Publikationen

17. November 2015

In Vielfalt altern – Pflege und Pflegepräferenzen im Einwanderungsland Deutschland

Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) GmbH (Hrsg.)

In Vielfalt altern – Pflege und Pflegepräferenzen im Einwanderungsland Deutschland

Die Einwanderungsgesellschaft Deutschlands altert. Damit entstehen auch im Bereich der Pflege neue Herausforderungen, Bedürfnisse und Erwartungen. Sprachliche Kompetenzen, Religionszugehörigkeit und kultureller Hintergrund sowie das Geschlecht der Pflegekräfte sind zentrale Aspekte kultursensibler Pflege. Doch die Forschung an der Schnittstelle zwischen Pflege und Migration hat bisher nur wenig belastbare Daten über Pflegeerwartungen von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund hervorgebracht. Um zumindest über einige Aspekte genauer Aufschluss zu geben, präsentiert der Policy Brief die Daten des SVR-Integrationsbarometers zu Pflegepräferenzen und unterbreitet Handlungsempfehlungen für einen niedrigschwelligen Zugang zu Beratungs- und Informationsangeboten sowie zur interkulturellen Öffnung von Pflegeangeboten.
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11. November 2015

Gebildeter Antisemitismus – Eine Herausforderung für Politik und Zivilgesellschaft

Monika Schwarz-Friesel (Hrsg.)

Gebildeter Antisemitismus – Eine Herausforderung für Politik und Zivilgesellschaft

Dieser Band präsentiert neueste Forschungsergebnisse zum gebildeten Antisemitismus in der deutschen Gegenwartsgesellschaft durch Beiträge führender Antisemitismusforscher_innen. Themenschwerpunkte sind Judeophobie und antiisraelischer Antisemitismus in der Alltagskommunikation, dem Internet sowie in der massenmedialen Berichterstattung. Empirische Fallstudien und Korpusanalysen dokumentieren, dass Judenfeindschaft keineswegs bloß ein Phänomen an den Rändern, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellt. Zunehmend finden sich zudem auch bei gebildeten Funktionsträger_innen aus der Mitte der Gesellschaft antisemitische Äußerungen im öffentlichen Kommunikationsraum. Der Sammelband soll dazu beitragen, Expert_innenwissen aus verschiedenen Disziplinen zu präsentieren und in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen. Monika Schwarz-Friesel ist Professorin an der TU Berlin und Expertin für aktuellen Antisemitismus.
Nomos 2015, ISBN 978-3-8487-1679-1, 318 Seiten, 59,00 €

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11. November 2015

Handbuch Transformationsforschung

Raj Kollmorgen, Wolfgang Merkel, Hans-Jürgen Wagener (Hrsg.)

Handbuch Transformationsforschung

Transformation als nicht-evolutorischer gesellschaftlicher Wandel ist ein historisches Phänomen der Moderne. Gegenstand des Handbuchs sind Felder, Theorien und Methoden der sozialwissenschaftlichen Transformationsforschung. Am Anfang stehen die drei großen Paradigmen der Transformationsforschung: System, Institutionen und Akteure. Es folgen prominente Forschungsansätze unter anderem aus der Modernisierungstheorie, dem Strukturalismus, dem Historischen Institutionalismus, der Entwicklungsökonomik und der Politischen Ökonomie. Ein weiterer Teil ist den Methoden gewidmet. Quantitativ-statistische Verfahren werden hier ebenso vorgestellt wie makro-qualitative Methoden, Methoden aus der Ethnographie, den Wirtschaftswissenschaften und der Diskursanalyse. Nach einem Überblick über die wichtigsten historischen Wellen gesellschaftlicher Transformationen folgt ein Blick auf Sphären der Transformation wie Recht, Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Mehr als vierzig kürzere Stichworte von A wie Autokratieförderung bis W wie Wohlfahrtsregime vertiefen einzelne transformatorische Grundprobleme. Dieses Handbuch integriert politikwissenschaftliche, soziologische und wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven. Daneben finden rechts- und kulturwissenschaftliche Zugänge Berücksichtigung.
Springer VS 2015, ISBN 978-3-658-05348-2, 799 Seiten, 46,99 €
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11. November 2015

Deutsche Stiftungen und ihre Kommunikation

Ulrike Posch

Deutsche Stiftungen und ihre Kommunikation

Ulrike Posch entwickelt bislang fehlende Kriterien für gute Stiftungskommunikation als Teil des Stiftungsmanagements. Auf der Basis der historischen Wurzeln von Stiftungen, ihrer phänomenologischen Ausprägungen sowie den gegenwärtigen normativen Anforderungen an das Stiftungsmanagement zeigt sie praktische Schritte zu einer zeitgemäßen Stiftungskommunikation. Hintergrund für diese Forschungsarbeit ist ein sichtbar wachsendes Stiftungswesen in Deutschland, das professioneller Kommunikation bedarf. Denn trotz der zunehmenden Bedeutung kann bislang weniger als die Hälfte der Bevölkerung eine Stiftung namentlich nennen und 80 Prozent geben an, noch nie Kontakt zu einer Stiftung gehabt zu haben.
Springer VS 2015, ISBN 978-3-658-10101-5, 149 Seiten, 29,99 €
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11. November 2015

Stadt und soziale Bewegungen

Norbert Gestring, Renate Ruhne, Jan Wehrheim (Hrsg.)

Stadt und soziale Bewegungen

​Großstädte sind derzeit wieder zu Orten sozialer Bewegungen geworden. Mit Slogans wie „oben bleiben“ (Stuttgart) oder „Recht auf Stadt“ (Hamburg) artikuliert sich heute auf unterschiedliche Weise ein Protest, der auf sich verändernde urbane Realitäten Bezug nimmt und dabei eine breite mediale Resonanz findet. Gleichwohl werden oft nur bestimmte Formen der Organisation und des Protests als legitime soziale Bewegungen anerkannt. Andere werden als NIMBY, Not-in-my-backyard-Intitiativen, definiert und diskreditiert oder als Riots entpolitisiert. Es ist keineswegs ausgemacht, welche Initiativen und Bewegungen sich für ein „Recht auf Stadt“ im Sinne Lefebvres und damit für Aneignung und Umverteilung einsetzen, indem sie gegen die verbreitete stadtpolitische Konzentration auf Wettbewerb und Wachstum agieren, und welche möglicherweise gerade über ihr bürgerschaftliches Engagement ein (partizipativer) Teil einer neoliberalen Governance werden.
Springer VS 2014, ISBN 978-3-658-01397-4, 214 Seiten, 24,99 €
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11. November 2015

Zivil – Gesellschaft – Staat – Freiwilligendienste zwischen staatlicher Steuerung und zivilgesellschaftlicher Gestaltung

Thomas Bibisidis, Jaana Eichhorn, Ansgar Klein, Christa Perabo, Susanne Rindt (Hrsg.)

Zivil – Gesellschaft – Staat – Freiwilligendienste zwischen staatlicher Steuerung und zivilgesellschaftlicher Gestaltung

Der Band thematisiert die Bedeutung der Freiwilligendienste hinsichtlich ihrer Potenziale und Wirkungen für die Zivilgesellschaft, ihre Handlungsfelder und Rahmenbedingungen und nimmt die beteiligten Akteure in den Blick. Dabei geht es um Entwicklungslinien, Profildiskussionen und aktuelle Debatten, u.a. zu Fragen der Qualitätssicherung, zum Bildungsbegriff, der politischen Indienstnahme von Freiwilligendiensten, zur Arbeitsmarktneutralität und zum Trägerprinzip als konstitutivem Merkmal der Freiwilligendienste.
Springer VS 2015, ISBN 978-3-658-05563-9, 283 Seiten, 34,99 €
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11. November 2015

The Role of Civil Society in Africa's Quest for Democratization

Abadir M. Ibrahim

The Role of Civil Society in Africa's Quest for Democratization

This book tests many of the assumptions, hypotheses, and conclusions connected with the presumed role of civil society organizations in the democratization of African countries. Taking a comparative approach, it looks at countries that have successfully democratized, those that are stuck between progress and regression, those that have regressed into dictatorship, and those that are currently in transitional flux and evaluates what role, if any, civil society has played in each instance. The countries discussed—South Africa, Ghana, Nigeria, Ethiopia, Egypt and Tunisia—represent a diverse set of social and political circumstances and different levels of democratic achievement, providing a rich set of case studies. Each sample state also offers an internal comparison, as each has historically experienced different stages of democratization. Along the course of each case study, the book also considers the effect that other traditionally studied factors, such as culture, colonization, economic development and foreign aid, may have had on individual attempts at democratization. The first extensive work on civil society and democratization in Africa, the book adds new insights to the applicability of democratization theory in a non-Western context, both filling a gap in and adding to the existing universal scholarship. This book will be useful for scholars of political science, economics, sociology and African studies, as well as human rights activists and policy makers in the relevant geographical areas.
Springer 2015, ISBN 978-3-319-18382-4, 213 Seiten, 106,99 €
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11. November 2015

Religionsgemeinschaften, Zivilgesellschaft und Staat

Klaus vom Beyme

Religionsgemeinschaften, Zivilgesellschaft und Staat

Das Verhältnis von Religion und Politik schien lange vergessen oder verdrängt. Es wird erst in den letzten zwei Jahrzehnten wieder intensiver erforscht. Das wachsende Interesse an Religion und Politik ist auch Ausgangspunkt für diesen Band, der das symbiotische Verhältnis von Politik und Religion in Deutschland analysiert. Dabei wird die Rolle der beiden Volkskirchen zwischen Säkularisierung und Wiederkehr des Religiösen genauso behandelt, wie das Aufkommen von anderen Religionsgemeinschaften oder die Bedeutung des Islams für die deutsche Gesellschaft und das politische System.
Springer VS 2015, ISBN 978-3-658-09784-4, 267 Seiten, 34,99 €
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11. November 2015

Reichtum und gesellschaftliches Engagement in Deutschland

Miriam Ströing

Reichtum und gesellschaftliches Engagement in Deutschland

Miriam Ströing untersucht anhand quantitativer Analysen mit den Daten der Studie „Vermögen in Deutschland“ (ViD), welche reichen Personen auf verschiedene Art und Weise und aus unterschiedlichen Motiven gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, und welche nicht. Auf Basis eines Rational-Choice-Ansatzes wird der theoretische Rahmen durch die erstmalige Integration des Gabe-Theorems nach M. Mauss gespannt und auf das philanthropische Handeln vermögender Personen angewendet. Laut den vorliegenden Erkenntnissen ist Reichtum förderlich für die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung durch die Besitzer hoher Vermögen. Dabei handeln reiche Philanthropen nicht nur aus unmittelbar rationalen Nutzenüberlegungen, sondern auch aufgrund tief verankerter sozialer Normen.
Springer VS 2015, ISBN 978-3-658-10193-0, 213 Seiten, 39,99 €
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11. November 2015

Einfluss von Corporate Social Responsibility auf die Reputation von touristischen Unternehmen

Ina Oven-Krockhaus

Einfluss von Corporate Social Responsibility auf die Reputation von touristischen Unternehmen

Reputation ist der Ruf eines Unternehmens in der Öffentlichkeit. Der Reputationsbegriff stammt aus der BWL und wird auf die touristischen Unternehmen TUI, Deutsche Bahn und Lufthansa angewendet. Dabei steht der Einfluss von Corporate Social Responsibility (CSR) als freiwillige Verantwortungsübernahme der Unternehmen in den Bereichen Markt, Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaft auf die mediale Teilreputation im Fokus. Um diesen zu ermitteln, werden Journalisten und Finanzanalysten quantitativ befragt, da sie als Meinungsführer über eine definitionsmächtige Rolle bei der Reputationsbildung verfügen. Die Vermutung, dass CSR einen Einfluss auf die Reputation hat, konnte nicht bestätigt werden. Grundsätzlich lässt sich eine eher skeptische Haltung gegenüber CSR konstatieren, insbesondere von Journalisten. Das zentrale Ergebnis dieser Untersuchung ist, dass vor allem die Unternehmenskommunikation eine positivere Reputation bewirkt. Die Autorin verfügt über erhebliches Praxiswissen aufgrund langjähriger leitender Positionen in einem führenden Tourismuskonzern.
Nomos 2015, ISBN 978-3-8487-1321-9, 248 Seiten,  49,00 €
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