Aktuelles

14. Januar 2016

Anne-Klein-Frauenpreis 2016 geht an Dr. Gisela Burckhardt

Der Anne-Klein-Frauenpreis 2016 geht an Dr. Gisela Burckhardt. Sie setzt sich seit vielen Jahren für die sozialen und politischen Rechte von Frauen ein; in den letzten Jahren unterstützt sie mit ihrer Organisation FEMNET besonders Frauen in Südasien  bei ihrem Kampf um gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen. Die globale Textilindustrie braucht endlich menschenwürdige Arbeitsverhältnisse – so das Credo von Gisela Burckhardt. Der Anne-Klein-Frauenpreis wird zum fünften Mal verliehen und ist mit 10.000 € dotiert. Der Preis wird bei einem Festakt am Abend des 4. März 2016 in Berlin überreicht.
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14. Januar 2016

Sternsingen ist immaterielles Kulturerbe

Am 3. Dezember 2015 wurde das Sternsingen in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen. Seit 1959 gibt es die inzwischen deutschlandweit verbreitete »Aktion Dreikönigssingen«. Als Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder beteiligen sich jährlich gut 330.000 Mädchen und Jungen sowie ca. 90.000 Jugendliche und erwachsene BegleiterInnen. Zwischen 1959 und 2015 sammelten die Sternsinger insgesamt rund 948 Millionen Euro und unterstützten rund 68.600 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa. Neben dem Sternsingen sind das Choralsingen, das Ehrsame Narrengericht zu Grosselfingen, das Kneippen, die manuelle Glasfertigung, das Schützenwesen und die Volkstanzbewegung neu in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.
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13. Januar 2016

Neue App, die das „Ankommen“ für Geflüchtete erleichtert

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das Goethe-Institut, die Bundesagentur für Arbeit und der Bayerische Rundfunk stellen eine themenübergreifende App für Flüchtlinge vor: Welche Schritte durch das Asylverfahren muss ich beachten? Wann muss mein Kind in die Schule? Wie erhalte ich eine Arbeitserlaubnis? Was tun, wenn ich krank werde? Die Antworten auf diese und weitere, übergeordnete Fragen erhalten Flüchtlinge jetzt in der kostenlosen App „Ankommen“. „Ankommen“ ist ein Wegbegleiter zur schnellen und umfassenden Orientierung während der ersten Wochen und auf die unmittelbaren Lebensbedürfnisse neu in Deutschland ankommender Menschen zugeschnitten. Ziel ist es, die wichtigsten Informationen zur raschen Integration der Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen: Hinweise zu Werten und Leben in Deutschland finden sich dort ebenso wie Informationen zum Asylverfahren sowie zum Weg in Ausbildung und Arbeit. In die App ist zudem ein kostenloser, multimedialer Sprachkurs integriert, der eine alltagsnahe Unterstützung für die ersten Schritte auf Deutsch bietet.
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11. Januar 2016

Europäische Initiative für Bürgerstiftungen startet im Januar

Mit der Europäischen Bürgerstiftungs-Initiative (European Community Foundation Initiative: kurz: ECFI) erhält die bislang eher sporadische Vernetzung europäischer Bürgerstiftungen ab Januar 2016 eine neue Form. Unter dem Dach des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen wird mit der ECFI neben der IBS eine international ausgerichtete Infrastruktur verankert. Finanziert wird ECFI bislang von der Charles Stewart Mott Foundation, der Robert Bosch Stiftung und der Körber-Stiftung. Die Leitung des Projekts übernimmt Anja Böllhoff, erfahrene Stiftungsmanagerin und Regionalkuratorin der IBS.
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12. Januar 2016

Weltweite Lesung als Unterstützung für Ashraf Fayadh, 14. Januar 2016

Das internationale literaturfestival berlin rief Ende November 2015 zu einer weltweiten Lesung am 14. Januar 2016 für den vom saudi-arabischen Regime zum Tode verurteilten 35-jährigen palästinensischen Dichter und Kurator Ashraf Fayadh auf. Über 300 AutorInnen, unter ihnen die LiteraturnobelpreisträgerInnen Herta Müller, Elfriede Jelinek, Orhan Pamuk, Wole Soyinka und Mario Vargas Llosa sowie die Präsidentin des PEN International, Jennifer Clement, unterzeichneten den Appell. Am 14. Januar finden an ca. 90 Orten in über 30 Ländern Veranstaltungen für Ashraf Fayadh statt. Unter anderem in Auckland, New York, Los Angeles, New Orleans, Philadelphia, Santa Fe, St. Louis, Montreal, Santa Cruz/ Bolivien, Managua, Mexiko-City, Wien, Sofia, Athen, Bologna, La Spezia, Rom, Mailand, Turin, Basel, Biel/ Schweiz, Den Haag, Oslo, Kopenhagen, Göteborg, Stockholm, Lissabon, Edinburgh, Glasgow, Lancaster, Herefordshire, London, Norwich, Cardiff/ Wales, Zagreb, Belgrad, Kiew, Zaporizhzhya/ Ukraine, Moskau, Riga, Beirut, Port Louis/ Mauritius, Lagos, Ife/ Nigeria, Ibadan/ Nigeria, Ramallah, Singapur, Yangon und in vielen deutschen Städten.
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5. Januar 2016

Zivilgesellschaft und Korruptionsbekämpfung

Berlin – Zum zehnjährigen Bestehen der UN Konvention gegen Korruption (UNCAC) wird in einem Beitrag auf Space for Transparency Bilanz gezogen. Die UNCAC habe erstmals festgeschrieben, dass auch die Zivilgesellschaft eine wichtige Rolle bei der Korruptionsbekämpfung spielt. Daher müsse es in jedem Land ein Informationsfreiheitsgesetz geben und man müsse Hinweisgeber vor Verfolgung schützen. Als zivilgesellschaftlicher Akteur für solche Ziele begebe man sich allerdings in vielen Ländern in Gefahr. Auf der UNCAC-Konferenz im November 2015 sei eine effektive Beteiligung von zivilgesellschaftlichen Akteuren an den Implementierungsmechanismen der UNCAC erneut verhindert worden. Die UNCAC-Coalition habe daher die Vertragsstaaten aufgefordert, ihre Transparenzprinzipien zur Einhaltung von Standards für den Überprüfungsprozess zur Umsetzung der UNCAC zu unterschreiben.
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5. Januar 2016

Abschluss der Kampagne "Deine Stimme gegen Armut"

Nach zehn Jahren Einsatz für globale Gerechtigkeit läuft die VENRO-Kampagne DEINE STIMME GEGEN ARMUT zum Jahresende aus. Die Millenniumsentwicklungsziele in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, war ein zentrales Ziel der Kampagne. Die Agenda 2030 ist nun eine neue Chance, um eine umfassende Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft einzuleiten. VENRO und seine Mitglieder werden weiter daran arbeiten, die Bundesregierung an ihre internationale Verantwortung zu erinnern und sie zu mehr Einsatz für globale Gerechtigkeit zu bewegen.
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5. Januar 2016

ZEIT-Stiftung und Til Schweiger Foundation kooperieren bei WEICHENSTELLUNG für junge Flüchtlinge in Hamburg

Sie kommen aus Syrien und Afghanistan, aus dem Iran und aus dem Libanon – 31 junge Hamburger Flüchtlinge zwischen 11 und 17 Jahren haben ihre Aufnahmeurkunden für das Projekt WEICHENSTELLUNG erhalten.
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5. Januar 2016

Spenden stark im Aufwind – Spender gewinnen die Mehrheit

Die Spendenbereitschaft in Deutschland nimmt weiter deutlich zu. Nach Einschätzung des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) könnte das Volumen der Geldspenden im Jahr 2015 nahezu 7 Mrd. Euro erreichen (2014: 6,5 Mrd.). Der Spenderanteil in der Gesamt-bevölkerung wird im zu Ende gehenden Jahr gemäß dem renommierten „World Giving In-dex“ aller Voraussicht nach erstmals über 50 Prozent liegen. „Die deutliche Zunahme des Spendenvolumens und auch der Spenderquote ist vor allem auf drei wichtige Gründe zu-rückzuführen: Erstens, die schon das ganze Jahr über andauernde und seit dem Sommer nochmals gestiegene Spendenbereitschaft zugunsten geflüchteter Menschen und ihrer kri-sengeschüttelten Heimatregionen, zweitens, die Sonderspenden für die Betroffenen des Erdbebens in Nepal im Frühjahr 2015 und drittens, die insgesamt positive gesamtwirtschaft-liche Entwicklung“, sagt Burkhard Wilke, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des DZI in Berlin.
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22. Dezember 2015

Deutschland Fairgleicht – Kampagne gestartet

„Deutschland Fairgleicht“, so heißt die neu gestartete Kampagne der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Die Kampagne richtet sich sowohl an Verantwortliche im kommunalen Beschaffungswesen als auch an politische Akteure auf kommunaler Ebene. Ziel ist es, ein verstärktes Bewusstsein zu fördern, damit Rohstoffe sowie Waren und Verbrauchsgüter fair beschafft werden. Die Kampagne steht im Einklang mit der Überarbeitung des Vergaberechts bis April 2016, die die Anwendung von umweltbezogenen und sozialen Aspekten bei vergaberechtlichen Entscheidungen ausdrücklich ermöglicht. Die SKEW unterstützt als Fachabteilung von Engagement Global kommunale Akteure in ihrem entwicklungsbezogenem Engagement durch Qualifizierungs-, Informations- und Beratungsangebote.
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