Publikationen

19. Februar 2018

Der Förderpreis Aktive Bürgerschaft

Stiftung Aktive Bürgerschaft (Hrsg.)

Seit 1998 zeichnet die Stiftung Aktive Bürgerschaft innovative Vereine, gemeinnützige Organisationen und Stiftungen und seit 2003 Bürgerstiftungen mit ihrem Förderpreis Aktive Bürgerschaft aus. Das beherzte Engagement und die vorbildliche Verantwortung für ihre Region verbindet alle Preisträger. In der neu erschienenen Broschüre stehen die Bürgerstiftungen im Mittelpunkt, die von 2003 bis 2017 den Förderpreis erhalten haben. Wie die Bürgerstiftung Hannover, die 2003 für ihre Förderung wegweisender Jugendprojekte im kulturellen und sozialen Bereich mit dem 1. Preis geehrt wurde. Als eine der ersten deutschen Bürgerstiftungen setzt sie sich bundesweit für die Idee einer Stiftung von Bürgern für Bürger ein. Oder die BürgerStiftung Hamburg, die den Förderpreis gleich zweimal in Empfang nehmen durfte, zuletzt 2010 für ihr Projekt „Hamburger Anker“. Mit ihrem Stiftungsfonds werden Eltern und Kinder in der Hansestadt gestärkt, durch praktische Alltagshilfen oder Schulungsangebote. Und die Bürgerstiftung Jena wurde 2017 in der Kategorie „Gesellschaft mitgestalten“ für ihren Einsatz für Geflüchtete ausgezeichnet. In einer Reihe von Projekten vermittelt sie zum Beispiel Paten, die Geflüchteten beim Ankommen zur Seite stehen, oder unterstützt Migranten dabei, ehrenamtlich in ihrer neuen Heimat aktiv zu werden.
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19. Februar 2018

Even it up - time to end extreme inequality

Oxfam (Hrsg.)

This report from Oxfam is a stark and timely portrait of the growing inequality which characterizes much of Africa and the world today. Seven out of 10 people live in countries where inequality is growing fast, and those at the top of society are leaving the rest behind. Addressing the gap between the richest people and the poorest, and the impact this gap has on other pervasive inequalities, between men and women and between races, which make life for those at the bottom unbearable, is an imperative of our times. Too many children born today have their future held hostage by the low income of their parents, their gender and their race. The good news is that this growing inequality is not inevitable. It can be resolved. This report contains many examples of success to give us inspiration. I hope that many people from government officials, business and civil society leaders, and bilateral and multilateral institutions will examine this report, reflect on its recommendations and take sustained actions that will tackle the inequality explosion.
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19. Februar 2018

Stiftungsfokus Nr. 4: "Aktuelle Zahlen zu Stiftungsfinanzen"

Theresa Ratajszczak, Dr. Jochen Sunken

Der Stiftungsfokus bringt Stiftungsforschung auf den Punkt: Die digitale Reihe fokussiert auf einzelne Fragestellungen und bereitet aktuelle Themen für Stiftungsakteure, Medienschaffende, Politikerinnen und Politiker sowie alle am Stiftungswesen Interessierten auf.
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19. Februar 2018

Learning Kits

Višnja Kisić, Goran Tomka

At the beginning of the European Year of Cultural Heritage 2018, we are very pleased to introduce the Learning Kits for Heritage Civil Society Organisations (CSOs). These Learning Kits on “Fundraising”, “Awareness-Raising & Advocacy” and “Citizen Engagement & Education”, were prepared following the three editions of the Capacity Building Days (CBDs) that Europa Nostra organised in the framework of its Network project “Mainstreaming Heritage ” co-funded by the Creative Europe Programme of the European Union between September 2014 and August 2017. They reply to one of the key priorities of the project which was to strengthen the capacity of cultural heritage players throughout Europe and enhance their skills, competences and knowhow in the field of heritage conservation, management, fundraising, communication, education and involvement of the youth by facilitating and stimulating peer-learning and exchanges of best practices at European level.
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19. Februar 2018

Soziale Inklusion in Deutschland: Wenig Reformeifer, aber hohe Reformqualität

Christian Keuschnigg, Marius R. Busemeyer

Dieser Policy Brief untersucht zunächst die relative Position Deutschlands in verschiedenen Dimensionen der sozialen Inklusion mithilfe von Daten des Social Justice Index der Bertelsmann Stiftung. Dieser sozialpolitische Handlungsbedarf wird im nächsten Schritt in Bezug zur Reformleistung Deutschlands gesetzt, die mit Daten des Reform Barometers, das auf einer europaweiten Expertenbefragung beruht, gemessen wird. Der zentrale Befund ist, dass Deutschland im Hinblick auf die soziale Inklusion vergleichsweise gut abschneidet, wenngleich signifikante Defizite bei einzelnen Bereichen wie etwa der intergenerationalen Gerechtigkeit und der Integration von Geflüchteten im Bildungssystem bestehen. Die Reformleistung Deutschlands zeichnet sich durch ein eher unterdurchschnittliches Maß an Reformaktivitäten aus, die allerdings mit einer überdurchschnittlich hohen Reformqualität einhergehen.
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15. Februar 2018

Engagement in der Flüchtlingshilfe. Ergebnisbericht einer Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach

Der vorliegende Ergebnisbericht der Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach informiert über das Engagement in der Flüchtlingshilfe seit 2015. Das Institut hat in einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage Daten zum Engagement in der Flüchtlingshilfe u.a. zu den Motiven der Freiwilligen sowie deren Erfahrungen erhoben.

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13. Februar 2018

Mitleid und sozialpädagogische Professionalität

Sven Werner

Mitleid und sozialpädagogische Professionalität

Der Band untersucht, gestützt auf empirische und historisch-systematische Zugänge sowie auf pädagogische Zeitschriftenquellen, Motive des Mitleids im Hinblick auf sozialpädagogische Professionalität.

In der Geschichte Sozialer Arbeit spielen Motive und Ausdrucksformen von Mitleid und Barmherzigkeit eine eminente Rolle. Mittlerweile weitgehend säkularisiert, erlebten vor allem Konzeptionen des Mitleids eine wechselvolle Karriere. Der Band vereint empirische und historisch-systematische Zugänge mit Befunden zur Indienstnahme und Modifikation in pädagogischen Zeitschriften und untersucht, auch mit Blick auf gesellschaftliche Kontextwandlungen, welche Funktionen Motive und Ausdrucksformen des Mitleids im Hinblick auf ein aktuelles Verständnis sozialpädagogischer Professionalität erfüllen.

Beltz 2018,  ISBN:978-3-7799-1324-5, 312 Seiten, 34,95 €

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13. Februar 2018

Mäzenaten im Mittelalter aus europäischer Perspektive Von historischen Akteuren zu literarischen Textkonzepten

Bernd Bastert, Andreas Bihrer, Timo Reuvekamp-Felber (Hg.)

Mäzenaten im Mittelalter aus europäischer Perspektive Von historischen Akteuren zu literarischen Textkonzepten

Den Nennungen adliger Damen und Herren in literarischen sowie bildkünstlerischen Werken des Mittelalters wurde stets ein historischer Informationswert attestiert. Die aktuelle mediävistische Forschung deutet die Gönner-Angaben jedoch vermehrt als Profilierung künstlerischer Geltungsansprüche ihrer Urheber. Hier schließt der vorliegende Band an: Er bietet erstmals einen interdisziplinären Zugang zu den Erscheinungsformen von Mäzenen in den europäischen Literaturen. Zwölf Einzeluntersuchungen von Germanisten, Historikern, Mittellateinern, Niederlandisten, Romanisten und Kunsthistorikern nehmen die Gönnernennungen in ihrem spezifischen Spannungsfeld zwischen historischer Information und ästhetischem Konzept in den Blick.

Vandenhoeck & Ruprecht unipress 2017, ISBN 978-3-8471-0736-1, 302 Seiten, 45,00 €

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6. Februar 2018

Solidarität und Solidarismus

Hermann-Josef Große Kracht

Solidarität und Solidarismus

Postliberale Suchbewegungen zur normativen Selbstverständigung moderner Gesellschaften. Der Begriff der Solidarität, der in der Zeit nach der Französischen Revolution geprägt wurde, steht in einer spezifischen Spannung zu den liberalen Sozialtheorien des 18. Jahrhunderts. Während er in den Sozialwissenschaften, bei Comte und Durkheim, als zentrale Beschreibungskategorie arbeitsteiliger Gesellschaften fungiert, avanciert er im Solidarismus der Jahrhundertwende (u.a. bei Léon Bourgeois) zum republikanischen Legitimationskonzept des entstehenden Wohlfahrtsstaates. Im 20. Jahrhundert erlebt er dann jedoch theoretisch und programmatisch einen eigentümlichen Niedergang. Hermann-Josef Große Kracht wirft in seiner Ideengeschichte des Solidaritätsbegriffes die Frage nach einem ›Neustart solidaristischer Vernunft‹ auf.
transcript 2017, ISBN 978-3-8376-4181-3, 380 Seiten, 39,99 €
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6. Februar 2018

Civil Society and Financial Regulation

Lisa Kastner

Civil Society and Financial Regulation

Coalitions of consumer groups, NGOs, and trade unions have traditionally been considered politically weak compared to well-organized and resourceful financial sector groups which dominate or "capture" financial regulatory decisions. However, following the 2008 financial crisis, civil society groups have been seen to exert much more influence, with politicians successfully implementing financial reform in spite of industry opposition. Drawing on literature from social movement research and regulatory politics, this book shows how diffuse interests were represented in financial regulatory overhauls in both the United States (US) and the European Union (EU). Four cases of reform in the post-crisis regulatory context are analyzed: the creation of a new Consumer Financial Protection Bureau in the US; the introduction of new consumer protection regulations through EU directives; the failure of attempts to introduce a financial transaction tax in the US; and the agreement of 11 EU member states to introduce such a tax. It shows how building coalitions with important elite allies outside and inside government helped traditionally weak interest groups transcend a lack of material resources to influence and shape regulatory policy. By engaging with a less well-known side of the debate, it explains how business power was curbed and diverse interests translated into financial regulatory policy.
Routledge 2018, ISBN 9781138634428, 198 pages, £ 105,00 
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