Publikationen

23. März 2017

Wir Bürgerstifter

Stefan Nährlich, Gudrun Sonnenberg

Wir Bürgerstifter

Seit Gründung der ersten Bürgerstiftung in Deutschland engagieren sich viele Menschen für diese Stiftungen von Bürgern für Bürger. Die Aktive Bürgerschaft als Kompetenzzentrum für Bürgerengagement unterstützt und begleitet bundesweit das Engagement für Bürgerstiftungen. Mit diesem Buch veranschaulicht die Aktive Bürgerschaft das Modell der Bürgerstiftung. Im ersten Teil werden 13 Bürgerstifter vorgestellt, die sich mit Ideen, Zeit und Geld in einer Bürgerstiftung engagieren. Sie erzählen, warum und wie sie zur Bürgerstiftung kamen, und was sie mit ihrem jeweiligen Projekt erreichen wollen. Und sie geben Einblicke in ihre Biographie, berichten über prägende Erfahrungen und eindrückliche Erlebnisse aus ihrem Leben. Im zweiten Teil werden Sie als Leser mit konkreten Tipps und Adressen dabei unterstützt, sich in einer Bürgerstiftung zu engagieren oder eine eigene ins Leben zu rufen.
DG Verlag 2017, ISBN 978-3-87151-190-5, 156 Seiten, 12,90 € 
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23. März 2017

Der Aufruhr der Ausgebildeten – Vom Arabischen Frühling zur Occupy-Bewegung

Wolfgang Kraushaar

Der Aufruhr der Ausgebildeten – Vom Arabischen Frühling zur Occupy-Bewegung

Das Jahr 2011 war das Jahr der unerwarteten und sich weltweit immer weiter ausbreitenden Proteste. In verschiedenen arabischen Ländern haben Demonstranten so lange aufbegehrt, bis sie ihre Regime zu Fall gebracht und deren Potentaten verjagt hatten. Und seitdem in Manhattan die Bewegung »Occupy Wall Street« entstanden ist, scheint das Aufbegehren nun auch im Epizentrum des internationalen Finanzkapitals angekommen zu sein. Die Protestaktionen gegen das Banken- und Finanzsystem sind zudem mittlerweile auf alle anderen Erdteile übergesprungen; inzwischen wird in mehr als 1000 Städten in über 80 Ländern demonstriert. Millionen sind auf die Straße gegangen und fordern eine wirksame Politik zur Kontrolle der Finanzmärkte und zur Bekämpfung der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich. Auch wenn es in Deutschland bislang nur Zehntausende waren, so ist auch hier der Impuls der Occupy-Bewegung angekommen. Noch nie zuvor ist eine Protestbewegung hierzulande von der Bevölkerung, zu Teilen aber auch von der Politik, so sehr begrüßt worden. Ihr Ziel, die Macht der Banken zu beschneiden, wird von über 80 Prozent der Deutschen geteilt. Was ist das aber für eine Bewegung? Wer sind ihre Akteure, was sind ihre Ziele und was macht ihre Erfolgsaussichten aus? Haben sie wirklich eine Chance, die destruktiven Dynamiken der internationalen Finanzmärkte einzudämmen oder gar aufzuhalten?
Hamburger Edition 2012, ISBN 978-3-86854-246-2, 255 Seiten, 12,00 €
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23. März 2017

Konzerne unter Beobachtung – Was NGO-Kampagnen bewirken können

Markus Mugglin

Konzerne unter Beobachtung – Was NGO-Kampagnen bewirken können

Die Macht der Konzerne wächst – in der Schweiz und weltweit. Der Einfluss der Schweizer Multis wie Nestlé, Novartis, UBS, CS, Glencore und anderer kennt keine Grenzen. Ihr Tun entscheidet über das Schicksal von Millionen, über die Ausbeutung von natürlichen Ressourcen aller Art, darüber, wer profitiert und wer nicht. Doch mit der Macht der global tätigen Konzerne ist auch die Kritik an ihnen gewachsen. Nichtregierungsorganisationen decken auf, wie Multis Menschenrechte missachten, die Umwelt schädigen, Arbeitskräfte ausbeuten, Profite in Steueroasen verstecken. Die Konzerne reagieren mit neuen Strategien. Was ändert sich wirklich? Ist »soziale Unternehmensverantwortung« mehr als nur Imagepflege? Das Buch analysiert, wie Konzerne unterschiedlich auf den Druck der Zivilgesellschaft reagieren, was sich in der Schweiz verändert hat und welche Rolle die Politik spielt. Es zieht eine Zwischenbilanz nach mehr als vierzig Jahren Auseinandersetzungen zwischen NGOs und Schweizer Konzernen. Und das Buch zeigt, dass die NGOs mit ihren Kampagnen einiges in Sachen Arbeitsbedingungen und Umweltschutz erreicht haben.
Rotpunktverlag 2016, ISBN 978-3-85869-706-6, 208 Seiten, 29,00 CHF
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23. März 2017

Der diskrete Charme der Bürokratie – Gute Nachrichten aus Europa

Andre Wilkens

Der diskrete Charme der Bürokratie – Gute Nachrichten aus Europa

Wir haben Europa viel zu verdanken: Freiheit, positive Utopien, grenzenloses Reisen. Andre Wilkens erzählt die Geschichten dazu. Von Europa, von Menschen in Europa, von sich selbst. Nicht abstrakt, sondern selbst erlebt. Es geht um Fußball, Musik, Architektur und vieles mehr – selbst Habermas und Angelina Jolie kommen zu Wort. Denn Europa muss neu erzählt werden, besser, spannender, moderner, persönlicher, im Guten wie im Bösen, mit Höhen und Tiefen. Mit all den Zutaten eben, die gute Storys auszeichnen. Ein wichtiger Beitrag zur Europa-Debatte – informativ und kurzweilig. Der Autor Andre Wilkens, bekannt durch seinen Bestseller ›Analog ist das neue Bio‹, hat ein kluges, witziges und optimistisches Buch zu Europa geschrieben: ›Der diskrete Charme der Bürokratie. Gute Nachrichten aus Europa‹.'
S. Fischer Verlag 2017, ISBN 978-3-10-397254-2, 320 Seiten, 20,00 €
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23. März 2017

Islamische Theologie im staatlichen Hochschulsystem

Moritz Indenhuck

Islamische Theologie im staatlichen Hochschulsystem

Der Aufbau islamisch-theologischer Studiengänge ist mittlerweile an verschiedenen Standorten in Deutschland in vollem Gange. Nicht überall wird diese Entwicklung begrüßt. Kritiker fürchten, der Staat schaffe sich auf diesem Wege einen „weichgespülten“ Islam nach eigenen Vorstellungen. Andere sorgen sich um die Einhaltung wissenschaftlicher Qualitätsstandards. Befürworter betonen hingegen die Chancen des Projekts: Die wissenschaftliche Aufbereitung islamischer Glaubensinhalte könne eine zeitgenössische Interpretation des Islams fördern. Gleichzeitig werde durch eine islamische Theologie die Fähigkeit der Muslime in Deutschland gestärkt, ihre Normen und Wertevorstellungen in die akademischen und öffentlichen Debatten einzubringen. Wie die Untersuchung zeigt, hält das staatliche Recht für viele der in der öffentlichen Debatte zutage tretenden Interessenkonflikte verschiedene Ausgleichmechanismen bereit. Anhand der verfassungsrechtlichen Vorgaben entwickelt der Autor Antworten auf zahlreiche Einzelfragen, die sich im Zusammenhang mit der Einführung einer Islamischen Theologie in Deutschland stellen.
Nomos Verlag 2016, ISBN 978-3-8487-2814-5, 325 Seiten, 85,00 €
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23. März 2017

Integrationspotenziale von Religion und Zivilgesellschaft

Edmund Arens, Martin Baumann, Antonius Liedhegener

Integrationspotenziale von Religion und Zivilgesellschaft

Religionen können sowohl eine Ressource als auch ein Hindernis gesellschaftlicher Teilhabe und Integration darstellen. Welche sozialen Kontexte und Rahmenbedingungen Integrationspotenziale von Religion und Religionen ermöglichen und fördern, steht im Fokus der systematischen, historischen und empirischen Studien. Es geht um die Beiträge, die religiöse Gruppen und Gemeinschaften zur inividuellen wie kollektiven Integration in die Gesellschaft, zur Zivilgesellschaft sowie zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beizusteuern vermögen. Dabei wird herausgestellt, dass Religion in die Öffentlichkeit gehört und öffentliche Religionen die gesellschaftliche Integration erleichtern, ferner, dass religiöse Gemeinschaften Integrationsprozesse von Immigranten unterstützen können, dass selbst im Kontext starker Marginalisierung religiöse Gemeinschaften ihren Mitgliedern einen sicheren Rückzugsort boten und bieten, welcher zur Voraussetzung für gesellschaftliche Integration werden konnte und kann. Zudem wird in einer empirischen Studie belegt, dass religiöse Praxis zu zivilgesellschaftlichem Engagement motiviert und sich damit positiv auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt auswirkt.
Gemeinschaftsprojekt Nomos und Pano-Verlag 2016, ISBN 978-3-8487-3188-6, 184 Seiten, 24,00 €
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23. März 2017

Religiöse Identitäten und gesellschaftliche Integration

Edmund Arens, Martin Baumann, Antonius Liedhegener, Wolfgang W. Müller, Markus Ries

Religiöse Identitäten und gesellschaftliche Integration

Der dritte Band der Ergebnisse von REGIE liefert eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme zu Fragen von Identitäten und Religion und den daraus resultierenden Konflikten in Gegenwart und jüngerer Vergangenheit. Wie hängt Religion mit den wieder erstarkenden kollektiven Identitäten zusammen? Unter anderem werden hierzu Erkenntnisse aus einer breit angelegten empirischen Sekundäranalyse von Daten zur Religionszugehörigkeit vorgelegt. Zudem wird nach den Konsequenzen gefragt, die sich aus der primären Ursächlichkeit von Migration ergeben: Wie verschiebt sich die Selbstidentifizierung zwischen erster und zweiter Migrationsgeneration? Welches sind die Leistungen organisierter religiöser Migrantengemeinschaften im Integrationsgeschehen? Ins Blickfeld gerät dabei schließlich das Religionsverständnis selbst. Die Diskussion erfolgt zwischen dem Verständnis einer „fluiden Religiosität“ und rigidem bzw. fundamentalistischem Verstehen von Religion. Der Band geht zurück auf den universitären Forschungsschwerpunkt „Religion und gesellschaftliche Integration in Europa (REGIE)“ der Universität Luzern und dessen Ringvorlesung im Jahr 2016. Er richtet sich an alle, die an einer wissenschaftlich abgestützten Verhältnisbestimmung von Religionsgemeinschaften in der Moderne interessiert sind.
Gemeinsachsftsprojekt Nomos und Pano-Verlag 2017, ISBN 978-3-8487-3728-4, 211 Seiten, 28,00 €
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16. März 2017

Jüdische Wohlfahrtsstiftungen

Andreas Ludwig, Kurt Schilde (Hrsg.)

Jüdische Wohlfahrtsstiftungen

Die Beiträge in diesem Buch eröffnen erstmals einen Überblick über die Geschichte der sozialen Stiftungen des jüdischen Bürgertums im deutschsprachigen Raum. Dabei geht es sowohl um städtische Stiftungslandschaften (dargestellt am Beispiel Berlin, Breslau, Hamburg, Krefeld, Wien) als auch um die sozialen Aktivitäten von religiös oder reformerisch motivierten Stiftern. Die Stiftungszwecke reichen von der Fürsorge für Verarmte und die Linderung von Wohnungsnot über den Aufbau von Waisen- und Altenheimen bis zur Gründung von Betriebskindergärten und unternehmenseigenen Pensionskassen. Die Zielgruppen dieser Stiftungen, die im Kontext der zeitgenössischen Einrichtungen mehrheitlich als wegweisende Initiativen bezeichnet werden können, waren nicht nur jüdische, sondern oft bewusst auch nichtjüdische Bedürftige.
Fachhochschulverlag 2010, ISBN 978-3-940087-66-9, 288 Seiten, 20,00 €
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16. März 2017

A Soul for Europe Online Debate 2016: Documentation of the Major Contributions

A Soul for Europe / Stiftung Zukunft Berlin (Ed.)

A Soul for Europe Online Debate 2016: Documentation of the Major Contributions

Consequences for Europe – drawn by civil society actors and politicians. The "A Soul for Europe" Conference (formerly entitled Berlin Conference) takes place once a year. The last conference was held on 8 and 9 November 2016 at Allianz Forum Berlin and was preceded by an online pre-conference open to the public at Medium.com. The "A Soul for Europe" initiative started in 2004 with the first Berlin Conference. It brings together individuals from the cultural sector, politicians and representatives of the media, the business world and other areas of society. The "A Soul for Europe" Conference is a civil society platform to define and initiate specific, common steps to strengthen the cultural component of European development. The Berlin Conference served as the model for the Forum X conferences organised by local NGOs in Belgrade, Pécs, Lyon, Skopje, Sofia, Cluj, Guimarães, Prague, Priština, Istanbul and other cities.
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16. März 2017

Wie lernen Lehrer?

Vodafone Stiftung (Hrsg.)

Wie lernen Lehrer?

Lehrer haben Freude an der Auseinandersetzung mit neuen Themen und sehen Lernen als entscheidend für ihren Beruf an, aber ihre Weiterbildungsbemühungen werden an den Schulen kaum unterstützt. So schätzten in einer Lehrer-Umfrage der Vodafone Stiftung Deutschland lediglich drei Prozent der Befragten die Lernkultur an ihrer Schule als gut oder sehr gut ein. Nur ein gutes Viertel (27 Prozent) der befragten Lehrer findet, dass Weiterbildung, Innovationsfähigkeit und Lernen gelebte Werte an ihrer Schule sind und nicht einmal jeder Dritte (31 Prozent) meint, dass Lernen an seiner Schule auch bedeutet, Fehler machen zu dürfen. Darüber hinaus stoßen Lehrer an organisatorische Grenzen: Mehr als der Hälfte (52 Prozent) fällt es schwer, das Lernen in ihre Arbeitszeit zu integrieren und nur 12 Prozent werden in Fortbildungsfragen durch ihre Vorgesetzten beraten. Gleichzeitig wird klar, dass es wenig Anreize zur Weiterqualifizierung gibt: Die Mehrheit der Lehrkräfte (70 Prozent) gibt an, keine Auswirkungen auf ihre berufliche Zukunft zu befürchten, wenn sie sich nicht fortbilden.
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