Publikationen

4. August 2015

Zivilgesellschaft beteiligen – Perspektiven einer integrativen Forschungs- und Innovationspolitik

Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. (Hrsg.)

Zivilgesellschaft beteiligen – Perspektiven einer integrativen Forschungs- und Innovationspolitik

Die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende hat ein aktuelles Working Paper "Zivilgesellschaft beteiligen. Perspektiven einer integrativen Forschungs- und Innovationspolitik" veröffentlcht. Es gibt einen Einblick in die Sicht zivilgesellschaftlicher Organisationen auf Forschung und Innovation. Eine Zusammenstellung der Ergebnisse aus europäischen Forschungsprojekten zu Partizipation in Forschung und Innovation ergänzen die Darstellung. Endliche Ressourcen und der drängende Zeithorizont für eine Trendwende in der Erderwärmung erfordern innovative Forschungsansätze ebenso wie eine Beschleunigung der Umsetzung von technologischen wie sozialen Innovationen. Dies kann nur mit mehr Partizipation aller gesellschaftlichen Kräfte gelingen. Diesen Prozess zu gestalten ist eine Herausforderung, die von Politik, Wissenschaft und Gesellschaft in neuen Netzwerken und auf unbekannten Pfaden gestaltet werden muss. Zivilgesellschaftliche Akteure sind hier wichtige Partner, die sich auf den (manchmal steinigen und unbequemen) Weg gemacht haben, um sich in die Diskussion über eine gemeinsame Zukunft einzubringen. In dem Working Paper, das im Rahmen eines BMUB/UBA Verbändeförderprojektes erstellt wurde, stellen die Autorinnen lösungsorientierte Handlungsansätze dar, um Partizipation der zivilgesellschaftlichen Akteure wirkungsorientiert zu gestalten.
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4. August 2015

Zivilgesellschaft unter Druck: Globaler Widerstand gegen Demokratie wächst

Katja Drinhausen, Günter Schucher

Zivilgesellschaft unter Druck: Globaler Widerstand gegen Demokratie wächst

Katja Drinhausen und Günter Schucher analysieren in der Reihe GIGA Focus Global des Leibniz-Instituts für Globale und Regionale Studien den globalen Widerstand gegen Demokratie und Zivilgesellschaft: »Zivilgesellschaft unter Druck: Globaler Widerstand gegen Demokratie wächst«. Dabei zeigen sie unter anderem, dass seit mehr als zehn Jahren die Toleranz der Empfängerländer von Entwicklungshilfe gegen die Kopplung von Entwicklungshilfe und Demokratieförderung schwindet. Bei der weltweiten Repression von zivilgesellschaftlichen Organisationen nimmt Russland eine Vorreiterrolle ein, dessen Vorgehen etwa die chinesische Regierung zum Vorbild für eigene Gesetzgebungsmaßnahmen nimmt. Zugleich konstatieren die AutorInnen eine Gegenbewegung »antidemokratischer Förderung« durch autoritäre Staaten in westlichen Ländern. Die Publikation steht online kostenlos zur Verfügung.
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21. Juli 2015

UNICEF-Report 2015 – Kinder zwischen den Fronten

UNICEF (Hrsg.)

UNICEF-Report 2015 – Kinder zwischen den Fronten

Kinder zwischen den Fronten – Für Kinder gibt es nichts Schlimmeres als Krieg. Mädchen und Jungen werden getötet, verstümmelt, zur Flucht gezwungen, um ihre Zukunft gebracht. Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg waren so viele Menschen auf der Flucht wie heute. Der UNICEF-Report 2015 macht darauf aufmerksam wie Kriege und Konflikte das Leben von Millionen Kindern zerstören, zeigt aber auch Lösungsansätze auf. Ein statistischer Anhang liefert zudem Daten zur Situation der Kinder und Jugendlichen weltweit, u.a. in den Themenbereichen Ernährung, Gesundheit, Bildung und Chancengleichheit.
Fischer Taschenbuch, ISBN: 978-3-596-03289-1, 270 Seiten, 11,99 €
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21. Juli 2015

Repressionen gegen Ägyptens Zivilgesellschaft

Jannis Grimm

Repressionen gegen Ägyptens Zivilgesellschaft

Seit dem Militärputsch im Juli 2013 zeichnet sich das ägyptische Regime unter anderem dadurch aus, dass die Grenzen dessen, was an politischen Aktivitäten zulässig ist, nicht klar definiert werden. Die graduelle Verengung des öffentlichen Raums durch immer neue Präsidialdekrete zeigt vielmehr, dass sich die roten Linien jederzeit verschieben können. Dazu kommt in immer stärkerem Maße ein Missbrauch der Staatsgewalt gegen Vertreterinnen und Vertreter der ägyptischen Zivilgesellschaft, etwa in Form von Folter und Zwangsverschleppungen. Menschenrechtsaktivisten werden hierbei zunehmend von Zeugen zu Opfern von Übergriffen. Im Visier der Staatssicherheit, einer politisierten Judikative und konkurrierender Ministerien können sie ihre Rolle als Watchdogs immer weniger ausfüllen. Deutschland sollte sich vor diesem Hintergrund gemeinsam mit seinen europäischen Partnern für die Wahrung bürgerlicher Grundrechte und rechtsstaatlicher Standards in Ägypten einsetzen und seine Unterstützung stärker auf den Bedarf ägyptischer Nichtregierungsorganisationen abstimmen.
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21. Juli 2015

25 Years After – Mapping Civil Society in the Visegrád Countries

Christian Schreier (Ed.)

25 Years After – Mapping Civil Society in the Visegrád Countries

In 1989 and 1990 citizens’ movements in Poland, Hungary and Czechoslovakia were decisive in overturning the political order in Central and Eastern Europe. Arguably, this was one of civil society’s finest hours. 25 years later, governments all over Europe would like to see civil society confined to service provision under government regulation, while some researchers tend to believe civil society can only exist in a democratic society. Against this backdrop, one may well ask what has become of civil society in Central Europe 25 years after 1989. Committed researchers from the Czech Republic, Hungary, Poland, and Slovakia (now known as the Visegrád countries) joined the research team of the Maecenata Institute for Philanthropy and Civil Society, Berlin, in conducting the research project ‘25 Years After. Mapping Civil Society in the Visegrád Countries’, a comparative analysis of organised Civil Society, in 2014/2015. This publication contains detailed surveys of the four countries as well as a comparative chapter.
Maecenata Schriften Band 11, Lucius & Lucius 2015, ISBN 978-3-8282-0616-8, 216 Seiten, 44,00 €
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21. Juli 2015

Lobby Work – Interessenvertretung als Politikgestaltung

Rudolf Speth, Annette Zimmer (Hrsg.)

Lobby Work – Interessenvertretung als Politikgestaltung

„Lobby Work“ ist Interessenvertretung unter veränderten Bedingungen einer medien- und marktaffinen Gesellschaft. Der Band fängt das breite Spektrum neuer Formen und Akteure ein, die Interessenvertretung auch als Geschäftsmodell betreiben. In den Blick genommen werden u.a. medienwirksame Kampagnen mittels Public Affairs-Agenturen, gezielte Mobilisierung von AktivistInnen im Netz durch NGOs sowie strategisch geplante Einflussnahme durch Stiftungen. Mit der „guten alten Zeit“ neo-korporatistischer Interessenvermittlung hat Lobby-Work nicht mehr viel zu tun.
Springer VS 2015, ISBN 978-3-658-09432-4, 356 Seiten, 39,99 €
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21. Juli 2015

Potenziale und Hemmnisse von unternehmerischen Aktivitäten in der Rechtsform der Genossenschaft

Seminar für Genossenschaftswesen der Universität zu Köln, Kienbaum (Hrsg.)

Potenziale und Hemmnisse von unternehmerischen Aktivitäten in der Rechtsform der Genossenschaft

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie untersuchten die Kienbaum Management Consultants GmbH und das Seminar für Genossenschaftswesen der Universität Köln die Potentiale von Genossenschaften in Deutschland. Die vorliegende Studie analysiert das Neugründungsgeschehen der letzten Jahre und betrachtet die Novelle des Genossenschaftsgesetzes von 2006. Grundlage hierfür ist eine empirische Befragung von Genossenschaftsgründern sowie verschiedenen Vergleichsgruppen, die sich aus Gründern vergleichbarer Projekte in anderen Rechtsformen zusammensetzen.
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21. Juli 2015

Staatlich-Philanthropische Bildungspartnerschaften

Ekkehard Thümler

Staatlich-Philanthropische Bildungspartnerschaften

Sektor-übergreifende Partnerschaften werden in Forschung und Praxis als ein wichtiges Instrument für die Bearbeitung komplexer gesellschaftlicher Problem angesehen. Im deutschen Bildungsbereich spielt insbesondere die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen privaten Stiftungen und staatlichen Akteuren eine bedeutsame Rolle, wenngleich Stiftungen finanziell gesehen nur einen vergleichsweise kleinen Beitrag leisten. Sie fördern beispielsweise neue Ansätze bei der Individualisierung von Schulunterricht, bei der Entwicklung von Ganztagesschulkonzepten oder im Aufbau von Governance- und Managementstrukturen in Bildungseinrichtungen. Dabei arbeiten Stiftungen regelmäßig mit staatlichen Akteuren auf unterschiedlichen Ebenen des föderalen Bildungssystems zusammen. Das Projekt der Robert-Bosch-Stiftng untersuchte die Fragen, ob bzw. unter welchen Umständen Partnerschaften zwischen Stiftungen und Staat für die Entwicklung und Verbreitung effektiver Instrumente zur Lösung von Problem des Schulbereichs geeignet sind. Ziel war es, sowohl wissenschaftlich als auch praktisch relevantes Wissen zu generieren. 
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21. Juli 2015

Comparative Highlights of Foundation Laws: The Operating Environment for Foundations in Europe

European Foundation Centre (Ed.)

Comparative Highlights of Foundation Laws: The Operating Environment for Foundations in Europe

This publication aims to provide the reader with a comparative overview of the diverse legal and fiscal environments of foundations in 40 countries across wider Europe: the 28 EU Member States, plus Albania, Bosnia and Herzegovina, Kosovo, Liechtenstein, Macedonia, Montenegro, Norway, Russia, Serbia, Switzerland, Turkey, and Ukraine. It includes charts, draw on the basis of the updated online EFC (European Foundation Centre) Legal and Fiscal Country Profiles, which are available to download at www.efc.be. The EFC online profiles include more detailed country information and further explanation of the information presented in those charts.
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21. Juli 2015

Allen Kindern eine Zukunft bieten

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Allen Kindern eine Zukunft bieten

In Deutschland leben mehr als 2,0 Millionen Kinder in Armut. Es fehlt diesen Kindern nicht nur an warmer Kleidung oder gesunder Ernährung, sondern auch an Bildung, Kontakten zu Gleichaltrigen, Einbindung in die Gemeinschaft – kurz: an Chancen auf ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben. „Besonders folgenreich ist es für Kinder und Jugendliche, wenn sie über lange Zeiträume hinweg in Armut leben. Dies führt zu einem deutlichen schulischen Leistungsabfall, auffälligem Spiel- und Sprachverhalten sowie zu gesundheitlichen Nachteilen, die sich unter anderem in Gewichtsproblemen, Suchtverhalten und übermäßigem Medienkonsum äußern“ so Dr. Heitkötter, eine der Autorinnen des Deutschen Jugendinstituts. Zivilgesellschaftliche Akteure arbeiten oft an der Schnittstelle zwischen sozialstaatlichen Unterstützungsangeboten und von Armut betroffenen Familien, bieten Kontaktmöglichkeiten zu Gleichaltrigen, helfen im Wohnumfeld und Stadtteil und ermöglichen unbürokratisch materielle Hilfe. Freiwillig Engagierten gelingt es oft sehr gut, einen vertrauensvollen Zugang zu betroffenen Familien zu finden, und viele Spender und Stifter geben für soziale Zwecke.
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