Publikationen

12. Juli 2017

Zukunft der Kommunen

AWO (Hrsg.)

Zukunft der Kommunen

Mit Blick auf die angespannte Finanzlage vieler Kommunen in Deutschland wird mancherorts sehr zugespitzt vom »inneren Griechenland« gesprochen. Sicher, die Lage vor Ort ist von Kommune zu Kommune unterschiedlich, und es hilft nicht, alles über einen Kamm zu scheren. Doch klar ist: Es ist den betroffenen Menschen nicht zu erklären, wenn in ihrer Kommune Schwimmbäder schließen müssen, Stadtteilbibliotheken keine Bücher mehr anschaffen können, Mehrgenerationenhäuser oder Jugendclubs keine Unterstützung bekommen, aber andererseits die Steuereinnahmen sprudeln und die Immobilien-und Aktienmärkte seit geraumer Zeit wieder boomen. Bund und Länder müssen die Kommunen spürbarer unterstützen. Es darf nicht sein – wie immer wieder geschehen –, dass Bund und Länder etwas beschließen, die betroffenen Kommunen in diese Entscheidungen nicht einbezogen werden, aber dann die Beschlüsse umsetzen müssen. Kommunen verfügen über wenig eigene Einnahmequellen und sind auf Zuweisungen über die Länder angewiesen. Vor diesem Hintergrund verschärft sich das Dilemma der Kommunen womöglich dann, wenn in Bund und Ländern ab 2019 die Schuldenbremse wirksam wird. Inwieweit dann noch Spielraum für sinnvolle Investitionen in die Infrastruktur vor Ort besteht, bleibt sehr ungewiss. Die lokale Demokratie ist von großer Bedeutung. Als etwa im Sommer 2015 viele Geflüchtete nach Deutschland kamen, wurde deutlich, wie wichtig das Engagement – haupt- wie ehrenamtlich – vor Ort ist. Investitionen in Quartiersentwicklung, Altenhilfe, Jugendarbeit oder Kulturförderung sind unabdingbar für ein vielfältiges Miteinander vor Ort. In diesem Heft diskutieren Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis mit ihrem je spezifischen Blick, wie kommunale Arbeit den sozialen Zusammenhalt und die Demokratie vor Ort stärken können.
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3. Juli 2017

ZiviZ-Survey 2017: Vielfalt verstehen. Zusammenhalt stärken.

Jana Priemer, Holger Krimmer, Anaël Labigne / ZiviZ im Stifterverband (Hrsg.)

ZiviZ-Survey 2017: Vielfalt verstehen. Zusammenhalt stärken.

Die Geschäftsstelle ZiviZ im Stifterverband hat den ZiviZ-Survey zum zweiten Mal durchgeführt. Damit stehen erstmals repräsentative Verlaufsdaten zur Entwicklung der Organisationen in der Zivilgesellschaft zur Verfügung. Am ZiviZ-Survey 2017 beteiligten sich mehr als 6.300 gemeinnützige Organisationen. Es ist die einzige repräsentative Befragung von Vereinen, Stiftungen, Genossenschaften und gemeinnützige Kapitalgesellschaften. Im aktuellen Survey wurden auch erstmals inhaltliche Schwerpunkte gesetzt, unter anderem zum Engagement im Bildungsbereich, zu Fördervereinen sowie zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen. Der ZiviZ-Survey 2017 wird gefördert von der Bertelsmann Stiftung, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung Mercator.
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29. Juni 2017

Bringing Foundations and Governments Closer. A Cross-Country Analysis

OECD (Ed.)

Bringing Foundations and Governments Closer. A Cross-Country Analysis

This report is based on the findings of four case studies undertaken in India, Kenya, Mexicoand Myanmar between 2014 and 2016. Key partners in these countries who contributed to the case studies were:• India: Dasra• Kenya: Office of the Deputy President (ODP), SDG Philanthropy Platform (SDGPP), and theEast Africa Association of Grantmakers (EAAG)• Mexico: Mexican Agency for International Development Co-operation (AMEXCID), GIZ, theMexican Centre for Philanthropy (CEMEFI), Centro de Investigación y Estudios sobreSociedad Civil (CIESC) and Universidad Autónoma Metropolitana (UAM)• Myanmar: British Council and HamsaHub.
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29. Juni 2017

Selbsthilfe und seelische Gesundheit

NAKOS (Hrsg.)

Selbsthilfe und seelische Gesundheit

Gemeinschaftliche Selbsthilfe kann für Menschen mit seelischen Problemen oder Erkrankungen eine wichtige Hilfeform sein. Es gibt zahlreiche Angebote, die jedoch häufig nicht ausreichend bekannt sind. Umgekehrt sind aber auch zentrale Aspekte über das System der professionellen Versorgung nicht geläufig. Im NAKOS INFO 116 haben wir Akteure aus der Selbsthilfe und der professionellen Versorgung eingeladen, uns ihre Arbeit oder Anlaufstellen vorzustellen und Hintergründe zu beschreiben. Zudem haben wir weiterführende Informationen und Literaturtipps zusammengestellt.Nutzen Sie die Gelegenheit und informieren Sie sich in den folgenden Beiträgen über das breite Spektrum an Angeboten für Menschen mit seelischen Problemen!
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28. Juni 2017

Dokumentation der Initiative kulturelle Integration

Deutscher Kulturrat e.V. (Hrsg.)

Dokumentation der Initiative kulturelle Integration

Die Debatte um Integration ist oft sehr schwierig. Niemand bestreitet die Notwendigkeit von Integration, doch nur wenige wollen sich mit der Frage beschäftigen, wer in was integriert werden soll. Die Initiative kulturelle Integration hat sich dieser Frage und vielen weiteren rund um das Thema kulturelle Integration angenommen. Damit sollen Impulse für gesellschaftliche Diskussionen ausgelöst, erste Antworten gefunden und zugleich offene Zukunftsfragen benannt werden. Insbesondere soll gezeigt werden, welchen Beitrag Kultur zur Integration leisten kann – zur Integration der Menschen, die nach Deutschland kommen, aber auch derjenigen, die bereits in Deutschland leben. Als ersten großen Schritt in diese Richtung veröffentlichte die Initiative kulturelle Integration am 16.05.2017 bereits 15 Thesen zu kultureller Integration und Zusammenhalt. Rund um diese Thesen ist nun – als zweiter Schritt – die druckfrisch erschienene Dokumentation der Initiative kulturelle Integration entstanden. Die Dokumentation enthält neben den 15 Thesen zu kultureller Integration und Zusammenhalt Beiträge von Spitzenvertretern aller beteiligten Organisationen aus den Bereichen Kultur- und Bildungseinrichtungen, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Sozialpartnern, Medien, Sport, Städte, Landkreise und Gemeinden.
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27. Juni 2017

Erfolgsfaktoren der kommunalen Integration von Geflüchteten

Frank Gesemann, Roland Roth / Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.)

Erfolgsfaktoren der kommunalen Integration von Geflüchteten

Über 100 Kommunen wurden bundesweit nach ihren Erfahrungen bei der Integration von Geflüchteten im Jahr 2016 gefragt. Die Antworten zeigen: Man kann kommunalpolitisch viel für gelingende Integration tun und die Stimmung ist vielerorts besser, als medial vermittelt wird.
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27. Juni 2017

The Future of Europe: Comparing Public and Elite Attitudes

Thomas Raines, Matthew Goodwin, David Cutts

The Future of Europe: Comparing Public and Elite Attitudes

Chatham House und Kantar Public haben mehr als 10.000 Bürger und 1.800 Influencer aus Politik, Medien und Gesellschaft aus 10 EU-Mitgliedsstaaten zu Themen wie Solidarität, Demokratieverständnis und Identität in der EU befragt. Die Studie zeigt bei den Eliten einen mangelnden Konsens für die zukünftige Integration der EU. Die Gesellschaft ist gespalten, wenn es um die Frage einer europäischen Identität geht. Beide Gruppen stimmen aber in ihrer Unterstützung für innereuropäische Solidarität und die EU als restibutive Union überein. Die Studie liegt in neben Englisch auch in Deutsch, Französisch und niederländisch vor.
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22. Juni 2017

Geflüchtete in Grünen Berufen – Stärken. Lernen. Integrieren

Allianz Umweltstiftung (Hrsg.)

Geflüchtete in Grünen Berufen – Stärken. Lernen. Integrieren

Bei der Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt ergeben sich immer wieder ähnliche Herausforderungen. Neben formalen Aspekten wie Aufenthaltsstatus oder rechtlichen Auflagen finden sich nicht immer passende freie Stellen, oft bestehen Sprachprobleme. Hier setzten mehrere Projekte der Allianz Umweltstiftung an: Geflüchtete wurden auf freiwilliger Basis bei gärtnerischen, landschaftspflegerischen oder waldbaulichen Arbeiten eingesetzt. Welchen Beitrag die grünen Berufsfelder zur Integration Geflüchteter leisten können, zeigten Projekte der Allianz Umweltstiftung in Eberswalde, Ludwigsburg und Berlin. Die Erfahrungen dieser Projekte wurden in der Broschüre „Geflüchtete in Grünen Berufen: Stärken. Lernen. Integrieren.“ zusammengefasst.
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22. Juni 2017

Escaping the Escape – Toward Solutions for the Humanitarian Migration Crisis

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Escaping the Escape – Toward Solutions for the Humanitarian Migration Crisis

Conflict and war, but most of all overwhelming despair are driving massive numbers of mostly young people from the Middle East and North Africa, Central Africa, the Balkan, Ukraine and Central Asia to leave their homes for Europe in search of safety. What do they need most in order to lead their lives in peace and security? How can opportunities for a meaningful and secure future in their countries of origin be improved? How can the EU – acting in concert with its principles – support these people in their search for freedom, self-determination and well-being? These are the questions addressed in “Escaping the Escape.” The publication features authors from refugee-source countries and experts from Europe who examine the situation in the crisis regions and offer concrete recommendations for actions to be taken in each region. Countries and regions covered in this publication are: Afghanistan, Algeria and Sahel, the Balkans, Egypt, Eritrea, Gaza, Greece, Iran, Iraq, Jordan, Lebanon, Libya, Morocco, Nigeria, Somalia, South Sudan, Sudan, Syria, Tunisia, Turkey, Ukraine, Yemen.
Verlag Bertelsmann Stiftung 2017, ISBN 978-3-86793-749-8, 360 Seiten, 32,00 €
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20. Juni 2017

Geringverdiener leiden unter steigenden Lebenshaltungskosten

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Geringverdiener leiden unter steigenden Lebenshaltungskosten

Der finanzielle Spielraum von Haushalten mit geringem Einkommen hat sich zwischen 1998 und 2013 verringert. Ausgaben für Mieten und andere Grundbedürfnisse wachsen schneller als das Einkommen. Einpersonenhaushalte und Alleinerziehende in Städten sind von dieser Entwicklung besonders betroffen. Ihre Ausgaben für Grundbedürfnisse wachsen überproportional und die Ausgaben für Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind rückläufig. Auch der Spielraum für Vermögensaufbau bleibt für viele klein. Dies zeigt die Studie „Grundbedürfnisse und Teilhabe in Deutschland: Wer kann sich was leisten? Veränderungen von Einkommen und Konsumausgaben zwischen 1998 und 2013“ in der Serie „Inklusives Wachstum für Deutschland“ auf Grundlage von Daten der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes.

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