Aktuelles

6. Juni 2016

Humboldt-Stiftung verkündet erste Generation Schwartz-Scholars

Unter den Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, befinden sich auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Forschung mit der Flucht zum Erliegen kommt. Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und dem Who is Who des deutschen Stiftungswesens deswegen letztes Jahr die Philipp Schwartz-Initiative ins Leben gerufen. Deutsche Universitäten konnten sich in den vergangenen Monaten auf Stipendien bewerben, mit denen sie geflohene Wissenschaftler an ihrer Institutionen beherbergen und ihre Forschung weiterfinanzieren können. Der erste Stipendien-Jahrgang wurde jetzt verkündet: 18 Universitäten waren erfolgreich; insgesamt werden 23 Forscherinnen und Forscher unterstützt. Eine zweite Ausschreibungsrunde ist für Juli dieses Jahres geplant. (Quelle: ZEIT Chancen Brief)
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6. Juni 2016

"Die Engagementquote ist erheblich und stetig gewachsen"

Seit April 2016 ist der Freiwilligensurvey 2014 für die Öffentlichkeit zugänglich. Ein zentrales Ergebnis: Die Engagementquote ist von 34 Prozent im Jahr 1999 auf 43,6 Prozent im Jahr 2014 gestiegen. Dr. Julia Simonson, Dr. Claudia Vogel und Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer, Deutsches Zentrum für Altersfragen (DZA), legen in ihrem Beitrag „Was die Engagementforschung vom neuen Freiwilligensurvey lernen kann“ dar, wie es zu der Erhöhung gekommen ist und inwiefern die im FWS 2014 präsentierten Zahlen mit den Daten aus den Jahren 1999, 2004 und 2009 mit deutlich niedrigen Zahlen vereinbar sind. Mit dem Beitrag reagieren die AutorInnen auf Kritik von Prof. Dr. Roland Roth, ehemaliges sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission des Bundestages „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“, der methodologische Änderungen für die „Aufblähung der Zahlen“ verantwortlich machte (BBE-Newsletter 10/2016). Simonson, Vogel und Tesch-Römer nehmen sich der Kritikpunkte an und gehen in ihrem Beitrag gezielt und ausführlich auf diese ein. Demnach ist die Engagementquote nicht plötzlich, sondern seit 1999 stetig gestiegen. Damit stellen sie eine bisher zentrale Gewissheit der Engagementforschung infrage: Die Annahme, dass die Anteile freiwillig Engagierter zwischen den Jahren 1999 und 2004 nur wenig und zwischen 2004 und 2009 gar nicht gestiegen ist. Der Gastbeitrag „Was die Engagementforschung vom neuen Freiwilligensurvey lernen kann“ von Dr. Julia Simonson, Dr. Claudia Vogel und Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer ist im BBE-Newsletter 11/2016 vom 2. Juni 2016 erschienen.
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2. Juni 2016

Gemeinnützigkeit: Attac legt Klagebegründung vor

Das politische Engagement von Attac gegen die neoliberale Globalisierung steht der Gemeinnützigkeit des Netzwerks nicht entgegen. Anders als von den Finanzbehörden behauptet, verbietet das Gesetz gemeinnützigen Vereinen keine politischen Aktivitäten, sondern schließt lediglich die Förderung von Parteien aus. Das ist die Kernaussage, mit der Attac nun seine Klage gegen den Entzug der Gemeinnützigkeit vor dem Hessischen Finanzgericht begründet hat.
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2. Juni 2016

Netzwerk der Reparatur-Initiativen startet Online-Forum

Mit mehr als 300 Besuchern pro Woche, hat sich die Netzwerkseite der Reparatur-Initiativen zur zentralen Anlaufstelle in Deutschland gemausert. Im jetzt gestarteten Forum können sich Reparateure* zu unterschiedlichen Themen rund um die Durchführung von Reparatur-Veranstaltungen austauschen, Diskussionen in Arbeitsgruppen führen oder regional vernetzen. Mit dem Forum besteht jetzt die Möglichkeit, die Erfahrungen mit und von anderen Initiativen zu teilen.
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2. Juni 2016

Berliner Europaportal im Netz

Das Europaportal der Berliner Senatskanzlei gibt einen umfassenden Überblick über europarelevante The-menbereiche wie z.B. die Darstellung der derzeitigen europapolitischen Schwerpunkte, Gremienarbeit, EU - Förderprogramme oder aktuelle Wettbewerbe. Darüber hinaus sorgen Links für Europainteressierte für einen Einblick in die Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit von Europa in Berlin.
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2. Juni 2016

Zeichen gegen Rassismus: Heilsarmee lehnt Spende ab

Deutsche ja, "Neger" nein: Ein Spender der Heilsarmee hatte klare Vorstellungen davon, wer von seinem Geld profitieren sollte. Die Organisation lehnte die Spende ab - und bekommt dafür nun viel Zuspruch.
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2. Juni 2016

openTransfer MARKET geht online

Auf der Plattform präsentieren sich eine Auswahl der erfolgreichsten Nonprofits des Landes, die derzeit rasant wachsen. Wer in seiner Stadt oder Kommune Herausforderungen wie Inklusion, Integration von Flüchtlingen oder MINT-Bildung angehen will, findet hier schlüsselfertige Projekte zum Nachmachen. Wo finden erfolgreiche Organisationen Mitstreiter in anderen Städten und Regionen? Wo entdecken engagierte Bürger soziale Projekte für ihre Nachbarschaft? Der openTransfer MARKET, der heute online geht, bringt beide zusammen und folgt dabei einer ganz einfachen Philosophie: Statt immer wieder das Rad neu zu erfinden, übernehmen engagierte Bürger solche Projekte, die anderen Orts schon höchst erfolgreich laufen. Ein solcher Projekttransfer spart Zeit, Geld und viel Nerven. Wer sich also für Inklusion stark machen möchte, findet auf dem openTransfer MARKET beispielsweise das Projekt „Lea Leseklubs“. Er bekommt alle wichtigen Informationen, was man mitbringen muss, um eine Leserunde für Menschen mit und ohne Behinderung zu organisieren und wen man kontaktieren kann.
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31. Mai 2016

Cap-Anamur-Gründer Rupert Neudeck ist tot

Rupert Neudeck ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 77 Jahren, wie ein Sprecher der von Neudeck gegründeten Hilfsorganisation Cap Anamur in Köln mitteilte.
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30. Mai 2016

Jugend und Politik: Engagement ja, Partei nein

Studentinnen und Studenten interessieren sich nicht mehr für Politik, klagen Wissenschaftler und Minister. Dabei ist der Nachwuchs so politisch wie lange nicht mehr.
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26. Mai 2016

Deutscher Kulturrat: Reformationsjubiläum nicht allein Kirche und Staat überlassen

Seit Beginn der Lutherdekade begleitet der Deutsche Kulturrat die Vorbereitungen für das Reformationsjubiläum mit einer Luther-Kolumne in seiner Zeitung „Politik & Kultur“. Die Reformationsfeierlichkeiten im kommenden Jahr sollen nach Ansicht von Olaf Zimmermann, dem Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, nicht allein der Evangelischen Kirche und dem Staat überlassen werden. In den kommenden Monaten will der Deutsche Kulturrat mit eigenen Veranstaltungen an das 500. Reformationsjubiläum im nächsten Jahr erinnern: Bis 2017 plant der Kulturrat mehr als ein halbes Dutzend Veranstaltungen sowie eigene Publikationen. Luther2017.de sprachen mit Olaf Zimmerman über die Rolle der Zivilgesellschaft bei den Vorbereitungen der Reformationsfeierlichkeiten, die mediale Vermittlung der Reformation und über das neue Dossier des Deutschen Kulturrates „Martin Luther Superstar“. 
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