Publikationen

20. August 2015

Engagement von Unternehmen und Stiftungen in sozial problematischen Quartieren

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (Hrsg.)

Engagement von Unternehmen und Stiftungen in sozial problematischen Quartieren

Das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen und Stiftungen hat in der Vergangenheit deutlich an Bedeutung gewonnen. Auch in der sozialen Quartiersentwicklung kann das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen und Stiftungen einen wichtigen Beitrag leisten, wenn es darum geht, die Wohn- und Lebensqualität in sozial benachteiligten Stadtteilen zu verbessern. Um zu untersuchen, wie Unternehmen und Stiftungen gemeinsam mit den Kommunen in den Quartieren aktiv werden können, wird im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) das Forschungsfeld „Unternehmen und Stiftungen für die soziale Quartiersentwicklung“ durchgeführt. Gemeinsam mit Vertretern von Unternehmen, Stiftungen, Verbänden, Wissenschaft, Kommunen, Bund und Ländern wurde im Expertenbeirat des Forschungsfeldes ein Positionspapier erarbeitet, das sowohl thematisiert, wie sich Unternehmen und Stiftungen sinnvoll in die Stadtteile einbringen können als auch welche Rahmenbedingungen hierfür auf Seiten der öffentlichen Hand, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft geschaffen werden müssen. Das Papier ist insofern ein Plädoyer für einen gesellschaftlichen Schulterschluss, um gemeinsam etwas in den problematischen Stadtteilen zu bewegen.
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20. August 2015

Charitable giving and Gift Aid behaviour amongst better-off individuals

HM Revenue & Customs

Charitable giving and Gift Aid behaviour amongst better-off individuals

HM Revenue & Customs commissioned this qualitative research to increase understanding of better-off individuals’ motivations for giving to charity, and to understand the role of tax reliefs within this. Participants gave to a wide range of local and national charities through both lump sum donations and regular gifts. Tax relief in itself did not motivate the decision to give, but did seem to incentivise participants to give more generously as they knew that they would be receiving relief at the end of the year. However, participants were not always clear exactly how much they would get back and some were unclear on the details of Gift Aid. Participants found the current system for claiming relief easy to navigate and thought it fair for both the charity and the donor to receive tax relief. Participants felt that without the incentive of tax relief, they might reduce their charitable donations disproportionately to the amount that they would have received in tax relief. Thirty-two in-depth interviews were conducted in February and March 2015 with individuals who earn over £100,000 per annum and who had claimed tax relief on a charitable donation of at least £100 in 2013 to 2014.
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4. August 2015

Führungskräfte in Stiftungen zwischen Ehrenamt und Spitzengehalt

Berit Sandberg

Führungskräfte in Stiftungen zwischen Ehrenamt und Spitzengehalt

Die erweiterte Neuauflage der einzigen Vergütungsstudie im deutschen Stiftungswesen schafft Transparenz zum Verdienst von Führungspersonal im gemeinnützigen Bereich. Die Autorin Prof. Dr. Berit Sandberg forscht seit über 20 Jahren zu betriebswirtschaftlichen Fragen des Stiftungswesens. Die Autorin ist Professorin für Public und Nonprofit-Management an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. Rechtsanwalt Dr. Christoph Mecking, der einen Beitrag zum Recht der Vergütung beigesteuert hat, ist geschäftsführender Gesellschafter des Instituts für Stiftungsberatung, Berlin. Auch das Maeceata Institut war an der Erstellung der Studie beteiligrt. Wie viele Führungskräfte sind in Vorständen, in Geschäftsführungen und in Stiftungsräten freiwillig tätig? Ist das Ehrenamt im Stiftungswesen noch das klassische unbezahlte Ehrenamt? Welche Honorare können Ehrenamtliche verlangen? Wer verdient in welcher Führungsposition wie viel? Wo beginnt bei hauptamtlichen Führungskräften die Kategorie „Spitzengehalt“ und ist diese Kategorie legitim? Welche Vergütung ist für Top-Manager in Stiftungen angemessen? Zahlen Förderstiftungen besser als operative? Wie groß sind die “Branchenunterschiede”? Diesen und weiteren Fragen geht die Vergütungsstudie 2014 auf den Grund.
Stiftung & Sponsoring Verlag 2015, ISBN: 978-3-9812114-5-0, 142 Seiten, 149,00 €
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4. August 2015

Engagiert vor Ort – 20 Jahre Netzwerk der Seniorenbüros

Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (Hrsg.)

Engagiert vor Ort – 20 Jahre Netzwerk der Seniorenbüros

„Engagiert vor Ort – 20 Jahre Netzwerk der Seniorenbüros“ lautet der Titel des neu erschienenen Heftes zum Jubiläum der BaS. Wie Steine, die im Wasser Kreise ziehen, wirken Seniorenbüros seit ihrer Gründung für die Potentiale des Alters in den Kommunen. Die Broschüre macht anschaulich, wie Seniorenbüros arbeiten und wie die BaS in die Zukunft blickt. Sie ist sowohl für BaS-Mitglieder und Multiplikatoren als auch für Neugierige interessant.
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4. August 2015

Engagement Jugendlicher in Ostdeutschland. Umfang, Formen und Einbettung in jugendliche Lebenswelten

Initiative für Protest- und Bewegungsforschung e.V. (Hrsg.)

Engagement Jugendlicher in Ostdeutschland. Umfang, Formen und Einbettung in jugendliche Lebenswelten

Unter Mitarbeit von Franziska Scholl hat Jochen Roose die Ergebnisse des Forschungsprojektes "Engagement Jugendlicher in Ostdeutschland" zusammengefasst. Das von der Otto-Brenner-Stiftung geförderte Projekt bedient sich mehrerer Datensätze zum Engagement und filtert sechs Typen heraus, die nach der Intensität ihres Engagements unterschieden werden. Eine wesentliche Erkenntnis des Projektes: das Engagement in Ost- und Westdeutschland gleicht sich unter Jugendlichen deutlich an.
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4. August 2015

ipb working papers: Postdemokratische Empörung. Ein Versuch über Demokratie, soziale Bewegungen und gegenwärtige Protestforschung

Initiative für Protest- und Bewegungsforschung e.V. (Hrsg.)

ipb working papers: Postdemokratische Empörung. Ein Versuch über Demokratie, soziale Bewegungen und gegenwärtige Protestforschung

Das jüngste ipb working paper hat Peter Ullrich aus einem Vortrag in der Vorlesungsreihe "Blick über den Tellerrand" der TU Soz-Ini entwickelt. Das Papier ist ein Beitrag zur Diskussion über die jüngsten Proteste und die Krise der Demokratie. Es stellt die Frage, ob wir es bei Occupy, Montagsmahnwachen und Pegida mit Bewegungen neuen Typs zu tun haben und formuliert zentrale Herausforderungen der gegenwärtigen Protestforschung. 
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4. August 2015

Zivilgesellschaft beteiligen – Perspektiven einer integrativen Forschungs- und Innovationspolitik

Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. (Hrsg.)

Zivilgesellschaft beteiligen – Perspektiven einer integrativen Forschungs- und Innovationspolitik

Die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende hat ein aktuelles Working Paper "Zivilgesellschaft beteiligen. Perspektiven einer integrativen Forschungs- und Innovationspolitik" veröffentlcht. Es gibt einen Einblick in die Sicht zivilgesellschaftlicher Organisationen auf Forschung und Innovation. Eine Zusammenstellung der Ergebnisse aus europäischen Forschungsprojekten zu Partizipation in Forschung und Innovation ergänzen die Darstellung. Endliche Ressourcen und der drängende Zeithorizont für eine Trendwende in der Erderwärmung erfordern innovative Forschungsansätze ebenso wie eine Beschleunigung der Umsetzung von technologischen wie sozialen Innovationen. Dies kann nur mit mehr Partizipation aller gesellschaftlichen Kräfte gelingen. Diesen Prozess zu gestalten ist eine Herausforderung, die von Politik, Wissenschaft und Gesellschaft in neuen Netzwerken und auf unbekannten Pfaden gestaltet werden muss. Zivilgesellschaftliche Akteure sind hier wichtige Partner, die sich auf den (manchmal steinigen und unbequemen) Weg gemacht haben, um sich in die Diskussion über eine gemeinsame Zukunft einzubringen. In dem Working Paper, das im Rahmen eines BMUB/UBA Verbändeförderprojektes erstellt wurde, stellen die Autorinnen lösungsorientierte Handlungsansätze dar, um Partizipation der zivilgesellschaftlichen Akteure wirkungsorientiert zu gestalten.
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4. August 2015

Zivilgesellschaft unter Druck: Globaler Widerstand gegen Demokratie wächst

Katja Drinhausen, Günter Schucher

Zivilgesellschaft unter Druck: Globaler Widerstand gegen Demokratie wächst

Katja Drinhausen und Günter Schucher analysieren in der Reihe GIGA Focus Global des Leibniz-Instituts für Globale und Regionale Studien den globalen Widerstand gegen Demokratie und Zivilgesellschaft: »Zivilgesellschaft unter Druck: Globaler Widerstand gegen Demokratie wächst«. Dabei zeigen sie unter anderem, dass seit mehr als zehn Jahren die Toleranz der Empfängerländer von Entwicklungshilfe gegen die Kopplung von Entwicklungshilfe und Demokratieförderung schwindet. Bei der weltweiten Repression von zivilgesellschaftlichen Organisationen nimmt Russland eine Vorreiterrolle ein, dessen Vorgehen etwa die chinesische Regierung zum Vorbild für eigene Gesetzgebungsmaßnahmen nimmt. Zugleich konstatieren die AutorInnen eine Gegenbewegung »antidemokratischer Förderung« durch autoritäre Staaten in westlichen Ländern. Die Publikation steht online kostenlos zur Verfügung.
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21. Juli 2015

UNICEF-Report 2015 – Kinder zwischen den Fronten

UNICEF (Hrsg.)

UNICEF-Report 2015 – Kinder zwischen den Fronten

Kinder zwischen den Fronten – Für Kinder gibt es nichts Schlimmeres als Krieg. Mädchen und Jungen werden getötet, verstümmelt, zur Flucht gezwungen, um ihre Zukunft gebracht. Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg waren so viele Menschen auf der Flucht wie heute. Der UNICEF-Report 2015 macht darauf aufmerksam wie Kriege und Konflikte das Leben von Millionen Kindern zerstören, zeigt aber auch Lösungsansätze auf. Ein statistischer Anhang liefert zudem Daten zur Situation der Kinder und Jugendlichen weltweit, u.a. in den Themenbereichen Ernährung, Gesundheit, Bildung und Chancengleichheit.
Fischer Taschenbuch, ISBN: 978-3-596-03289-1, 270 Seiten, 11,99 €
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21. Juli 2015

Repressionen gegen Ägyptens Zivilgesellschaft

Jannis Grimm

Repressionen gegen Ägyptens Zivilgesellschaft

Seit dem Militärputsch im Juli 2013 zeichnet sich das ägyptische Regime unter anderem dadurch aus, dass die Grenzen dessen, was an politischen Aktivitäten zulässig ist, nicht klar definiert werden. Die graduelle Verengung des öffentlichen Raums durch immer neue Präsidialdekrete zeigt vielmehr, dass sich die roten Linien jederzeit verschieben können. Dazu kommt in immer stärkerem Maße ein Missbrauch der Staatsgewalt gegen Vertreterinnen und Vertreter der ägyptischen Zivilgesellschaft, etwa in Form von Folter und Zwangsverschleppungen. Menschenrechtsaktivisten werden hierbei zunehmend von Zeugen zu Opfern von Übergriffen. Im Visier der Staatssicherheit, einer politisierten Judikative und konkurrierender Ministerien können sie ihre Rolle als Watchdogs immer weniger ausfüllen. Deutschland sollte sich vor diesem Hintergrund gemeinsam mit seinen europäischen Partnern für die Wahrung bürgerlicher Grundrechte und rechtsstaatlicher Standards in Ägypten einsetzen und seine Unterstützung stärker auf den Bedarf ägyptischer Nichtregierungsorganisationen abstimmen.
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RT @CfabW: Ein Zitat das uns vom Stiftungstag in Erinnerung bleiben wird, stammt von #IseBosch: "Change, not charity!" #dst18 #impact #w

RT @foldenburg: #Stiftungen werden die #Digitalisierung überleben. Aber wie? Mein Titelartikel " #PhilTech" mit @de_wikipedia @betterplace_o

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