Aktuelles

27. Februar 2018

Was können Corporate Foundations besser?

Corporate Foundations sitzen zwischen vielen Stühlen. Sie haben eine eigenständige Rechtspersönlichkeit und sind dennoch Teil des stiftenden Unternehmens. Als solcher gehören sie zur Wirtschaft, schlagen aber mit ihrem gemeinnützigen Zweck eine Brücke zur Zivilgesellschaft. Viele Corporate Foundations agieren wie Förderstiftungen, andere übernehmen operative Aufgaben oder gründen selbst wieder weitere Nonprofit-Organisationen (NPO) aus. Trotz dieser beinahe paradoxen Positionierung wurden gerade in den letzten Jahren zahlreiche Corporate Foundations gegründet. Dabei gäbe es für Firmen durchaus andere Möglichkeiten, sich gesellschaftlich zu engagieren, z.B. durch direkte Spenden, Sponsoring oder Corporate Volunteering. Gegenüber diesen anderen Massnahmen bieten Corporate Foundations jedoch einige Vorteile, die sowohl für die Firma wie auch für die Gesellschaft von Bedeutung sein können. Dazu zählen Reputationsziele, die Zweckausrichtung, strukturelle Klarheit und gegenseitiges Lernen.
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27. Februar 2018

Stiftungsrechtsreform wohl nicht vor 2019

Bei den 17. Hamburger Tagen des Stiftungs- und Gemeinnützigkeitsrechts gab es für die Teilnehmer das gewohnt fachlich hochwertige Rechtsupdate. Neues zu berichten gab es dort auch aus der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Stiftungsrechtsreform.
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27. Februar 2018

„Wir denken die Zivilgesellschaft jetzt aktiver mit“

Vor knapp zwei Jahren wurde der Strategische Dialog zwischen Auswärtigem Amt und deutschen Stiftungen ins Leben gerufen. Was ist das Ziel dieses Dialogs? Und was wurde bisher erreicht? Ein Gespräch mit Dr. Andreas Görgen, Abteilungsleiter Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt.
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26. Februar 2018

Tür zum bundesweiten Volksentscheid einen Spaltbreit offen

Der Koalitionsvertrag steht. Und die Forderung unseres Volksentscheid-Bündnisses sowie der über 275.000 Unterstützer/innen unseres Aufrufes nach direkter Demokratie auf Bundesebene steht immer noch drin. Sofern die SPD-Basis dem Vertrag zustimmt, steht auch unser Programm für die nächsten Jahre. Am Ziel angekommen sind wir aber erst, wenn tatsächlich eine Regelung für die bundesweite Volksabstimmung beschlossen ist. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
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26. Februar 2018

Stellungnahme zum Koalitionsvertrag

Dr. Jeannette Behringer, Themenpatin für das Themenfeld »Engagement und Partizipation« des BBE, kommentiert in ihrem Beitrag einzelne Aspekte der Themenbereiche Demokratiestärkung, Partizipation und Engagement sowie Zivilgesellschaft, die im Koalitionsvertrag erwähnt sind. Behringer begrüßt die im Koalitionsvertrag verabredete Expertenkommission zur Verstärkung der repräsentativen Demokratie, weist aber darauf hin, dass »mehr Bürgerbeteiligung« nicht gleichzusetzen ist mit »mehr Akzeptanz von Demokratie«. Sie rät dazu, beim Ausbau von Bürgerbeteiligung die immer noch bestehenden Defizite und Herausforderungen - wie z.B. vermehrte Beteiligung von Eliten, nur regional ausgebaute Angebote, Aufbereitung von neutralen Informationen - realistisch in den Blick zu nehmen und systematisch anzugehen.
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19. Februar 2018

Grünes Licht für Stiftungsrechtsreform

Gute Nachrichten für Stiftungen in politisch bewegten Zeiten. Die Stiftungsrechtsreform ist Teil des Koalitionsvertrages: "Zudem werden wir das Stiftungsrecht auf der Grundlage der Vorschläge der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Stiftungsrecht ändern" (Zeile 5.550 – 5.552), heißt es im zwischen Union und SPD ausgehandelten Koalitionsvertrag. Ein Erfolg für den Bundesverband Deutscher Stiftungen und seine Mitglieder. Kommt die Schwarz-Rote-Regierung zustande, können sich Stiftungen auf eine umfassende Modernisierung des Stiftungsrechtes bereits in dieser Legislaturperiode einstellen.
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19. Februar 2018

Die Reform des Europäischen Parlaments

Im Vorfeld der Europawahlen 2019 steht die Reform des Europäischen Parlaments (EP) auf der Agenda. Zwei Impulse kommen dabei zusammen. Erstens stellt sich nach dem Brexit die Frage, ob und wie die 73 britischen Sitze neu verteilt werden. Zweitens existiert ein EP-interner Reformstau, was die Zusammensetzung des Parlaments angeht; diese Blockade droht sich über die Wahlen 2019 hinaus zu verlängern. Die Regierungen Italiens und Frankreichs haben – neben anderen – in diesem Zusammenhang die Idee aufgegriffen, einen aus transnationalen Listen bestehenden EU-Wahlkreis zu schaffen. Er soll dazu dienen, bei Europawahlen den Parteienwettbewerb auf europäischer Ebene zu stärken. Doch das EP hat dem Vorschlag nicht zugestimmt; dies bekräftigt den Eindruck, dass es im EU-Reformjahr 2018 keine Mehrheiten für föderale Ideen gibt. Die Diskussionen über einen EU-Wahlkreis haben dennoch Potential. Würde er genutzt, um Verzerrungen zwischen Stimmenzahl und Sitzverteilung abzubauen, wäre dies ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der demokratischen Legitimation der EU.
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19. Februar 2018

Fast 600 Millionen Euro Steuergelder – Kritik an Finanzierung parteinaher Stiftungen

Die parteinahen Stiftungen von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linkspartei haben nach einem Zeitungsbericht im vergangenen Jahr rund 581 Millionen Euro vom Staat erhalten. Das sei eine Zunahme um rund 27 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr gewesen und so viel wie nie zuvor, schreibt die „Welt am Sonntag“. Der Bund der Steuerzahler kritisierte den Anstieg. Sein Präsident Reiner Holznagel sagte der Zeitung: „Die Finanzierung der Stiftungen verschlingt drei Mal mehr Steuergeld als die staatliche Parteienfinanzierung.“
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19. Februar 2018

Transparenzregister mit Lücken

Seit Jahresende gibt es als Reaktion auf die Panama Papers ein Transparenzregister. Besonders das deutsche Stiftungswesen braucht mehr Transparenz, wie ein aktueller Skandal in der Wohlfahrtsbranche zeigt. Ein erster Praxistest ergibt: den hätte das Transparenzregister nicht verhindert.
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19. Februar 2018

Koalitionsvertrag und Demokratie-Politik: Chancen und Herausforderungen

Der am 7. Februar 2018 von CDU, SPD und CSU vorgelegte Entwurf eines Koalitions­vertrages erfüllt die Hoffnungen nicht, die das Sondierungsergebnis vier Wochen zu­vor geweckt hatte bezüglich eines besseren Rechtsrahmens für selbstlose zivilgesell­schaftliche Organisationen, die sich in politische Entscheidungen einmischen. Diese Einmischung ist für eine offene und lebendige Demokratie wichtig, weil diese Organi­sationen ein Gegengewicht zu eigennützigen Lobbyisten bilden. Nicht im eigenen In­teresse und nicht im Interesse ihrer Mitglieder weisen sie auf Gefahren und Fehlent­wicklungen hin, bringen Sachverstand, Wissen und zusätzliche Perspektiven ein. Sie sprechen für wenig gehörte Minderheiten oder für Werte und Grundprinzipien wie Grund- und Menschenrechte. Die Funktion dieser Organisationen ist wichtig für Demokratie-Politik.
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RT @CfabW: Ein Zitat das uns vom Stiftungstag in Erinnerung bleiben wird, stammt von #IseBosch: "Change, not charity!" #dst18 #impact #w

RT @foldenburg: #Stiftungen werden die #Digitalisierung überleben. Aber wie? Mein Titelartikel " #PhilTech" mit @de_wikipedia @betterplace_o

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