Publikationen

11. November 2015

Religionsgemeinschaften, Zivilgesellschaft und Staat

Klaus vom Beyme

Religionsgemeinschaften, Zivilgesellschaft und Staat

Das Verhältnis von Religion und Politik schien lange vergessen oder verdrängt. Es wird erst in den letzten zwei Jahrzehnten wieder intensiver erforscht. Das wachsende Interesse an Religion und Politik ist auch Ausgangspunkt für diesen Band, der das symbiotische Verhältnis von Politik und Religion in Deutschland analysiert. Dabei wird die Rolle der beiden Volkskirchen zwischen Säkularisierung und Wiederkehr des Religiösen genauso behandelt, wie das Aufkommen von anderen Religionsgemeinschaften oder die Bedeutung des Islams für die deutsche Gesellschaft und das politische System.
Springer VS 2015, ISBN 978-3-658-09784-4, 267 Seiten, 34,99 €
>> zur Verlagseite

11. November 2015

Reichtum und gesellschaftliches Engagement in Deutschland

Miriam Ströing

Reichtum und gesellschaftliches Engagement in Deutschland

Miriam Ströing untersucht anhand quantitativer Analysen mit den Daten der Studie „Vermögen in Deutschland“ (ViD), welche reichen Personen auf verschiedene Art und Weise und aus unterschiedlichen Motiven gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, und welche nicht. Auf Basis eines Rational-Choice-Ansatzes wird der theoretische Rahmen durch die erstmalige Integration des Gabe-Theorems nach M. Mauss gespannt und auf das philanthropische Handeln vermögender Personen angewendet. Laut den vorliegenden Erkenntnissen ist Reichtum förderlich für die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung durch die Besitzer hoher Vermögen. Dabei handeln reiche Philanthropen nicht nur aus unmittelbar rationalen Nutzenüberlegungen, sondern auch aufgrund tief verankerter sozialer Normen.
Springer VS 2015, ISBN 978-3-658-10193-0, 213 Seiten, 39,99 €
>> zur Verlagsseite

11. November 2015

Einfluss von Corporate Social Responsibility auf die Reputation von touristischen Unternehmen

Ina Oven-Krockhaus

Einfluss von Corporate Social Responsibility auf die Reputation von touristischen Unternehmen

Reputation ist der Ruf eines Unternehmens in der Öffentlichkeit. Der Reputationsbegriff stammt aus der BWL und wird auf die touristischen Unternehmen TUI, Deutsche Bahn und Lufthansa angewendet. Dabei steht der Einfluss von Corporate Social Responsibility (CSR) als freiwillige Verantwortungsübernahme der Unternehmen in den Bereichen Markt, Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaft auf die mediale Teilreputation im Fokus. Um diesen zu ermitteln, werden Journalisten und Finanzanalysten quantitativ befragt, da sie als Meinungsführer über eine definitionsmächtige Rolle bei der Reputationsbildung verfügen. Die Vermutung, dass CSR einen Einfluss auf die Reputation hat, konnte nicht bestätigt werden. Grundsätzlich lässt sich eine eher skeptische Haltung gegenüber CSR konstatieren, insbesondere von Journalisten. Das zentrale Ergebnis dieser Untersuchung ist, dass vor allem die Unternehmenskommunikation eine positivere Reputation bewirkt. Die Autorin verfügt über erhebliches Praxiswissen aufgrund langjähriger leitender Positionen in einem führenden Tourismuskonzern.
Nomos 2015, ISBN 978-3-8487-1321-9, 248 Seiten,  49,00 €
>> zur Verlagsseite

11. November 2015

Zionismus – Theorien des jüdischen Staates

Samuel Salzborn (Hrsg.)

Zionismus – Theorien des jüdischen Staates

Der Band macht die Pluralität in der Diskussion um den jüdischen Staat in ihrer politischen, religiösen und kulturellen Dimension sichtbar. Im Unterschied zu anderen staatstheoretischen Überlegungen, die oft als allgemeine Folien hinter die Etablierung politischer Systeme gelegt werden können, ohne unmittelbar und direkt auf ein konkretes politisches System anwendbar zu sein, korreliert die staatstheoretische Diskussion über den Zionismus unmittelbar mit der Etablierung des Staates Israel und verknüpft damit in singulärer Weise konkrete mit abstrakten Momenten der Staatstheoriediskussion. Mit Beiträgen von: Evyatar Friesel, Steffen Hagemann, Michael Kühntopf, Andrea Livnat, Matthias Morgenstern, Samuel Salzborn, Carsten Schliwski, Kay Schweigmann-Greve, Sebastian Voigt und Volker Weiß.
Nomos 2015, ISBN 978-3-8487-1699-9, 211 Seiten, 39,00 €
>> zur Verlagsseite

9. November 2015

GemeinwohlAtlas 2015

Center for Leadership and Values in Society der Universität St.Gallen (Hrsg.)

GemeinwohlAtlas 2015

Unternehmen leisten nach Meinung der Deutschen keinen sonderlich grossen Beitrag zum Gemeinwohl. Der VW-Skandal macht das nicht besser, der Konzern verlor an Ansehen. Dies zeigt der GemeinwohlAtlas Deutschland. Das Center for Leadership and Values in Society an der Universität St.Gallen (CLVS-HSG) hat für die Studie mehr als 7000 Personen in Deutschland befragt. In seiner managementorientierten Forschung möchte das Center den gesellschaftlichen Dialog über Gemeinwohlbeiträge von Organisationen anstoßen und den Platz, den Organisationen in der Gesellschaft einnehmen, näher bestimmen. Der GemeinwohlAtlas ist das Kernprojekt des Centers.
>> zum Gemeinwohlatlas 2015

9. November 2015

Für Demokratie und gegen die Macht der Konzerne – Motive und Merkmale der Teilnehmenden der Demonstration "TTIP & CETA stoppen. Für einen gerechten Welthandel!" am 10. Oktober 2015 in Berlin

Institut für Protest- und Bewegungsforschung e.V.

Für Demokratie und gegen die Macht der Konzerne – Motive und Merkmale der Teilnehmenden der Demonstration "TTIP & CETA stoppen. Für einen gerechten Welthandel!" am 10. Oktober 2015 in Berlin

Am 10. Oktober erlebte Berlin die größte Demonstration seit dem Protest gegen den Irakkrieg am 15. Februar 2003. Zwischen 150.000 (Polizeiangaben) und 250.000 (Angaben der Veranstalter) Menschen versammelten sich, um die Freihandelsverträge TTIP und CETA in Frage zu stellen. Mit einer Befragung unter den Teilnehmer_innen wollte das Institut für Protest- und Bewegungsforschung herausfinden, wer sich mit welchen Motiven an der Demonstration beteiligte. Die eigentliche Befragung fand online statt. Während der Demonstration verteilten 13 Zweierteams nach einem Zufallsprinzip Hinweiszettel, mit dem die angesprochenen Teilnehmer_innen zur Beteiligung an der Befragung aufgerufen wurden. Die Teams verteilten insgesamt 3.393 Zettel, 482 der Angesprochenen füllten schließlich den Onlinefragebogen aus. Eine erste Auswertung hat das Befragungsteam jetzt in einem Bericht vorgelegt.
>> zum Download (PDF)

9. November 2015

Gestalten oder gestaltet werden? Ländlicher Raum und demografischer Wandel als Kontext zivilgesellschaftlicher Organisationen in Rheinland-Pfalz

Gestalten oder gestaltet werden? Ländlicher Raum und demografischer Wandel als Kontext zivilgesellschaftlicher Organisationen in Rheinland-Pfalz

ZiviZ-Landesauswertung Rheinland-Pfalz ist eine landesspezifische Analyse, die von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz in Auftrag gegeben wurde. Zum ersten Mal analysiert sie die zivilgesellschaftliche Organisationslandschaft in Rheinland-Pfalz und gibt Handlungsempfehlungen an die Politik. Die Studie basiert auf den Zahlen des ZiviZ-Survey, eine Datengrundlage rund um die bundesweiten 616.000 Vereine, Stiftungen, Genossenschaften und gemeinnützigen GmbHs.
>> zum Download (PDF)

4. November 2015

Zivilgesellschaft und Soziale Arbeit

Juliane Sagebiel, Ana Muntean, Bettina Sagebiel (Hrsg.)

Zivilgesellschaft und Soziale Arbeit

Rumänien, seit 2007 Mitglied der Europäischen Union, befi ndet sich seit dem Systemwechsel 1989 in einem Transformationsprozess hin zu einer demokratisch verfassten Zivilgesellschaft. Diese Entwicklung betrifft alle gesellschaftlichen Bereiche, den ökonomischen, den kulturellen und den sozialen und tangiert selbst ganz alltägliche Lebensfragen. Das Buch stellt Geschichte und Gegenwart der Entwicklung von Zivilgesellschaft, bürgerschaftlichem Engagement und Gemeinwesenarbeit sowie Sozialer Arbeit und Sozialpolitik aus rumänischer und deutscher Perspektive vor. Gefragt wird nach den Aufgaben und der Rolle, die die Soziale Arbeit im Prozess des sozialen Wandels in beiden Ländern und auf europäischer Ebene einnimmt bzw. einnehmen könnte. Und welche Qualifikationen benötigen SozialarbeiterInnen, um diesen Prozess zu befördern in Richtung auf eine gerechte, demokratische Gesellschaft? Am Beispiel ausgewählter sozialer Probleme – wie demografischer Wandel, Migration, ethnische Minderheiten und Gesundheitsversorgung in ländlichen Gemeinden – werden die Aufgaben professioneller Sozialer Arbeit vorgestellt und ihre Chancen, zur Entwicklung zivilgesellschaftlicher Potenziale beizutragen, ausgelotet.
Wochenschau Verlag 2015, ISBN 978-3-940865-88-5, 313 Seiten, 28,00 €
>> zur Verlagsseite

4. November 2015

Wir sind der Staat! Warum Volk sein nicht genügt

Daniela Dahn

Wir sind der Staat! Warum Volk sein nicht genügt

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, heißt es im Grundgesetz – aber sie kehrt nie zu ihm zurück. Wie auch, sie ist ja längst in den Händen des Big Business. Kaum jemand nimmt den Politikern, die wir wählen, noch ab, dass sie Banken und Konzernen wirklich Grenzen setzen können. Immer weniger Menschen glauben an die Kraft der Demokratien, Freiheit und Wohlstand für alle zu organisieren statt für immer weniger. Der soziale Friede ist selbst in Europa längst brüchig geworden. Die Berichte und Analysen zur Lage werden von Jahr zu Jahr bitterer und radikaler. Aber wenn es darum geht, die Konsequenzen daraus zu ziehen, verstummen die Debatten schnell. Die Politik muss wieder das Primat über die Wirtschaft gewinnen – aber wie? Die Bürger, mit und ohne Wut, müssen wieder mehr selbst entscheiden – aber wie? Wer wirklich etwas ändern will, so die streitbare Schriftstellerin, muss sich zunächst einigen unbequemen, aber unvermeidlichen Einsichten stellen. Darum geht es in diesem Buch: Daniela Dahn deckt tiefgreifende Blockaden auf, die den Staat daran hindern, die Dauerkrise zu lösen und sich in Freiheit weiterzuentwickeln – in ein Gemeinwesen, dessen Gesetze das Wohl aller in den Vordergrund stellen und nicht das Privateigentum, in dem die Allmacht der Parteien beendet wird. Einen Staat, der nicht mehr herrscht, wo er dienen sollte, und in dem die Bürger ihre wichtigen Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen. Und sie macht konkrete Vorschläge, wie wir dahin gelangen können – in Deutschland, Europa und, wer weiß, darüber hinaus.
Rowohlt Verlag 2013, ISBN 978-3-498-01333-2, 176 Seiten, 16,95 €
>> zur Verlagsseite

4. November 2015

Die neue Macht der Bürger ‒ Was motiviert die Protestbewegungen?

Franz Walter (Hrsg.)

Die neue Macht der Bürger ‒ Was motiviert die Protestbewegungen?

Viele Menschen in Deutschland erheben Einspruch: Sie protestieren gegen die Errichtung neuer Stromtrassen und Windräder, gehen auf die Straßen gegen den Ausbau von Flughäfen und Bahnhöfen, zelten gegen Kapitalismus und Bankenmacht. Sie gründen Initiativen gegen neue Schulformen, demonstrieren gegen Zensur im Internet und gegen Atomkraft. Die Bundesrepublik ist in Bewegung geraten wie seit den achtziger Jahren nicht mehr. Gibt es etwas, das die unterschiedlichen Proteste verbindet? Zeugen sie von einer Herausforderung für die Demokratie oder vielmehr von deren Lebendigkeit? Was treibt die Beteiligten an? Von Hamburg bis München: Diese Studie unternimmt eine Reise quer durch die deutsche Protestlandschaft und interviewt die Aktiven vor Ort. Wofür oder wogegen engagieren sie sich? Was erhoffen sie sich von der Demokratie? Und wie ist ihr Blick auf Politik und Gesellschaft? Herausgekommen ist ein tiefer Einblick in die aktuellen Protestbewegungen und die Gedankenwelt der Aktivisten. Die pauschalisierende Diskussion über die «Wutbürger» erhält damit endlich eine solide wissenschaftliche Grundlage.
Rowohlt Verlag 2013, ISBN 978-3-498-07254-4, 352 Seiten, 16,95 €
>> zur Verlagsseite

Seite 62 von 74

@twitter

Folgen Sie ZG Info:

RT @Kulturerbejahr: u.a. mit Markus Hilgert (@textcultures ), Cem Alacam, Costa Carras, Mamoun Fansa, Hebatallah Fathy, Eleftherios Ikonomo…

RT @Kulturerbejahr: Das Kulturerbe im Mittelmeerraum steht noch bis 18.00 im Fokus der von der @maecenata Stiftung Diskussion der Bayerisch…

RT @BundesKultur: Diese Woche findet das #EuropeanHeritageSummit in Berlin und Potsdam statt. Es ist eine der zentralen europäischen Verans…

RT @GesinesJobtipps: Maecenata Stiftung: Direktor/in Centre for Humanitarian Action, 25.6. @maecenata https://t.co/dfatplmf28

RT @NetworkTGE: Of more than €60 billion in philanthropic funds per year, only a fraction in the double-digit millions makes it across bord…