Publikationen

11. November 2015

Zionismus – Theorien des jüdischen Staates

Samuel Salzborn (Hrsg.)

Zionismus – Theorien des jüdischen Staates

Der Band macht die Pluralität in der Diskussion um den jüdischen Staat in ihrer politischen, religiösen und kulturellen Dimension sichtbar. Im Unterschied zu anderen staatstheoretischen Überlegungen, die oft als allgemeine Folien hinter die Etablierung politischer Systeme gelegt werden können, ohne unmittelbar und direkt auf ein konkretes politisches System anwendbar zu sein, korreliert die staatstheoretische Diskussion über den Zionismus unmittelbar mit der Etablierung des Staates Israel und verknüpft damit in singulärer Weise konkrete mit abstrakten Momenten der Staatstheoriediskussion. Mit Beiträgen von: Evyatar Friesel, Steffen Hagemann, Michael Kühntopf, Andrea Livnat, Matthias Morgenstern, Samuel Salzborn, Carsten Schliwski, Kay Schweigmann-Greve, Sebastian Voigt und Volker Weiß.
Nomos 2015, ISBN 978-3-8487-1699-9, 211 Seiten, 39,00 €
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9. November 2015

GemeinwohlAtlas 2015

Center for Leadership and Values in Society der Universität St.Gallen (Hrsg.)

GemeinwohlAtlas 2015

Unternehmen leisten nach Meinung der Deutschen keinen sonderlich grossen Beitrag zum Gemeinwohl. Der VW-Skandal macht das nicht besser, der Konzern verlor an Ansehen. Dies zeigt der GemeinwohlAtlas Deutschland. Das Center for Leadership and Values in Society an der Universität St.Gallen (CLVS-HSG) hat für die Studie mehr als 7000 Personen in Deutschland befragt. In seiner managementorientierten Forschung möchte das Center den gesellschaftlichen Dialog über Gemeinwohlbeiträge von Organisationen anstoßen und den Platz, den Organisationen in der Gesellschaft einnehmen, näher bestimmen. Der GemeinwohlAtlas ist das Kernprojekt des Centers.
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9. November 2015

Für Demokratie und gegen die Macht der Konzerne – Motive und Merkmale der Teilnehmenden der Demonstration "TTIP & CETA stoppen. Für einen gerechten Welthandel!" am 10. Oktober 2015 in Berlin

Institut für Protest- und Bewegungsforschung e.V.

Für Demokratie und gegen die Macht der Konzerne – Motive und Merkmale der Teilnehmenden der Demonstration "TTIP & CETA stoppen. Für einen gerechten Welthandel!" am 10. Oktober 2015 in Berlin

Am 10. Oktober erlebte Berlin die größte Demonstration seit dem Protest gegen den Irakkrieg am 15. Februar 2003. Zwischen 150.000 (Polizeiangaben) und 250.000 (Angaben der Veranstalter) Menschen versammelten sich, um die Freihandelsverträge TTIP und CETA in Frage zu stellen. Mit einer Befragung unter den Teilnehmer_innen wollte das Institut für Protest- und Bewegungsforschung herausfinden, wer sich mit welchen Motiven an der Demonstration beteiligte. Die eigentliche Befragung fand online statt. Während der Demonstration verteilten 13 Zweierteams nach einem Zufallsprinzip Hinweiszettel, mit dem die angesprochenen Teilnehmer_innen zur Beteiligung an der Befragung aufgerufen wurden. Die Teams verteilten insgesamt 3.393 Zettel, 482 der Angesprochenen füllten schließlich den Onlinefragebogen aus. Eine erste Auswertung hat das Befragungsteam jetzt in einem Bericht vorgelegt.
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9. November 2015

Gestalten oder gestaltet werden? Ländlicher Raum und demografischer Wandel als Kontext zivilgesellschaftlicher Organisationen in Rheinland-Pfalz

Gestalten oder gestaltet werden? Ländlicher Raum und demografischer Wandel als Kontext zivilgesellschaftlicher Organisationen in Rheinland-Pfalz

ZiviZ-Landesauswertung Rheinland-Pfalz ist eine landesspezifische Analyse, die von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz in Auftrag gegeben wurde. Zum ersten Mal analysiert sie die zivilgesellschaftliche Organisationslandschaft in Rheinland-Pfalz und gibt Handlungsempfehlungen an die Politik. Die Studie basiert auf den Zahlen des ZiviZ-Survey, eine Datengrundlage rund um die bundesweiten 616.000 Vereine, Stiftungen, Genossenschaften und gemeinnützigen GmbHs.
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4. November 2015

Zivilgesellschaft und Soziale Arbeit

Juliane Sagebiel, Ana Muntean, Bettina Sagebiel (Hrsg.)

Zivilgesellschaft und Soziale Arbeit

Rumänien, seit 2007 Mitglied der Europäischen Union, befi ndet sich seit dem Systemwechsel 1989 in einem Transformationsprozess hin zu einer demokratisch verfassten Zivilgesellschaft. Diese Entwicklung betrifft alle gesellschaftlichen Bereiche, den ökonomischen, den kulturellen und den sozialen und tangiert selbst ganz alltägliche Lebensfragen. Das Buch stellt Geschichte und Gegenwart der Entwicklung von Zivilgesellschaft, bürgerschaftlichem Engagement und Gemeinwesenarbeit sowie Sozialer Arbeit und Sozialpolitik aus rumänischer und deutscher Perspektive vor. Gefragt wird nach den Aufgaben und der Rolle, die die Soziale Arbeit im Prozess des sozialen Wandels in beiden Ländern und auf europäischer Ebene einnimmt bzw. einnehmen könnte. Und welche Qualifikationen benötigen SozialarbeiterInnen, um diesen Prozess zu befördern in Richtung auf eine gerechte, demokratische Gesellschaft? Am Beispiel ausgewählter sozialer Probleme – wie demografischer Wandel, Migration, ethnische Minderheiten und Gesundheitsversorgung in ländlichen Gemeinden – werden die Aufgaben professioneller Sozialer Arbeit vorgestellt und ihre Chancen, zur Entwicklung zivilgesellschaftlicher Potenziale beizutragen, ausgelotet.
Wochenschau Verlag 2015, ISBN 978-3-940865-88-5, 313 Seiten, 28,00 €
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4. November 2015

Wir sind der Staat! Warum Volk sein nicht genügt

Daniela Dahn

Wir sind der Staat! Warum Volk sein nicht genügt

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, heißt es im Grundgesetz – aber sie kehrt nie zu ihm zurück. Wie auch, sie ist ja längst in den Händen des Big Business. Kaum jemand nimmt den Politikern, die wir wählen, noch ab, dass sie Banken und Konzernen wirklich Grenzen setzen können. Immer weniger Menschen glauben an die Kraft der Demokratien, Freiheit und Wohlstand für alle zu organisieren statt für immer weniger. Der soziale Friede ist selbst in Europa längst brüchig geworden. Die Berichte und Analysen zur Lage werden von Jahr zu Jahr bitterer und radikaler. Aber wenn es darum geht, die Konsequenzen daraus zu ziehen, verstummen die Debatten schnell. Die Politik muss wieder das Primat über die Wirtschaft gewinnen – aber wie? Die Bürger, mit und ohne Wut, müssen wieder mehr selbst entscheiden – aber wie? Wer wirklich etwas ändern will, so die streitbare Schriftstellerin, muss sich zunächst einigen unbequemen, aber unvermeidlichen Einsichten stellen. Darum geht es in diesem Buch: Daniela Dahn deckt tiefgreifende Blockaden auf, die den Staat daran hindern, die Dauerkrise zu lösen und sich in Freiheit weiterzuentwickeln – in ein Gemeinwesen, dessen Gesetze das Wohl aller in den Vordergrund stellen und nicht das Privateigentum, in dem die Allmacht der Parteien beendet wird. Einen Staat, der nicht mehr herrscht, wo er dienen sollte, und in dem die Bürger ihre wichtigen Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen. Und sie macht konkrete Vorschläge, wie wir dahin gelangen können – in Deutschland, Europa und, wer weiß, darüber hinaus.
Rowohlt Verlag 2013, ISBN 978-3-498-01333-2, 176 Seiten, 16,95 €
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4. November 2015

Die neue Macht der Bürger ‒ Was motiviert die Protestbewegungen?

Franz Walter (Hrsg.)

Die neue Macht der Bürger ‒ Was motiviert die Protestbewegungen?

Viele Menschen in Deutschland erheben Einspruch: Sie protestieren gegen die Errichtung neuer Stromtrassen und Windräder, gehen auf die Straßen gegen den Ausbau von Flughäfen und Bahnhöfen, zelten gegen Kapitalismus und Bankenmacht. Sie gründen Initiativen gegen neue Schulformen, demonstrieren gegen Zensur im Internet und gegen Atomkraft. Die Bundesrepublik ist in Bewegung geraten wie seit den achtziger Jahren nicht mehr. Gibt es etwas, das die unterschiedlichen Proteste verbindet? Zeugen sie von einer Herausforderung für die Demokratie oder vielmehr von deren Lebendigkeit? Was treibt die Beteiligten an? Von Hamburg bis München: Diese Studie unternimmt eine Reise quer durch die deutsche Protestlandschaft und interviewt die Aktiven vor Ort. Wofür oder wogegen engagieren sie sich? Was erhoffen sie sich von der Demokratie? Und wie ist ihr Blick auf Politik und Gesellschaft? Herausgekommen ist ein tiefer Einblick in die aktuellen Protestbewegungen und die Gedankenwelt der Aktivisten. Die pauschalisierende Diskussion über die «Wutbürger» erhält damit endlich eine solide wissenschaftliche Grundlage.
Rowohlt Verlag 2013, ISBN 978-3-498-07254-4, 352 Seiten, 16,95 €
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4. November 2015

Freiheitsindex Deutschland 2015 – Schwerpunkt Westliche Werte

Ulrike Ackermann (Hrsg.)

Freiheitsindex Deutschland 2015 – Schwerpunkt Westliche Werte

Grundlagen des 2015 zum fünften Mal erhobenen »Freiheitsindexes Deutschland« sind einerseits eine repräsentative Befragung von 1.453 Personen, andererseits eine umfangreiche Auswertung von 2.122 Presseartikeln. Gefragt wird vor allem nach der gesellschaftlichen Wertschätzung der Freiheit im Wettbewerb mit anderen Werten, wie z. B. Gleichheit, Sicherheit oder Gerechtigkeit. Ein weiterer Fokus der Umfrage liegt auf dem subjektiven Freiheitsempfi nden der Bevölkerung. Die quantitative Inhaltsanalyse, die ebenfalls in die Berechnung des Indexwertes einfließt, untersucht zudem den Stellenwert der Freiheit in den Printmedien. Beim diesjährigen Schwerpunktthema »Westliche Werte« wurde erforscht, ob die Bevölkerung ein Bewusstsein von westlichen Freiheitswerten hat, ob es ein Bedrohungsbewusstsein gibt und ob die Gesellschaft bereit ist, diese Werte zu verteidigen. Ein Beitrag Heinrich August Winklers arrondiert die Forschungen und verleiht ihnen eine vertiefende historische Dimension. Außerdem wurde im Rahmen des »Freiheitsindexes« erstmalig eine Expertenbefragung zum Zusammenhang von Freiheit und Rechtsprechung durchgeführt. An ihr nahmen über 200 Mitglieder der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer teil. Die Ergebnisse werden im Band präsentiert und in den allgemeineren Kontext der Rechtsentwicklung eingeordnet.Humanities Online 2015, ISBN 978-3-941743-57-1, 124 Seiten, 16,80 € / 9,80 € (eBook)
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4. November 2015

Grundrechte-Report 2015

Till Müller-Heidelberg, Elke Steven, Marei Pelzer u.a. (Hrsg.)

Grundrechte-Report 2015

Der Grundrechte-Report 2015 dokumentiert in über 40 Beiträgen die Verletzung der verfassungsmäßig garantierten Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland im letzten Jahr und analysiert sie schonungslos. Die Themen reichen von der Einstufung Serbiens, Mazedoniens sowie Bosnien und Herzegowinas als sichere Herkunftsländer, wodurch Asylgesuche verfolgter Roma nahezu aussichtlos werden, über die Folgenlosigkeit des Versagens der »Verfassungsschutz«-Behörden im NSU-Komplex bis hin zur strukturellen Verharmlosung rechter Gewalt. Der Grundrechte-Report wird herausgegeben von renommierten Bürgerrechtsorganisationen, darunter die Humanistische Union, die Neue Richtervereinigung, PRO ASYL und der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein.
S. Fischer Verlag 2015, ISBN 978-3-596-03288-4, 256 Seiten, 10,99 € 
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4. November 2015

Das Zukunftsmanifest – Wie wir unser Land verändern wollen

Wolfgang Gründinger, Diana Kinnert, Martin Speer (Hrsg.)

Das Zukunftsmanifest – Wie wir unser Land verändern wollen

Sie sind jung, kommen aus unterschiedlichen politischen Strömungen und vertreten eine Generation, die selten eine Stimme hat. Eine Generation, die einen ausgebeuteten Planeten erbt, mit sozialer Ungerechtigkeit und gigantischen Schuldenbergen. Eine Generation, die an den Folgen eines kurzsichtigen Finanzkapitalismus leidet und die Krise der europäischen Idee erlebt. Über Parteigrenzen hinweg eint sie die Sorge um ihre Zukunft und der Wille zur Veränderung. Politik soll endlich anders werden, fordern sie, und benennen in ihrem Zukunftsmanifest ganz konkret, was dafür getan werden muss. Das Buch versammelt authentische Stimmen der Generation unter 30 und vermittelt Einblicke in ein Morgen, das der Jugend eine Zukunft gibt. Damit uns allen.
Rowohlt 2013, ISBN 978-3-644-02991-0, 50 Seiten, 1,99 € (eBook)
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