Publikationen

19. Januar 2017

EMRK Europäische Menschenrechtskonvention

Jens Meyer-Ladewig, Martin Nettesheim, Stefan von Raumer (Hrsg.)

EMRK Europäische Menschenrechtskonvention

Der Handkommentar zur EMRK ist meinungsprägend, wenn es um den effektiven Grundrechtsschutz durch eine präzise Interpretation der Europäischen Menschenrechtskonvention geht. Sämtliche Artikel der EMRK einschließlich der Vorschriften der Protokolle werden an der Spruchpraxis des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, die maßgeblich die deutsche Rechtspraxis beeinflusst, orientiert erläutert. Dem anwaltlichen Praktiker werden alle Möglichkeiten der Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eröffnet. Die prozessuale Durchsetzung der Konvention wird immer mit in den Blick genommen, u.a. durch Hinweise für die Antragsformulierung sowie zahlreiche Beispiele aus der Rechtsprechung des EGMR. Die 4. Auflage berücksichtigt auf dem neuesten Stand, die wichtigen Neuerungen in der Verfahrensordnung des EGMR, die bei der Antragstellung unbedingt zu beachten sind, das Gutachten des Europäischen Gerichtshofs zu der Frage, ob die Europäische Union der EMRK beitreten kann, die aktuelle Spruchpraxis des EGMR, insbesondere Grundsatzentscheidungen in den Bereichen Sicherungsverwahrung, Sterbehilfe und Asyl.
Nomos Verlag 2017, ISBN 978-3-8487-1076-8, 858 Seiten, 119,00 €
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19. Januar 2017

Europa braucht Weimar: Perspektiven des Weimarer Dreiecks in Krisenzeiten

Martin Koopmann

Europa braucht Weimar: Perspektiven des Weimarer Dreiecks in Krisenzeiten

Die Bestandsanalyse im Jahr des 25. Jubiläums des Weimarer Dreiecks fällt ernüchternd aus. Seit der EU-Osterweiterung ist das Dreieck in der politischen Öffentlichkeit kaum noch sichtbar und wird allenfalls mit Symbolpolitik in Verbindung gebracht. Zugleich haben sich die Rahmenbedingungen für einen Neustart im Vergleich zu 1991 massiv verschlechtert. Die EU ist mit zahlreichen elementaren, äußeren und inneren Krisen konfrontiert, deren schwerste sich nach dem Referendum in Großbritannien erst abzeichnet. Und gerade deswegen braucht Europa das Weimarer Dreieck, das die drei Schlüsselländer im Herzen der Union vereint. Angesichts der teilweise starken europapolitischen Divergenzen zwischen Berlin, Paris und Warschau müssen die künftigen Aufgaben und Ziele des Dreiecks jedoch mit Augenmaß bestimmt werden. So muss das Dreieck künftig, erstens, als Plattform für Vertrauensbildung zwischen den drei Regierungen genutzt werden. Zweitens sollte die Sicherheits- und Verteidigungspolitik zum Schwerpunktgebiet gemeinsamen Handelns erklärt und ein Weimarer sicherheits- und verteidigungspolitischer Rat eingerichtet werden. Langfristig jedoch müssen die drei Länder, drittens, dem Anspruch gerecht werden, in wichtigen Zukunftsfeldern der europäischen Integration Aufgaben der strategischen Abstimmung und Planung zu übernehmen. All dies kann nur in Ergänzung zu guten deutsch-französischen Beziehungen geschehen, nicht als Ersatz für sie.
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17. Januar 2017

Instrumentalisierte Verantwortung? Entstehung und Motive des "Business Case for CSR" im deutschen Diskurs unternehmerischer Verantwortung

Nora Lohmeyer

Instrumentalisierte Verantwortung? Entstehung und Motive des "Business Case for CSR" im deutschen Diskurs unternehmerischer Verantwortung

Wirtschaftliche, staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure sind sich einig: Das Engagement für Unternehmensverantwortung – heute auch Corporate Social Responsibility (CSR) – soll sich für Unternehmen finanziell rentieren. Wie konnte sich der sogenannte »Business Case for CSR« – das Interesse an gesellschaftlicher Verantwortung aus ökonomischen Gründen – als dominantes Motiv für die Verantwortung des Unternehmens durchsetzen? In ihrer historischen Diskursanalyse zeichnet Nora Lohmeyer die Entwicklung der Auseinandersetzung um Begriff und Motive unternehmerischer Verantwortung in der BRD nach und stellt die bislang nur beiläufig behandelte Historie dieses Prozesses in ihrer gesamtgesellschaftlichen Dimension dar.
Transcript Verlag 2017, ISBN 978-3-8376-3758-8, 480 Seiten, 49,99 €
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17. Januar 2017

Die Zulässigkeit von Unternehmensspenden – Aktienrechtliche Grenzen und Handlungsoptionen für Vorstand und Aufsichtsrat

Jan Eickelberg

Die Zulässigkeit von Unternehmensspenden – Aktienrechtliche Grenzen und Handlungsoptionen für Vorstand und Aufsichtsrat

Von Unternehmen – insbesondere (großen) Aktiengesellschaften – wird vielfach gefordert, sie sollten ihrer Rolle als „Good Corporate Citizen“ gerecht werden und einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Wenn sie dieser Forderung durch Unternehmensspenden nachkommen, bewegen sie sich allerdings auf umstrittenem Terrain: Widersprechen nicht Spenden dem Gewinnerzielungsziel der AG? Oder fördern sie das Image der Gesellschaft und dienen damit dem Unternehmensinteresse? Gehen Vorstände und Aufsichtsräte ein Haftungsrisiko ein, wenn sie Spenden zulassen? Der Verfasser geht solchen Fragen nach, indem er zunächst unter Heranziehung juristischer wie betriebswissenschaftlicher Argumente und Ansätze untersucht, ob die Organe einer AG dazu berechtigt sind, im Wege einer Unternehmensspende auch altruistisch Nichtaktionärsinteressen zu berücksichtigen. Außerdem zeigt er die Grenzen auf, die bei der Vergabe von Unternehmensspenden zu beachten sind. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Untersuchung und unter Berücksichtigung eines Vergleichs mit der Lage in den USA stellt der Autor schließlich konkrete praxisbezogene Handlungsempfehlungen für das Management einer AG bei der Spendenvergabe vor.
Nomos Verlag 2016, ISBN 978-3-8487-2919-7, 156 Seiten, 12,90 €  
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17. Januar 2017

Martin Luthers Reformation und das Recht

Martin Heckel

Martin Luthers Reformation und das Recht

Die Entwicklung des evangelischen Kirchenrechts und des Staatskirchenrechts in Deutschland seit Beginn der Reformation ist nur aus der steten Wechselwirkung der juristischen Probleme und Dynamik mit ihren theologischen und politischen Ursachen und Folgen zu erfassen. Erst durch ihre Umsetzung in Rechtsformen führen die geistigen und gesellschaftlichen Kräfte und Bewegungen zur umwälzenden Veränderung oder beharrlichen Verfestigung ihrer Epoche. Durch seine rechtshistorischen Aspekte und Analysen will dieses Werk auch den theologischen und historischen Nachbardisziplinen dienen, auf deren Vorarbeiten es fußt. Es ist problemgeschichtlich ausgerichtet. Es sucht die Entstehung und Wandlung der rechtlichen Institutionen aus den geistlichen und weltlichen Ursprüngen, die dem modernen Empfinden fremd geworden sind, verständlich zu machen und zugleich das Bewußtsein der Kontinuität zu stärken, die unsere pluralistische Geisteswelt und Rechtsordnung mit ihren geschichtlichen Wurzeln verbindet und bis heute prägt und bedingt. Es erstrebt keine handbuchartige Vollständigkeit. Manche Phänomene werden daher detailliert in Nahsicht, andere distanziert im Überblick behandelt. Im Aufbau wechselt es zwischen der chronologischen Schilderung des Geschehens und der systematischen Darstellung der Probleme und Institutionen, um weder auf narrative Anschaulichkeit noch auf systematische Exaktheit zu verzichten. Zeitliche Vorgriffe und Rückblenden, auch Wiederholungen, sind deshalb unvermeidlich. Querverweise wollen die abschnittsweise Lektüre erleichtern. Ausblicke auf die Gegenwart wurden nicht gescheut. Die Individualität geschichtlicher Erscheinungen gewinnt durch historische Rechtsvergleichung ohne Nivellierung an Profil. In diesem Buch kommt Luther selbst zu Wort. Mit ausführlichen Zitaten seiner Schriften will es den Theologen, Historikern und Juristen als einschlägiges Luther-Lesebuch dienen.
Mohr Siebeck Verlag 2016, ISBN 978-3-16-154211-4, 988 Seiten, 69,00 €
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12. Januar 2017

Engagierte Migranten

Torsten Groß, Susanne Huth, Birgit Jagusch, Ansgar Klein, Siglinde Naumann (Hrsg.)

Engagierte Migranten

Engagierte Menschen mit Migrationshintergrund sind nicht mehr aus den Arenen des bürgerschaftlichen Engagements wegzudenken. Dabei gilt es die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sie Chancengerechtigkeit ermöglichen und Zugangsbarrieren ausräumen. Der Sammelband »Engagierte Migranten. Teilhabe in der Bürgergesellschaft«, herausgegeben von Torsten Groß, Susanne Huth, Birgit Jagusch, Ansgar Klein und Siglinde Naumann, bildet den Stand der Fachdiskurse ab. Er ist entstanden aus den langjährigen Diskussionen der Arbeitsgruppe »Migration, Teilhabe, Vielfalt« des BBE. Der Band ist im Dezember 2016 in der BBE-Schriftenreihe »Engagement und Partizipation in Theorie und Praxis« im Wochenschau Verlag erschienen und kann über den Verlag bestellt werden.
Wochenschau Verlag 2017, 978-3-7344-0406-1, 256 Seiten, 32,80 €
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3. Januar 2017

Ich zeige Dir meine Stadt: wie wir in Deutschland leben

Hanns-Seidel-Stiftung / Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern (Hrsg.)

Ich zeige Dir meine Stadt: wie wir in Deutschland leben

Integration ist ein langfristiger Prozess. Dazu gehört auch, Menschen mit Fluchterfahrungen das Verständnis vom Zusammenleben und die Werte und Normen der deutschen Gesellschaft näher zu bringen. Die im Oktober 2016 veröffentlichte Handreichung der Hanns-Seidel-Stiftung setzt hier an und will Hilfestellung bei Problemen und Alltagsfragen, die das Leben in Deutschland betreffen, leisten. Thematisiert werden nach einem kurzen Abriss über Deutschland und Bayern die Bereiche Alltagsversorgung (z.B. Mobilfunk, Öffentlicher Nahverkehr), Gesundheit, Umwelt, Kindergarten und Schule, Aspekte des Zusammenlebens (z.B. unterschiedliche Familien- und Partnerschaftsmodelle), Freizeit, Religion, Persönlichkeitsrecht, Presse- und Meinungsfreiheit, Politik, Polizei, Gericht (z.B. Rechte und Gesetze) sowie Arbeit. Aufgelockert wird die Broschüre durch Zitate aus dem Grundgesetz, Tipps und Illustrationen von Ali Mitgutsch. Verfasst wurde die Broschüre u.a. von Mitarbeiter/innen der lagfa Bayern.
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2. Januar 2017

Zukunftsbranche Sozialwirtschaft

Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. (Hrsg.)

Zukunftsbranche Sozialwirtschaft

Das Themenheft gibt interessante Einblicke in eine vielfältige Branche, deren Bedeutung stetig wächst. Allein der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin hat rund 740 Mitgliedsorganisationen, die sich u.a. in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Menschen mit Behinderungen, der Kinderbetreuung und Jugendhilfe, der Unterstützung von Flüchtlingen sowie in der Stadtteilarbeit engagieren. Das breite Spektrum der Angebote und das hohe Maß bürgerschaftlichen Engagements machen die Sozialwirtschaft in Berlin zu einem wichtigen Partner, wenn es um die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen geht – beispielsweise die wachsende Stadt. Unternehmen der Wohlfahrtspflege, entwickeln mit innovativen Ideen Angebote, schaffen Arbeitsplätze, verbessern Sozialstrukturen und erreichen ein besseres gesellschaftliches Miteinander. Eine zunehmende Anzahl von Start-ups zeigt, wie schnell und innovativ in dem Bereich gedacht und gehandelt wird.
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22. Dezember 2016

Wir Bürgerstifter

Stefan Nährlich, Gudrun Sonnenberg (Hrsg.)

Wir Bürgerstifter

Seit 20 Jahren gibt es Bürgerstiftungen in Deutschland. Am 20. Dezember 1996 wurde in Gütersloh die erste dieser „Stiftungen von Bürgern für Bürger“ gegründet. Die Idee: Gemeinsam stiften und sich persönlich engagieren in dem Ort oder der Region, in der man lebt oder arbeitet. Inzwischen gibt es Bürgerstiftungen in 400 Orten und Regionen. Insgesamt engagieren sich rund 50.000 Menschen in den Projekten oder Gremien von Bürgerstiftungen. Das von Stefan Nährlich und Gudrun Sonnenberg herausgegebene Buch „Wir Bürgerstifter“ stellt dreizehn Bürgerstifter vor: Menschen, die sich nicht nur mit Ideen und Zeit in einer Bürgerstiftung engagieren, sondern auch mit Geld. Sie erzählen, warum und wie sie zur Bürgerstiftung kamen, und was sie mit ihrem jeweiligen Projekt oder Engagement erreichen wollen. Und sie geben Einblicke in ihre Biographie, berichten über prägende Erfahrungen und eindrückliche Erlebnisse aus ihrem Leben ebenso wie über das, was sie gelernt haben, und die Kenntnisse, die sie in ihre jeweiligen speziellen Projekte geführt haben.
DG Verlag Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-87151-190-5, 160 Seiten, 12,90 €
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21. Dezember 2016

Nordafrikas säkulare Zivilgesellschaften – Ihr Beitrag zur Stärkung von Demokratie und Menschenrechten

Sigrid Faath (HRSG.)

Nordafrikas säkulare Zivilgesellschaften – Ihr Beitrag zur Stärkung von Demokratie und Menschenrechten

Seit 2011 befindet sich die arabische Welt im Umbruch. Neben einem konfliktreichen Prozess der Neuausrichtung der regionalen Ordnung mit unmittelbaren Folgen für Europa finden in den Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens innenpolitische Auseinandersetzungen um die künftige Ausgestaltung der Staats- und Gesellschaftsordnungen statt. Die vorliegende Studie stellt jene zivilgesellschaftlichen Akteure in den Staaten Nordafrikas in den Mittelpunkt der Analyse, die sich für universelle Werte und Normen, für Rechtsstaatlichkeit, für Partizipation und Säkularismus, kurz für Demokratie einsetzen.
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