Aktuelles

6. Oktober 2016

Es wird eng – Handlungsspielräume für Zivilgesellschaft

Die Zivilgesellschaft steht weltweit unter Druck. In vielen Ländern schränken Regierungen die Aktivitäten von zivilgesellschaftlichen Organisationen mit gezielten Maßnahmen immer stärker ein. Ein neues Dossier der Heinrich-Böll-Stiftung bietet Analysen, Hintergründe und Länderbeispiele.
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6. Oktober 2016

Transparenz im Dritten Sektor

"Der Dritte oder gemeinnützige oder Bürger-Sektor, die Zivilgesellschaft, ist in Deutschland nicht hinreichend transparent. Natürlich gibt es aggregierte empirische Daten, von denen zumindest ein Teil hinsichtlich ihrer Erhebungsmethode nicht zu kritisieren ist. Ebenso bemühen sich einzelne zivilgesellschaftliche Organisationen um größtmögliche und viele wenigstens um eine gewisse Transparenz, und dies mit steigender Tendenz. Viele allerdings nutzen nach wie vor die Gesetzeslücke, durch die eingetragene und nicht eingetragene Vereine und rechtsfähige und nicht rechtsfähige Stiftungen anders als etwa Kapitalgesellschaften nicht verpflichtet sind, der Öffentlichkeit irgendwelche Auskünfte zu erteilen. Bekanntlich ist die Zivilgesellschaft weitestgehend in den genannten Rechtsformen verfaßt. Die eingangs gemachte Aussage ist insoweit nicht übertrieben."
Eingangsstatement von Rupert Strachwitz zum öffentlichen Fachgespräch des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement im Deutschen Bundestag am 21. September 2016.
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4. Oktober 2016

Deutscher Kulturrat verpflichtet sich zur geschlechtergerechten Besetzung seiner Gremien

In der im Juni 2016 vorgestellten Studie „Frauen in Kultur und Medien“ des Deutschen Kulturrates wurde herausgearbeitet, dass auch im Kultur- und Medienbereich längst noch nicht von Geschlechtergerechtigkeit gesprochen werden kann. Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat als Reaktion auf die Studie die Einrichtung eines Runden Tisches angekündigt, der konkrete Maßnahmen für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbereich erarbeiten soll.
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4. Oktober 2016

Navid Kermani erhält den Marion Dönhoff Preis 2016

Der deutsch-iranische Schriftsteller und Publizist Navid Kermani wird in diesem Jahr mit dem Marion Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Versöhnung ausgezeichnet. Navid Kermani erwarb sich unter anderem mit seinen Büchern „Ungläubiges Staunen“, „Dein Name“ und „Zwischen Koran und Kafka“ hohes Ansehen. Der Autor zahlreicher Reportagen und Essays publiziert genreübergreifend und beschäftigt sich unter anderem mit Glaubensfragen und gesellschaftspolitischen Kontroversen.
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4. Oktober 2016

Stiftung Lesen sucht die Vorlesestadt

Am 18. November findet der 13. bundesweite Vorlesetag statt. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. Im Internet ermöglicht der Vorlesetag bereits im Vorfeld die Vernetzung von Vorlesern und Zuhörenden – und gibt Tipps für die Organisation von Leseaktionen. Zusätzlich loben die drei Initiatoren – die Stiftung Lesen, die Deutsche Bahn Stiftung und die ZEIT – den Wettbewerb "Vorlesestadt" aus. Teilnehmen können alle Städte und Gemeinden Deutschlands. Die Sieger werden Anfang Dezember 2016 bekannt gegeben.
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4. Oktober 2016

Freiwilligensurvey der Europäischen Kommission

Die Europäische Kommission lässt eine europaweite Befragung von Freiwilligen durchführen. Diese richtet sich mit unterschiedlichen Fragebögen sowohl an Freiwillige, die an einem EU-Programm für Freiwillige teilgenommen haben oder dies vorhaben, als auch an Freiwillige, die dies nicht vorhaben. Die Fragebögen stehen online zur Verfügung und die Befragung ist bis zum 30. November 2016 offen.
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4. Oktober 2016

ADAC bündelt gemeinnützige Aktivitäten in neuer Stiftung

Der ADAC arbeitet weiter intensiv an der Umsetzung seiner neuen, zukunftssicheren Organisationsstruktur. Im Oktober 2016 nimmt mit der neu gegründeten ADAC Stiftung die dritte Säule des „neuen ADAC“ ihre operative Arbeit auf. Die zuständige Stiftungsaufsicht hat der Gründung einer gemeinnützigen und mildtätigen Stiftung bereits zugestimmt und sie offiziell anerkannt. Die ADAC Stiftung bündelt künftig die Gemeinwohl-Aktivitäten des ADAC: Sie fördert insbesondere die Rettung aus Lebensgefahr durch die ADAC Luftrettung, die Unfallverhütung im Straßenverkehr, die Mobilitätsforschung und die Sicherheit im Amateur-Motorsport. Darüber hinaus leistet sie individuelle Hilfe für Unfallopfer.
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4. Oktober 2016

Menschen stärken Menschen

Das Bundesfamilienministerium unterstützt mit seinem Programm „Menschen stärken Menschen“ diejenigen, die sich für geflüchtete Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien einsetzen wollen – ob als Pate oder Patin, als Gastfamilie oder als Vormund. Denn gerade der persönliche Kontakt zwischen Einheimischen und geflüchteten Menschen fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig. Viele in Deutschland lebende Menschen engagieren sich bereits im Rahmen von Patenschaften, Vormundschaften oder Gastfamilien für geflüchtete Menschen und unterstützen sie beim Ankommen und Einleben. Wenn auch Sie sich als Pate oder Vormund für einen geflüchteten Menschen engagieren oder Gastfamilie sein möchten, berät Sie das Wegweiser-Telefon unter der Rufnummer 0 800 200 5 0 70 und per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Es ist von Montag bis Freitag zwischen 7.30 Uhr und 16.00 Uhr erreichbar.

4. Oktober 2016

50 Jahre Murnau Stiftung: Hüter des deutschen Filmschatzes

Seit 1966 betreut die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung das deutsche Filmerbe – und noch immer gibt es viel zu tun, sagt Vorstand Ernst Szebedits.
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4. Oktober 2016

Checkliste für die Stiftungsgründung

Stiften hat Konjunktur. Immer mehr Menschen in Deutschland denken darüber nach, einen Teil ihres Vermögens einem guten Zweck zuzuführen und/oder zur Vermeidung erbrechtlicher Auseinandersetzungen ihr Unternehmen durch Gründung einer Stiftung zu verselbstständigen. In der Euphorie, eine Institution für die Ewigkeit zu errichten, vergessen Stifter jedoch häufig, dass viele Entscheidungen nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Entsprechend sorgfältig sollte ein Stifter überprüfen, ob wirklich an alles gedacht ist.
>> zum Artikel von Annette Kespohl (Die Stiftung)

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