Publikationen

27. Juli 2017

Vom Umgang des öffentlichen Rechts mit der Stiftung des BGB

Peter Rawert

Vom Umgang des öffentlichen Rechts mit der Stiftung des BGB

Peter Rawert: Vom Umgang des öffentlichen Rechts mit der Stiftung des BGB; Beitrag in: Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart, Band 65. Zu diesem Band: Kontroverse Gegenwartsthemen stehen im Mittelpunkt des Jahrgangs 2017. Der Schwerpunktteil greift die Frage auf, wie das öffentlichen Recht mit juristischen Personen umgeht, ausgehend von der Beobachtung, dass juristische Personen des Privatrechts aufgrund ihrer Finanzstärke und gesellschaftlichen Macht nicht wie gewöhnliche Privatrechtsakteure behandelt werden können. Im Debattenteil wird das in den letzten Jahren intensiv diskutierte Angebot der »Neuen Verwaltungsrechtswissenschaft« einer Bilanzierung unterzogen: Inwieweit hat diese neue Richtung das Verwaltungsrechtsdenken verändert und worauf soll sich der Diskurs künftig konzentrieren? Den rechtsvergleichenden Teil bereichern Analysen zu aktuellen Verfassungsentwicklungen in Europa, Amerika und Asien, wobei besonders Großbritannien und Italien berücksichtigt werden. Mehrere Artikel widmen sich dem US-amerikanischen Verfassungsrecht in der Ära des 2016 verstorbenen Richters Antonin Scalia und würdigen seinen Beitrag zur Rechtsprechung des U.S. Supreme Court. Kulturwissenschaftliche, rechtsvergleichende und wissenschaftsgeschichtlich ausgerichtete Beiträge zum Verfassungsrecht, zur Rolle der Rechtsprechung sowie zur Verfassungstheorie runden das Jahrbuch ab.
Mohr Siebeck 2017, ISBN 978-3-16-155255-7, 906 Seiten, 299,00 €
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26. Juli 2017

Inklusions-Begleiter bauen Brücken

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH (Hrsg.)

Inklusions-Begleiter bauen Brücken

Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf selbstbestimmte Lebensgestaltung und umfassende Teilhabe. Die Baden-Württemberg Stiftung hat dieses Anliegen aufgegriffen und in Kooperation mit der Lechler Stiftung im Jahr 2013 das Programm Inklusionsbegleiter initiiert. Im Rahmen der durchgeführten 17 Modellprojekte konnten rund 500 engagierte Menschen mit und ohne Behinderungen als Inklusionsbegleiter gewonnen und qualifiziert werden. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung am 13. Juli wurden die Ergebnisse der wissenschaftlichen Programmbegleitung vorgestellt. Wie bunt und vielfältig inklusive Veränderungsprozesse gestaltet werden können und welche Erfolgsfaktoren dabei eine Rolle spielen, zeigt die Publikation.
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25. Juli 2017

Syria’s Society Upended – Societal Rifts Pose a Massive Challenge to Pursuit of a Political Solutio

Khaled Yacoub Oweis / SWP (Hrsg.)

Syria’s Society Upended – Societal Rifts Pose a Massive Challenge to Pursuit of a Political Solutio

The Syrian civil war has profoundly altered established business structures, a delicate balance of religious values, and long-standing ties between urban and rural areas. New networks, identities, and social hierarchies have emerged in connection with the war economy, the militarization of the public sphere, and signs of ethnic cleansing. Any formal end to the conflict is unlikely to halt the violent societal transformation. Co-existence will remain a major challenge due to the nature of the cleavages. However, an inclusive political system that ends the marginalization of the Sunni majority, accepts diversity, and protects minorities is a prerequisite for reducing the levels of profound mistrust between the different societal groups.
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19. Juli 2017

Anti-Korruptions-Proteste in Russland: Gesellschaft und Staat vor den Präsidentschaftswahlen 2018

Sabine Fischer / SWP (Hrsg.)

Anti-Korruptions-Proteste in Russland: Gesellschaft und Staat vor den Präsidentschaftswahlen 2018

Am 26. März und 12. Juni dieses Jahres demonstrierten in Dutzenden russischen Städten Zehntausende Menschen gegen Korruption. Sie folgten einem Aufruf des Oppositionspolitikers und Aktivisten Alexej Nawalny, der so zu einem frühen Zeitpunkt den Beginn des Präsidentschaftswahlkampfs erzwang. Angesetzt sind die Wahlen für März 2018. Die Proteste bedrohen weder kurz- noch mittelfristig die Existenz von Russlands politischer Führung. Sie lenken den Blick jedoch auf sich abzeichnende strukturelle Veränderungen im Verhältnis zwischen Gesellschaft und Staat, die längerfristig von entscheidender Bedeutung für die Zukunft des politischen Systems sein können.
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18. Juli 2017

Über Grenzen denken: Eine Ethik der Migration

Julian Nida-Rümelin

Über Grenzen denken: Eine Ethik der Migration

Über zwei Milliarden Menschen leben weltweit in bitterster Armut, leiden unter Hoffnungslosigkeit, Hunger, Unterdrückung und Krieg. Über 65 Millionen von ihnen waren allein im letzten Jahr auf der Flucht, viele Menschen weltweit erhoffen sich ein besseres Leben in Europa oder Nordamerika. Hilfe tut also dringend not – aber sind offene Grenzen die richtige Antwort auf das Elend in der Welt? Diese Ansicht findet viele Fürsprecher, doch der Philosoph Julian Nida-Rümelin ist überzeugt: Offene Grenzen würden das Elend nicht wesentlich mildern, sondern die Herkunftsregionen sogar weiter schwächen und die sozialen Konflikte in den aufnehmenden Ländern verschärfen. Eine Lösung für die beschämenden humanitären Skandale unserer Zeit sind sie nicht. In seinem neuen Buch entwickelt Nida-Rümelin eine eigene Ethik der Migration, die eine Brücke zwischen Philosophie und Politik schlägt. Sein Buch macht klar: Politisches Handeln muss auf den Werten und Normen der Humanität beruhen. Nur so können verantwortungsbewusste und zukunftsträchtige Entscheidungen getroffen werden. Gerade weil solche Entscheidungen in der Migrationspolitik komplex sind und Dilemmata unvermeidlich, brauchen wir die Verfasstheit in Staaten: Die politischen Gestaltungsspielräume, die sie bieten, sind unverzichtbar. Denn ob es uns gelingt, die weltweite Armut und Perspektivlosigkeit in den Ursprungsregionen wirksam zu bekämpfen, wird zum Lackmustest unserer Menschlichkeit.
Edition Körber Stiftung 2017, ISBN 978-3-89684-195-7, 248 Seiten, 20,00 €
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18. Juli 2017

Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland: Bestandsaufnahme und Vorschläge zur zukünftigen Gestaltung

J. Olaf Kleist

Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland: Bestandsaufnahme und Vorschläge zur zukünftigen Gestaltung

Im Bereich der Flucht- und Flüchtlingsforschung entstand in den vergangenen Jahren eine Vielzahl neuer Forschungsprojekte. Um über das rapide gewachsene Forschungsgebiet einen Überblick zu erhalten, erfasst das Verbundprojekt Flucht: Forschung und Transfer in einer Datenbank Angaben zu relevanten Projekten. Dieser Policy Brief präsentiert eine erste Auswertung von 493 Projekten der Flucht- und Flüchtlingsforschung und unterbreitet Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung und Etablierung des Forschungsfeldes.
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18. Juli 2017

Ankommenspatenschaften: Einsichten aus einem Modellprojekt für geflüchtete und einheimische Menschen

Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) e.V. (Hrsg.)

Ankommenspatenschaften: Einsichten aus einem Modellprojekt für geflüchtete und einheimische Menschen

Wie funktioniert ein Patenschaftsformat, das niedrigschwellig angelegt ist? Inwieweit ist es sinnvoll, zunächst nur drei Treffen vorzusehen, zu denen geflüchtete und einheimische Menschen zusammenfinden sollen? Diesen Fragen nimmt sich eine Evaluation der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) e.V. an. Untersucht wird darin das Modellprojekt „Ankommenspatenschaften“. Als Teil des Programms „Menschen stärken Menschen“, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, wird es seit April 2016 von 28 Freiwilligenagenturen in unterschiedlich großen Städten Deutschlands umgesetzt. Ähnlich wie in anderen Patenschaftsprojekten geht es darum, geflüchtete Menschen zu unterstützen - mit Begegnung und Austausch, mit der gemeinsamen Erkundung von geeigneten öffentlichen Freizeit- und Bildungsangeboten. Um möglichst viele Menschen einzubeziehen, sollte aber zugleich ein leichter Zugang zur Geflüchtetenhilfe geschaffen werden - attraktiv für all jene Engagementinteressierten, die sich einbringen wollen, aber zunächst eine überschaubare Aufgabe suchen. Für die bagfa-Analyse „Ankommenspatenschaften.Einsichten aus einem Modellprojektfür geflüchtete und einheimische Menschen“, die das erste Projektjahr auswertet, wurden Gruppeninterviews mit Ankommenspatinnen und -paten ausgewertet sowie Fragebogenerhebungen bei Freiwilligen und Projektleitungen durchgeführt.
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18. Juli 2017

Die AfD vor der Bundestagswahl 2017 - Vom Protest zur parlamentarischen Opposition

Otto-Brenner-Stiftung (Hrsg.)

Die AfD vor der Bundestagswahl 2017 - Vom Protest zur parlamentarischen Opposition

Die Parteientwicklung der Alternative für Deutschland (AfD) ist fraglos hochdynamisch. Doch wie genau steht es um die junge Partei aktuell? Die in Kooperation mit der Otto-Brenner-Stiftung durchgeführte Studie „Die AfD vor der Bundestagswahl 2017: Vom Protest zur parlamentarischen Opposition“ widmet sich einerseits der Parteientwicklung der AfD sowie dem Wandel ihrer politischen Rahmenbedingungen. Andererseits wird die Entwicklung der AfD als parlamentarischer Opposition anhand der AfD-Fraktionen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt untersucht.
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17. Juli 2017

Engagiert für Gott und die Welt

Bundesverband Deutscher Stiftungen (Hrsg.)

Engagiert für Gott und die Welt

Kirchliche Stiftungen gehören zu den ältesten Stiftungen in Deutschland. Sie verfügen über eine lange Tradition und Erfahrung. Das Buch "Engagiert für Gott und die Welt" gibt erstmals einen umfassenden Einblick: Die vorgestellten Einrichtungen stehen exemplarisch für die zahlreichen kirchlichen Stiftungen, die unsere Gesellschaft bereichern – in Deutschland und in vielen anderen Ländern der Welt. Die Druckversion der Publikation ist Anfang 2016 erschienen und bereits vergriffen. Im Shop des Bundesverbandes steht jetzt die aktualisierte Digitalversion als PDF zum kostenfreien Download zur Verfügung.
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17. Juli 2017

Zukunft im Quartier gestalten – Beteiligung für Zuwanderer verbessern

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) (Hrsg.)

Zukunft im Quartier gestalten – Beteiligung für Zuwanderer verbessern

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass in den letzten 15 Jahren informelle, freiwillige Bürgerbeteiligungen in der Stadt- und Quartiersentwicklung zwar wichtiger geworden sind und es inzwischen mehr Angebote für Beratungen und Integrationsleistungen gibt. Zuwanderer bleiben aber bei der Bürgerbeteiligung und der Inanspruchnahme von unterstützenden Angeboten unterrepräsentiert. Es ist daher davon auszugehen, dass ihre Bedarfe und Vorstellungen über die Quartiersentwicklung nicht ausreichend berücksichtigt werden und sich demzufolge die Identifikation mit dem Lebensumfeld nur eingeschränkt entwickelt. Ebenso kennen sie weniger Beratungs- und außerschulische Bildungsangebote als Einheimische. Beides dient aber entscheidend der Integration und gesellschaftlichen Teilhabe. Die Broschüre "Zukunft im Quartier gestalten – Beteiligung für Zuwanderer verbessern" stellt zum einen Handlungsbereiche und Maßnahmen vor, welche die Teilhabe der Zuwanderer und Zuwanderinnen im Quartier verbessern können. Zum anderen zeigt sie Ansätze, wie diese Maßnahmen auf Quartiers- und kommunaler Ebene unterstützt werden können.
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