Publikationen

1. August 2017

Multikollektivität – Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft

Klaus Peter Hansen, Jan-Christoph Marschelke (Hrsg.)

Multikollektivität – Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft

Die »Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft« ist das Forum der Kollektivwissenschaft. Diese noch junge Disziplin lenkt den Blick auf das Kollektiv als Kulturträger und dient damit zum einen der praktischen Kulturforschung und gewährt zum anderen neuartige Einblicke in das Wesen des Sozialen. Der weit gefasste Begriff des Kollektivs tritt an die Stelle der traditionellen Gruppen- und Gesellschaftskonzepte und macht bisher verborgene Schichten menschlicher Gemeinschaftlichkeit zugänglich. Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich, wobei sich Themen- und Tagungshefte abwechseln. Heft 3/1 widmet sich einem einzelnen Begriff der Kollektivwissenschaft, dem der »Multikollektivität«. Er bezeichnet den eigentlich selbstverständlichen Umstand, dass jedes Individuum einer Vielzahl von Kollektiven angehört. Aufgrund seiner Einfachheit stieg der Begriff zum erfolgreichsten Werkzeug aus dem Methoden-Kasten des neuen Paradigmas auf. In diesem Heft wird er theoretisch weitergedacht und vertieft, mit der Netzwerkforschung in Verbindung gebracht, auf Personal- und Organisationsentwicklung angewandt und schließlich in eine didaktische Applikation übersetzt.
Transcript 2017, ISBN 978-3-8376-3822-6, 160 Seiten, 34,99 €
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1. August 2017

Politische Konsumentinnen im Social Web – Praktiken der Vermittlung zwischen Bürger- und Verbraucheridentität

Katharina Witterhold

Politische Konsumentinnen im Social Web – Praktiken der Vermittlung zwischen Bürger- und Verbraucheridentität

Politische Beteiligung wandelt sich. Der sozialwissenschaftliche Diskurs weist immer wieder auf eine Hinwendung der Bürger_innen zu neuen Formen des Engagements hin, die außerhalb der Einflusskanäle des repräsentativen Systems liegen. Dem Social Web kommt in diesem Prozess eine besondere Bedeutung zu, da es potenziell einen Raum für bürgerschaftliche Bildungsprozesse darstellt.
Katharina Witterhold untersucht die dieser Entwicklung zugrunde liegenden Bedingungen am Beispiel politischer Konsumentinnen. Mit dem Blick auf Frauen als Wegbereiterinnen eines neuen Politikstils sowie mit der Entwicklung einer praxeologischen Analyseperspektive auf Alltagspolitik betritt ihre Studie auch theoretisch Neuland.
Transcript 2017, ISBN 978-3-8376-3710-6, 332 Seiten, 39,99 €
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1. August 2017

Neue Heimat Deutschland – Zuwanderung als Erfolgsgeschichte

Michael Richter

Neue Heimat Deutschland – Zuwanderung als Erfolgsgeschichte

»Wir schaffen das«, hatte die Kanzlerin angesichts des Flüchtlingsstroms verkündet. Bei so viel Optimismus setzte der deutsche Abwehrreflexunverzüglich ein: »Vielleicht. Aber wie?« – Indem wir weitermachen, wie wir im vergangenen Jahr begonnen haben, erklärt der Filmemacher und Autor Michael Richter. Viel bleibt noch zu tun, aber fest steht: Überall im Land gelingt Integration sehr überzeugend!
Noch ist unklar, wie viele Flüchtlinge in Deutschland bleiben werden, und ohne Zweifel stellt uns die Situation vor enorme Herausforderungen: Sind wir fähig, diese massive Immigration zu verkraften? Wie und wo sollen all diese Menschen lernen, wohnen, arbeiten? Welche Impulse bringen sie unserer alternden Gesellschaft? Die letzten Monate haben gezeigt, dass wir tragfähige Konzepte brauchen, die nicht die Fehler der »Gastarbeiter«-Jahre wiederholen. Michael Richter berichtet über solche Konzepte und Projekte und zeigt in Reportagen und Interviews Integration von ihrer ganz praktischen Seite. 2016 wird für die Zukunft unseres Landes ein entscheidendes Jahr sein, in dem sich die politischen und gesellschaftlichen Diskussionen um den »richtigen« Umgang mit Geflüchteten weiter zuspitzen. Richters Buch ist hierzu ein unverzichtbarer Debattenbeitrag.
Transcript 2017, ISBN 978-3-89684-178-0, 232 Seiten, 16,00 €
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31. Juli 2017

Die Räume der Gesellschaft – Was digitale Plattformen für das Gemeinwohl bedeuten

Leonie Beining

Die Räume der Gesellschaft – Was digitale Plattformen für das Gemeinwohl bedeuten

Das Impulspapier »Die Räume der Gesellschaft - Was digitale Plattformen für das Gemeinwohl bedeuten« von Leonie Beining führt grundlegend in die Themen digitale Plattformen und Sharing-Economy ein. Die Autorin skizziert Chancen und Herausforderungen sowie Auftrag und Aufgaben für die Zivilgesellschaft. Je nach Rolle der zivilgesellschaftlichen AkteurInnen werden Handlungsmöglichkeiten innerhalb der Gesellschaft aufgezeigt. Das Papier ist im Nachgang eines Workshops des Projekts »Gemeinwohl im digitalen Zeitalter« entstanden. Es ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stiftung Neue Verantwortung und der Bertelsmann Stiftung.
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31. Juli 2017

Bürgerbeteiligung in der Hochwasserbewältigung

d|part (Hrsg.)

Bürgerbeteiligung in der Hochwasserbewältigung

Für die Studie untersuchte das Team von d|part, wie Politik, Verwaltung und Einrichtungen der Zivilgesellschaft mit der Bewältigung des Sommerhochwassers 2013 an der Elbe und ihren Nebenflüssen umgingen. Die Forscher sprachen mit Experten des Hochwasserschutzes aus der Landesverwaltung, den betroffenen Landkreisen und mit Bürgern, die sich in Bürgerverbänden, freiwilligen Feuerwehren oder beim Technischen Hilfswerk engagierten. Ähnlich zum derzeitigen Hochwasser betraf das Sommerhochwasser an der Elbe im Juni 2013 ganze Regionen Sachsen-Anhalts und Niedersachsens.
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31. Juli 2017

Lehren aus der Flüchtlingspolitik 2014 bis 2016: Überlegungen für die übergreifende Kommunikation, Koordination und Kooperation

Gisela Erler, Margit Gottstein / Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.)

Lehren aus der Flüchtlingspolitik 2014 bis 2016: Überlegungen für die übergreifende Kommunikation, Koordination und Kooperation

Die Aufnahme von ca. 1,4 Millionen Flüchtlingen in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 2014 bis 2016 war nicht nur ein tagespolitisch kontrovers diskutiertes und polarisierendes Thema. Dieser soziale und politische Prozess hat auch Anstöße gegeben, ganz grundsätzlich über die Organisation von Politik und Verwaltung in Ausnahmesituationen und das Wechselspiel zwischen unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren und Handlungsebenen von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft nachzudenken. Die Erfahrungen, die in den verschiedenen Phasen der Betreuung von Flüchtlingen – Ankunft, Aufnahme und beginnende Integration – gesammelt wurden, und der im Nothilfemodus unerlässliche Zwang zur Kooperation bieten Ansatzpunkte für die Analyse, Reflektion und politische Schlussfolgerungen für die Zukunft. Mit dem Blick nach vorn werden hier vergangene Erfahrungen ausgewertet, die dann die Basis von Handlungsempfehlungen sind.
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31. Juli 2017

Die Stunde der Populisten?

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Die Stunde der Populisten?

ür die Studie wurden in drei repräsentativen Online-Panel-Umfragen zwischen Juli 2015 und März 2017 jeweils mehr als 1.600 wahlberechtigte Deutsche zu ihren politischen Einstellungen interviewt. Die Umfragen wurden in unserem Auftrag von infratest dimap durchgeführt. Die Umfragen sind repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung, die zum Zeitpunkt der Bundestagswahl 2013 wahlberechtigt war. Als populistisch eingestellt gelten laut Studie Personen, die sich auf Grundlage eines Fragebogens vollständig zu insgesamt acht verschiedenen anti-pluralistischen, anti-Establishment- und pro-Volkssouveränität-Aussagen bekennen, mit denen Populismus empirisch gemessen wird.
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27. Juli 2017

Vom Umgang des öffentlichen Rechts mit der Stiftung des BGB

Peter Rawert

Vom Umgang des öffentlichen Rechts mit der Stiftung des BGB

Peter Rawert: Vom Umgang des öffentlichen Rechts mit der Stiftung des BGB; Beitrag in: Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart, Band 65. Zu diesem Band: Kontroverse Gegenwartsthemen stehen im Mittelpunkt des Jahrgangs 2017. Der Schwerpunktteil greift die Frage auf, wie das öffentlichen Recht mit juristischen Personen umgeht, ausgehend von der Beobachtung, dass juristische Personen des Privatrechts aufgrund ihrer Finanzstärke und gesellschaftlichen Macht nicht wie gewöhnliche Privatrechtsakteure behandelt werden können. Im Debattenteil wird das in den letzten Jahren intensiv diskutierte Angebot der »Neuen Verwaltungsrechtswissenschaft« einer Bilanzierung unterzogen: Inwieweit hat diese neue Richtung das Verwaltungsrechtsdenken verändert und worauf soll sich der Diskurs künftig konzentrieren? Den rechtsvergleichenden Teil bereichern Analysen zu aktuellen Verfassungsentwicklungen in Europa, Amerika und Asien, wobei besonders Großbritannien und Italien berücksichtigt werden. Mehrere Artikel widmen sich dem US-amerikanischen Verfassungsrecht in der Ära des 2016 verstorbenen Richters Antonin Scalia und würdigen seinen Beitrag zur Rechtsprechung des U.S. Supreme Court. Kulturwissenschaftliche, rechtsvergleichende und wissenschaftsgeschichtlich ausgerichtete Beiträge zum Verfassungsrecht, zur Rolle der Rechtsprechung sowie zur Verfassungstheorie runden das Jahrbuch ab.
Mohr Siebeck 2017, ISBN 978-3-16-155255-7, 906 Seiten, 299,00 €
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26. Juli 2017

Inklusions-Begleiter bauen Brücken

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH (Hrsg.)

Inklusions-Begleiter bauen Brücken

Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf selbstbestimmte Lebensgestaltung und umfassende Teilhabe. Die Baden-Württemberg Stiftung hat dieses Anliegen aufgegriffen und in Kooperation mit der Lechler Stiftung im Jahr 2013 das Programm Inklusionsbegleiter initiiert. Im Rahmen der durchgeführten 17 Modellprojekte konnten rund 500 engagierte Menschen mit und ohne Behinderungen als Inklusionsbegleiter gewonnen und qualifiziert werden. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung am 13. Juli wurden die Ergebnisse der wissenschaftlichen Programmbegleitung vorgestellt. Wie bunt und vielfältig inklusive Veränderungsprozesse gestaltet werden können und welche Erfolgsfaktoren dabei eine Rolle spielen, zeigt die Publikation.
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25. Juli 2017

Syria’s Society Upended – Societal Rifts Pose a Massive Challenge to Pursuit of a Political Solutio

Khaled Yacoub Oweis / SWP (Hrsg.)

Syria’s Society Upended – Societal Rifts Pose a Massive Challenge to Pursuit of a Political Solutio

The Syrian civil war has profoundly altered established business structures, a delicate balance of religious values, and long-standing ties between urban and rural areas. New networks, identities, and social hierarchies have emerged in connection with the war economy, the militarization of the public sphere, and signs of ethnic cleansing. Any formal end to the conflict is unlikely to halt the violent societal transformation. Co-existence will remain a major challenge due to the nature of the cleavages. However, an inclusive political system that ends the marginalization of the Sunni majority, accepts diversity, and protects minorities is a prerequisite for reducing the levels of profound mistrust between the different societal groups.
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