Publikationen

18. Juli 2017

Ankommenspatenschaften: Einsichten aus einem Modellprojekt für geflüchtete und einheimische Menschen

Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) e.V. (Hrsg.)

Ankommenspatenschaften: Einsichten aus einem Modellprojekt für geflüchtete und einheimische Menschen

Wie funktioniert ein Patenschaftsformat, das niedrigschwellig angelegt ist? Inwieweit ist es sinnvoll, zunächst nur drei Treffen vorzusehen, zu denen geflüchtete und einheimische Menschen zusammenfinden sollen? Diesen Fragen nimmt sich eine Evaluation der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) e.V. an. Untersucht wird darin das Modellprojekt „Ankommenspatenschaften“. Als Teil des Programms „Menschen stärken Menschen“, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, wird es seit April 2016 von 28 Freiwilligenagenturen in unterschiedlich großen Städten Deutschlands umgesetzt. Ähnlich wie in anderen Patenschaftsprojekten geht es darum, geflüchtete Menschen zu unterstützen - mit Begegnung und Austausch, mit der gemeinsamen Erkundung von geeigneten öffentlichen Freizeit- und Bildungsangeboten. Um möglichst viele Menschen einzubeziehen, sollte aber zugleich ein leichter Zugang zur Geflüchtetenhilfe geschaffen werden - attraktiv für all jene Engagementinteressierten, die sich einbringen wollen, aber zunächst eine überschaubare Aufgabe suchen. Für die bagfa-Analyse „Ankommenspatenschaften.Einsichten aus einem Modellprojektfür geflüchtete und einheimische Menschen“, die das erste Projektjahr auswertet, wurden Gruppeninterviews mit Ankommenspatinnen und -paten ausgewertet sowie Fragebogenerhebungen bei Freiwilligen und Projektleitungen durchgeführt.
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18. Juli 2017

Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland: Bestandsaufnahme und Vorschläge zur zukünftigen Gestaltung

J. Olaf Kleist

Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland: Bestandsaufnahme und Vorschläge zur zukünftigen Gestaltung

Im Bereich der Flucht- und Flüchtlingsforschung entstand in den vergangenen Jahren eine Vielzahl neuer Forschungsprojekte. Um über das rapide gewachsene Forschungsgebiet einen Überblick zu erhalten, erfasst das Verbundprojekt Flucht: Forschung und Transfer in einer Datenbank Angaben zu relevanten Projekten. Dieser Policy Brief präsentiert eine erste Auswertung von 493 Projekten der Flucht- und Flüchtlingsforschung und unterbreitet Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung und Etablierung des Forschungsfeldes.
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18. Juli 2017

Über Grenzen denken: Eine Ethik der Migration

Julian Nida-Rümelin

Über Grenzen denken: Eine Ethik der Migration

Über zwei Milliarden Menschen leben weltweit in bitterster Armut, leiden unter Hoffnungslosigkeit, Hunger, Unterdrückung und Krieg. Über 65 Millionen von ihnen waren allein im letzten Jahr auf der Flucht, viele Menschen weltweit erhoffen sich ein besseres Leben in Europa oder Nordamerika. Hilfe tut also dringend not – aber sind offene Grenzen die richtige Antwort auf das Elend in der Welt? Diese Ansicht findet viele Fürsprecher, doch der Philosoph Julian Nida-Rümelin ist überzeugt: Offene Grenzen würden das Elend nicht wesentlich mildern, sondern die Herkunftsregionen sogar weiter schwächen und die sozialen Konflikte in den aufnehmenden Ländern verschärfen. Eine Lösung für die beschämenden humanitären Skandale unserer Zeit sind sie nicht. In seinem neuen Buch entwickelt Nida-Rümelin eine eigene Ethik der Migration, die eine Brücke zwischen Philosophie und Politik schlägt. Sein Buch macht klar: Politisches Handeln muss auf den Werten und Normen der Humanität beruhen. Nur so können verantwortungsbewusste und zukunftsträchtige Entscheidungen getroffen werden. Gerade weil solche Entscheidungen in der Migrationspolitik komplex sind und Dilemmata unvermeidlich, brauchen wir die Verfasstheit in Staaten: Die politischen Gestaltungsspielräume, die sie bieten, sind unverzichtbar. Denn ob es uns gelingt, die weltweite Armut und Perspektivlosigkeit in den Ursprungsregionen wirksam zu bekämpfen, wird zum Lackmustest unserer Menschlichkeit.
Edition Körber Stiftung 2017, ISBN 978-3-89684-195-7, 248 Seiten, 20,00 €
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17. Juli 2017

BBE Arbeitspapier zu Partizipationsverfahren in Forschungs- und Innovationspolitik

BBE (Hrsg.)

BBE Arbeitspapier zu Partizipationsverfahren in Forschungs- und Innovationspolitik

Forschung und Innovation finden nicht außerhalb der Gesellschaft, sondern in ihr statt. Dies betrifft sowohl die Gegenstände der Forschung wie auch die Anwendungshorizonte des generierten Wissens. Die Forschungs- und Innovationspolitik bedarf daher einer breiten Legitimationsbasis für ihre Entscheidungen. Neben fachlicher Expertise sind auch gesellschaftliches Wissen und Betroffenheitsperspektiven einzubeziehen. Vor allem die Exekutive reagiert hierauf mit einem Ausbau von Partizipationsverfahren. Dieses BBE-Arbeitspapier Nr. 2 umfasst eine Studie von PD Dr. Rudolf Speth, PD Dr. Ansgar Klein und Dipl.-Pol. Martin Burwitz, die Partizipationsverfahren im Bereich Forschung und Innovation in Deutschland und der Europäischen Union untersucht. Die Autoren haben auf Basis dieser Studie Handlungsempfehlungen an die Politik formuliert. Diese Handlungsempfehlungen wurden zudem im Rahmen eines Workshops am 23. März 2017 in Berlin mit ExpertInnen diskutiert. Die Diskussion des Workshops ist in diesem Arbeitspapier dokumentiert, zusammen mit den Beiträgen von drei der ExpertInnen – Prof. Dr. Thomas Saretzki, Dr. Wilhelm Krull und Dr. Steffi Ober – für den BBE Newsletter Nr. 13 vom 30. Juni 2017. Mit einem Vorwort von Dr. Thomas Röbke und Dr. Ansgar Klein für das BBE.
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17. Juli 2017

Zukunft im Quartier gestalten – Beteiligung für Zuwanderer verbessern

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) (Hrsg.)

Zukunft im Quartier gestalten – Beteiligung für Zuwanderer verbessern

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass in den letzten 15 Jahren informelle, freiwillige Bürgerbeteiligungen in der Stadt- und Quartiersentwicklung zwar wichtiger geworden sind und es inzwischen mehr Angebote für Beratungen und Integrationsleistungen gibt. Zuwanderer bleiben aber bei der Bürgerbeteiligung und der Inanspruchnahme von unterstützenden Angeboten unterrepräsentiert. Es ist daher davon auszugehen, dass ihre Bedarfe und Vorstellungen über die Quartiersentwicklung nicht ausreichend berücksichtigt werden und sich demzufolge die Identifikation mit dem Lebensumfeld nur eingeschränkt entwickelt. Ebenso kennen sie weniger Beratungs- und außerschulische Bildungsangebote als Einheimische. Beides dient aber entscheidend der Integration und gesellschaftlichen Teilhabe. Die Broschüre "Zukunft im Quartier gestalten – Beteiligung für Zuwanderer verbessern" stellt zum einen Handlungsbereiche und Maßnahmen vor, welche die Teilhabe der Zuwanderer und Zuwanderinnen im Quartier verbessern können. Zum anderen zeigt sie Ansätze, wie diese Maßnahmen auf Quartiers- und kommunaler Ebene unterstützt werden können.
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17. Juli 2017

Engagiert für Gott und die Welt

Bundesverband Deutscher Stiftungen (Hrsg.)

Engagiert für Gott und die Welt

Kirchliche Stiftungen gehören zu den ältesten Stiftungen in Deutschland. Sie verfügen über eine lange Tradition und Erfahrung. Das Buch "Engagiert für Gott und die Welt" gibt erstmals einen umfassenden Einblick: Die vorgestellten Einrichtungen stehen exemplarisch für die zahlreichen kirchlichen Stiftungen, die unsere Gesellschaft bereichern – in Deutschland und in vielen anderen Ländern der Welt. Die Druckversion der Publikation ist Anfang 2016 erschienen und bereits vergriffen. Im Shop des Bundesverbandes steht jetzt die aktualisierte Digitalversion als PDF zum kostenfreien Download zur Verfügung.
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12. Juli 2017

Quality certifications for nonprofits, charitable giving, and donor's trust: experimental evidence

Maja Adena, Jeyhun Alizade, Frauke Bohner, Julian Harke, Fabio Mesters / WZB (Hrsg.)

Quality certifications for nonprofits, charitable giving, and donor's trust: experimental evidence

Gemeinnützige Organisationen können mit anerkannten Spendensiegeln das Vertrauen in ihre Institution erhöhen, denn Spender geben mehr Geld für Organisationen, wenn diese ein Spendensiegel vorweisen können. Die Effizienz von Spendenzertifikaten hat ein Team um Maja Adena vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) erstmals in einem Experiment mit etwa 500 Teilnehmern untersucht. Ihre Ergebnisse machen deutlich, wie wichtig es bei Gütern ist, deren Qualität Kunden nicht leicht beurteilen können, Vertrauen zwischen Käufern und Verkäufern herzustellen.
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12. Juli 2017

Gemeinwesenarbeit und Migration: Aktuelle Herausforderungen in Nachbarschaft und Quartier

Milena Riede, Michael Noack (Hrsg.)

Gemeinwesenarbeit und Migration: Aktuelle Herausforderungen in Nachbarschaft und Quartier

Gemeinwesenarbeit hat eine lange Tradition. Seit etwa 125 Jahren werden Methoden und Prinzipien der ursprünglich aus England und den USA kommenden Gemeinwesenarbeit in Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf erfolgreich angewandt. Gemeinwesenarbeit ist historisch eng mit dem Thema Migration verbunden. Die vorliegende Publikation knüpft an diese gewachsene Verbindung an. Egal ob in den Städten oder auf dem Land: die verstärkte Zuwanderung nach Deutschland führt zu Veränderungen in vielen Nachbarschaften. Dies fordert die Profession Soziale Arbeit heraus, gemeinwesenorientierte Handlungskonzepte mit den Bürgerinnen und Bürgern und den geflüchteten Menschen vor Ort ebenso zu entwickeln, wie die interkulturelle Öffnung sozialer Dienste in das Gemeinwesen zu forcieren. Im ersten Teil des Buches werden von den Autorinnen und Autoren theoretisch-konzeptionelle Grundlagen dargestellt, die für eine kritische Reflexion des Zusammenhangs von Gemeinwesenarbeit und Migration wichtig sind. Kurzdarstellungen von guten Beispielen aus der Praxis der Gemeinwesenarbeit runden im zweiten Teil die Publikation ab.
Verlag Stiftung Mitarbeit 2017, ISBN 978-3-941143-33-3, 103 Seiten, 8,00 €
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12. Juli 2017

Zukunft der Kommunen

AWO (Hrsg.)

Zukunft der Kommunen

Mit Blick auf die angespannte Finanzlage vieler Kommunen in Deutschland wird mancherorts sehr zugespitzt vom »inneren Griechenland« gesprochen. Sicher, die Lage vor Ort ist von Kommune zu Kommune unterschiedlich, und es hilft nicht, alles über einen Kamm zu scheren. Doch klar ist: Es ist den betroffenen Menschen nicht zu erklären, wenn in ihrer Kommune Schwimmbäder schließen müssen, Stadtteilbibliotheken keine Bücher mehr anschaffen können, Mehrgenerationenhäuser oder Jugendclubs keine Unterstützung bekommen, aber andererseits die Steuereinnahmen sprudeln und die Immobilien-und Aktienmärkte seit geraumer Zeit wieder boomen. Bund und Länder müssen die Kommunen spürbarer unterstützen. Es darf nicht sein – wie immer wieder geschehen –, dass Bund und Länder etwas beschließen, die betroffenen Kommunen in diese Entscheidungen nicht einbezogen werden, aber dann die Beschlüsse umsetzen müssen. Kommunen verfügen über wenig eigene Einnahmequellen und sind auf Zuweisungen über die Länder angewiesen. Vor diesem Hintergrund verschärft sich das Dilemma der Kommunen womöglich dann, wenn in Bund und Ländern ab 2019 die Schuldenbremse wirksam wird. Inwieweit dann noch Spielraum für sinnvolle Investitionen in die Infrastruktur vor Ort besteht, bleibt sehr ungewiss. Die lokale Demokratie ist von großer Bedeutung. Als etwa im Sommer 2015 viele Geflüchtete nach Deutschland kamen, wurde deutlich, wie wichtig das Engagement – haupt- wie ehrenamtlich – vor Ort ist. Investitionen in Quartiersentwicklung, Altenhilfe, Jugendarbeit oder Kulturförderung sind unabdingbar für ein vielfältiges Miteinander vor Ort. In diesem Heft diskutieren Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis mit ihrem je spezifischen Blick, wie kommunale Arbeit den sozialen Zusammenhalt und die Demokratie vor Ort stärken können.
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3. Juli 2017

ZiviZ-Survey 2017: Vielfalt verstehen. Zusammenhalt stärken.

Jana Priemer, Holger Krimmer, Anaël Labigne / ZiviZ im Stifterverband (Hrsg.)

ZiviZ-Survey 2017: Vielfalt verstehen. Zusammenhalt stärken.

Die Geschäftsstelle ZiviZ im Stifterverband hat den ZiviZ-Survey zum zweiten Mal durchgeführt. Damit stehen erstmals repräsentative Verlaufsdaten zur Entwicklung der Organisationen in der Zivilgesellschaft zur Verfügung. Am ZiviZ-Survey 2017 beteiligten sich mehr als 6.300 gemeinnützige Organisationen. Es ist die einzige repräsentative Befragung von Vereinen, Stiftungen, Genossenschaften und gemeinnützige Kapitalgesellschaften. Im aktuellen Survey wurden auch erstmals inhaltliche Schwerpunkte gesetzt, unter anderem zum Engagement im Bildungsbereich, zu Fördervereinen sowie zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen. Der ZiviZ-Survey 2017 wird gefördert von der Bertelsmann Stiftung, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung Mercator.
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