Publikationen

1. August 2017

Stiftungen in Deutschland 2: Wirkungsfelder

Helmut K. Anheier, Sarah Förster, Janina Mangold, Clemens Striebing

Stiftungen in Deutschland 2: Wirkungsfelder

Stiftungen bewegen sich mit ihren Zielen zwischen der Bewahrung von Tradition und Kultur, gesellschaftlichem Wandel und Fürsorge. Viele Stiftungen sehen sich als eigenständige innovative Kraft, andere als Förderer der Zivilgesellschaft oder als karitative Einrichtungen. Ersetzen oder ergänzen Stiftungen staatliches Handeln? Welche Rollen verfolgen sie und was ist ihr gesellschaftlicher Beitrag? Eine Forschungsgruppe der Hertie School of Governance und des Centre for Social Investment der Universität Heidelberg um Helmut K. Anheier hat in einem mehrjährigen Projekt das deutsche Stiftungswesen systematisch und auf Grundlage einer breiten empirischen Basis untersucht. Die Beiträge des Sammelbands bieten detaillierte Analysen von Stiftungen in den Bereichen Bildung und Erziehung, Wissenschaft und Forschung, Soziales,  Kunst und Kultur sowie Advocacy und zeigen Handlungsempfehlungen auf.
Springer VS 2017, ISBN 978-3-658-11750-4, 402 Seiten, 59,99 €
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1. August 2017

Freiwilliges Engagement in Deutschland – Der Deutsche Freiwilligensurvey 2014

Julia Simonson, Claudia Vogel, Clemens Tesch-Römer (Hrsg.)

Freiwilliges Engagement in Deutschland – Der Deutsche Freiwilligensurvey 2014

Diese Studie ist eine aktuelle Bestandsaufnahme zum freiwilligen Engagement. Die Ergebnisse basieren auf dem Deutschen Freiwilligensurvey, der 2014 zum vierten Mal im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)durchgeführt wurde. Die Autor/innen klären die Fragen: Wer engagiert sich aus welchen Beweggründen? Wie ist freiwilliges Engagement ausgestaltet und an welche Ressourcen und Rahmenbedingungen ist es geknüpft? Wie hat sich freiwilliges Engagement gewandelt?
Springer VS 2017, ISBN 978-3-658-12643-8, 664 Seiten, 53,49 €
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1. August 2017

CSR und Stadtentwicklung – Unternehmen als Partner für eine nachhaltige Stadtentwicklung

Hans-Hermann Albers, Felix Hartenstein (Hrsg.)

CSR und Stadtentwicklung – Unternehmen als Partner für eine nachhaltige Stadtentwicklung

Dieses Buch zeigt auf, wie verschiedene Formen des unternehmerischen Engagements als bereichernde Komponenten in die Stadtentwicklung einfließen können. Es benennt die Potentiale und Chancen, die sich für Kommunen und die beteiligten Unternehmen durch die stadtbezogene Anwendung der Instrumente von Coporate Social Resonsibility und Corporate Citizenship eröffnen. Renommierte Experten aus Wissenschaft und Praxis stellen aktuelle CSR-Projekte und -Instrumente  vor, die für eine nachhaltige Stadtentwicklung eingesetzt werden und analysieren deren Wirkungen auf Stadt- oder Quartiersebene. Die  Bandbreite der Kooperationsmöglichkeiten, u.a. in Form von Stadtteilpatenschaften, Corporate Volunteering Initiativen für öffentliche Räume,  Infrastrukturmaßnahmen oder Werkswohnungsbauprojekten, werden exemplarisch dargestellt. Anhand der konkreten Beispiele werden effektive Organisationsstrukturen skizziert und Wege zur zielgerichteten Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Kommunen anwendungsorientiert aufgezeigt. Erfahrungen aus der Projektkommunikation und -steuerung werden praxisnah formuliert und handlungsorientiert aufbereitet. Damit eignet sich dieses Buch als wertvolle Grundlage für stadt- oder standortbezogene CSR-Maßnahmen und richtet sich an Unternehmen und CSR-Beauftragte, sowie an Kommunen, Stadtplaner und Vertreter der Raumwissenschaften.
Springer Gabler 2017, ISBN 978-3-662-50312-6, 454 Seiten, 29,99 €
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1. August 2017

Gesellschaftlicher Wandel und kulturelle Innovationen

Dorit Kluge, Hartmut Sangmeister

Gesellschaftlicher Wandel und kulturelle Innovationen

Macht Kultur Zukunft? Der Sammelband als Ergebnis der Ringvorlesung an der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur Berlin im Wintersemester 2015/2016 wirft diese Frage in immer wieder neuen Kontexten auf. Macht und Kultur sind zwei Akteure, die in ihrem Zusammenspiel die Menschheitsgeschichte und unsere Gegenwart prägen. Namhafte Autorinnen und Autoren decken vor dem Hintergrund ihrer Tätigkeit in Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik die Zusammenhänge von Macht und Kultur auf. Sie erläutern Hintergründe gegenwärtiger Entwicklungen und lenken den Blick gezielt auf die Gestaltungsmöglichkeiten unserer Zukunft. Was bedeutet kulturelle Identität? Was bedeutet kulturelle Vielfalt? Stellen kulturelle Entwicklungen und Veränderungen eine Gefahr oder eine Chance für uns dar? In ihren kritischen Analysen positionieren sich letztlich alle Autorinnen und Autoren eindeutig: Kultur macht Zukunft!
Nomos 2016, ISBN 978-3-8487-2802-2, 140 Seiten, 29,00 €
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1. August 2017

Demokratie als Revolte

Markus Pausch

Demokratie als Revolte

Denken wir an die Demokratie, befassen wir uns mit einem Paradox, geraten in ein unübersichtliches Dickicht. Einerseits hat sich die Demokratie als vernünftigste Regierungsform durchgesetzt. So sehr, das sie von vielen als Selbstverständlichkeit empfunden wird. Andererseit gab es aber auch noch nie so viele Menschen, die enttäuscht und frustriert sind angesichts der real existierenden Demokratien dieser Welt. In diesem Moment der demokratischen Verzweiflung, der vielfachen Krise der Demokratie, kommt dieses Buch wie gerufen. „Demokratie als Revolte“ erzählt uns mit Hilfe der aufmüpfigen Philosophie des großen französischen Schriftstellers Albert Camus (1913-1960), was mit der Demokratie wirklich gemeint und gewollt wird.
Nomos 2017, ISBN 978-3-8487-1918-1, 184 Seiten, 29,00 €
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1. August 2017

Die Arroganz der Macht

Rüdiger Voigt

Die Arroganz der Macht

Ist Demokratie womöglich eine „beliebige Laune des Volkes“? Platon war davon überzeugt, dass eine ‚vernünftige‘ Regierung nur dann funktionieren kann, wenn sie sich von diesen Launen fernhält. Andernfalls droht eine Entscheidung des Volkes mit weitreichenden Folgen, wie etwa das Votum der Briten, aus der EU auszuscheiden (Brexit). Trifft Richard Rortys pessimistische Sicht zu, dass die Eliten davon überzeugt sind, dass erst eine Zerstörung der Demokratie dazu führt, sie zu retten? In dieser aktuellen Analyse der Politik als Reaktion auf den Umbruch geht es Rüdiger Voigt darum, den jüngsten Verwerfungen in der politischen Landschaft nachzuspüren.
Nomos 2017, ISBN 978-3-8487-4052-9, 319 Seiten, 39,00 €
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1. August 2017

Nikolaikirchen als frühe Bürgerstiftungen

Klaus Neuhoff

Nikolaikirchen als frühe Bürgerstiftungen

Nur über die Tabus der Religion konnten Institutionen so verfestigt werden, dass sie lange und über viele Brüche in der Lebenswelt Bestand hatten. Mit der Zeit wanderte die Idee einer Institution von langer Dauer vom religiösen Tabu ins kirchliche und dann ins weltliche Recht aus. Daraus ergibt sich, dass die Stiftung als Institut im Recht gegenüber der h. L. älter ist als bisher gedacht, für Deutschland und Europa in ihrem Entstehen auf die Zeit Karls d.Gr. zu datieren ist. Auch das kapitalistische Wirtschaftsprinzip, hier belegt durch Beispiele aus der hochmittelalterlichen Zeit des Fernhandels mit St. Nikolaus als Patron der reisenden Wirtschaftselite, ist älter, als die meisten Wirtschaftshistoriker es bisher mit dem Beginn der Industrialisierung ansetzen. Schließlich ist die Idee der Bürgerstiftung für Europa nichts Neues – es waren vornehmlich die Wirtschaftsbürger einer Stadt, die die großen Stiftungen in Form von Markt- oder Kaufmannskirchen in Auftrag gaben und finanzierten.
Nomos 2017, ISBN 978-3-8487-3305-7, 328 Seiten, 87,00 €
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1. August 2017

Mobilität gemeinnütziger Stiftungen in Europa durch Wandlung

Joachim Mogck

Mobilität gemeinnütziger Stiftungen in Europa durch Wandlung
„Mobilität durch Wandlung“ – mit dieser These wirbt die Arbeit für ein neues Verständnis von einem Europäischen Stiftungsrecht. Deutsche gemeinnützige Stiftungen werden im Inland eingemauert. Von oben gedachte europäische Mobilität zerbricht zugleich an der Realität, wie der gescheiterte Vorschlag für eine Europäische Stiftung (FE). Die Mitgliedstaaten geben „ihre“ steuerprivilegierte Gemeinnützigkeit nicht aus der Hand. Die Arbeit nimmt sich dieser Realität an und verpflichtet sich der Stiftung, die einen historischen Zweck in eine sich stets im Wandel befindliche Wirklichkeit transportieren soll. Hierzu wird die Stiftung auf Grundlage nationaler Rechte von unten befreit, indem lange gepflegte Postulate zum gesellschaftsrechtlichen Grenzübertritt der Stiftung als falsch entlarvt werden. Grenzüberschreitende Mobilität bedeutet für die Stiftung rechtsidentische Wandlung ihrer Form. Wandlung ermöglicht der Stiftung, die europäischen Stiftungsrechte zu durchschreiten und dabei die wohl verteidigten steuerrechtlichen Gemeinnützigkeitsrechte von innen aufzubrechen.
Nomos Verlag 2017, ISBN 978-3-8487-3807-6, 449 Seiten, 116,00 €
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1. August 2017

Multikollektivität – Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft

Klaus Peter Hansen, Jan-Christoph Marschelke (Hrsg.)

Multikollektivität – Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft

Die »Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft« ist das Forum der Kollektivwissenschaft. Diese noch junge Disziplin lenkt den Blick auf das Kollektiv als Kulturträger und dient damit zum einen der praktischen Kulturforschung und gewährt zum anderen neuartige Einblicke in das Wesen des Sozialen. Der weit gefasste Begriff des Kollektivs tritt an die Stelle der traditionellen Gruppen- und Gesellschaftskonzepte und macht bisher verborgene Schichten menschlicher Gemeinschaftlichkeit zugänglich. Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich, wobei sich Themen- und Tagungshefte abwechseln. Heft 3/1 widmet sich einem einzelnen Begriff der Kollektivwissenschaft, dem der »Multikollektivität«. Er bezeichnet den eigentlich selbstverständlichen Umstand, dass jedes Individuum einer Vielzahl von Kollektiven angehört. Aufgrund seiner Einfachheit stieg der Begriff zum erfolgreichsten Werkzeug aus dem Methoden-Kasten des neuen Paradigmas auf. In diesem Heft wird er theoretisch weitergedacht und vertieft, mit der Netzwerkforschung in Verbindung gebracht, auf Personal- und Organisationsentwicklung angewandt und schließlich in eine didaktische Applikation übersetzt.
Transcript 2017, ISBN 978-3-8376-3822-6, 160 Seiten, 34,99 €
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1. August 2017

Politische Konsumentinnen im Social Web – Praktiken der Vermittlung zwischen Bürger- und Verbraucheridentität

Katharina Witterhold

Politische Konsumentinnen im Social Web – Praktiken der Vermittlung zwischen Bürger- und Verbraucheridentität

Politische Beteiligung wandelt sich. Der sozialwissenschaftliche Diskurs weist immer wieder auf eine Hinwendung der Bürger_innen zu neuen Formen des Engagements hin, die außerhalb der Einflusskanäle des repräsentativen Systems liegen. Dem Social Web kommt in diesem Prozess eine besondere Bedeutung zu, da es potenziell einen Raum für bürgerschaftliche Bildungsprozesse darstellt.
Katharina Witterhold untersucht die dieser Entwicklung zugrunde liegenden Bedingungen am Beispiel politischer Konsumentinnen. Mit dem Blick auf Frauen als Wegbereiterinnen eines neuen Politikstils sowie mit der Entwicklung einer praxeologischen Analyseperspektive auf Alltagspolitik betritt ihre Studie auch theoretisch Neuland.
Transcript 2017, ISBN 978-3-8376-3710-6, 332 Seiten, 39,99 €
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