Publikationen

9. Mai 2017

Financial and Strategic Management for Nonprofit Organizations

Herrington J. Bryce

Financial and Strategic Management for Nonprofit Organizations

The highly acclaimed Financial and Strategic Management for Nonprofit Organizations provides an encyclopedic account of all the key financial, legal, and managerial issues facing nonprofit executives. This is today's definitive single-source text and reference for managing any nonprofit organization. Designed for both professional and graduate student readers, this work thoroughly addresses all key aspects of building managerial skill and promoting imagination and innovation in organizations across the nonprofit spectrum. Herrington J. Bryce presents every technique and concept in the context of today's public policies, leading practices, laws, norms, and expectations.Herrington J. Bryce was a senior economist at the Urban Institute, a Brookings Economic Policy Fellow, a Fellow at the Institute of Politics at Harvard and a visiting professor in regional economics and planning at the Massachusetts Institute of Technology. He taught micro economic theory and public finance at Clark University in Worcester, Massachusetts, and was director of the program in legal and budget studies at the University College at the University of Maryland. He currently teaches courses at the College of William & Mary in nonprofits but mostly in corporate financial strategy and cost management—heavily reflected in this text. He has published extensively and has served on many state, local and federal government advisory committees. He has a PhD in economics from the Maxwell School at Syracuse University, and a CLU and ChFC from the American College.
De Gruyter 2017, 978-1-5015-1470-8, 769 Seiten, 134,00 €
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8. Mai 2017

People Power Under Attack: Findings from the CIVICUS Monitor

CIVICUS ALLIANCE (Ed.)

People Power Under Attack: Findings from the CIVICUS Monitor

Die Diskussion über schrumpfende Räume der Zivilgesellschaften auf der Erde und die zunehmende politische Repressionen von bürgergesellschaftlichen Strukturen durch selbstbezogen-autoritäre Machtinhaber, willkürliche Gewalt und Mord hat in den vergangenen Jahren zugenommen. CIVICUS hat am 4. April 2017 einen weltweiten Monitor der Lage der Zivilgesellschaften in den Staaten der Erde vorgelegt und dabei fünf unterschiedliche Stufen der Offenheit bzw. vollständigen Repression zivilgesellschaftlicher Räume unterschieden. Sowohl als farbige Karte als auch als zusammenfassende Beschreibung sind die Befunde bedrückend: »Of the 195 countries rated on the CIVICUS Monitor, civic space is closed in 20 countries, repressed in 35, obstructed in 51, narrowed in 63 and open in just 26.« Danach leben lediglich 3 Prozent der Weltbevölkerung in Staaten mit offenen zivilgesellschaftlichen Aktivitätsräumen, darunter die Bevölkerungen in Neuseeland, Skandinavien und Deutschland, Portugal, Island und Irland – während 8 Prozent in Staaten mit vollständig unterdrückten zivilgesellschaftlichen Handlungsoptionen leben. Insgesamt 6 Milliarden Menschen leben in Staaten mit massiver Einschränkung und Unterdrückung zivilgesellschaftlicher Aktivität (Kategorien closed, repressed und obstructed). (Quelle: BBE)
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8. Mai 2017

Zweiter Engagementbericht 2016

BMFSFJ (Hrsg.)

Zweiter Engagementbericht 2016

Immer mehr Menschen in Deutschland engagieren sich freiwillig – vor allem auf lokaler Ebene. Diese Entwicklung kann entscheidend dazu beitragen, große Herausforderungen wie den demografischen Wandel besser zu bewältigen. Das ist eine der zentralen Botschaften aus der Stellungnahme der Bundesregierung zum Zweiten Engagementbericht, die das Bundeskabinett Ende März beschlossen hat. Der Bericht mit dem Schwerpunktthema "Demografischer Wandel und bürgerschaftliches Engagement" steht kostenfrei auf der Internetseite des Bundesfamilienministeriums zur Verfügung.
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8. Mai 2017

Solidarität im Wandel?

Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung der Humboldt-Universität zu Berlin (BIM) (Hrsg.)

Solidarität im Wandel?

Wie können Anerkennung, Chancengerechtigkeit und Teilhabe für Geflüchtete in vielfältigen Lebensbereichen der Gesellschaft errungen werden? Welche Solidarisierungs‐ und Entsolidarisierungsbewegungen konnten seit dem Sommer der Migration 2015 in Deutschland und Europa beobachtet werden? Diese und weitere Fragen erforschten WissenschaftlerInnen des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität im Rahmen des interdisziplinären Forschungs‐Interventions‐Clusters »Solidarität im Wandel?«. Das Cluster bündelt 14 verschiedene Forschungs- und Interventionsprojekte zur Integration von Geflüchteten sowie zu Solidarisierungs- und Entsolidarisierungsbewegungen und besteht aus den drei Säulen Willkommenskultur und Solidarität in der Migrationsgesellschaft, Ehrenamtliches Engagement in der Zivilgesellschaft und Institutionen in der Organisationsgesellschaft. Der Forschungsbericht versammelt neben den zentralen Ergebnissen aus den Teilprojekten auch daraus resultierende Handlungsempfehlungen an Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft.
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8. Mai 2017

Integration vor Ort – Herausforderungen, Erfahrungen und Perspektiven

Volker Kronenberg

Integration vor Ort – Herausforderungen, Erfahrungen und Perspektiven

Integration in erster Linie eine lokale Herausforderung und somit eine dezidiert kommunale Aufgabe. Sie beschreibt keinen bis ins Detail politisch steuerbaren Rechtsakt, sondern stellt einen beständigen Prozess des Lernens, der Annäherung, der Anpassung und des Miteinanders von Menschen dar. Integration muss dezentral eingefordert, gefördert, gestaltet und gelebt werden: in den Familien, Freundeskreisen, Nachbarschaften, Straßenzügen, Quartieren, Kirchengemeinden und Vereinen – das heißt in unseren Kommunen. Diese haben sich ihrer entsprechenden Verantwortung schon immer gestellt und sich klar zu ihr bekannt. Der Bund und die Länder haben wiederum erkannt, dass sie die Städte und Gemeinden gesetzgeberisch und finanziell unterstützen müssen, damit Integration gelingt. Diese Zusammenhänge zu verdeutlichen, war Anlass für die KommunalAkademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, eine Handreichung zur Politischen Bildung zu konzipieren, welche die "Integration vor Ort" unter die Lupe nimmt, Handlungsempfehlungen für Kommunen unterbreitet und Erkenntnisse für die Politische Bildung liefert.
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4. Mai 2017

Handlungs(ohn)macht im Kontext – Eine biographische Analyse des Handelns von Migrantinnen in transnationalen Unterstützungskontexten

Sina Motzek-Öz

Handlungs(ohn)macht im Kontext – Eine biographische Analyse des Handelns von Migrantinnen in transnationalen Unterstützungskontexten

Eine transnational-biographische Perspektive zeigt Bewältigungsmuster und subjektive Wahrnehmungen von Handlungsmacht von Migrantinnen türkischer Herkunft mit depressiven Beschwerden. Öffentlich-mediale und professionelle Debatten zeichnen ein Bild von Migrantinnen als Risikogruppe. Das Buch untersucht das Gesundheitshandeln von Migrantinnen türkischer Herkunft mit depressiven Beschwerden aus transnationaler Perspektive. Es zeigt transnational-biographische Orientierungen, differenzierte Wahrnehmungen von eigener und anderer Handlungsmacht sowie Auswirkungen auf die Nutzung formeller und informeller Unterstützung. Der transdisziplinäre, mehrsprachige und traumasensible methodische Ansatz trägt zu Debatten um transnationale Agency und diversitätsbewusste Soziale Arbeit bei.
Beltz Juventa Verlag 2017, ISBN 978-3-7799-4630-4, 278 Seiten, 34,95 €
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4. Mai 2017

Resonanz – Eine Soziologie der Weltbeziehung

Hartmut Rosa

Resonanz – Eine Soziologie der Weltbeziehung

Wenn Beschleunigung das Problem ist, dann ist Resonanz vielleicht die Lösung. Dies ist, auf die kürzestmögliche Formel gebracht, die Kernthese des neuen Buches von Hartmut Rosa, das als Gründungsdokument einer Soziologie des guten Lebens gelesen werden kann. An seinem Anfang steht die Behauptung, dass sich die Qualität eines menschlichen Lebens nicht in der Währung von Ressourcen, Optionen und Glücksmomenten angeben lässt. Stattdessen müssen wir unseren Blick auf die Beziehung zur Welt richten, die dieses Leben prägt und die dann, wenn sie intakt ist, Ausdruck stabiler Resonanzverhältnisse ist.Um dies zu begründen, präsentiert Rosa zunächst das ganze Spektrum der Formen, in denen wir eine Beziehung zur Welt herstellen, vom Atmen bis hin zu kulturell ausdifferenzierten Weltbildern. Dann wendet er sich den konkreten Erfahrungs- und Handlungssphären zu – etwa Familie und Politik, Arbeit und Sport, Religion und Kunst –, in denen wir spätmodernen Subjekte Resonanz zwar suchen, aber immer seltener finden. Das hat maßgeblich mit der Steigerungslogik der Moderne zu tun, die sowohl Ursache als auch Folge einer gestörten Weltbeziehung ist, und zwar auf individueller wie kollektiver Ebene. Denn auch die großen Krisentendenzen der Gegenwartsgesellschaft – Ökokrise, Demokratiekrise, Psychokrise – lassen sich resonanztheoretisch analysieren, wie Rosa in seiner Soziologie der Weltbeziehung zeigt. Als eine umfassende Rekonstruktion der Moderne in Begriffen ihrer historisch realisierten Resonanzverhältnisse wagt sie den Versuch, den Rahmen für eine erneuerte Kritische Theorie abzustecken.
Suhrkamp 2016, ISBN 978-3-518-58626-6, 816 Seiten, 34,95 €
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4. Mai 2017

Bewegtes Lernen – Erwachsenenbildung und Soziale Bewegungen

Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE) (Hrsg.)

Bewegtes Lernen – Erwachsenenbildung und Soziale Bewegungen

Für die Erwachsenenbildung sind soziale Bewegungen in mehrfacher Hinsicht interessant: Zum einen sind sie Lernorte, in denen teilnehmende Individuen nicht nur thematisch lernen, sondern sich auch kompetenzen aneignen,m die weit über über die thematischen Inhalte hinausgehen. Zum anderen tragensie zum Lernen der Gesellschaft bei und können neues, alternatives Wissen generieren. Das Heft nimmt die verschiedenen Zusammenhänge von Bildung in den Blick. Bildungserfahrungen im Leben, Lernen, Kämpfen. Dimensionen von Bildung im Kontext von »erster« und »zweiter« Frauenbewegung in Deutschland;
Das Potenzial der popular education. Soziales Handeln der Erwachsenenbildung am Beispiel der Pro-Flüchtlingsbewegung; »Bildung« und »rechts«. Rechte Bewegungen und ihre Bildungsbemühungen; Willkommenskultur in Harmonie höherer Ordnung. Friedemann Schulz von Thun über Wutbürger und das Innere Team der Gesellschaft; Kulturelle Bildung virtuell. Beispiele aus der VHS-Praxis
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25. April 2017

Von Kirchtürmen und Netzwerken

Theresa Damm, Susanne Dähner, Manuel Slupina und Reiner Klingholz

Von Kirchtürmen und Netzwerken

Für die Beschreibung ländlicher Regionen dienen oft Schlagwörter wie »Landflucht« oder »sterbende Dörfer«. Doch es gibt einzelne Regionen oder Gemeinden, in denen der allgemeine Trend der Abwanderung, der Verlust von Arbeitsplätzen und sinkende Versorgung nicht zu spüren sind. Ein Beispiel dafür ist das Emsland in Niedersachsen. Im Emsland funktioniert, was in vielen erfolgreichen ländlichen Regionen in Deutschland zu finden ist: Ein Miteinander von tatkräftigen BürgerInnen, UnternehmerInnen und BürgermeisterInnen, die gemeinsam für ein attraktives Lebensumfeld sorgen. Die Studie »Von Kirchtürmen und Netzwerken. Wie engagierte Bürger das Emsland voranbringen« vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung untersucht in Gesprächen mit lokalen AkteurInnen, was die EmsländerInnen antreibt, sich für das Gemeinwohl einzubringen, wie die Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft, Kirche und Vereinen in der Engagementlandschaft funktioniert und wie zukunftsfähig diese Strukturen sind. 
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13. April 2017

Religionsfreiheit gestern, heute, morgen

Stefan Muckel

Religionsfreiheit gestern, heute, morgen

Religionsfreiheit bereitet zu allen Zeiten rechtliche Probleme. In der multireligiösen Gesellschaft der Gegenwart stellen sich Rechtsfragen, die derzeit überwiegend noch mit Konzepten aus früheren Zeiten beantwortet werden. Das Werk versucht deutlich zu machen, dass hier in mancher Hinsicht ein Umdenken notwendig ist. Dazu gehört u.a., dass die mit Fragen der Religionsfreiheit befasste Rechtsprechung die Einschränkbarkeit der Religionsfreiheit anders deutet als bisher. Dazu bietet das Grundgesetz eine in sich stimmige Vorgabe, die aber aufgrund einer verfehlten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts bisher nicht genutzt wird.
Nomos Verlag 2017, ISBN 978-3-8487-3522-8, 42 Seiten, 19,00 €
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