Publikationen

4. Februar 2016

Geheime Eliten?

Volkhard Huth (Hrsg.)

Geheime Eliten?

Der Band versammelt die Beiträge zweier Tagungen aus den Jahren 2010 und 2011, die sich im Rahmen der »Bensheimer Gespräche« mit dem Thema Geheime Eliten? befassten. "Geheime Eliten" stellen wie "offene" bzw. "inszenierte Geheimnisse" eine Aporie dar. Die Geheimhaltung dient als Legitimationsanspruch gegenüber der Öffentlichkeit. Es bleibt aber zu fragen, ob das Geheimnis nicht konstitutives Element jeder Herrschaft ist, ihr zentrales Symbol, stets von einer Sphäre des Verschwörerischen umgeben. Die Beiträge behandeln das Thema in kulturübergreifender Perspektive und in einer zeitlichen Erstreckung vom Mittelalter bis ins 19./20. Jahrhundert.
Vittorio Klostermann Verlag 2014, ISBN 978-3-465-03809-2, 450 Seiten, 86,00 €
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3. Februar 2016

Was heißt hier Respekt?!

Elke Reichart

Was heißt hier Respekt?!

Wir alle wünschen uns Respekt: im Miteinander mit Freunden, in der Beziehung, bei der Arbeit, im Alltag. Aber was bedeutet eigentlich Respekt? Was macht einen respektvollen Umgang aus? Ist es die Begegnung auf Augenhöhe? Ist es Toleranz? Anerkennung? Achtung? So schillernd der Begriff, so bunt sind auch die Beiträge in diesem Buch, die die Journalistin Elke Reichart gesammelt hat. Zahlreiche Interviews führte sie mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebens- und Arbeitswelten. Immer stand im Fokus die eine Frage: Was bedeutet für Sie und Ihren Beruf Respekt? Zu Wort kommen nicht nur ein anerkannter Respektforscher, sondern u. a. ein Student, eine Krankenschwester, ein Sportler, ein Herzchirurg, ein Therapeut, eine Bischöfin, ein Lehrer für islamischen Religionsunterricht und ein Rabbi. Respekt ist der Kit, der eine Gesellschaft zusammenhält, kein Mensch kann auf Respekt verzichten. Begeben wir uns also auf Spurensuche.
dtv 2016, ISBN 978-3-423-62610-1, 192 Seiten, 9,95 €
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3. Februar 2016

Engagement für Flüchtlinge in München

Gerd Mutz u.a. (Hrsg.)

Engagement für Flüchtlinge in München

Tausende Flüchtlinge strömen zurzeit nach München. Viele Münchnerinnen und Münchner engagieren sich freiwillig für das Wohlergehen dieser Menschen. Wer sind sie und was motiviert sie? Was kritisieren sie? Das untersuchten Studierende der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München gemeinsam mit Prof. Dr. Gerd Mutz und dem munich institute of social sciences (miss). Von April bis Juni 2015 befragte die Gruppe Engagierte in Münchner Organisationen und Initiativen. Zeitgleich fand eine repräsentative Online-Befragung statt.
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1. Februar 2016

Kooperation von Haupt- und Ehrenamtlichen in Pflege, Sport und Kultur – Endbericht

BMFSFJ (Hrsg.)

Kooperation von Haupt- und Ehrenamtlichen in Pflege, Sport und Kultur – Endbericht

Die Studie „Kooperation von Haupt- und Ehrenamtlichen in Pflege, Sport und Kultur“ ist eine Pilotstudie, die erste repräsentative Daten für die Kooperation Haupt- und Ehrenamtlicher auf drei großen Feldern des freiwilligen Engagements vorlegt: Pflege, Sport und Kultur. Hier fokussiert die Studie die stationären Altenpflegeeinrichtungen, die größeren Mehrsparten-Sportvereine sowie Museen und Bibliotheken. Die Studie wurde im Auftrag des BMFSFJ nach öffentlicher Ausschreibung von der INBAS Sozialforschung erstellt.
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1. Februar 2016

Dokumentation „Für Engagement begeistern“

bagfa e.V. (Hrsg.)

Dokumentation „Für Engagement begeistern“

Ein großes Ziel von Freiwilligenagenturen ist es, Menschen für Engagement zu begeistern. Unter dem Motto »Für Engagement begeistern« suchte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) 2015 außergewöhnliche und nachahmenswerte Kampagnen, Produkte und Aktionen, mit denen Freiwilligenagenturen für Engagement werben. Die gleichnamige Dokumentation zeigt rund 40 Beispiele, wie Freiwilligenagenturen für Engagement begeistern und gibt einen Überblick auf den Storytelling-Prozess, den die bagfa in Kooperation mit der goodroot GmbH gemeinsam mit ihren Mitgliedern durchlaufen hat. Die Dokumentation kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.
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1. Februar 2016

Menschenrechtsbewegung in Deutschland

Forschungsjournal soziale Bewegungen

Menschenrechtsbewegung in Deutschland

Aktivistengruppen, Netzwerke, Organisationen - von Deutschland aus beteiligen sich diverse zivilgesellschaftliche AkteurInnen an örtlichen und transnationalen sozialen Kämpfen zur Verteidigung der Menschenrechte. Bewegungsgeschichte, politische Agenda und aktuelle Herausforderungen der deutschen und internationalen Menschenrechtsbewegung sind Gegenstand des Themenschwerpunkts »Menschenrechtsbewegung in Deutschland - Wie weit reicht der politische Einfluss?« des Forschungsjournals (Heft 4 - Dezember 2015). Dabei geraten insbesondere die rechtlichen Möglichkeiten von Völkerrecht und Menschenrechten als politischer Ansatzpunkt in den Fokus. Darüber hinaus möchte die Ausgabe Anstöße zur kritischen Selbstreflektion der Menschenrechtsszene geben.
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28. Januar 2016

Aktivität ist ansteckend: Partizipation von Zuwanderern

Konrad-Adenauer-Stiftung (Hrsg.)

Aktivität ist ansteckend: Partizipation von Zuwanderern

Auch wenn Menschen mit Migrationshintergrund bei der politischen Beteiligung zurückhaltender sind als Deutsche ohne Migrationshintergrund, ist deren Demokratiezufriedenheit ausgeprägt. Um belastbare Aussagen über die soziale und politische Partizipation von Deutschen mit Migrationshintergrund und in Deutschland lebenden Ausländern treffen und beide Gruppen mit Deutschen ohne Migrationshintergrund vergleichen zu können, hat die Konrad-Adenauer-Stiftung eine repräsentative Umfrage unter allen drei Teilgruppen durchgeführt.
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28. Januar 2016

An ECI that Works! Learning from the first years of the European Citizens' Initiative

The ECI Campaign (Ed.)

An ECI that Works! Learning from the first years of the European Citizens' Initiative

In the two years since the launch of the European Citizens’ Initiative (ECI), the first tool for transnational participatory and digital democracy in world history, we have amassed valuable learning from over 20 pioneering ECI campaigns. In one year, the ECI’s governing rules will be up for review by the European Parliament and Council. Therefore it is time now to open the debate, raise questions, reflect on observations and share perspectives. In this spirit, we approached ECI stakeholders and asked them to share their experiences and tell us what they think is needed for an ECI that works for EU citizens. They met in person in a December 2013 workshop in Brussels and contributed articles to the publication “An ECI That Works!”. Practical experience gives their voices strength and credibility. They, better than anyone else, know how often the ECI does not work and to what extent it needs urgent improvement.
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28. Januar 2016

Der politische Mensch – Akteure gesellschaftlicher Partizipation im Übergang zum 21. Jahrhundert

Ursula Bitzegeio, Jürgen Mittag, Lars Winterberg (Hrsg.)

Der politische Mensch – Akteure gesellschaftlicher Partizipation im Übergang zum 21. Jahrhundert

Das Vertrauen in Kompetenz, Verantwortung und Integrität der »politischen Prominenz« in Europa gilt als beschädigt. Der »Wutbürger« nimmt die Dinge selbst in die Hand, demonstriert montags, besetzt Parks und kapert Internetseiten. Die gesellschaftlichen Proteste der letzten Zeit haben in Europa eine Diskussion über neue Varianten der Bürgerbeteiligung ausgelöst und lassen traditionelle Formen politischen Engagements in Vereinen, Verbänden, Parteien und Gewerkschaften in einem neuen Licht erscheinen. Der Sammelband greift diese Diskussionen auf und wirft einen kritischen Blick auf die Anpassungs- und Wandlungsfähigkeit traditioneller Akteure und Formen politischer Partizipation. Gleichzeitig werden »neue« politische Beteiligungsräume und Protestpraktiken wie zum Beispiel der regionale Widerstand gegen Großprojekte, die Piratenpartei, Mobilisierung im Netz oder die digitale Bürgerbeteiligung vorgestellt und auf ihre innovativen Potenziale hin befragt.
Verlag J.H.W. Dietz Nachf. 2015, ISBN 978-3-8012-4232-9, 464 Seiten, 24,90 €
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28. Januar 2016

Enzyklopädie des Stiftungswesens in mittelalterlichen Gesellschaften – Band 1: Grundlagen

Michael Borgolte (Hrsg.)

Enzyklopädie des Stiftungswesens in mittelalterlichen Gesellschaften – Band 1: Grundlagen

Stiftungen sind ein universales Phänomen entwickelter Gesellschaften von Babylon und Ägypten bis zur Gegenwart. Obwohl die Verwandtschaft der Zeugnisse und Belege über mehrere Jahrtausende längst erkannt ist, gibt es bisher keinen systematischen Vergleich für einen begrenzten Zeitraum, aber in globaler Weite, und deshalb auch keine sicheren Erkenntnisse über interkulturelle Wechselbeziehungen, Neuerfindungen und besonderen Ausprägungen. In dieser Enzyklopädie wird für das Jahrtausend von ca. 500-1500 zum ersten Mal der Versuch zu einer parallelen Erschließung des Stiftungswesens in fünf religiös geprägten Kulturen gemacht. Alle Themen werden von je einem Experten für das lateinische und griechisch-orthodoxe Christentum, für das Judentum, den Islam und die brahmanische, hinduistische, jainistische und buddhistische Welt Indiens behandelt, so dass die jeweiligen Ergebnisse in einen interkulturellen Vergleich eingehen können. Der erste Band betrifft die Grundlagen (Begriffe, Forschungstraditionen, Quellen), der zweite soll der „Stiftung als soziales System“, der dritte „Stiftung und Gesellschaft“ gewidmet werden. Das Werk bietet in der Summe eine Globalgeschichte der Vormoderne für Interessierte weit über die Spezialisten hinaus.
De Gruyter 2014, ISBN 978-3-05-006477-2, 713 Seiten, 198,00 €
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