Aktuelles

7. Oktober 2015

Netzwerkprogramm "Engagierte Stadt" gestartet

Für zivilgesellschaftliche Organisationen in bundesweit 50 Kommunen fiel am 4. September der Startschuss für das Netzwerkprogramm "Engagierte Stadt". Eine Förderung von mehr als 3 Millionen Euro soll dazu beitragen, bürgerschaftliches Engagement auf lokaler Ebene zu stärken. Im Fokus steht die Kooperation von Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und Wirtschaft. "Engagierte Stadt" ist eine gemeinsame Initiative der Bertelsmann Stiftung, der BMW Stiftung Herbert Quandt, des Generali Zukunftsfonds, der Herbert Quandt-Stiftung, der Körber-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und des BMFSFJ.
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7. Oktober 2015

Goethe-Institut bündelt digitale Sprachlernangebote für Flüchtlinge

Auf einer neuen Internetseite bietet das weltweite Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland gebündelte Sprachlernangebote für Flüchtlinge an. Hier finden sich ab sofort Selbstlernkurse, Sprechübungen und Videos sowie Informationen zum Umgang mit Behörden, im Alltag oder bei der Arbeitssuche. Ein interaktives Wortschatztraining in 16 Sprachen kann ohne Vorkenntnisse genutzt werden, zahlreiche Angebote sind begleitend zu Präsenzkursen hilfreich.
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7. Oktober 2015

Beteiligungsplattform »meinBerlin« ist online

Seit dem 31. August 2015 ist die Beteiligungsplattform »meinBerlin« online. Auf ihr wird die Software Adhocracy des gemeinnützigen Vereins Liquid Democracy eingesetzt. Als landeseinheitliches Verfahren soll die Durchführung von Online-Partizipation erleichtert und vereinheitlicht werden. Eingesetzt werden kann die Plattform für eine große Breite von Beteiligungsbedarfen, etwa bei Bebauungsplanverfahren, Bürgerhaushalten und Kiezkassen bis hin zur Meinungsbildung bei zentralen politischen Themen. Neben dem Kommentieren, Einbringen und Ändern von Vorschlägen zu Planungsvorhaben durch BürgerInnen können diese Vorschläge auch als räumliche Vorschläge in einer Karte dargestellt werden. Aktuell laufen auf »meinBerlin« zehn Beteiligungsverfahren.
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7. Oktober 2015

Selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP sammelt über 3 Mio. Unterschriften

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, gratuliert der selbstorganisierten Europäischen Bürgerinitiative (EPI), innerhalb eines Jahres über 3 Millionen Unterschriften zum Stopp der TTIP-Verhandlungen gesammelt zu haben. Am 7. Oktober 2015 sollen die Unterschriften symbolisch in Brüssel übergeben werden. Mit der Unterschrift bei der selbstorganisierten Europäische Bürgerinitiative setzen sich die Bürger u.a. für einen Stopp der derzeitigen TTIP-Verhandlungen ein. In 23 von 28 EU-Mitgliedstaaten wurde das erforderliche Quorum an Unterschriften erreicht. Der Geschäftsführer des Deutschen  Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Dieser breite Protest gegen die derzeitigen Verhandlungen aus nahezu allen EU-Mitgliedstaaten sollte den Verantwortlichen in Brüssel und in den Hauptstädten der Mitgliedstaaten zu denken geben. Besonders deutlich wird, dass die Behauptung der Europäischen Kommission, dass nur in Deutschland und Österreich gegen TTIP protestiert wird, schlicht falsch ist. Insgesamt 3.121.481 Bürgerinnen und Bürger haben sich mit ihrer Unterschrift gegen die derzeitigen Verhandlungen gewandt und damit zugleich die Tür für ein neues Verhandlungsmandat aufgemacht, das unter anderem einen gerechten Welthandel zum Ziel hat."
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7. Oktober 2015

Greenpeace untersucht Engagement der jungen Generation

92 Prozent der Jugendlichen setzen sich für soziale und ökologische Themen ein. Das Engagement ist meist spontan und individuell. Dies zeigt eine Vorab-Veröffentlichung aus dem zweiten „Nachhaltigkeitsbarometer“, einer repräsentativen Studie der Leuphana Universität Lüneburg im Auftrag von Greenpeace.
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6. Oktober 2015

Stiftungen für Qualitätsjournalismus

Um die Debatte über Qualitätsjournalismus und Meinungsvielfalt weiter voranzubringen, haben 26 Stiftungen und Vereine am 22. September einen Aufruf zum Engagement von Stiftungen für Qualitätsjournalismus verabschiedet. "Wir brauchen kritischen, vielfältigen und sorgfältigen Journalismus für unseren funktionierenden demokratischen Staat", sagte Prof. Dr. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Kernfelder des Aufrufs sind die Förderung, Glaubwürdigkeit und Wertschätzung des Journalismus sowie die Forschung. Weitere Stiftungen können sich bei Interesse am Expertenkreis beteiligen.
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17. September 2015

Website "Berlin hilft" bündelt relevante Informationen für Flüchtlingshilfe

Die Website des Netzwerks "Berlin hilft" bündelt die Informationen der Initiativen für Flüchtlinge in Berlin. Sie soll dazu dienen, gezielt Bedarf zu koordinieren und aufzulisten: Sei es an ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, an Sachspenden oder an Lebensmitteln für die Berliner Flüchtlingsunterkünfte und die Flüchtlingshilfe-Initiativen. Neben der Übersicht über alle “Berlin hilft”-Initiativen in Berlin findet ihr hier auch die Adressen und Ansprechpartner.
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7. September 2015

Kurzprotokoll der 15. Sitzung des Unterausschusses 'Bürgerschaftliches Engagement'

Ab sofort ist das Kurzprotokoll der 15. Sitzung des Unterausschusses 'Bürgerschaftliches Engagement' des Deutschen Bundestages vom 1. Juli 2015 samt Anlagen im Internet abrufbar.
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7. September 2015

Zivilgesellschaft und Demokratie vor Schiedsgericht verklagt

Die breiteste und größte zivilgesellschaftliche Bewegung Rumäniens hat sich in einem fünfzehnjährigen Kampf gegen das Vorhaben des kanadischen Minenunternehmens Gabriel Resources durchgesetzt, die größte Goldmine Europas zu errichten sowie Dörfer, Landschaften und Berge zu beseitigen. Die notwendigen Gesetzesänderungen und Enteignungen, auf die das Unternehmen über Jahre drängte, hat das rumänische Parlament am 21. Juli 2015 endgültig abgelehnt. Die letzte Drohung von Gabriel Resources bestand Anfang 2015 in einem Ultimatum mit sechsmonatiger Frist an die Regierung und der Ankündigung, ein privates Schiedsgerichtsverfahren bei der Weltbank über 4 Milliarden Euro anzustrengen – das entspricht dem gesamten Bildungsetat Rumäniens. Das Unternehmen macht geltend, dass es in den 15 Jahren 550 Millionen Dollar ausgegeben habe, außerdem entgehen Gewinne aus dem bisher nur beabsichtigten Abbau von 314 Tonnen Gold und 1500 Tonnen Silber mittels Cyanid. Eine entsprechende Anfrage für eine ISDS-Klage gegen Rumänien beim ICSID (World Bank's International Centre for Settlement of Investment Disputes) hat das Unternehmen jetzt eingereicht. Die Bewegung »Salvati Rosia Montana« erklärt dazu: »Romania must not be penalised for being a democratic country with institutions prepared to say no to absurd actions designed to alter national legislation so that a mining project becomes legal. The company sought these changes after years of unsuccessful attempts to get their illegal project approved.«
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7. September 2015

Nicola Spaldin erhält den Körber-Preis 2015

Die britische Chemikerin und Materialwissenschaftlerin hat mit Hilfe von Computermodellen eine neue Klasse von kristallinen Verbindungen entwickelt: Multiferroika, die sowohl auf elektrische als auch auf magnetische Felder reagieren, versprechen nicht nur die Welt der Computer zu revolutionieren, sondern könnten auch Ausgangsstoff für weitere technologische Neuerungen sein – von winzigen Motoren in Nanometer-Größe über hochpräzise Magnetsensoren bis hin zu bei Raumtemperatur funktionierenden Supraleitern. Nicola Spaldin forscht und lehrt seit 2010 an der ETH Zürich. Die Materialwissenschaftlerin wird den mit 750.000 Euro dotierten Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft am 7. September im Hamburger Rathaus entgegen nehmen.
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