Publikationen

20. Juni 2017

Die europäische Bildung neu denken (Zeitschrift Europäische Erziehung" 1/2017)

Europäischer Bund für Bildung und Wissenschaft in der AEDE (EBB-AEDE) (Hrsg.)

Die europäische Bildung neu denken (Zeitschrift Europäische Erziehung" 1/2017)

„Europa ist in der Krise“ - dieses Alarmsignal scheint angesichts von Brexit, Populismus, Euro-Krise, der von Russland provozierten Krise in der Ost-Ukraine, der Zukunft der Türkei und einiger wichtiger Wahlen in EU Mitgliedsländern zum Normalzustand zu werden. Da die Bildungsarbeit zugleich vor neuen inhaltlichen Herausforderungen steht – digitale Bildungsarbeit, Integration der Flüchtlinge, Inklusion, Fortschreibung des Erasmus+ Programmes – und einige politische Probleme weiterhin ungelöst sind – Demokratiedefizit, was heißt Föderalismus heute?, Stärkung der Zivilgesellschaft und einer europäischen Öffentlichkeit – können wir in der Europäischen Bildungsarbeit nicht weiter machen wie bisher, sondern müssen nach neuen Konzepten und Wegen suchen, um die europäischen Werte und Ideen nachhaltiger und überzeugender ins Gespräch zu bringen. Da dieser Prozess der Umorientierung sicherlich nicht von heute auf morgen zu abschliessenden Ergebnissen führt, kann dieses Themenheft nur ein Auftakt für einen längeren Prozess sein, den wir beim Seminar Ende Mai/Anfang Juni in Brüssel sowie in den nächsten Ausgaben dieser Zeitschrift fortführen werden. Vielleicht kann dieser Prozeß ja auch dazu beitragen, unsere Vorstellungen von dem, was ein 'föderales Europa' genauer sein kann oder soll, zu präzisieren und so die Europawahlen 2019 mit vorzubereiten.
>> Download

15. Juni 2017

Nikolaikirchen als frühe Bürgerstiftungen

Klaus Neuhoff

Nikolaikirchen als frühe Bürgerstiftungen

Nur über die Tabus der Religion konnten Institutionen so verfestigt werden, dass sie lange und über viele Brüche in der Lebenswelt Bestand hatten. Mit der Zeit wanderte die Idee einer Institution von langer Dauer vom religiösen Tabu ins kirchliche und dann ins weltliche Recht aus. Daraus ergibt sich, dass die Stiftung als Institut im Recht gegenüber der h. L. älter ist als bisher gedacht, für Deutschland und Europa in ihrem Entstehen auf die Zeit Karls d.Gr. zu datieren ist. Auch das kapitalistische Wirtschaftsprinzip, hier belegt durch Beispiele aus der hochmittelalterlichen Zeit des Fernhandels mit St. Nikolaus als Patron der reisenden Wirtschaftselite, ist älter, als die meisten Wirtschaftshistoriker es bisher mit dem Beginn der Industrialisierung ansetzen. Schließlich ist die Idee der Bürgerstiftung für Europa nichts Neues – es waren vornehmlich die Wirtschaftsbürger einer Stadt, die die großen Stiftungen in Form von Markt- oder Kaufmannskirchen in Auftrag gaben und finanzierten.
Nomos 2017, ISBN 978-3-8487-3305-7, 328 Seiten, 87,00 €
>> zur Verlagsseite

14. Juni 2017

Parlamentarische Praxis der AfD in deutschen Landesparlamenten

Wolfgang Schroeder, Bernhard Weßels, Alexander Berzel, Christian Neusser

Parlamentarische Praxis der AfD in deutschen Landesparlamenten

Fraktionsarbeit zwischen parlamentarischer Kraft und „Bewegung“ – erste empirische Analyse des WZB. Die Alternative für Deutschland (AfD) erweist sich in ihrer parlamentarischen Landtagsarbeit als sehr heterogen. Sie agiert in unterschiedlicher regionaler Ausprägung „bipolar“: als Bewegung und als herkömmliche Parlamentspartei. Dies zeigt die erste empirische Untersuchung der AfD-Arbeit in 10 Landesparlamenten von Sommer 2014 (Sachsen) bis Mai 2017, die am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) ein Team um die Forscher Wolfgang Schroeder (Universität Kassel/WZB) und Bernhard Weßels (WZB) vorgelegt hat. Die Politikwissenschaftler haben Parlaments-Dokumente und Mediendarstellungen ausgewertet und Interviews mit Fraktionsvorsitzenden und -geschäftsführungen der AfD und den anderen in den betreffenden Landtagen vertretenen Parteien geführt.
>> Download

13. Juni 2017

Bürgerwehren – Hilfssheriffs oder inszenierte Provokation?

Amadeu Antonio Stiftung (Hrsg.)

Bürgerwehren – Hilfssheriffs oder inszenierte Provokation?

Rechtsextreme Bürgerwehren inszenieren sich als „Macher“, um Stimmung gegen Minderheiten zu machen. Werden Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Polizei und Medien vor Ort mit solchen Gruppen konfrontiert, stehen sie dem Problem meist ratlos gegenüber. Die neue Handreichung „Bürgerwehren“ der Amadeu Antonio Stiftung ordnet das Phänomen ein und bietet praktische Handlungsempfehlungen. Woher kommt das Konzept der Bürgerwehr? Welche Unterschiede und charakteristischen Merkmale gibt es bei solchen Gruppen? Wie können die demokratische Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Polizei und Medien künftig mit diesen Erscheinungen umgehen? Diesen und weitere Fragen geht die Handreichung „Bürgerwehren. Hilfssheriffs oder inszenierte Provokation?“ auf den Grund. Sie ordnet das Phänomen der Bürgerwehren historisch, gesellschaftlich und international ein und bietet Handlungsempfehlungen für Institutionen und Zivilgesellschaft in der aktuellen Auseinandersetzung vor Ort.
>> Download

13. Juni 2017

Peggy war da – Gender und Social Media als Kitt von Pegida

Amadeu Antonio Stiftung (Hrsg.)

Peggy war da – Gender und Social Media als Kitt von Pegida

Während die Pegida-Bewegung auf der Straße den Ermüdungserscheinungen der Gewohnheit erliegt, haben die Wutbürger_innen doch eine deutliche Verschiebung des öffentlichen Meinungsklimas nach rechts erreicht. Dass Rassismus und Islamfeindlichkeit zu Pegida gehören, liegt auf der Hand. Die neue Broschüre "Peggy war da!" der Amadeu Antonio Stiftung wirft einen frischen Blick auf die Straßenproteste. Frauen erscheinen bei rechtspopulistischen Bewegungen wie Pegida auf den ersten Blick außerordentlich präsent. Was wie eine moderne, feministische Führungsstruktur wirkt, täuscht jedoch über eine Agenda hinweg, die das Thema Gender dezidiert zu einem Leitmotiv ihrer antimodernen Agitation gemacht hat – und darüber, dass nur zu einem Drittel auch Frauen montags mit »spazieren«. Gender-Themen bilden eine zentrale Klammer rechtspopulistischer Propaganda – und einen perfekten Anschlusspunkt in breite Teile der Bevölkerung.
>> Download

1. Juni 2017

Kirche – Zwischen Glaubensgeheimnis und Haushaltstransparenz

Transparency International (Hrsg.)

Kirche – Zwischen Glaubensgeheimnis und Haushaltstransparenz

Die Kirche verwaltet in der Hauptsache den Glauben, sie verwaltet aber auch Vermögen. Es ist unbestritten, dass die Kirchen für Ihre Aufgaben in dieser Welt ohne materielle Ressourcen nicht auskommen. Deren Verwendung kann in einer Institution jedoch nicht als Glaubensgeheimnis gehandhabt werden. Hier ist Offenheit gefragt – und Mitbestimmung der Gläubigen. Der aktuelle Scheinwerfer befasst sich daher schwerpunktmäßig mit dem Thema Kirche – Zwischen Glaubensgeheimnis und Haushaltstransparenz.
>> Download

1. Juni 2017

LobbyPlanet Berlin – Reiseführer durch den Lobbydschungel

LobbyControl (Hrsg.)

LobbyPlanet Berlin – Reiseführer durch den Lobbydschungel

Immer mehr Lobbyisten siedeln sich im Berliner Regierungsviertel an. Die Szene wird immer kleinteiliger und undurchsichtiger. Mit unserem LobbyPlanet bringen wir Licht ins Dunkel. Wir klären auf über bekannte und unbekannte Akteure, verborgene Treffpunkte und fragwürdige Strategien der Einflussnahmen. Erkunden Sie mit uns, wie es um die deutsche Lobbyszene steht. Entlang der glitzernden Fassaden führt der LobbyPlanet durch das Berliner Regierungsviertel und zeigt anschaulich, wie Lobbyisten die Politik beeinflussen.
>> zur Verlagsseite

23. Mai 2017

Gelebte Heterogenität oder die normative Suche nach Ordnung? Möglichkeitsformen globaler Zivilgesellschaft

Mario Faust-Scalisi

Gelebte Heterogenität oder die normative Suche nach Ordnung? Möglichkeitsformen globaler Zivilgesellschaft

Heterogenität ist eine gelebte Realität - doch wird nicht jede Heterogenität gleich bewertet. An Beispiel der Betrachtung sozialer Ungleichheit in Mexiko und den USA zeigt sich, wie einerseits Sexismus und Rassismus auch in pluralen heterogenen Gesellschaften weiterlebt, andererseits aber es auch stetige Gegenbewegungen gibt. Darauf aufbauend lässt sich zeigen, dass dies keineswegs das Konzept einer globalen Zivilgesellschaft gefährdet, sondern im Gegenteil dieses Konstrukt stützt und zeigt, dass das Konzept innere Heterogenität sowie diskursive Aushandlung positiver und negativer Bewertungen inkludiert.
>> Download

23. Mai 2017

Rassismuskritik – Versuch einer Bilanz über Fehlschläge, Weiterentwicklungen, Erfolge und Hoffnungen

Milena Detzner, Ansgar Drücker, Sebastian Seng (Hrsg.)

Rassismuskritik – Versuch einer Bilanz über Fehlschläge, Weiterentwicklungen, Erfolge und Hoffnungen

Im Nachgang seines 25. Jubiläums hat das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA e. V.) Bilanz gezogen und den Reader „Rassismuskritik – Versuch einer Bilanz über Fehlschläge, Weiterentwicklungen, Erfolge und Hoffnungen“ herausgegeben. Dieser stellt gleichzeitig die erweiterte Dokumentation der Fachtagung zum 25-jährigen Jubiläum dar. Auf einen Theorieteil folgt ein Rückblick und Überblick über rassismuskritische Diskurse und Ansätze. Im Anschluss wird Rassismuskritik in Bezug zu Nationalismus, den praktischen Folgen der Extremismustheorie, dem gesellschaftlichen Rechtsruck und dem aktuellen Thema Flucht und Asyl gesetzt. Auf das Kapitel „Rassismuskritik in der Praxis“ folgt ein Blick auf Antiziganismus, antimuslimischen Rassismus und Antisemitismus. Herausgegeben im Auftrag des IDA e. V.
Eigenverlag 2016, ISSN 1616-6027, 132 Seiten, kostenfrei
>> zur Verlagsseite

23. Mai 2017

Geflüchtete, Flucht und Asyl – Texte zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Flucht- und Lebensrealitäten, rassistischen Mobilisierungen, Selbstorganisation, Empowerment und Jugendarbeit

Ansgar Drücker, Sebastian Seng, Sebastian Töbel (Hrsg.)

Geflüchtete, Flucht und Asyl – Texte zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Flucht- und Lebensrealitäten, rassistischen Mobilisierungen, Selbstorganisation, Empowerment und Jugendarbeit

Der Reader „Geflüchtete, Flucht und Asyl – Texte zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Flucht- und Lebensrealitäten, rassistischen Mobilisierungen, Selbstorganisation, Empowerment und Jugendarbeit“ bietet einen ersten Überblick über die vielfältigen Facetten des kontrovers diskutierten Themas und lässt neben Initiativen, die Geflüchtete unterstützen, auch Selbstorganisationen Geflüchteter zu Wort kommen. Zuvor geht es um eine wissenschaftliche und flüchtlingspolitische Bestandsaufnahme der seit Sommer 2015 deutlich veränderten und sich immer wieder verändernden Situation rund um das Thema Flucht und Asyl in Deutschland. Ein Blick auf die vorhandenen und möglichen Aktivitäten der Jugendverbände in diesem Themenfeld rundet die Broschüre ab. Herausgegeben im Auftrag des IDA e. V.
Eigenverlag 2016, ISSN 1616-6027, 112 Seiten, kostenfrei
>> zur Verlagsseite

Seite 7 von 57

@twitter

Folgen Sie ZG Info:

RT @WZB_Berlin: Wieder Geist in Thomas Manns Villa: @AuswaertigesAmt u @Bundeskultur nominieren 5 Fellows, dabei Jutta #Allmendinger https:…

RT @ENGAGIERTinNRW: Die Landesregierung #NRW unterstützt Ehrenamt bei der Feuerwehr mit 2,4 Mio. Euro | ENGAGIERT in NRW https://t.co/s3rL0…

RT @BePhilanthropy: Michael Alberg-Seberich walks us through #Canada's #philanthropy support landscape https://t.co/xPJFtbFoZn https://t.co…

RT @malteserDE: Nur wer nichts tut, macht etwas falsch! Passt nicht nur zu dem Urteil in Essen, sondern auch zur #wochederwiederbelebung ht…

RT @erstefoundation: 29.09. @forumalpbach Talks: Wenn der Friede siegt - Nobelpreisträgerin @LeymahRGbowee im Gespräch https://t.co/UUtsBWs…