Publikationen

21. Februar 2017

Zivilgesellschaftliche Organisationen ohne Jugend?

Mareike Alscher

Zivilgesellschaftliche Organisationen ohne Jugend?

Zivilgesellschaftliche Organisationen wie Vereine, Stiftungen und gGmbHs haben vermehrt Nachwuchssorgen im Bereich der Mitgliedschaft und des freiwilligen Engagements. Viele von ihnen sehen sich mit dem Problem der Überalterung ihrer Strukturen konfrontiert. Oft heißt es, die Jugend von heute sei für dieses Problem verantwortlich, weil sie sich nicht mehr langfristig engagieren und an eine Organisation binden will. Im Unterschied hierzu werden die Organisationen, in denen das Engagement stattfindet, deutlich weniger als eine mögliche Ursache für das Überalterungsproblem gesehen. Die Untersuchung Zivilgesellschaftliche Organisationen ohne Jugend? geht deshalb der Frage nach, inwiefern junge Menschen als Mitglieder, Engagierte und ehrenamtliche Funktionsträger in zivilgesellschaftlichen Organisationen bzw. Nonprofit-Organisationen vorhanden sind. Davon ausgehend werden die Aktivitäten von zivilgesellschaftlichen Organisationen aufgezeigt, die sie im Rahmen einer Nachwuchsarbeit verfolgen. Hierbei geht es um konkrete Instrumente und Maßnahmen aber auch um Einstellungen, die eine stärkere Einbindung junger Menschen fördern. Um eine umfassende Erklärung für die Engagementsituation junger Menschen in zivilgesellschaftlichen Organisationen zu gewährleisten, werden neben den Organisationen auch individuelle und gesellschaftliche Voraussetzungen für ein junges Engagement beschrieben.
De Gruyter Oldenburg 2017, ISBN 978-3-11-052655-4, 316 Seiten, 49,95
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7. Februar 2017

Mittler – Macher – Protestierer in der Stadtentwicklung

Olaf Schnur, Sebastian Beck

Mittler  –   Macher  – Protestierer in der Stadtentwicklung

Das Debattenbuch betrachtet neue Rollen intermediärer Akteure. Wie gelingt es, Bürgerinteressen bei Stadtentwicklungsthemen wieder stärker in demokratische Aushandlungs- und Entscheidungsprozesse zu bringen? Eine These des jetzt vom Bundesverband herausgegebenen und im Jovis Verlag erschienenen Debattenbuchs ist, dass ein großes Potenzial in der sich stark verändernden Akteursgruppe der Intermediären liegt. Mit dem Verbandstag 2015 startete der vhw eine Debatte zu den intermediären Akteuren, einer zuletzt wenig beachteten Akteursgruppe in der Stadtentwicklung. Mit der Veröffentlichung stellt der Bundesverband einen pointierten, praxistauglichen Text zur Diskussion und will gleichzeitig eine Brücke zwischen Theorie und Praxis schlagen. Mittlerweile stehen die Intermediären als Mittler, Macher und Protestierer nicht mehr nur für den Transfer zwischen „System“ und „Lebenswelt“, sondern für eine netzwerkartige Koproduktion und neue Regelungs-, Steuerungsformen zwischen Kommune, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Nur, wer um die Rollenveränderungen in der untersuchten Akteursgruppe weiß, sie erkennen und nutzen kann, wird gut kommunizieren und aushandeln können. Das Buch wendet sich gleichzeitig sowohl an stadtentwicklungspolitische als auch an akademische Akteure, die alle Seiten (Kommune, Wirtschaft, Bürgerschaft) gewinnbringend in Vermittlungs- und Aushandlungsprozesse einbeziehen möchten.
Jovis Verlag 2016, ISBN 978-3-86859-442-3, 128 Seiten, 12,95 €
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7. Februar 2017

Refugees. Richtig gute Projekte, Tipps & Tools

Stiftung Bürgermut, Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (Hrsg.)

Refugees. Richtig gute Projekte, Tipps & Tools

Ein Dutzend Projekte zum sofortigen Nachmachen, zahllose Tipps von Engagierten für die Arbeit vor Ort und dazu die wichtigsten Tools und Plattformen – das E-Book „Refugees“ unterstützt Freiwillige und Profis ganz praktisch beim Starten und Umsetzen von Projekten. Freiwilligenagenturen begeistern und ermutigen, beraten und begleiten Menschen, sich mit ihren vielfältigen Fähigkeiten, Erfahrungen und Interessen für die Gesellschaft zu engagieren. Das gilt auch in der Flüchtlingshilfe. Sie beraten und begleiten Engagierte, unterstützen, vernetzen und qualifizieren Organisationen, Initiativen und Verwaltungen oder starten eigene Projekte. In dem soeben erschienen E-Book, das die bagfa gemeinsam mit der Stiftung Bürgermut herausgibt,  stellt die bagfa die Leistungen von Freiwilligenagenturen in der Flüchtlingsarbeit vor. Praktikerinnen und Praktiker beantworten darin häufig gestellte Fragen von Freiwilligen in Flüchtlingsprojekten. Kolleginnen und Kollegen aus Freiwilligenagenturen gehen z.B. dabei darauf ein, wie Initiativen und Projekten sich untereinander vernetzen können, wo Freiwillige Qualifizierung erhalten und was Erfolgsfaktoren für eine dauerhafte Bindung von Freiwilligen sind. Zu finden sind außerdem ein Dutzend Projekte zum sofortigen Nachmachen, zahllose Tipps von Engagierten für die Arbeit vor Ort und dazu die wichtigsten Tools und Plattformen – das E-Book „Refugees“ unterstützt Freiwillige und Profis ganz praktisch beim Starten und Umsetzen von Projekten. In einem eigenen Kapitel werden all diejenigen Tools, Plattformen, Apps und Maps vorgestellt, die Praktikerinnen und Praktiker in der Flüchtlingsarbeit besonders gut helfen.
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7. Februar 2017

Volontari e attività volontarie in Italia

Riccardo Guidi, Ksenija Fonovic, Tania Cappadozzi

Volontari e attività volontarie in Italia

Antecedenti, impatti, esplorazioni. Oltre sei milioni e mezzo di persone in Italia fanno volontariato in modo organizzato o individuale. Ma le attività volontarie sono utili soltanto a chi ne fruisce o anche a chi le svolge? Oltre la retorica, in quale misura il volontariato contribuisce effettivamente a renderci un paese migliore? Questo volume, esito della sinergia tra accademia, sistema statistico nazionale e mondo del volontariato, prende in esame gli impatti sociali, psicologici, politici ed economici del volontariato organizzato e individuale, nonché i fattori sociali e istituzionali che facilitano l’attivazione. L’indagine, dal taglio interdisciplinare, vede coinvolti alcuni dei più autorevoli studiosi italiani e applica per la prima volta su larga scala lo standard internazionale dell’Organizzazione Internazionale del Lavoro (OIL) allo studio delle attività di volontariato nel nostro paese. Ne emerge uno scenario composito, che arricchisce il dibattito scientifico e offre spunti di riflessione agli addetti ai lavori. «Fare volontariato» contribuisce al benessere psicologico, favorisce la partecipazione politica, genera fiducia e sembra avere anche un valore professionalizzante. D’altra parte, per quanto le attività volontarie siano una possibilità per tutti, la differenziata disponibilità di risorse economiche e culturali pesa in modo significativo sulla probabilità di essere attivi.
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25. Januar 2017

Zivilgesellschaftliches Engagement weltweit in Gefahr

Amnesty International, Brot für die Welt, Oxfam Deutschland, VENRO, Welthungerhilfe u.a. (Hrsg.)

Zivilgesellschaftliches Engagement weltweit in Gefahr

Ein neu veröffentlichtes Diskussionspapier zum Thema „ Zivilgesellschaftliches Engagement weltweit in Gefahr: Für gerechte Entwicklung, Umweltschutz, Demokratie, Menschenrechte und Frieden“ beklagt den weltweiten Trend von zunehmenden Einschränkungen des zivilgesellschaftlichen Handlungsraums. Es gibt klare Forderungen an die Politik, die aus sich der unterzeichnenden Organisationen dringend umgesetzt werden müssen, um die Demokratie, Menschenrechte und eine unabhängige Zivilgesellschaft zu verteidigen. Dass sich Initiativen, Vereine, soziale Bewegungen, Basisorganisationen, Nichtregierungsorganisationen und Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger für andere engagieren und in politische Prozesse einbringen können, ist eine wichtige Voraussetzung für gerechte Entwicklung, Umweltschutz, Demokratie und den Schutz der Menschenrechte. Doch für zivilgesellschaftliche Akteure in vielen Ländern sind die Einschränkungen ihrer Arbeit für Menschenrechte, für zivile Konflikttransformation und Umweltschutz häufig ein tägliches Problem. Frauenrechtsverteidi­gerinnen sind zudem oftmals geschlechtsbasierten Bedrohungen ausgesetzt und erfahren spezifische Formen von Unterdrückung bis hin zu sexualisierter Gewalt. Dadurch sind die zivilgesellschaftliche Beteiligung wie auch fundamentale Menschenrechte wie Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit in vielen Ländern zunehmend gefährdet. Die Veröffentlichung des Papiers ist ein Appell an alle angesprochenen Ministerien, diesem negativen Trend wirkungsvoll entgegenzutreten und Ihren Einfluss für offene Gesellschaften, Demokratie, Menschenrechte und eine unabhängige und lebendige Zivilgesellschaft geltend zu machen.
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24. Januar 2017

Der Kitt der Gesellschaft – Perspektiven auf den sozialen Zusammenhalt in Deutschland

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Der Kitt der Gesellschaft – Perspektiven auf den sozialen Zusammenhalt in Deutschland

Was hält die Gesellschaft zusammen? Was ist der sprichwörtliche Kitt, der die Menschen miteinander verbindet? Dieser Sammelband beleuchtet die unterschiedlichen Facetten von gesellschaftlichem Zusammenhalt in Deutschland. Die Autorinnen und Autoren verstehen diese soziale Kohäsion als ein mehrdimensionales Phänomen – vom zwischenmenschlichen Vertrauen und der Entwicklung sozialer Netzwerke über die Identifikation mit dem Gemeinwesen und das Vertrauen in Institutionen bis hin zu Solidarität, Hilfsbereitschaft und sozialer Teilhabe. In ihren Beiträgen reflektieren sie die aktuellen Herausforderungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt: Zuwanderung, wachsende soziale Ungleichheit, Globalisierung und demographischen Wandel. Der Band bereichert die Debatte über die gesellschaftliche Entwicklung und analysiert drängende gesellschaftspolitische Fragen mit Blick darauf, wie wir als Gesellschaft künftig in Vielfalt zusammenleben.
Bertelsmann Stiftung 2016, ISBN 978-3-86793-739-9, 360 Seiten, 28,00 €
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24. Januar 2017

Gründungsgeschichte des Internationalen Bundes

Marion Reinhardt

Gründungsgeschichte des Internationalen Bundes

Die vorliegende Dokumentation befasst sich auf Basis umfangreichen historischen Materials mit den verschiedenen Aspekten der Gründungsgeschichte des IB und wirft damit auch ein gesellschaftspolitisch interessantes Licht auf die Übergänge von der Nazi-Diktatur zu den ersten beiden Jahrzehnten der jungen Bundesrepublik. Wie hat sich der IB in seinen Anfängen gesellschaftlich und politisch positioniert? Ist die Personalstrategie aufgegangen, ehemalige NS-Funktionäre einzubinden und ihnen so die Möglichkeit zur persönlichen Wiedergutmachung zu geben? Welche Konzepte und Programme zur Integration von Jugendlichen wurden in der Frühphase des IB entwickelt und realisiert? Wie gestaltete sich der Weg von einem regionalen zu einem bundesweiten Träger mit einem vielfältigen Angebot von Bildungs- und Sozialarbeit? Antworten auf diese Fragen liefert diese Dokumentation. Wissenschaftliche Expertisen zu zentralen Themen rund um die Gründungsgeschichte des IB ergänzen diese Veröffentlichung ebenso wie Kurzbiografien der wichtigsten Gründungspersönlichkeiten und ein Überblick über die ersten Gremien und Mandatsträger.
Wochenschau Verlag 2017, ISBN 978-3-7344-0415-3, 360 Seiten, 29,90 €
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23. Januar 2017

Konzernatlas 2017: Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie 2017

Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Oxfam Deutschland, Germanwatch, Le Monde diplomatique (Hrsg.)

Konzernatlas 2017: Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie 2017

Immer weniger Konzerne bestimmen weltweit über einen immer höheren Anteil der Lebensmittelerzeugung und Ernährung - zum Nachteil von Kleinbäuerinnen und -bauern, Landarbeiterinnen und -arbeitern sowie der regionalen Lebensmittelversorgung. Das zeigt der heute vorgestellte „Konzernatlas 2017“, eine Zusammenstellung von Fakten und Grafiken zur Agrarindustrie. Die Herausgeber - Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde Diplomatique - warnen davor, dass die laufenden Konzentrationsprozesse im Agrarsektor die 2015 beschlossenen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen gefährden und fordern stärkere Kontrolle im Agrar- und Ernährungsbereich.
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23. Januar 2017

Journalisten-Handbuch zum Thema Islam

Mediendienst Integration (Hrsg.)

Journalisten-Handbuch zum Thema Islam

Das "Journalisten-Handbuch zum Thema Islam" will eine differenzierte Berichterstattung unterstützen, indem es bekannte Themen neu einordnet, Zusammenhänge verständlich aufbereitet und neue Perspektiven für die Berichterstattung eröffnet. Journalisten stehen vor der Herausforderung, Probleme und Konflikte nicht auszublenden, zugleich aber faktenbasiert und ausgewogen zu berichten und "das ganze Bild" zu zeigen. Dabei will das Handbuch helfen. Untersuchungen haben wiederholt gezeigt, dass Vorurteile und negative Einstellungen gegenüber "den Muslimen" und "dem Islam" in der Bevölkerung weit verbreitet sind und zunehmen. Auch die Medienberichterstattung ist häufig von Negativthemen geprägt. Das Journalisten-Handbuch ist innerhalb von rund 15 Monaten entstanden. 22 Autoren, überwiegend Wissenschaftler, haben daran mitgearbeitet. Gefördert wurde es von der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung.
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23. Januar 2017

The BOTA Foundation: A Model for the Safe Return of Stolen Assets?

Aaron Bornstein

The BOTA Foundation: A Model for the Safe Return of Stolen Assets?

This report represents the first in a series of case studies undertaken by the Philanthropication thru Privatization (PtP) Project and reports on perhaps the major example to date of the application of the PtP concept to stolen or stranded assets: the case of the BOTA Foundation in Kazakhstan. BOTA arose from the seizure of the assets that an American citizen secured from a number of U.S. oil companies in the 1990’s and delivered to officials in the Government of Kazakhstan in order to secure prospecting and oil drilling rights. To prepare this case study, the PtP Project enlisted Mr. Aaron Bornstein, who served as a program director, and later as the executive director, of the BOTA Foundation on behalf of IREX, a U.S.-based nonprofit organization selected by the World Bank in response to a competitive tender to operate this foundation. To ensure the objectivity of this account, the draft was been submitted for review by personnel from the World Bank and IREX that were involved in the BOTA case. Edited and with a foreword by PtP Project Director Lester M. Salamon.
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