Publikationen

7. Mai 2018

Dossier: Es wird eng – Handlungsspielräume für Zivilgesellschaft

Heinrich-Bröll-Stiftung (Hrsg.)

Dossier: Es wird eng – Handlungsspielräume für Zivilgesellschaft

Das Dossier der Heinrich-Bröll-Stiftung zeigt auf, dass die Zivilgesellschaft aus politischen Prozessen – national wie international – nicht wegzudenken ist. Sie kann diese (mit)gestalten, politische Beteiligung organisieren, Korruption und Menschenrechtsverletzungen aufdecken sowie staatliche Rechenschaft einfordern. Doch die Zivilgesellschaft steht weltweit unter Druck: In vielen Ländern setzen Regierungen gezielte Maßnahmen ein, um zivilgesellschaftliches Handeln einzuschränken. Zudem sind zivilgesellschaftliche Akteur/innen auch Diffamierungen, Drohungen und Gewalt ausgesetzt. Diese "shrinking“ oder "closing civic spaces" sind zu einem globalen Trend geworden. Das vorliegende Dossier nimmt die Einschränkungen der Handlungsspielräume in Blick und beleuchtet unterschiedliche Facetten. Beispiele aus Ländern zeigen, wie Zivilgesellschaft unter Druck gerät und wie sie darauf reagiert. Schließlich stellen wir politische Initiativen vor, die sich gegen die schrumpfenden Handlungsspielräume – im Sinne von „Regain Civic Space!“ – engagieren.
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7. Mai 2018

Nonprofits: America's Third Largest Workforce

Lester M. Salamon John Hopkins University (Hrsg.)

Nonprofits: America's Third Largest Workforce

Employment in America’s nonprofit organizations continued to gain ground on other major industries in recent years according to a new report just issued by the Johns Hopkins Center for Civil Society Studies. Based on projections from U.S. Bureau of Labor Statistics data, the new report, “Nonprofits: America’s Third Largest Workforce” reveals that as of 2015, America’s nonprofit sector has the third largest workforce. The U.S. nonprofit workforce ranks third in size among the 18 major U.S. industries, behind only retail trade and manufacturing. Outdistances manufacturing. In 24 states and DC, nonprofits actually employ more workers than all the branches of manufacturing combined. Is a “major” industry in most states. Economists consider any industry that accounts for 5% of a country’s workforce to be a “major” industry. By this measure, the nonprofit sector is a major industry all but one of the nation’s states and District of Columbia. And in more than half of the states, the nonprofit sector accounts for more than 10% of private employment. Is a major industry at the county level. Data available at the county level reveal that, by this same measure, nonprofits constitute a “major” industry in 1,459 (77%) out of the nearly 1,900 U.S. counties on which data are available. And in 856 (45%) of these counties, nonprofits account for 10% or more of the private workforce.
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3. Mai 2018

Gott + Staat = Gottesstaat? Das Verhältnis von Staat und Religion in Christentum und Islam

Bastian Strobel

Gott + Staat = Gottesstaat? Das Verhältnis von Staat und Religion in Christentum und Islam

Das Verhältnis von Staat und Religion ist schon seit jeher ein zentrales Forschungsfeld der Politischen Theorie. Das Spannungsfeld, welches in Jahrhunderten zwischen Religionsgemeinschaften und staatlichen Akteuren entstanden ist, ist in Zeiten von islamistischem Terrorismus und ethischen Grundsatzdiskussionen in westlichen Demokratien aktueller denn je. In der Forschung liegt der Fokus meist auf der Betrachtung und Entwicklung liberaler Vorstellungen, welche als Ideal für das Verhältnis von Staat und Religion dienen sollen.

Bastian Strobel löst sich von dieser Sichtweise und legt den Fokus auf die Betrachtung und den Vergleich der Vorstellungen religiöser Denker. Wie unterscheiden sich die Auffassungen christlicher Denker von den Ideen muslimischer Gelehrter? Gibt es Unterschiede innerhalb der Religionsgemeinschaften? Dazu werden die Vorstellungen von Augustinus, Joseph Ratzinger und Heinrich Bedford-Strohm mit denen von Hassan al-Banna und Ayatollah Ruhollah Khomeini verglichen. Um einen sinnvollen Vergleich möglich zu machen, werden vorher grundlegende liberale Anforderungskriterien erstellt, anhand derer die Vorstellungen der religiösen Denker verglichen werden.

Tectum Verlag 2017, ISBN 978-3-8288-4040-9, 98 Seiten, 24,95 €

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2. Mai 2018

In Solidarität mit Migrant*innen auf See!

Alarmphone (Hrsg.)

In Solidarität mit Migrant*innen auf See!

Mit dieser Broschüre – veröffentlicht zum dritten Jahrestag unseres Bestehens – reflektieren wir die vielfältigen Erfahrungen, die wir als WatchThemed Alarmphone bei der Unterstützung von Menschen auf ihren Routen zwischen Oktober 2014 und Oktober 2017 gemacht haben. In diesem Zeitraum erreichten mehr als 1840 Notrufe aus allen drei Regionen des Mittelmeeres unser Hotline Projekt und damit waren wir unmittelbar in diese Kämpfe um Bewegungsfreiheit involviert. Dem historischen Jahr 2015, als mehr als eine Million Menschen über das Meer nach Europa gelangten, folgte eine Phase scharfer Repressionen, in der das EU-Grenzregime seinen Abschreckungsapparat beispiellos aufgerüstet hat. In der Konsequenz haben zusätzlich Tausende ihr Leben auf See verloren, und noch viel mehr Menschen bleiben unter unerträglichen Bedingungen inhaftiert und sollen damit an ihrer Flucht gehindert werden. Wann immer unser Telefon klingelt, bringen sich diejenigen in Erinnerung, die dennoch ihren Weg suchen und die hartnäckig der menschengemachten Ausgrenzung die Stirn bieten, indem sie ihr Recht auf Migration durchsetzen.
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2. Mai 2018

Denkanstöße zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft

Patrick Gilroy, Holger Krimmer, Nicole Dufft, Peter Kreutter, Frieder Olfe

Denkanstöße zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft

Im Rahmen des Kick-Off Treffens der Förderinitiative digital.engagiert von Amazon und Stifterverband am 16. März 2018 hat ZiviZ im Stifterverband in Zusammenarbeit mit Experten von betterplace lab, fibonacci & friends und der WHU Otto Beisheim School of Management ein "Mutmacherpapier" mit sieben Denkanstößen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft veröffentlicht. Mit den sieben Thesen: Digitalisierung der Zivilgesellschaft ist Chance und Herausforderung im Hier und Jetzt, Digitalisierung verändert das Umfeld gemeinnütziger Organisationen grundlegend, Digitalisierung ist weit mehr als Technologie und digitale Kommunikation, Digitalisierung der Zivilgesellschaft braucht Zeit, Geld und Leidenschaft, Digitalisierung der Zivilgesellschaft hat viele Gesichter – es gibt kein Patentrezept, Digitalisierung ersetzt nicht das Analoge – Digital und Analog brauchen einander und Digitalisierung verändert wie wir leben, arbeiten, uns engagieren – gestalten wir sie aktiv mit!
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24. April 2018

Buen vivir – gut leben, aber wie

Wissenschaftliche Vereinigung für Entwicklungstheorie und Entwicklungs­politik e.V. (Hrsg.)

Buen vivir – gut leben, aber wie

Die lateinamerikanischen Diskurse zu buen vivir. Entstehung, Institutionalisierung und Veränderung | Politische Strategien des buen vivir. Sozialistische Regierungspolitik, indigene Selbstbestimmung und Überwindung des wachstumsbasierten Entwicklungsmodells | Die Yasuní-ITT-Initiative zehn Jahre später. Entwicklung und Natur in Ecuador heute.

Die PERIPHERIE befasst sich aus interdisziplinärer Perspektive mit Politik, Ökonomie, Kultur und Gesellschaft in der ungleichen kapitalistischen und post-kolonialen Welt. Sie fordert und fördert die kritische Auseinandersetzung und Diskussion zwischen Nord und Süd, zwischen Wissenschaft und Bewegung, zwischen Theorie und Praxis. Die Artikel diskutieren Themen wie Globalisierung, Demokratisierung, ökonomische und ökologi­sche Krisen oder Rassismus sowie Geschlechter- und Klassenverhältnisse. Die PERIPHERIE ist ein Forum, das mit theoretisch fundierten und empirisch gesättigten Beiträgen detailliertes Wissen um Zusammenhänge in den Peripherien in die aktuellen und allzu oft nur aus der Perspektive der Metropolen geführten Globali­sierungsdiskurse einbringt.

Verlag Barbara Budderich 2018, ISSN 0173-184X, 135 Seiten, 19,00 

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24. April 2018

Sorge-Kämpfe

Ingrid Artus / Peter Birke / Stefan Kerber-Clasen / Wolfgang Menz

Sorge-Kämpfe

In den sozialen Dienstleistungen entstehen neue Formen von Konflikten, durch die Ökonomisierung von Care-Arbeit, die Kriese der Reproduktion und das Interessenhandeln der Beschäftigten: So­zialwissenschaftliche Forschung zu Arbeit und Organisierung verbunden mit Erfahrungen von gewerkschaftlich Aktiven.

Soziale Dienstleistungen galten lange Zeit als wenig konfliktgeprägt. Dies hat sich nachhaltig geändert – in der Pflege, im Gesundheitswesen, in der frühkindlichen Erziehung und Bildung, in der Sozialen Arbeit. Zwei Prozesse stoßen aufeinander: Auf der einen Seite blockieren Austeritätspolitik und »Schuldenbremse« eine bedarfsgerechte Ausstattung der Einrichtungen, sind verantwortlich für unzureichende Arbeitsbedingungen und Unterbezahlung.

Auf der anderen Seite geht es um Fragen der Anerkennung hochwertiger und verantwortungsbewusster Arbeit. Der Band beleuchtet die Konflikte aus der Perspektive betrieblicher und gewerkschaftlicher Aktivist_innen sowie aus der Sicht kritischer Sozialwissenschaft.

VSA Verlag 2017: ISBN 978-3-89965-766-1, 336 Seiten, 26.80 €

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24. April 2018

Stiften in der DDR

Thomas Adam

Stiften in der DDR

Die Studie des Stiftungshistorikers Thomas Adam „Stiften in der DDR“ wirft einen faktenorientierten Blick auf die Geschichte der Stiftungen in der DDR. Deutlich wird: Auch wenn Stiftungen für die Ewigkeit gedacht sind, stehen sie doch in Abhängigkeit zu den gesellschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen ihrer Gegenwart. Und dies gilt nicht nur für die jeweilige Gegenwart: Trotz der Halbwertszeit politischer Systeme können diese mittel- und langfristige Entwicklungen der Stiftungslandschaft beeinflussen.
Die von der Hilde und Olaf Werner Stiftung ins Leben gerufene und von Dr. Michael Grisko und Dr. Almuth Werner herausgegebenen „Beiträge zur Theorie, Geschichte und Praxis der Stiftung“ wollen einen Beitrag zur Verstetigung wissenschaftlichen, geschichtlichen und praktischen Diskurses über Stiftungen in Deutschland leisten.

Leibziger Universitätsverlag 2018, ISBN 978-3-96023-152-3, 61 Seiten, 12,00€

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19. April 2018

Medienresonanz zur europäischen Bürger Initiative

Die Bertelsmann Stiftung hat eine Medienresonanzanalyse zur Europäischen Bürgerinitiative (EBI) vorgelegt, in der 84 Online- und Printmedien in 14 EU-Mitgliedstaaten für den Zeitraum 2011 bis 2017 untersucht wurden. Die Spanne reicht von 160 Artikeln in Deutschland bis 0 Artikeln in Tschechien und den Niederlanden. Deutlich interessanter scheint hingegen die Thematisierung von Demokratiedefiziten. Im Jahr 2016 war der Abstand am Größten: lediglich 26 Artikeln zur EBI standen 815 Artikel über Demokratiedefizite der EU in den untersuchten Medien gegenüber.

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19. April 2018

Der Zukunftskongress der Sozialwirtschaft. Die vernetzte Gesellschaft sozial gestalten

Kongress der Sozialwirtschaft e.V. (Hrsg.)

Der Zukunftskongress der Sozialwirtschaft. Die vernetzte Gesellschaft sozial gestalten

Unter dem Titel „Der Zukunftskongress der Sozialwirtschaft – Die vernetzte Gesellschaft sozial gestalten“ setzte sich der 10. Kongress der Sozialwirtschaft im April 2017 in Magdeburg mit gesellschaftlichen Megatrends wie Demographie, Digitalisierung, Ökonomisierung oder Nachhaltigkeit und ihren Auswirkungen auf die sozialunternehmerische Praxis auseinander.

Welche Zukunft wollen wir? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Vorträge, Workshops und Debatten. Es ging um Ideen und Optionen zur aktiven Zukunftsgestaltung und deren unternehmerische Umsetzung. Die zentrale Herausforderung auch für sozialwirtschaftliche Unternehmen ist es, Grenzen zu überwinden und neu zu denken. Konkret: Nicht einfach den heutigen Status-Quo hochzurechnen und weiterzuentwickeln, sondern ein Bild der Zukunft zu entwerfen und dieses strategisch zu nutzen.

Unter anderem thematisierte der Kongress die Digitalisierung in der sozialen Arbeit, beleuchtete die künftigen Einflüsse auf die Gestaltung von Sozialräumen, betrachtete die Innovationskraft von Sozialunternehmen, fragte nach deren Wirkungstransparenz und nach der Zukunft der Gemeinnützigkeit. Er lud junge Sozialunternehmer/innen zum Dialog mit der traditionellen Sozialwirtschaft ein und gab innovativen Denkansätzen und Projekten Raum zur Präsentation. Alle Kongressbeiträge dokumentiert dieser Band.

Nomos Verlag 2017, ISBN 978-3-8487-4307-0, 348 Seiten, 58,00 €

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