Publikationen

20. April 2016

Stiftungsfokus Nr. 7: Fundraising von Stiftungen

Bundesverband Deutscher Stiftungen (Hrsg.)

Stiftungsfokus Nr. 7: Fundraising von Stiftungen

Wesentliche Ergebnisse der Studie sind: Bereits 43 Prozent der befragten Stiftungen sind im Fundraising aktiv. Weitere 16 Prozent planen, ins Fundraising einzusteigen. Insgesamt 40 Prozent sind nicht fundraisend tätig. Kleinspenden (79 Prozent), Großspenden (75 Prozent) und Zustiftungen (73 Prozent) gehören zu den am häufigsten eingeworbenen Mitteln. Über 40 Prozent setzen bereits auf Erbschaften. Noch mehr als heute schon wollen sie auch künftig verstärkt Erbschaften gewinnen. Fast 90 Prozent der befragten fundraisenden Stiftungen müssten sich ohne zusätzliche Mitteleinwerbung einschränken. Engpässe gäbe es insbesondere bei Projekten, teilweise auch beim Personal. Von den nicht fundraisenden Stiftungen hat immerhin jede vierte ausreichend Mittel für ihre Arbeit. 51 Prozent fehlt bisher die organisationsinterne Bereitschaft zum Fundraising (Institutional Readiness).
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12. April 2016

Zivilgesellschaft in Russland und der Ukraine – Divergierende Kontexte und ihre Implikationen

Susan Stewart / Stiftung Wissenschaft und Politik (Hrsg.)

Zivilgesellschaft in Russland und der Ukraine – Divergierende Kontexte und ihre Implikationen

Nicht erst seit den Majdan-Protesten entwickeln sich die Zivilgesellschaften in Russland und der Ukraine auf unterschiedliche Weise. Zwar führt die Zivilgesellschaft in beiden Ländern eine eher prekäre Existenz. In der Ukraine ist ihr Einfluss auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung allerdings gestiegen, unter anderem durch eine bessere interne Vernetzung. In Russland hingegen steht die Autonomie vieler Organisationen zunehmend in Frage, weil die Finanzierungsmöglichkeiten verändert werden. Es finden aber nicht nur Wandlungen innerhalb der jeweiligen Zivilgesellschaft statt, sondern auch in deren Verhältnis zu Staat, Wirtschaft und Gesamtgesellschaft. In Russland unterscheidet der Staat zunehmend zwischen »politischen« und »sozial orientierten« Organisationen. Erstere werden oft unterdrückt, Letztere erfahren dagegen finanzielle Förderung, auch weil sie für soziale Dienstleistungen eingespannt werden sollen. In der Ukraine wiederum bewirkt die gegenwärtige Schwäche des Staates, dass zivilgesellschaftliche Akteure bestimmte staatliche Aufgaben übernehmen. Der Blick der Gesamtgesellschaft auf die Zivilgesellschaft ist in Russland stark von Unwissenheit und Skepsis geprägt, während die ukrainische Bevölkerung die Rolle der Zivilgesellschaft zunehmend positiv bewertet.
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12. April 2016

Zehn Empfehlungen für Stiftungen zum demografischen Wandel

Juliane Metzner, Judith Engelke, Reiner Klingholz

Zehn Empfehlungen für Stiftungen zum demografischen Wandel

Europas größter Stiftungskongress, der Deutsche StiftungsTag, wird in diesem Jahr die demografischen Veränderungen thematisieren. Die Körber-Stiftung beteiligte sich an der Entwicklung des frisch veröffentlichten Diskussionspapiers »Stiftungen und demografischer Wandel«, insbesondere an der Erarbeitung von zehn Empfehlungen für Stiftungshandeln im demografischen Wandel. Sie reichen von einem verstärkten Blick auf eine demografiefeste Personal- und Anlagepolitik, über die Rolle des bürgerschaftlichen Engagements bei der Bewältigung demografischer Herausforderungen bis hin zu einer Neujustierung der Förderpraxis.
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6. April 2016

Die Zukunft von Attac – Stärken, Probleme, Handlungsoptionen

Hendrik Sander / Rosa Luxemburg Stiftung (Hrsg.)

Die Zukunft von Attac – Stärken, Probleme, Handlungsoptionen

Wie keine andere Organisation steht Attac in Deutschland für die Kritik an Globalisierung und Neoliberalismus. Zeitweise konnte Attac den gesellschaftlichen Block der anti-neoliberalen Kräfte anführen, fungierte dabei in gewisser Weise als Dachorganisation globalisierungskritischer Initiativen und Institutionen und übernahm eine Scharnierfunktion zwischen Verbänden, Gewerkschaften, Bürgerinitiativen und radikaleren Bewegungen. In den letzten Jahren hat das Netzwerk Attac seine Rolle als Kristallisationspunkt von Protestbewegungen jedoch zusehends verloren.
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24. März 2016

Committing to Effective Whistleblower Protection

OECD (Ed.)

Committing to Effective Whistleblower Protection

Whistleblower protection is essential for safeguarding the public interest, for promoting a culture of accountability and integrity in both public and private institutions, and for encouraging the reporting of misconduct, fraud and corruption wherever it occurs. While many countries are increasingly developing legal frameworks to protect whistleblowers, more can be done to mainstream integrity and promote open organisational cultures. This report analyses whistleblower protection frameworks in OECD countries, identifies areas for reform and proposes next steps to strengthen effective and comprehensive whistleblower protection laws in both the public and private sectors.
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24. März 2016

Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland

Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA), Neue deutsche Medienmacher (Hrsg.)

Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland

In der aktuellen gesellschaftlichen Debatte über Flucht/Asyl und das Zusammenleben im Einwanderungsland geht auch sprachlich einiges durcheinander: beispielsweise werden Asylsuchende als Asylbewerberinnen und Asylbewerber bezeichnet, obwohl man sich um ein Grundrecht eigentlich nicht bewerben muss, oder es ist von Migrantinnen und Migranten die Rede, obwohl die meisten der Menschen hier geboren sind. Selbst der sprachlich neutrale Begriff „Menschen mit Migrationshintergrund“ wird zunehmend als stigmatisierend empfunden, da mit ihm häufig das Bild einer Problemgruppe assoziiert wird. Die Neuen deutschen Medienmacher haben vor diesem Hintergrund in den letzten Jahren ein Glossar für die Berichterstattung im Einwanderungsland entwickelt. Dieses hat das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA e. V.) gemeinsam mit den Neuen deutschen Medienmachern für den Einsatz in der Bildungsarbeit weiterentwickelt und in überarbeiteter Form für die Jugendarbeit, die Erwachsenenbildung, die Arbeit mit Migrantenorganisationen und mit Geflüchteten neu herausgegeben. Auf eine inhaltliche Einführung zur Relevanz von diskriminierungssensiblem Sprachgebrauch und einer Hinführung unter der Überschrift "Wer sind 'wir', wer sind 'die Anderen'?" folgen Kapitel zu den Themen Migration, Kriminalität, Musliminnen und Muslime, Jüdinnen und Juden sowie Flucht und Asyl, in denen jeweils im Stil kurzer Lexikonbeiträge die Begriffe sowie die Chancen oder Fallstricke ihrer Verwendung erläutert werden. Dabei werden empfohlene Begriffe besonders hervorgehoben.
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17. März 2016

Emotionen zulassen

denkzentrum|demokratie (Hrsg.)

Emotionen zulassen

Die Publikation befasst sich mit der Rolle von Emotionen im politischen Diskurs. Insbesondere geht sie auf die jüngsten Erfolge der AfD und ihre Gründe ein. Die Autoren plädieren für eine Kultur politischer Kommunikation, die Emotionen als legitimen Bestandteil von Diskussionen zulässt, um so überhaupt einen Dialog zu ermöglichen, in dem sich Anhänger extremistischer Positionen für Kritik öffnen, statt in einer Protest- und Verweigerungshaltung zu verharren.
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17. März 2016

Kirche und Umma – Glaubensgemeinschaft in Christentum und Islam

Hansjörg Schmid, Amir Dziri, Mohammad Gharaibeh, Anja Middelbeck-Varwick (Hrsg.)

Kirche und Umma – Glaubensgemeinschaft in Christentum und Islam

Das Glaubensleben in und mit der Gemeinschaft ist im Christentum wie im Islam ein Grundbestandteil religiöser Praxis. Zur Kirche als theologisch begründeter Institution gibt es im Islam keine unmittelbare Entsprechung. Die Idee der Umma steht für die weltweite Gemeinschaft der Muslime. Trotz aller Unterschiede haben die islamische und die christliche Glaubensgemeinschaft die Funktionen von Zeugnis, Erinnerung und Tradierung gemeinsam. Wie verhalten sie sich angesichts der Spannung von Einheitsideal und empirischer Vielfalt? Wie stellen sie sich zum Volk Israel, wie zur Politik und zum Verfassungsstaat?
Pustet Verlag 2014, ISBN 9783791725833, 296 Seiten, 22,00 €
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17. März 2016

Gemeinwohl – Konzeptionelle Grundlinien zur Legitimität und Zielsetzung von Politik im 21. Jahrhundert

Peter Schmitt-Egner

Gemeinwohl – Konzeptionelle Grundlinien zur Legitimität und Zielsetzung von Politik im 21. Jahrhundert

Das Spannungsverhältnis von Eigenwohl und Gemeinwohl zieht sich durch alle Poren unseres individuellen, gesellschaftlichen und politischen Lebens. Im politikwissenschaftlichen Diskurs seit der Antike wird dieses Verhältnis als Beziehung von Legitimität und Ziel politischer Herrschaft, Mittel und Zweck von Machterwerb und Machterhalt thematisiert. Obgleich diese Thematik auch die Gegenwart von Theorie und Praxis des Gemeinwohldiskurses nach wie vor bestimmt, kann das klassische Konzept die neuen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht mehr hinreichend erfassen. Das forschungspraktische und strategische Problemfeld der Publikation lässt sich daher in der Grundfrage zusammenfassen, wie, d.h. unter welchen Voraussetzungen und mit welchen Mitteln das Spannungsverhältnis von Eigenwohl und Gemeinwohl als theoretisch-methodisches und praktisch-politisches Problem aufgelöst und für eine Gemeinwohl-orientierte Politik im Rahmen der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts genutzt werden kann. Das Werk ist Teil der Reihe Forschungsstand Politikwissenschaft.
Nomos Verlag 2015, ISBN 978-3-8487-1488-9, 285 Seiten, 49,00 €
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17. März 2016

Open Government, Staat und Demokratie – Aufsätze zu Transparenz, Partizipation und Kollaboration

Göttrik Wewer

Open Government, Staat und Demokratie – Aufsätze zu Transparenz, Partizipation und Kollaboration

Open Government gilt vielfach als die universale Staatsdoktrin für das 21. Jahrhundert, ohne dass schon klar wäre, was sich hinter diesem Schlagwort verbirgt und was darauf für die Praxis des Regierens und Verwaltens folgt. Der Band untersucht alle Bauteile dieser Konstruktion kritisch: das Paradigma der Offenheit, dem sich alles unterordnen soll, die drei Säulen Transparenz, Partizipation und Kollaboration, die das Ganze tragen sollen, aber auch die technischen und ideologischen Fundamente, auf denen das Modell ruht. Im Zentrum steht die Frage, was Open Government für Staat und Demokratie hierzulande bedeuten würde. Im Ergebnis zeigt sich, dass dieses Konstrukt technokratische Züge trägt und aus einer „kalifornischen Ideologie“ hervorgeht, die es erst noch politisch zu bewerten gilt. Der Autor bezweifelt, dass Open Government als Leitbild für das digitale Zeitalter taugt. Auch für die Erneuerung von Staat und Demokratie in Deutschland wirft es mehr Fragen auf, als es Antworten bietet.
Edition Sigma 2014, ISBN 978-3-8360-3600-9, 362 Seiten, 24,90 €
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