Kinder und Jugendliche vom ersten Tag an qualifiziert beim Ankommen und Lernen in Deutschland zu unterstützen. In der aktuellen Debatte um angemessene Unterbringung der großen Zahl von Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten werden die Bedürfnisse der geflohenen Kinder und Jugendlichen nach Schutz, Gemeinschaft und Lernen nicht verlässlich aufgegriffen. Und dies, obwohl unter den vom Bundesinnenministerium geschätzten 800.000 Asylsuchenden, die bis Ende 2015 nach Deutschland kommen könnten, voraussichtlich rund ein Drittel Kinder und Jugendliche sein werden. Kita und Schule können gerade für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung die zentralen Orte sein, an denen sie Sicherheit, Willkommensein, eine Kultur der Gleichwertigkeit, Gemeinschaft erfahren und eine neue Sprache lernen. Damit dies für geflohene Kinder und Jugendliche – unabhängig davon, woher sie kommen und wie lange sie bleiben werden – rasch und verlässlich möglich wird, engagiert sich die INITIATIVE für das Bildungsrecht für Kinder mit Fluchterfahrung: Jetzt!
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21. Oktober 2015

Praxishandbuch Social Return on Investment – Wirkung sozialer Investitionen messen

Christian Schober, Volker Then (Hrsg.)

Praxishandbuch Social Return on Investment – Wirkung sozialer Investitionen messen

"Sozialrendite" messbar machen. Wie wirtschaftlicher Gewinn gemessen wird, ist bekannt. Doch wie lässt sich der gesellschaftliche Mehrwert von sozialen Projekten messen? Die SROI-Analyse versucht, den durch soziale Organisationen geschaffenen Mehrwert umfassend zu bewerten. Dabei werden auch die nicht rein betriebswirtschaftlichen Effekte berücksichtigt. Ein Beispiel ist der Betriebskindergarten: Es werden nicht nur die Gewinne des Unternehmens, sondern auch die der Eltern und der Kommune einbezogen. Das Praxishandbuch führt in Funktionsweisen und Voraussetzungen des Ansatzes ein und beleuchtet anhand von Fallbeispielen Chancen und Nutzen dieses mittlerweile vieldiskutierten Berechnungsinstruments.
Schaefer-Poeschel Verlag 2015, ISBN 978-3-7910-3396-9, 290 Seiten, 59,95 €
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19. Oktober 2015

Kollaboration

Mark Terkessidis

Kollaboration

Die Proteste der letzten Zeit haben die Unzufriedenheit der Bürger offenbart: Politiker scheinen weit weg vom Alltag und mit Großprojekten wie Bahnhöfen oder Flughäfen überfordert. Im Gegensatz dazu sind die Menschen eigensinnig wie nie. Nach Jahren der neoliberalen Predigten sind sie in Eigenverantwortung geübt: Gemeinsam erschaffen sie die Wikipedia, renovieren Klassenzimmer oder gründen gleich selbst Schulen. So werden sie im positiven Sinne zu Kollaborateuren. Anknüpfend an seine Überlegungen aus Interkultur (es 2589) entwirft Mark Terkessidis eine Philosophie der Kollaboration, die beim wütenden und suchenden Individuum ansetzt. Eine Gesellschaft der Vielfalt, so Terkessidis, kann nur funktionieren, wenn viele Stimmen gehört werden und unterschiedliche Menschen zusammenarbeiten.
Edition Suhrkamp 2015, ISBN 978-3-518-12686-8, 332 Seiten, 18,00 €
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14. Oktober 2015

World Disasters Report 2015

International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies (Ed.)

World Disasters Report 2015

Nach einer Katastrophe sind sie die ersten, die Menschen aus Trümmern oder Fluten retten, Erste Hilfe leisten, psychologische Betreuung organisieren oder Betroffene mit lebensnotwendigen Hilfsgütern versorgen: lokale Helfer. Der Weltkatastrophenbericht 2015 der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (Föderation) stellt die Helfer vor Ort in den Mittelpunkt und bekräftigt damit ihre wichtige Rolle für effektive humanitäre Hilfe. Gleichzeitig hält der Bericht auch fest, dass die lokalen Einsatzkräfte damit zu kämpfen haben, die Unterstützung und finanziellen Mittel zu gewinnen, die sie für ihre Arbeit benötigen. Eine Herausforderung, der es zu begegnen gilt.
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12. Oktober 2015

Learning from Partners – Gesamtreport 2015

Centrum für soziale Investitionen und Innovationen (Hrsg.)

Learning from Partners – Gesamtreport 2015

Zehn große deutsche Stiftungen und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft haben sich ein systematisches Feedback ihrer Antragsteller und Förderpartner eingeholt. Für das Projekt "Learning from Partners“ befragte eine Forschergruppe des Centrums für soziale Investitionen und Innovationen (CSI) der Universität Heidelberg mehr als 10.000 Partner. Die Wissenschaftler thematisierten die Zufriedenheit der Partner, die administrativen Prozesse, die Unterstützungsformen seitens der Stiftungen sowie die Frage, wie die Stiftungen von den Partnern wahrgenommen und eingeschätzt werden.
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12. Oktober 2015

Democratic and effective oversight of national security services

Council of Europe – Commissioner for Human Rights (Ed.)

Democratic and effective oversight of national security services

Against this background, this issue paper addresses the question of what is required to make national oversight systems more efective in helping to promote human rights compliance and accountability in the work of security services. This issue paper focuses on the oversight of state bodies, including both autonomous agencies and departments/units of other government departments or the armed forces, that have a mandate to collect, analyse and disseminate intelligence within the borders of their state in order to inform decisions by policy makers, military commanders, police investigators and border/customs agencies about threats to national security and other core national interests. Although some security services do exercise powers of arrest and detention, the oversight of such powers is not covered in any detail in this issue paper. The Council of Europe Commissioner for Human Rights has formulated a number of recommendations on the basis of the issues raised by this issue paper; these areset out after this executive summary.
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8. Oktober 2015

Bericht über Deutschland – Menschenrechtskommissar des Europarats

Nils Muiznieks

Bericht über Deutschland – Menschenrechtskommissar des Europarats

Der Menschenrechtskommissar des Europarats ist eine unabhängige Institution innerhalb des Europarates, die sich für den Schutz der Menschrechte in den 47 Mitgliedstaaten und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für dieses Thema einsetzt. Der Kommissar berät Mitgliedstaaten in Fragen zum Schutz der Menschenrechte und macht auf eventuell bestehende Defizite in Gesetzgebung und Praxis aufmerksam. Seit dem 1. April 2012 ist Nils Muižnieks Menschenrechtskommissar des Europarats. Er ist der dritte Menschenrechtskommissar nach Thomas Hammarberg (2006-2012) and Alvaro Gil-Robles (1999-2006). Zur Erfüllung seiner Aufgaben führt er regelmäßige Besuche in den Mitgliedstaaten durch, um mit den Regierungen und der Zivilgesellschaft in Dialog zu treten und bereitet Berichte zu Themen vor, die in seinem Mandat liegen. Der Bericht über Deutschland des Menschenrechtskommissars des Europarats anlässlich seines Besuchs in Deutschland auf Einladung der Bundesregierung vom 9. bis 11. Oktober sowie vom 15. bis 20. Oktober 2006 liegt nun vor.
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