Publikationen

1. Dezember 2015

Warum Menschen spenden

Kai Fischer

Warum Menschen spenden

Die Dissertationsschrift von Kai Fischer, beleutet das soziale Phänomen des Spendens in seiner Rolle als soziales Kapital. Wo gespendet wird, werden unterschiedliche Formen von Beziehungen geschaffen, In- und Exklusionen in Netzwerke ermöglicht und soziale Differenzierungen vorgenommen. Diese Vorgänge beschreibt er anhand von sieben unterschiedlichen Gebe-Logiken, die die soziale und funktionale Basis des Fundraisings darstellen. Damit Nonprofit-Organisationen Förderungen erhalten, inszenieren sie Gebe-Logiken und gehen entsprechende Beziehungen ein. Ob Förderer hierauf eingehen, entscheidet sich an unterschiedlichen Kriterien, die am Ende auf die Identität der Förderer zurückwirken und hier verankert sind. Damit gelingt Kai Fischer, Fundraising ein theoretisches Fundament zu geben. Nebenbei erklärt er auch, warum immer weniger Menschen in Deutschland spenden. Damit liefert er einen Beitrag, wie Fundraising qualitativ und quantitativ weiterentwickelt werden kann.
Mission-Based Verlag 2015, ISBN 97839817457702, 335 Seiten, 39,95 €
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19. November 2015

Europeanizing Civil Society – How the EU Shapes Civil Society Organizations

Rosa Sanchez Salgado

Europeanizing Civil Society – How the EU Shapes Civil Society Organizations

The European Union (EU) has clearly made a difference for Civil Society Organizations (CSOs). EU officials and European political entrepreneurs have been crucial in the promotion of funding and access opportunities, but they have been proven to have little capacity to create CSOs from scratch or to use CSOs too bluntly for their own purposes. This book brings Europeanization studies closer to society by providing a sociologically-informed analysis, which challenges current assumptions and highlights neglected areas of study. It also addresses many of the methodological challenges in the empirical study of the Europeanization of interest groups, including a comparative analysis over a long time period. The book provides a comparison across three countries, France, UK and Spain, and two policy sectors, international solidarity and social CSOs.
Palgrave Macmillan 2015, ISBN 9781137355409, 280 pages, 65,00 £
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19. November 2015

Manufacturing Civil Society

Taco Brandsen, Willem Trommel, Bram Verschuere (Ed.)

Manufacturing Civil Society

Faced with declining social cohesion, more and more governments are trying to revitalise society by attempting to reconstruct local communities, civil society and citizenship. One way to do this is to share public responsibilities with organized citizens and third sector organisations. As a result, relationships with citizens, communities and third sector organisations are increasingly brought within the realm of public management, subject to accountability procedures, embedded in hierarchical structures, included in arenas for competition and contracting. This volume examines the emergence of this new type of governance, exploring the dynamics, effectiveness and appropriateness of this governmental response to the fragmentation of modern social life.
Palgrave Macmillan 2015, ISBN 9781137351623, 240 pages, 65,00 £
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19. November 2015

The Palgrave Handbook of Global Philanthropy

Pamala Wiepking, Femida Handy (Eds.)

The Palgrave Handbook of Global Philanthropy

The Palgrave Handbook of Global Philanthropy is a comprehensive reference guide to the practice of philanthropy across twenty-six nations and regions. In addition, thematic chapters examine cross-national issues to provide an indispensable guide to the latest research in this field. Drawing on theoretical insights from sociology, economics, political science, and psychology, and including a stellar international line-up of leading philanthropy scholars, this essential reference work describes the non-profit sector and analyzes philanthropic endeavours country by country, providing a global overview that covers Asia, Europe, the Middle East, Australia and the Americas. In addition, thematic chapters examine cross-national issues, including the social origins of the non-profit sector and charitable giving; the influence of government support; the role of religion; fiscal incentives; and fundraising to outline how major country-specific differences in governmental, economic, and legal policies for philanthropic actors and nonprofit organizations shape philanthropic giving, demonstrating how country-specific factors may facilitate or inhibit charitable giving.
Palgrave Macmillan 2015, ISBN 9781137341518, 704 pages, 150,00 £
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18. November 2015

Infobrief Neue Nachbarschaft – Eigenwerbung

Montag Stiftung Urbane Räume (Hrsg.)

Infobrief Neue Nachbarschaft – Eigenwerbung

Um vor Ort etwas zu bewegen, müssen Sie mit Ihrem Projekt sichtbar werden. Wege, Strategien und Methoden hierfür sind zahlreich und so vielseitig wie die Projekte selber. Die aktuelle Ausgabe möchte den Initiativen Mut machen, sich ins Gespräch zu bringen. Zum Download und Bestellung in der rechten Spalte.
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17. November 2015

In Vielfalt altern – Pflege und Pflegepräferenzen im Einwanderungsland Deutschland

Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) GmbH (Hrsg.)

In Vielfalt altern – Pflege und Pflegepräferenzen im Einwanderungsland Deutschland

Die Einwanderungsgesellschaft Deutschlands altert. Damit entstehen auch im Bereich der Pflege neue Herausforderungen, Bedürfnisse und Erwartungen. Sprachliche Kompetenzen, Religionszugehörigkeit und kultureller Hintergrund sowie das Geschlecht der Pflegekräfte sind zentrale Aspekte kultursensibler Pflege. Doch die Forschung an der Schnittstelle zwischen Pflege und Migration hat bisher nur wenig belastbare Daten über Pflegeerwartungen von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund hervorgebracht. Um zumindest über einige Aspekte genauer Aufschluss zu geben, präsentiert der Policy Brief die Daten des SVR-Integrationsbarometers zu Pflegepräferenzen und unterbreitet Handlungsempfehlungen für einen niedrigschwelligen Zugang zu Beratungs- und Informationsangeboten sowie zur interkulturellen Öffnung von Pflegeangeboten.
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11. November 2015

Gebildeter Antisemitismus – Eine Herausforderung für Politik und Zivilgesellschaft

Monika Schwarz-Friesel (Hrsg.)

Gebildeter Antisemitismus – Eine Herausforderung für Politik und Zivilgesellschaft

Dieser Band präsentiert neueste Forschungsergebnisse zum gebildeten Antisemitismus in der deutschen Gegenwartsgesellschaft durch Beiträge führender Antisemitismusforscher_innen. Themenschwerpunkte sind Judeophobie und antiisraelischer Antisemitismus in der Alltagskommunikation, dem Internet sowie in der massenmedialen Berichterstattung. Empirische Fallstudien und Korpusanalysen dokumentieren, dass Judenfeindschaft keineswegs bloß ein Phänomen an den Rändern, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellt. Zunehmend finden sich zudem auch bei gebildeten Funktionsträger_innen aus der Mitte der Gesellschaft antisemitische Äußerungen im öffentlichen Kommunikationsraum. Der Sammelband soll dazu beitragen, Expert_innenwissen aus verschiedenen Disziplinen zu präsentieren und in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen. Monika Schwarz-Friesel ist Professorin an der TU Berlin und Expertin für aktuellen Antisemitismus.
Nomos 2015, ISBN 978-3-8487-1679-1, 318 Seiten, 59,00 €

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11. November 2015

Handbuch Transformationsforschung

Raj Kollmorgen, Wolfgang Merkel, Hans-Jürgen Wagener (Hrsg.)

Handbuch Transformationsforschung

Transformation als nicht-evolutorischer gesellschaftlicher Wandel ist ein historisches Phänomen der Moderne. Gegenstand des Handbuchs sind Felder, Theorien und Methoden der sozialwissenschaftlichen Transformationsforschung. Am Anfang stehen die drei großen Paradigmen der Transformationsforschung: System, Institutionen und Akteure. Es folgen prominente Forschungsansätze unter anderem aus der Modernisierungstheorie, dem Strukturalismus, dem Historischen Institutionalismus, der Entwicklungsökonomik und der Politischen Ökonomie. Ein weiterer Teil ist den Methoden gewidmet. Quantitativ-statistische Verfahren werden hier ebenso vorgestellt wie makro-qualitative Methoden, Methoden aus der Ethnographie, den Wirtschaftswissenschaften und der Diskursanalyse. Nach einem Überblick über die wichtigsten historischen Wellen gesellschaftlicher Transformationen folgt ein Blick auf Sphären der Transformation wie Recht, Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Mehr als vierzig kürzere Stichworte von A wie Autokratieförderung bis W wie Wohlfahrtsregime vertiefen einzelne transformatorische Grundprobleme. Dieses Handbuch integriert politikwissenschaftliche, soziologische und wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven. Daneben finden rechts- und kulturwissenschaftliche Zugänge Berücksichtigung.
Springer VS 2015, ISBN 978-3-658-05348-2, 799 Seiten, 46,99 €
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11. November 2015

Deutsche Stiftungen und ihre Kommunikation

Ulrike Posch

Deutsche Stiftungen und ihre Kommunikation

Ulrike Posch entwickelt bislang fehlende Kriterien für gute Stiftungskommunikation als Teil des Stiftungsmanagements. Auf der Basis der historischen Wurzeln von Stiftungen, ihrer phänomenologischen Ausprägungen sowie den gegenwärtigen normativen Anforderungen an das Stiftungsmanagement zeigt sie praktische Schritte zu einer zeitgemäßen Stiftungskommunikation. Hintergrund für diese Forschungsarbeit ist ein sichtbar wachsendes Stiftungswesen in Deutschland, das professioneller Kommunikation bedarf. Denn trotz der zunehmenden Bedeutung kann bislang weniger als die Hälfte der Bevölkerung eine Stiftung namentlich nennen und 80 Prozent geben an, noch nie Kontakt zu einer Stiftung gehabt zu haben.
Springer VS 2015, ISBN 978-3-658-10101-5, 149 Seiten, 29,99 €
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11. November 2015

Stadt und soziale Bewegungen

Norbert Gestring, Renate Ruhne, Jan Wehrheim (Hrsg.)

Stadt und soziale Bewegungen

​Großstädte sind derzeit wieder zu Orten sozialer Bewegungen geworden. Mit Slogans wie „oben bleiben“ (Stuttgart) oder „Recht auf Stadt“ (Hamburg) artikuliert sich heute auf unterschiedliche Weise ein Protest, der auf sich verändernde urbane Realitäten Bezug nimmt und dabei eine breite mediale Resonanz findet. Gleichwohl werden oft nur bestimmte Formen der Organisation und des Protests als legitime soziale Bewegungen anerkannt. Andere werden als NIMBY, Not-in-my-backyard-Intitiativen, definiert und diskreditiert oder als Riots entpolitisiert. Es ist keineswegs ausgemacht, welche Initiativen und Bewegungen sich für ein „Recht auf Stadt“ im Sinne Lefebvres und damit für Aneignung und Umverteilung einsetzen, indem sie gegen die verbreitete stadtpolitische Konzentration auf Wettbewerb und Wachstum agieren, und welche möglicherweise gerade über ihr bürgerschaftliches Engagement ein (partizipativer) Teil einer neoliberalen Governance werden.
Springer VS 2014, ISBN 978-3-658-01397-4, 214 Seiten, 24,99 €
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