Publikationen

23. März 2017

Islamische Theologie im staatlichen Hochschulsystem

Moritz Indenhuck

Islamische Theologie im staatlichen Hochschulsystem

Der Aufbau islamisch-theologischer Studiengänge ist mittlerweile an verschiedenen Standorten in Deutschland in vollem Gange. Nicht überall wird diese Entwicklung begrüßt. Kritiker fürchten, der Staat schaffe sich auf diesem Wege einen „weichgespülten“ Islam nach eigenen Vorstellungen. Andere sorgen sich um die Einhaltung wissenschaftlicher Qualitätsstandards. Befürworter betonen hingegen die Chancen des Projekts: Die wissenschaftliche Aufbereitung islamischer Glaubensinhalte könne eine zeitgenössische Interpretation des Islams fördern. Gleichzeitig werde durch eine islamische Theologie die Fähigkeit der Muslime in Deutschland gestärkt, ihre Normen und Wertevorstellungen in die akademischen und öffentlichen Debatten einzubringen. Wie die Untersuchung zeigt, hält das staatliche Recht für viele der in der öffentlichen Debatte zutage tretenden Interessenkonflikte verschiedene Ausgleichmechanismen bereit. Anhand der verfassungsrechtlichen Vorgaben entwickelt der Autor Antworten auf zahlreiche Einzelfragen, die sich im Zusammenhang mit der Einführung einer Islamischen Theologie in Deutschland stellen.
Nomos Verlag 2016, ISBN 978-3-8487-2814-5, 325 Seiten, 85,00 €
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23. März 2017

Integrationspotenziale von Religion und Zivilgesellschaft

Edmund Arens, Martin Baumann, Antonius Liedhegener

Integrationspotenziale von Religion und Zivilgesellschaft

Religionen können sowohl eine Ressource als auch ein Hindernis gesellschaftlicher Teilhabe und Integration darstellen. Welche sozialen Kontexte und Rahmenbedingungen Integrationspotenziale von Religion und Religionen ermöglichen und fördern, steht im Fokus der systematischen, historischen und empirischen Studien. Es geht um die Beiträge, die religiöse Gruppen und Gemeinschaften zur inividuellen wie kollektiven Integration in die Gesellschaft, zur Zivilgesellschaft sowie zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beizusteuern vermögen. Dabei wird herausgestellt, dass Religion in die Öffentlichkeit gehört und öffentliche Religionen die gesellschaftliche Integration erleichtern, ferner, dass religiöse Gemeinschaften Integrationsprozesse von Immigranten unterstützen können, dass selbst im Kontext starker Marginalisierung religiöse Gemeinschaften ihren Mitgliedern einen sicheren Rückzugsort boten und bieten, welcher zur Voraussetzung für gesellschaftliche Integration werden konnte und kann. Zudem wird in einer empirischen Studie belegt, dass religiöse Praxis zu zivilgesellschaftlichem Engagement motiviert und sich damit positiv auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt auswirkt.
Gemeinschaftsprojekt Nomos und Pano-Verlag 2016, ISBN 978-3-8487-3188-6, 184 Seiten, 24,00 €
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23. März 2017

Religiöse Identitäten und gesellschaftliche Integration

Edmund Arens, Martin Baumann, Antonius Liedhegener, Wolfgang W. Müller, Markus Ries

Religiöse Identitäten und gesellschaftliche Integration

Der dritte Band der Ergebnisse von REGIE liefert eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme zu Fragen von Identitäten und Religion und den daraus resultierenden Konflikten in Gegenwart und jüngerer Vergangenheit. Wie hängt Religion mit den wieder erstarkenden kollektiven Identitäten zusammen? Unter anderem werden hierzu Erkenntnisse aus einer breit angelegten empirischen Sekundäranalyse von Daten zur Religionszugehörigkeit vorgelegt. Zudem wird nach den Konsequenzen gefragt, die sich aus der primären Ursächlichkeit von Migration ergeben: Wie verschiebt sich die Selbstidentifizierung zwischen erster und zweiter Migrationsgeneration? Welches sind die Leistungen organisierter religiöser Migrantengemeinschaften im Integrationsgeschehen? Ins Blickfeld gerät dabei schließlich das Religionsverständnis selbst. Die Diskussion erfolgt zwischen dem Verständnis einer „fluiden Religiosität“ und rigidem bzw. fundamentalistischem Verstehen von Religion. Der Band geht zurück auf den universitären Forschungsschwerpunkt „Religion und gesellschaftliche Integration in Europa (REGIE)“ der Universität Luzern und dessen Ringvorlesung im Jahr 2016. Er richtet sich an alle, die an einer wissenschaftlich abgestützten Verhältnisbestimmung von Religionsgemeinschaften in der Moderne interessiert sind.
Gemeinsachsftsprojekt Nomos und Pano-Verlag 2017, ISBN 978-3-8487-3728-4, 211 Seiten, 28,00 €
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16. März 2017

Jüdische Wohlfahrtsstiftungen

Andreas Ludwig, Kurt Schilde (Hrsg.)

Jüdische Wohlfahrtsstiftungen

Die Beiträge in diesem Buch eröffnen erstmals einen Überblick über die Geschichte der sozialen Stiftungen des jüdischen Bürgertums im deutschsprachigen Raum. Dabei geht es sowohl um städtische Stiftungslandschaften (dargestellt am Beispiel Berlin, Breslau, Hamburg, Krefeld, Wien) als auch um die sozialen Aktivitäten von religiös oder reformerisch motivierten Stiftern. Die Stiftungszwecke reichen von der Fürsorge für Verarmte und die Linderung von Wohnungsnot über den Aufbau von Waisen- und Altenheimen bis zur Gründung von Betriebskindergärten und unternehmenseigenen Pensionskassen. Die Zielgruppen dieser Stiftungen, die im Kontext der zeitgenössischen Einrichtungen mehrheitlich als wegweisende Initiativen bezeichnet werden können, waren nicht nur jüdische, sondern oft bewusst auch nichtjüdische Bedürftige.
Fachhochschulverlag 2010, ISBN 978-3-940087-66-9, 288 Seiten, 20,00 €
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16. März 2017

A Soul for Europe Online Debate 2016: Documentation of the Major Contributions

A Soul for Europe / Stiftung Zukunft Berlin (Ed.)

A Soul for Europe Online Debate 2016: Documentation of the Major Contributions

Consequences for Europe – drawn by civil society actors and politicians. The "A Soul for Europe" Conference (formerly entitled Berlin Conference) takes place once a year. The last conference was held on 8 and 9 November 2016 at Allianz Forum Berlin and was preceded by an online pre-conference open to the public at Medium.com. The "A Soul for Europe" initiative started in 2004 with the first Berlin Conference. It brings together individuals from the cultural sector, politicians and representatives of the media, the business world and other areas of society. The "A Soul for Europe" Conference is a civil society platform to define and initiate specific, common steps to strengthen the cultural component of European development. The Berlin Conference served as the model for the Forum X conferences organised by local NGOs in Belgrade, Pécs, Lyon, Skopje, Sofia, Cluj, Guimarães, Prague, Priština, Istanbul and other cities.
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16. März 2017

Wie lernen Lehrer?

Vodafone Stiftung (Hrsg.)

Wie lernen Lehrer?

Lehrer haben Freude an der Auseinandersetzung mit neuen Themen und sehen Lernen als entscheidend für ihren Beruf an, aber ihre Weiterbildungsbemühungen werden an den Schulen kaum unterstützt. So schätzten in einer Lehrer-Umfrage der Vodafone Stiftung Deutschland lediglich drei Prozent der Befragten die Lernkultur an ihrer Schule als gut oder sehr gut ein. Nur ein gutes Viertel (27 Prozent) der befragten Lehrer findet, dass Weiterbildung, Innovationsfähigkeit und Lernen gelebte Werte an ihrer Schule sind und nicht einmal jeder Dritte (31 Prozent) meint, dass Lernen an seiner Schule auch bedeutet, Fehler machen zu dürfen. Darüber hinaus stoßen Lehrer an organisatorische Grenzen: Mehr als der Hälfte (52 Prozent) fällt es schwer, das Lernen in ihre Arbeitszeit zu integrieren und nur 12 Prozent werden in Fortbildungsfragen durch ihre Vorgesetzten beraten. Gleichzeitig wird klar, dass es wenig Anreize zur Weiterqualifizierung gibt: Die Mehrheit der Lehrkräfte (70 Prozent) gibt an, keine Auswirkungen auf ihre berufliche Zukunft zu befürchten, wenn sie sich nicht fortbilden.
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16. März 2017

Bridging the Gap: The Role of Organized Liberalism in Europe and the Arab world in promoting Freedom and Democracy

Dirk Kunze, Friso Rip / European Liberal Forum asbl. (Ed.)

Bridging the Gap: The Role of Organized Liberalism in Europe and the Arab world in promoting Freedom and Democracy

In May 2014, Cairo once again became the center of liberal debate and attention, as politicians, academics and NGO activists from Belgium, Egypt, Germany, Greece, Jordan,Lebanon, Morocco, the Netherlands, Palestine, Sweden, Syria, Tunisia and the United Kingdom came together for the 2nd Arab-European Liberal Dialogue Forum. After the historic changes in the Arab world, it was now time to further this institutionalized Dialogue and focus on the organizational and institutional aspects of liberal politics, thus dissecting the whole spectrum of “organized liberalism”: Political parties, civil society organizations, political foundations, networks and transnational federations. What are each of their roles in promoting freedom and democracy? How important are the interrelations between the democratic ideal of political parties and their actual internal organization? Where are the roots of those organizations and are there major ideological or programmatic divergences in the different political and cultural environments? With this publication we aim to document the main presentations as a point of reference, future dialogues and debates.
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14. März 2017

Großspenden-Fundraising – Wege zu mehr Philanthropie

Marita Haibach, Jan Uekermann

Großspenden-Fundraising – Wege zu mehr Philanthropie

Großspenden können Großes bewirken, für Vereine und Stiftungen jeglicher Couleur sowie Institutionen in Wissenschaft, Kultur und Gesundheitswesen enorm hilfreich sein. Große Gaben werden durch Menschen möglich, die damit ihre eigenen Vorstellungen verbinden. Diese beiden Pole zusammenzubringen, ist die Aufgabe von Fundraiserinnen und Fundraisern, die Beziehungen zu Großspenderinnen und Großspendern aufbauen und pflegen. Dr. Marita Haibach und Jan Uekermann geben mit diesem praxisnahen Buch den ersten kompakten Überblick zum Großspenden-Fundraising im deutschsprachigen Raum. Dabei spannen sie den Bogen von der gesellschaftlichen Einordnung der Philanthropie über Ethik, den strukturellen Voraussetzungen und Strategien von Non-Profit-Organisationen bis zur praktischen Umsetzung. Viele Erkenntnisse aus Fachinterviews mit Fundraising-Profis in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden integriert. Analysiert werden auch Motive und Wünsche potenzieller Förderer und aktuelle internationale Trends der Philanthropie.
Edition Fundraiser 2017, ISBN 978-3-9813794-1-9, 392 Seiten, 49,90 €
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13. März 2017

Wir sind die Mehrheit – Für eine Offene Gesellschaft

Harald Welzer

Wir sind die Mehrheit – Für eine Offene Gesellschaft

Populisten dominieren immer stärker den öffentlichen Diskurs, Politik und Medien reagieren aufgeschreckt. Es scheint fast vergessen, dass es immer noch eine demokratische und freiheitliche Mehrheit gibt. Zeit sich zu Wort zu melden! Der Bestsellerautor und Sozialpsychologe Harald Welzer liefert die Argumente, die man allen rechtspopulistischen Dummheiten erfolgreich entgegenhalten kann. Harald Welzer, geboren 1958, ist Direktor von Futurzwei – Stiftung Zukunftsfähigkeit, Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg. Daneben lehrt er an der Universität St. Gallen. In den Fischer Verlagen sind von ihm erschienen: ›»Opa war kein Nazi«. Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis‹ (zus. mit S. Moller und K. Tschuggnall, 2002), ›Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden‹ (2005), ›Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben‹ (zus. mit Sönke Neitzel, 2011), Der FUTURZWEI-Zukunftsalmanach 2015/16 (2014), ›Selbst denken‹ (2013), ›Autonomie. Eine Verteidigung‹ (zus. mit Michael Pauen, 2015) und zuletzt ›Die smarte Dikatur. Der Angriff auf unsere Freiheit‹. Seine Bücher sind in 21 Ländern erschienen.
S. Fischer 2017, ISBN 978-3-596-29915-7, 128 Seiten, 8,00 €
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13. März 2017

Teilhabe möglich machen – Freiwilligenagenturen und Inklusion

bagfa (Hrsg.)

Teilhabe möglich machen – Freiwilligenagenturen und Inklusion

Der neue bagfa-Leitfaden „Teilhabe ermöglichen. Freiwilligenagenturen und Inklusion“ macht Lust auf Inklusion, Lust auf den Umgang mit Verschiedenheit – und zeigt, dass schon kleine Veränderungen mehr Teilhabe ermöglichen können. Klar wird außerdem, dass die intensive Beschäftigung mit der eigenen Freiwilligenagentur im Hinblick auf Inklusion die gesamten Arbeitsabläufe für alle verbessern kann. Nach einem Einstieg ins Thema bilden die einzelnen Kapitel von Beratung über Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu Kooperationen jeweils ein zentrales Aufgabenfeld von Freiwilligenagenturen ab. Außerdem gibt es Tipps zu Fördermöglichkeiten für inklusive Ansätze. Nutzen Sie den Leitfaden als Ihren persönlichen „Inklusionsbaukasten“, der die Realitäten und Veränderungsdimensionen in Ihrer Arbeit abbildet. Das 62-seitige Nachschlagewerk eignet sich mit vielen Praxisbeispielen und Checklisten für die tägliche Arbeit der Freiwilligenagenturen und erscheint zur Projekthalbzeit des bagfa-Inklusionsprojektes „Sensibilisieren, Qualifizieren und Begleiten – Freiwilligenagenturen als inklusive Anlauf- und Netzwerkstellen für Engagement weiterentwickeln“.
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