Publikationen

17. März 2016

Freiwillige Arbeit in gemeinnützigen Vereinen – Eine vergleichende Studie von Wohlfahrts- und Migrantenorganisationen

Jennifer Klöckner

Freiwillige Arbeit in gemeinnützigen Vereinen – Eine vergleichende Studie von Wohlfahrts- und Migrantenorganisationen

Jennifer Klöckner untersucht Dienstleistungen von Verbänden der freien Wohlfahrtspflege und von türkisch-islamischen Vereinen sowie die Motive ihrer freiwilligen MitarbeiterInnen. Mit Hilfe von Expertengesprächen von Verbandsvertretern sowie einer standardisierten Befragung von freiwilligen und hauptamtlichen MitarbeiterInnen analysiert die Autorin Beweggründe der Akteure. Der interdisziplinäre theoretische Ansatz der Studie integriert sozialpsychologische Ansätze im Rahmen der Motiverforschung, soziologische Theorien zur Erklärung des Einflusses individueller soziodemographischer Eigenschaften der Freiwilligen und ihres Netzwerks auf die Motive und freiwillige Arbeit in verschiedenen Organisationen sowie ökonomische Theorien zur Erklärung des Einflusses von Anreizen der Organisationen auf die Motive freiwilliger Arbeit.
Springer VS 2016, ISBN 978-3-658-10422-1, 566 Seiten, 59,99 €
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17. März 2016

Steuerrecht in Nonprofit-Organisationen

Ursula Augsten

Steuerrecht in Nonprofit-Organisationen

Gemeinnützige Einrichtungen können von zahlreichen Steuerbegünstigungen profitieren. Um diese zu erreichen, ist nicht nur deren Kenntnis, sondern auch eine zielgenaue Umsetzung erforderlich. Dies gilt insbesondere in Zeiten knapp werdender öffentlicher Mittel. Das Buch ist sowohl den beratenden Personen als auch den NPO-Organisationen selbst ein Leitfaden bei der täglichen Arbeit. Die Neuauflage wurde vor allem vor dem Hintergrund des Ehrenamtsstärkungsgesetz und der jetzt erfolgten Änderung des AEAO im Bereich steuerbegünstigte Zwecke aktualisiert.
Springer VS 2016, ISBN 978-3-8349-3816-9, 304 Seiten, 49,99 €
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17. März 2016

Demokratietheorie und Partizipationspraxis – Analyse und Anwendungspotentiale deliberativer Verfahren

Sophia Alcántara, Nicolas Bach, Rainer Kuhn, Peter Ullrich

Demokratietheorie und Partizipationspraxis – Analyse und Anwendungspotentiale deliberativer Verfahren

Der Band unternimmt die erste umfangreiche wissenschaftliche Systematisierung von Partizipationsformaten. Um die Eigenschaften von 39 idealtypischen und angewandten Präsenz- und Onlineverfahren der Öffentlichkeitsbeteiligung zu analysieren, wird eine Kategorisierung eingeführt, die eine Basis für die Kombination von Formaten und ihrer einzelnen Bausteine darstellt. Die Reflexion der Verfahren vor dem Hintergrund normativer und demokratietheoretischer Konzepte liefert wertvolle Hinweise, indem sie die mit der Umsetzung verbundenen Zielkonflikte, Probleme und Hindernisse freilegt und theoretisch sowie praxisbezogen diskutiert.
Springer VS 2016, ISBN 978-3-658-11221-9, 215 Seiten, 37,37 €
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17. März 2016

Vergnügter Protest – Erkundungen hybridisierter Formen kollektiven Ungehorsams

Gregor J. Betz

Vergnügter Protest – Erkundungen hybridisierter Formen kollektiven Ungehorsams

Im Fokus dieser Studie stehen als Protest gerahmte Ereignisse, bei denen politische Forderungen mit kollektivem Spaß, Erlebnis, Spektakel und Vergnügen verbunden Ausdruck verliehen wird. Zu den längst tradierten kulturellen und Spaß betonenden Protestelementen werden aktuell vielfältige neue Ausdrucksformen und Programmelemente in das Repertoire der Organisierenden von Protest aufgenommen. Dabei werden häufig in anderen gesellschaftlichen Bereichen tradierte Rituale übernommen, modern interpretiert und neu miteinander verknüpft. Diese ‚hybridisierten‘ Formen kollektiven Ungehorsams werden anhand von drei Fallbeispielen ethnografisch und wissenssoziologisch fundiert erforscht und dabei die Bedeutung von Vergnügen, Freude und Spaß herausgearbeitet.
Springer VS 2016, ISBN 978-3-658-11416-9, 300 Seiten, 49,99 €
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10. März 2016

Die Konsultative – Mehr Demokratie durch Bürgerbeteiligung

Claus Leggewie, Patrizia Nanz

Die Konsultative – Mehr Demokratie durch Bürgerbeteiligung

Not in my backyard versus Mitsprache für alle. Nur mit der Weisheit der Vielen können die drängenden Fragen der Zukunft gelöst werden. Die vierte Gewalt, die Konsultative, ist ihr Sprachrohr. Unsere Demokratie wird nicht mehr ohne sie auskommen können. Demokratie in der Krise? Politikverdrossenheit allerorten? Verhöhnung und Wut der Bürger wie bei Stuttgart 21? Das ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen fordern immer mehr Bürger Mitspracherechte und Gestaltungsmacht. Großprojekte wie die Energiewende bedürfen der Unterstützung aller, und dazu müssen auch tatsächlich alle im Vorhinein einbezogen werden. An vielen Orten beratschlagen engagierte Bürger nun zum Beispiel über den Trassenverlauf von Stromleitungen. Noch viel zu selten, aber immer häufiger findet eine breite und tiefgehende Konsultation der Bürgerschaft statt, bevor Gesetze entwickelt und beschlossen werden. Wir sind mittendrin in der Beteiligungsrevolution. Patrizia Nanz und Claus Leggewie, leidenschaftliche Streiter für Partizipation und die Demokratisierung der Demokratie, fordern die Institutionalisierung von Zukunftsräten, ein flächendeckendes Netz konsultativer Gremien von der lokalen bis zur europäischen Ebene. Sie haben mit diesem Konzept nicht nur ein wegweisendes Modell entwickelt, sondern unterstützen längst Bürger aktiv dabei, sich politische Handlungsspielräume zurückzuerobern. Gemeinsam erarbeiten sie praktikable Lösungsvorschläge für aktuelle Fragen wie die Unterbringung von Geflüchteten oder jahrzehntelang schwelende Konflikte wie den um die Endlagerung von Atommüll.
Wagenbach Verlag 2016, ISBN 978-3-8031-2749-5, 102 Seiten, 9,90 €
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10. März 2016

Enzyklopädie des Stiftungswesens in mittelalterlichen Gesellschaften – Band 2: Das soziale System Stiftung

Michael Borgolte (Hrsg.)

Enzyklopädie des Stiftungswesens in mittelalterlichen Gesellschaften – Band 2: Das soziale System Stiftung

Stiftungen sind ein universales Phänomen entwickelter Gesellschaften von Babylon und Ägypten bis zur Gegenwart. Obwohl die Verwandtschaft der Zeugnisse und Belege über mehrere Jahrtausende längst erkannt ist, gibt es bisher keinen systematischen Vergleich für einen begrenzten Zeitraum, aber in globaler Weite, und deshalb auch keine sicheren Erkenntnisse über interkulturelle Wechselbeziehungen, Neuerfindungen und besonderen Ausprägungen. In dieser Enzyklopädie wird für das Jahrtausend von ca. 500-1500 zum ersten Mal der Versuch zu einer parallelen Erschließung des Stiftungswesens in fünf religiös geprägten Kulturen gemacht. Alle Themen werden von je einem Experten für das lateinische und griechisch-orthodoxe Christentum, für das Judentum, den Islam und die brahmanische, hinduistische, jainistische und buddhistische Welt Indiens behandelt, so dass die jeweiligen Ergebnisse in einen interkulturellen Vergleich eingehen können. Der zweite Band betrifft das „soziale System Stiftung“ und behandelt die Zwecke (religiöses Verdienst, weltliche Ambitionen; Gedenken und Kultus; Wohltätigkeit und Bildung), die Wirtschaft (Vermögen und Erträge) und die Akteure (Stifter; Stiftungsbegünstigte und Stiftungsorganisatoren).
De Gruyter Verlag 2015, ISBN 978-3-11-041770-8, 760 Seiten, 169,95 €
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10. März 2016

Freiwilligen-Monitor Schweiz 2016

Markus Freitag, Anita Manatschal, Kathrin Ackermann, Maya Ackermann

Freiwilligen-Monitor Schweiz 2016

Rund ein Viertel der Personen über 15 Jahren engagiert sich in der Schweiz unentgeltlich in einer Organisation, zehn Prozent besetzen ein gewähltes Ehrenamt. Und fast 40 Prozent wirken als Freiwillige ausserhalb von Vereinen. Insgesamt leisten die Menschen in der Schweiz etwa 700 Millionen Stunden Freiwilligenarbeit pro Jahr. Dies entspricht etwa neun Prozent der geleisteten 7700 Millionen Stunden Erwerbsarbeit. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz sind aber je nach Geschlecht, Alter, Region, Grösse des Wohnorts, Religionszugehörigkeit, Bildungsniveau, Einkommen, Zivilstand und beruflicher Stellung unterschiedlich stark freiwillig engagiert. Nach 2007 und 2010 wurde das freiwillige Engagement in der Schweiz mit diesem Monitor zum dritten Mal erforscht. Neben Analysen zum Verlauf und zu den Beweggründen wie möglichen Anreizen unbezahlter Arbeit liefert die Studie auch erstmalig Informationen zum freiwilligen Engagement im Internet und untersucht spezifisch die Situation junger Erwachsener und Menschen mit Migrationshintergrund. Zudem werden Einsichten zum Persönlichkeitsprofil von Freiwilligen und deren politischen und sozialen Einstellungen präsentiert.
Seismo Verlag 2016, ISBN 978-3-03777-166-2, 288 Seiten, 38,00 SFr. / 34,00 €
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10. März 2016

Errichtung und Tätigkeit von Stiftungen nach polnischem Recht

Dominik Wagner

Errichtung und Tätigkeit von Stiftungen nach polnischem Recht

Im Gegensatz zu vielen anderen Rechtsdisziplinen ist das polnische Stiftungsrecht samt seiner langen Tradition von der deutschsprachigen Rechtswissenschaft weitgehend – zu Unrecht – noch unberücksichtigt. Das Stiftungswesen Polens kann nämlich auf eine abwechslungsreiche Geschichte zurückblicken, das neben seiner Blüte auch tragische Momente hatte, vielfach mit Verbindungen zur deutschen Stiftungstradition. Das geltende Stiftungsrecht wird im Wesentlichen durch das Stiftungsgesetz von 1984 bestimmt. Die polnische Stiftung ist danach ein selbständiges Rechtssubjekt des Privatrechts und der deutschen Stiftung des BGB ähnlich. Dennoch verfügt sie über eigene Besonderheiten, etwa die unbedingt gemeinnützige Zweckausrichtung oder die Registereintragung als Entstehungsvoraussetzung.
Peter Lang Verlag 2012, ISBN 978-3-631-63625-1, 276 Seiten, 53,20 €
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10. März 2016

Bürgerstiftungen in Deutschland

Matthias Klein

Bürgerstiftungen in Deutschland

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Bürgerstiftung als besonderer Ausgestaltungsform der Stiftung bürgerlichen Rechts. Von den Anfängen der Bürgerstiftung in Deutschland Ende des 20. Jahrhunderts, als die Idee aus den USA importiert wurde, wird die Entstehung und Entwicklung der Bürgerstiftungslandschaft umfassend dargestellt und ausgewertet. Im Rahmen der sich tatsächlich darstellenden Verhältnisse werden insbesondere bürgerstiftungsspezifische Rechtsfragen zur Gründung und Tätigkeit der Bürgerstiftung und ihrer Gremien aufgezeigt und praktische Lösungen angeboten. Diese Arbeit kann daher auch als Wegweiser für Neugründungen und Handbuch für bestehende Bürgerstiftungen dienen.
Peter Lang Verlag 2013, ISBN 978-3-631-62679-5, 332 Seiten, 57,90 €
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10. März 2016

Die Stiftung auf Zeit und die Verbrauchsstiftung

Jan Steils

Die Stiftung auf Zeit und die Verbrauchsstiftung

Stiftungen sind das rechtliche Mittel der Wahl, wenn es um die langfristige Verfestigung und Verfolgung eines bestimmten Zwecks geht. Kurzzeitig angelegte Zwecke scheiden als Gegenstand einer rechtsfähigen Stiftung aus. Es lassen sich indes zunehmend Bestrebungen erkennen, auch die dem grundlegenden Wandel grundsätzlich nicht zugängliche Stiftung strukturell aufzuweichen. In Bezug auf zeitlich begrenzt konzipierten Stiftungen liegt der Fokus insbesondere auf zwei Erscheinungsformen der Stiftung: der Stiftung auf Zeit und der Verbrauchsstiftung. Ob solche Formen rechtlich zulässig sind, bemisst sich insbesondere an § 80 Abs. 2 BGB. Die Arbeit untersucht demgemäß zunächst Inhalt und Umfang der von § 80 Abs. 2 BGB gemachten Vorgaben und sodann die Gesetzmäßigkeit der Stiftung auf Zeit und der Verbrauchsstiftung.
Peter Lang Verlag 2014, ISBN 978-3-631-64750-9, 214 Seiten, 51,40 €
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