Publikationen

16. März 2018

Fördermittel in der Flüchtlingshilfe

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Fördermittel in der Flüchtlingshilfe

Seit dem starken Zuzug von Geflüchteten in 2015 und 2016 haben sich nicht nur viele Initiativen freiwillig Engagierter gegründet. Es sind auch viele Förderprogramme ins Leben gerufen worden, um ihre Arbeit zu unterstützen. Im Rahmen der Studie "Fördermittel in der Flüchtlingshilfe" hat das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) jetzt festgestellt, dass nicht alle Initiativen von den Fördermitteln profitieren können. 37 % nehmen überhaupt keine Fördermittel in Anspruch obwohl knapp 90 % angeben, Finanzmittel zu benötigen.
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16. März 2018

Land mit Zukunft

Manuel Slupina, Sabine Sütterlin

Land mit Zukunft

„Die Großstädte boomen, das platte Land schrumpft“, diese Formel beschreibt grob umrissen die derzeitige demografische Entwicklung in Deutschland. Der Einwohnerschwund hinterlässt dabei in den ländlichen Regionen sichtbare Folgen: Leerstehende Ladenlokale, baufällige Wohnhäuser, geschlossene Gaststätten und Schulen gehören vielerorts bereits zum Straßenbild. Eine drohende Abwärtsspirale lässt sich nur zusammen mit den Menschen vor Ort aufhalten. Dieser Grundgedanke ist Kern des Programms „Land mit Zukunft“ der Landesstiftung "Miteinander in Hessen" und der Herbert Quandt-Stiftung. Bürgerinnen und Bürger haben in Nordhessen an Runden Tischen Versorgungslücken ausgemacht und dann darauf zugeschnittene Projekte entwickelt – professionell unterstützt und gefördert vom Programm „Land mit Zukunft“. Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat das Programm begleitet und zusammengefasst, wie erfolgreiche Projekte entstanden sind, aber auch, wo und warum es zu Fehlschlägen kam.
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16. März 2018

Genderaspekte der Digitalisierung der Arbeitswelt

Elke Ahlers, Christina Klenner, Yvonne Lott, Manuela Maschke, Annekathrin Müller, Christina Schildmann, Dorothea Voss, Anja Weusthoff

Genderaspekte der Digitalisierung der Arbeitswelt

Die Digitalisierung revolutioniert gerade die Arbeitswelt. Sie trifft auf einen Arbeitsmarkt, auf dem Frauen noch immer benachteiligt sind. Wird die Digitalisierung das ändern? Die Gender-Expertinnen der Hans-Böckler-Stiftung zeigen in einer aktuellen Analyse, auf welchen Feldern sich diese Frage entscheidet. Kernpunkte: Mobiles Arbeiten kann die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern, aber solange Arbeitgeber Geschlechterstereotype im Kopf haben, zahlen Frauen für mobiles Arbeiten mit Karrierenachteilen. Beim neuen Trend „agiles Arbeiten“ können Frauen mit Skills wie Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit punkten, aber wie kriegt man Arbeitgeber dazu, das auch finanziell zu honorieren? Crowdworkerinnen können überall und jederzeit Geld verdienen – aber auch genug zum Leben? Die Forscherinnen beschreiben, wo gehandelt werden muss, damit Frauen von der Digitalisierung des Arbeitsmarktes profitieren. „Die Potenziale sind riesig, aber der Automatismus geht genau in die andere Richtung: Wenn wir die Digitalisierung nicht gestalten, werden Frauen die Verliererinnen sein“, sagt Christina Schildmann, Leiterin der Stiftungs-Forschungsstelle „Arbeit der Zukunft“. „Dabei geht es nicht nur um mobiles Arbeiten, sondern um geschlechtergerechte Arbeitsplatzbewertung, um eine Weiterbildungsrevolution und Spielregeln für die Arbeit auf digitalen Plattformen.“
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16. März 2018

Flüchtlingsdebatte – Die wichtigsten Begriffe für den Journalisten-Alltag

Mediendienst Integration (Hrsg.)

Flüchtlingsdebatte – Die wichtigsten Begriffe für den Journalisten-Alltag

In der Debatte um Flüchtlinge in Deutschland tauchen Fachbegriffe auf, die im juristischen Sinne falsch verwendet werden oder uneindeutig sind. Oft spricht man beispielsweise von "Asylbewerbern" und "Flüchtlingen" synonym. Bei diesen Begriffen gibt es aber unterschiedliche Definitionen, die der MEDIENDIENST INTEGRATION in einer Übersicht zusammengestellt hat.
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13. März 2018

Enlarging the Space for European Philanthropy

Oonagh B. Breen

Enlarging the Space for European Philanthropy

The European Foundation Centre EFC and the Donors and Foundations Network in Europe DAFNE Introduce New Report On ‘Enlarging the Space for European Philanthropy’. How big is the space for philanthropy in Europe today and what can be done to protect and enlarge the space? This DAFNE/EFC jointly commissioned report by Oonagh B. Breen undertakes a scanning of the horizon of philanthropy’s operating space. The report defines the philanthropic space’, which it distinguishes from civil society space more generally, as the environment within which donors/funders and the philanthropic organisations they create, are facilitated in their use of their assets for the public benefit. It recognises that institutional philanthropy can take many different forms (both unincorporated and incorporated). Legal, fiscal and administrative obstacles may impact the “philanthropic space” and its potential to define, advocate for and achieve the public good.

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13. März 2018

Europas Weg zum Bürger : die Politik der Europäischen Kommission zur Beteiligung der Zivilgesellschaft

Franziska Giffey

Europas Weg zum Bürger : die Politik der Europäischen Kommission zur Beteiligung der Zivilgesellschaft
Die Bezirksbürgermeisterin von Neukölln Franziska Giffey (SPD) wird neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ihre Dissertation schrieb sie zur Europäischen Kommission und der Beteiligung der Bürger und Zivilgesellschaft.Ein Einblick in diese höchst spannende Publikation findet sich auf Seiten der Freien Universität Berlin
"In der Diskussion um die „Zukunft Europas“ spielendie Bürger und die Zivilgesellschaft eine immer größere Rolle. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei, dass die Europäische Union den Bürgern näher gebracht und verständlicher und interessanter vermittelt werden müsse. Die Aufmerksamkeit für den europäischen Einigungsprozess müsse gestärkt werden, um das Entstehen einer europäischen Identität und einer europäischen Öffentlichkeit zu befördern. Es wird das „Europa der Bürger“ diskutiert, das nicht nur durch Markt und Ökonomie geprägt ist, sondern durch seine Werte und Ideale zusammengehalten und weiterentwickelt wird. EU-Politiker werben dafür, das vereinigte Europa als Chance zu begreifen und als Möglichkeit für künftige Perspektiven in allen Lebensbereichen zu nutzen."

8. März 2018

Management von Sozialunternehmen

Friedrich Vogelbusch

Management von Sozialunternehmen

"Management von Sozialunternehmen" ist eine praxisorientierte Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre für Unternehmen der Gesundheitsbranche und Pflege. Das Buch richtet sich an Nicht-Ökonomen, die in der Sozialwirtschaft in das mittlere und höhere Management von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und anderen gesundheitswirtschaftlichen Unternehmen einsteigen und sich dafür die notwendigen Informationen benötigen. Es dient darüber hinaus Studierenden im Studiengang Pflegemanagement als Lehrbuch.

Inhalt: Akteure des Wirtschaftslebens, betriebswirtschaftliche Grundlagen, rechtlicher Rahmen, sozialwirtschaftlicher Rahmen, steuerrechtlicher Rahmen, Unternehmensgründung und Standortwahl, betriebliche Funktionen (Marketing, Finanzierung, Organisation, Personal, Leistungsprozesse, Controlling, Qualitätsmanagement), Unternehmensführung und Aufsicht, Managementinstrumente des Rechnungswesens,Projektmanagement

Verlag Valen 2018, ISBN 978-3-8006-5476-5, 641 Seiten, 39,80 €

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8. März 2018

Doing Democracy Differently

Henrike Knappe

Doing Democracy Differently

Transnational civil society networks have become increasingly important democratizing actors in global politics. Still, the exploration of democracy in such networks remains conceptually and methodologically challenging. Practice theory provides a framework to study democracy as routinized performances even in contexts of fluid boundaries, temporal relations and a diffuse constituency. The author attempts to understand how new forms of democratic practice emerge in the interaction between political actors and their structural environments.

During recent decades, the arenas of political decision-making have increasingly shifted from national governments to intergovernmental and transnational political forums. At the same time, the number and relevance of non-state actors in international politics is steadily growing. These trends have led political scientists to study and theorize about new forms of democracy beyond the national political arenas (Archibugi 2004, Bexell et al. 2010, Nasström 2010). However, democracy beyond the nation state is difficult to conceptualize with the idea of an institutionalized democracy within the borders of nation-states. Therefore, many political scientists emphasize the role of civil society actors as a cure for the democratic deficit in inter-national politics (Steffek & Nanz 2008). Yet, normative and empirical problems arise over the extent of access, selection and role of civil society actors in international organizations (Tallberg et al. 2013). Furthermore, the normative relevance of transnational civil society actors makes it necessary to study their own democratic legitimacy.

While international organizations are mostly institutionalized and hierarchical governing bodies, the ever growing diffuse conglomerate of non-state actors is characterized by fluid structures, blurry boundaries and a multi-level setting of interaction (Keck & Sikkink 1998). Thus, in studying democratic practice in transnational civil society networks, we must ask: How institutionalized does political practice have to be and how flexible can it be, to still be considered democratic? Normative theorists reconceptualized democracy in the light of this changing context (Bohman 2007). Recent concepts of participatory, deliberative and representative democracy attempt to reconfigure existing democratic institutions through procedural elements (Fung & Wright 2003, Dryzek 2006) or innovative forms of representation (Phillips 1998, Mansbridge 2003, Castiglione & Warren 2006). This emerging theoretical framework is well suited to analyze the extent, to which democratic practice exists within transnational civil society networks.

By applying the concept of practice (Giddens 1984, Schatzki 2001) as a bridging tool between the empirical reality of fluid, temporary and open transnational civil society networks on the one hand and the institution-oriented democratic theory on the other hand, this study explores the extent to which democratic practice develops in a field that lacks traditional institutions to guarantee formal representation and deliberation as well citizen participation. As innovative transnational actors, civil society networks can bring up new forms of democratic practice (see Polletta 2006) that can potentially inspire the debate about transnational democracy as such. This study, with its innovate approach, hopes to invigorate the debate about transnational democracy and transnational civil society, which has stalled to some degree in recent years.

The study is divided into three parts: first, a conceptual part that clarifies the question of how democracy as practice can be theoretically conceptualized in transnational civil society networks, which is followed by an empirical exploration of political practice in the transnational civil society networks. In this second part, the main question is how participation, representation and deliberation practice develops in transnational civil society networks. Two cases of transnational civil society networks, the Clean Clothes Campaign and Friends of the Earth, are analyzed to provide insights into the democratic practice within transnational civil society. In the final part, the empirical findings are evaluated in the light of the outlined concepts of democratic theory in order to explore how democratic the political practice actually is.

The study identifies implicit and in-process practice of democratic norms in transnational civil society networks. Political practice in transnational civil society networks can become democratic through empowerment measures and trustful relationships. However, deliberation practice can be impeded by disembodied digital communication and complex decision-making. The study explores how new forms of democratic practice emerge in the interaction between political actors and the structural environments of actors and networks.

Budrich UniPress 2017, ISBN 978-3-86388-735-3, 220 pages, 54,00 €, 47,95 GBP

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8. März 2018

Die Netzbewegung. Subjektpositionen im politischen Diskurs der digitalen Gesellschaft

Ganz, Kathrin

Die Netzbewegung. Subjektpositionen im politischen Diskurs der digitalen Gesellschaft

Die Netzbewegung setzt sich ein für Informationsfreiheit, Datenschutz und Netzneutralität, gegen Zensur und Überwachung, kurz: für ein freies Internet. Dabei positionieren sich die Aktivist_innen als Avantgarde der digitalen Gesellschaft. Mit ihrer intersektionalen und hegemonietheoretischen Analyse zeigt die Autorin, wie die Forderungen der Netzbewegung und auch die Akteur_innen selbst gesellschaftlich verortet sind und geht der Frage nach, wie sich soziale Ungleichheit in den politischen Diskurs der digitalen Gesellschaft einschreibt.

Die Netzbewegung hat die Diskussion um Netzpolitik in Deutschland ab 2005 maßgeblich geprägt. Ihre Forderungen beziehen sich auf Netzneutralität, Informationsfreiheit, geistige Eigentumsrechte sowie den Schutz der informationellen Privatsphäre.

Die vorliegende Studie untersucht den politischen Diskurs der Netzbewegung aus einer hegemonietheoretischen und intersektionalen Perspektive. Sie geht der gesellschaftlichen Verortung der Netzbewegung nach und zeigt, welche Rolle soziale Ungleichheit in dieser sozialen Bewegung spielt. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen das Hegemonieprojekt und die Subjektpositionen der Netzbewegung, die die Autorin anhand von Interviews mit Aktivist_innen rekonstruiert und analysiert. Dazu entwickelt sie einen innovativen Ansatz zur Analyse politischer Diskurse: Durch die Verbindung von Hegemonieanalyse und Intersektionalität gelingt es, der Frage auf den Grund zu gehen, wie sich Sexismus, Klassismus, Rassismus und Bodyismus in das politische Projekt einer sozialen Bewegung einschreiben.

Das Hegemonieprojekt der Netzbewegung stützt sich auf die Vorstellung, dass digitale Technologien zu gesellschaftlichem Fortschritt führen, weshalb das ‚freie Internet’ aktuell gegen antagonistische Kräfte verteidigt werden muss. In diesem Konflikt positioniert sich die Netzbewegung als Avantgarde vernetzter Individuen, deren politisches Projekt über den engen netzpolitischen Rahmen hinausreicht: Im Glauben daran, dass sich die Normen und Strukturen des Digitalen auch auf gesellschaftliche Institutionen jenseits des Internets übertragen werden, formuliert die Netzbewegung Ideen zur Gestaltung einer post-digitalen Gesellschaft. Gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse werden dabei entlang von Subjektpositionen wie digitalen Außenseiter_innen, Nerds und Netzfeminist_innen verhandelt. Die Debatte um Post-Privacy zeigt, wie soziale Differenzen für hegemoniale Projekte auf zweiter Ebene mobilisiert werden.

Mit dieser Arbeit liegt eine umfassende Analyse des politischen Diskurses der Netzbewegung vor, die an subjekttheoretische Auseinandersetzungen mit digitaler Kultur anschließt und zugleich einen Beitrag zur politischen Diskursanalyse und zur sozialen Bewegungsforschung leistet.

Verlag Barbara Budrich 2018, ISBN: 978-3-8474-2139-9, 310 Seiten, 38,00 

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5. März 2018

selbsthilfegruppenjahrbuch 2017

Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (Hrsg.)

selbsthilfegruppenjahrbuch 2017

Die 19. Ausgabe des Jahrbuches umfasst 137 Seiten und enthält 20 Beiträge, an denen insgesamt 31 Autorinnen und Autoren mitgewirkt haben. Es werden vielfältige Erfahrungen und Berichte aus der Arbeit von Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfekontaktstellen präsentiert. Ab sofort stehen die 20 Fachbeiträge aus dem selbsthilfegruppenjahrbuch 2017 einzeln zum Download bereit. So haben Interessierte die Möglichkeit, gezielt nach für sie relevanten Themen der gemeinschaftlichen Selbsthilfe zu recherchieren. Die große gesellschaftliche Frage nach unserem Verhältnis zu Fremden findet Widerhall in mehreren Beiträgen, in denen es um selbstorganisierte Initiativen von Migrantinnen und Migranten, z. B. um bosnische Frauen in Berlin, aber auch um solidarische Hilfe für brustkrebskranke Frauen in Griechenland geht. Solidarität ist schließlich ein Grundwert der Selbsthilfebewegung. Über die Arbeitsweise, Erfolge und Schwierigkeiten von Selbsthilfegruppen (und speziell ihrer Leitungspersonen) erfahren wir aus den Themenbereichen Reizdarm, Krebs und Stottern, aber auch zu Folgen einer Insolvenz und zur Situation von Angehörigen psychisch erkrankter Menschen.
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