Publikationen

30. Juni 2015

Macht in der Mitte

Herfried Münkler

Macht in der Mitte

Die Finanz- und Wirtschaftskrise, Flüchtlinge aus Afrika, der Krieg in der Levante und der Ukraine-Konflikt – die EU steht unter Druck und braucht starke gemeinsame Positionen. Die Fliehkräfte innerhalb des Staatenbundes sind mächtig, und Deutschland hat sich lange in die komfortable Position zurückgezogen, aus der zweiten Reihe zu führen. Dieses notorisch zurückhaltende Vorgehen ist historisch verständlich, erklärt der renommierte Politikwissenschaftler und Bestsellerautor Herfried Münkler, aber es wird den aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht. Die europäischen Partner erwarten von Deutschland eine klarere Haltung, weniger Furcht vor Kritik und die Bereitschaft, das Projekt Europa in die Zukunft zu führen. An vielen aktuellen Beispielen, im historischen Rückblick und mit politischer Hellsichtigkeit kreist Herfried Münkler die neuralgischen Punkte der deutschen Politik ein und diskutiert unterschiedliche Handlungsoptionen. Ob es Deutschland gelingt, seiner Verantwortung gerecht zu werden und die neue »Macht in der Mitte« nicht wieder zu missbrauchen, hängt wesentlich von den Bürgern ab: Sind die Deutschen bereit, sich aus der Komfortzone zu wagen und ihre ökonomische, politische und kulturelle Macht zum Wohl Europas einzusetzen?
Edition Körber-Stiftung 2015, ISBN: 978-3-89684-165-0, 208 Seiten, 18,00 €
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30. Juni 2015

TTIP, CETA & CO: Die Auswirkungen der Freihandelsabkommen auf Kultur und Medien

Olaf Zimmermann, Theo Geißler (Hrsg.)

TTIP, CETA & CO: Die Auswirkungen der Freihandelsabkommen auf Kultur und Medien

Spätestens mit Beginn der intensiven Verhandlungen zur Liberalisierung des Welthandels Mitte der 1990er Jahre ist auch der Kultur- und Medienbereich in das Visier der Handelsliberalisierer geraten. In diesem Band sind Beiträge aus Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, der letzten 13 Jahre zusammengefasst, in denen es um den Welthandel, den Schutz für Kultur, kulturelle Bildung und Medien, die derzeit in Verhandlung stehenden Freihandelsabkommen TTIP, CETA, TiSA und nicht zuletzt um die Wirkung der UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen geht. Die Artikel zeigen die Entwicklung der kulturpolitischen Diskussion im letzten Jahrzehnt. Ergänzend sind die Stellungnahmen des Deutschen Kulturrates zur internationalen Handelspolitik versammelt. Im Anhang ist die UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen dokumentiert sowie die Freihandelsabkommen TTIP, CETA & Co. kurz erläutert.
Verlag Deutscher Kulturrat, ISBN 978-3-934868-34-2, 270 Seiten, 14,80 €
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30. Juni 2015

Koproduktion in Deutschland

Bertelsmann Stiftung (Hrgs.)

Koproduktion in Deutschland

Ohne das tägliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger stünde es schlecht um die Lebensqualität in Deutschland. Bei der Planung, Umsetzung und Verbesserung kommunaler Angebote werden sie jedoch nur selten beteiligt. Die Studie "Koproduktion in Deutschland" zeigt Handlungsbedarfe und mögliche Ansätze auf. Die Studie zur Koproduktion in Deutschland wurde von Governance International im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellt. Im Rahmen der Studie wurden elf Fokusgruppengespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Kommunalverwaltungen und gemeinnützigen Organisationen sowie eine repräsentative Bürgerbefragung durch TNS Infratest durchgeführt. Ansätze und Möglichkeiten der Koproduktion werden durch zahlreiche Beispiele und Fallstudien vorgestellt. Die Studie steht ab sofort kostenfrei zum Download zur Verfügung.
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30. Juni 2015

Gelobtes Amt – Wettlauf um Deutschlands Freiwillige

Aktion Zivilcourage (Hrsg.)

Gelobtes Amt – Wettlauf um Deutschlands Freiwillige

Das neue Couragiert-Magazin mit dem Titelthema „Gelobtes Amt – Wettlauf um Deutschlands Freiwillige“ ist erschienen. Die Zahl der Engagierten ist in den letzten 60 Jahren explodiert und auch die Organisationen buhlen deutlich professioneller um die knapp bemessene freie Zeit der Deutschen. Was Ihre Freiwilligen brauchen, sind Pflege, Führung und Verantwortung. Über das nötige Fingerspitzengefühl im Umgang mit neuen und alten Mitstreitern geht es im aktuellen Heft. Auf den insgesamt 36 Seiten ist auch zu erfahren, welche Möglichkeiten es gibt, um Bürgerinnen und Bürger an kommunalen Vorhaben zu beteiligen und wie Sie vor allem ältere Generationen mit politischen Bildungsangeboten erreichen. Außerdem hat Chefredakteur Tom Waurig mit dem Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, über die zunehmenden Anfeindungen gegen Politiker gesprochen.
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30. Juni 2015

Development of Civil Society Institutions in Uzbekistan: Facts and Figures

Independent Institute for Monitoring the Formation of Civil Society (Ed.)

Development of Civil Society Institutions in Uzbekistan: Facts and Figures

The Independent Institute for Monitoring the Formation of Civil Society (IIMFCS) is non-state and non-profit organization which carries out a systematic monitoring the processes of formation and development of civil society, strengthening the role of civil society institutions in the way of democratic renewal and modernization of the country, enhancement of political culture, raising legal awareness, social and political activeness of the citizens. Information brochure “Development of civil society institutions in Uzbekistan: figures and facts“ is annually published and based on compilation of statistics and the results of studying the dynamics of development of civil society. Brochure is intended for ministries, agencies, research centers, NGOs and other interested institutions specializing in the study and elaboration of proposals for civil society sphere.
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16. Juni 2015

Öffentliche Wissenschaft – Dokumentation der Tagung am 19. und 20. März 2015

Schader-Stiftung (Hrsg.)

Öffentliche Wissenschaft – Dokumentation der Tagung am 19. und 20. März 2015

Das Expertengespräch „Werkstatt – Öffentliche Wissenschaft“, das in Kooperation mit der Hochschule Furtwangen (Public Science Lab) als Initiator, der Deutschen Gesellschaft für Soziologie DGS („DGS goes public“) und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft veranstaltet wurde, fand am 19. und 20. März 2015 im Schader-Forum Darmstadt statt. Diese Tagung soll der Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen sein, die dem dauerhaften Austausch zum Thema „Öffentliche Wissenschaft“ dienen. Die Dokumentation der Veranstaltung ist ab sofort verfügbar.
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16. Juni 2015

Index of Philanthropic Freedom 2015

Carol Adelman, Jesse Barnett, Kimberly Russell

Index of Philanthropic Freedom 2015

The Index of Philanthropic Freedom 2015 is the first analysis of philanthropic freedom across the world. By examining barriers and incentives for individuals and organizations to donate money and time to social causes, CGP has measured, ranked, and compared countries on their ease of giving. The research is a major step in identifying the public policy actions to encourage private giving which, in turn, can increase generosity. The new Index provides a detailed analysis of the legal barriers and incentives to philanthropy in both developed and developing countries. Local experts from 64 countries participated in the study, which includes country-specific reports, trends, and policy recommendations. Results of the Index are also available as an interactive map graphic.
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11. Juni 2015

Digitale Globale Zivilgesellschaft zur Verbreitung und Umsetzung von Minderheitenrechten?

Digitale Globale Zivilgesellschaft zur Verbreitung und Umsetzung von Minderheitenrechten?

Ziel dieser Studie ist es, Digitaler Globaler Zivilgesellschaft nachzuspüren. Dies geschieht an Hand einer Falluntersuchung in den südamerikanischen Anden von Ecuador über Peru bis Chile. Dabei handelt es sich um einen empirisch vergleichenden Ansatz auf Basis einer Netzwerkanalyse zivilgesellschaftlicher Akteur_innen. Untersucht werden sich selbst so fassende indigene Minderheiten, die digital für Minderheitenrechte eintreten. Auf Grundlage der empirischen Untersuchung und theoretischer Überlegungen kann sich dem Phänomen Digitaler Globaler Zivilgesellschaft insgesamt genähert werden.
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11. Juni 2015

Globale Zivilgesellschaft und die Religion: Glück, Leistung, Gnade

Ulrich Hemel

Globale Zivilgesellschaft und die Religion: Glück, Leistung, Gnade

Religion, hier gesehen unter dem Blickwinkel der religiösen Zugehörigkeit, entfaltet sich in der spezifischen Lebens- und Handlungsform der auf sie wirkenden Zivilgesellschaft, die vom Staat deutlich zu unterscheiden ist. Dabei gibt es sowohl das Phänomen des übergriffigen Staates (z.B. bei der Verfolgung einer Religion), der übergriffigen Religion (z.B. bei der Forderung nach Identität staatlicher Gesetze mit religiösen Werten) und der übergriffigen Zivilgesellschaft, die sich gegenüber Religion indifferent und ignorant verhält, weil sie zu Unrecht die Wahrheitsfähigkeit religiöser Aussagen ablehnt und ein „Dogma der Indifferenz“ praktiziert, statt die „Nicht-Entscheidbarkeit“ religiöser Überzeugungen (z.B. über das Leben nach dem Tod) differenziert wahrzunehmen. Aufgabe und Bringschuld der Religionen ist die Verständigung auf demokratische Mindeststandards ohne grausame religiöse Praktiken, ohne Verfolgung anderer Religionen inklusive der Anerkennung des Rechts auf Konversion. Die Zivilgesellschaft hingegen muss, wenn sie blühen soll, Religionen ihr Eigenrecht zugestehen und für die aktive Umsetzung von Religionsfreiheit „für alle“ sorgen.
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11. Juni 2015

Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne

Bernd Sommer, Harald Welzer

Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne

Wann immer es um Zukunftsentwürfe geht, kommt man an Harald Welzer nicht vorbei: Für das Gottlieb Duttweiler Institute gehört er zu den 100 wichtigsten Vordenkern der Welt, die Presse feiert sein letztes Buch "Selbst denken" als das wichtigste im vergangenen Jahr, seit 2012 leitet er das Center für Transformationsdesign an der Universität Flensburg. Zusammen mit Bernd Sommer legt er nun eine schonungslose Kritik der Wachstumsgesellschaft vor und fordert einen radikalen Wandel dieser Gesellschaft. "Was wir brauchen, ist ein komplett anderes Leben, nicht das Auswechseln altmodisch gewordener Technologien gegen andere", so die Autoren. "Wiederverwenden, umnutzen, mitnutzen" muss das Credo einer neuen, reduktiven Moderne lauten. Doch wie lässt sich eine Kultur des Weniger gestalten? Was können wir aus den großen Transformationen der Vergangenheit lernen? Liegt die Lösung in einer "Archäologie des guten Lebens", in einer Wiederentdeckung alter Sozialformen? Das Buch liefert eine spannende Vision unserer Zukunft - sie wäre genügsamer, aber auch stabiler und nachhaltiger, und sie wäre ein Gewinn an Lebensqualität und Glück durch Befreiung von Überfluss.
oekom verlag 2014, ISBN-13: 9783865816627, 240 Seiten,19,95 €
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