Aktuelles

11. Januar 2017

Kurzprotokoll der (öffentlichen) 28. Sitzung des Unterausschusses "Bürgerschaftliches Engagement"

Das Kurzprotokoll der (öffentlichen) 28. Sitzung des Unterausschusses "Bürgerschaftliches Engagement" des Deutschen Bundestages vom 30. November 2016 samt Anlagen ist im Internet verfügbar.
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9. Januar 2017

Das Spenden-Siegel wird 25 Jahre alt

Am 1.1.1992 sind die ersten Leitlinien zur Vergabe des DZI Spenden-Siegels in Kraft getreten, und wenige Monate später wurde den ersten Organisationen das Siegel erstmals zuerkannt. Die Leitlinien mit den Kriterien für die Zuerkennung des Siegels hatte das DZI in Zusammenarbeit mit der Universität Trier und wichtigen Dachverbänden der Entwicklungszusammenarbeit und Wohlfahrtspflege erarbeitet. Das Spenden-Siegel hat sich in den vergangenen 25 Jahren als das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen in Deutschland etabliert. In den Folgejahren wurden weitere Signets lanciert, zumeist von Dach- und Lobbyverbänden, die Vertrauenswürdigkeit signalisieren wollen, jedoch eher auf Basis von Selbstverpflichtungen arbeiten, deren Einhaltung nicht umfassend neutral kontrolliert wird.
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9. Januar 2017

Medienberichte: Prominente werben für extremistisch-salafistische Spendenorganisationen

Mit dem Rapper Bushido und dem Fußball-Profi Änis Ben-Hatira sind in den vergangenen Wochen zwei Prominente wegen ihres Engagements für als extremistisch bzw. salafistisch geltende Spendenorganisationen in die öffentliche Kritik geraten. Der Hessische  Rundfunk berichtete im November 2016 über den Einsatz von Änis Ben-Hatira für den Verein Ansaar Düsseldorf e.V. (auch als Ansaar International bezeichnet), den der jüngste Verfassungsschutzbericht des Landes NRW als „Bestandteil der extremistisch-salafistischen Szene“ wertet. Der STERN weist in einem Beitrag vom Dezember 2016 daraufhin, dass der Rapper Bushido unter anderem über Facebook zu Spenden für den Islamischen Humanitären Entwicklungsdienst (IHED) aufgerufen habe, den das Bayerische Innenministerium in seinem Verzeichnis extremistischer oder extremistisch beeinflusster Organisationen auflistet. Das baden-württembergische Innenministerium schreibt über den IHED in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage im Oktober 2016: „Der IHED weist Bezüge ins salafistische Milieu auf. Unter anderem warb der bundesweit bekannte salafistische Prediger Pierre VOGEL auf YouTube ausdrücklich für den IHED.“
(Quelle: DZI)

4. Januar 2017

Bedrückende Jahresbilanz für Pressefreiheit und freie Meinungsäußerung in Papua

Illegale Verhaftungen von Papua haben 2016 stark zugenommen. Die indonesischen Sicherheitskräfte gehen offensiv gegen Demonstrationen für Papua in verschiedenen Städten in Indonesien vor. Allein von April bis Juni 2016 sind circa 4.100 Menschen verhaftet wurden. Die Zahl hat sich weiter erhöht, denn seitdem hat es weitere Demonstrationen gegeben, die mit Verhaftungen endeten. Am 19. Dezember allein wurden mehr als 500 Menschen auf Demonstrationen für die Selbstbestimmung Papuas in 19 indonesischen Städten verhaftet. Dezember ist in Papua ein Monat, in welchem wichtiger Ereignisse der politischen Geschichte der Region gedacht wird, unter anderem der Erklärung der Unabhängigkeit Papuas und der militärischen Besetzung Papuas durch das indonesische Militär. In indonesischen als auch internationalen Nachrichten finden sich solche Massenverhaftungen nur am Rande der Berichterstattung. Die Medienaufmerksamkeit richtet sich meistens auf das, was in der Hauptstadt Jakarta geschieht. Was in der Peripherie passiert, interessiert wenige.
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4. Januar 2017

Initiative "Kulturelle Integration" nimmt Arbeit auf

Im Kanzleramt haben Vertreter von Staat und Gesellschaft darüber diskutiert, was kulturelle Integration zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen kann. "Gesellschaftliche Integration gelingt nur durch kulturelle Integration", so Kulturstaatsministerin Grütters beim Gründungstreffen.
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3. Januar 2017

Unternehmensnahe Stiftungen: Es fehlt an Transparenz

Mit dem Beitritt zur Open Government Partnership verpflichtete sich die Bundesregierung Anfang Dezember zur Transparenz deutscher Verwaltungen. Bei der lange diskutierten Transparenz unternehmensnaher gemeinnütziger Stiftungen steht sie nach wie vor in der Bringschuld. Gemeinnützige Stiftungen bieten Unternehmen vielfältige Möglichkeiten neben anerkannten gemeinnützigen Zwecken eigene Interessen zu verfolgen. Besonders eklatant aber ist die Weigerung einer großen Zahl von steuerlich begünstigten Stiftungen, hinreichende Informationen über ihre Aktivitäten öffentlich bereit zu stellen. Das zeigt eine WZB-Studie über 61 unternehmensnahe Stiftungen, die Wissenschaft und Forschung fördern.
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3. Januar 2017

Stiftung Liebenau mit neuem Erscheinungsbild

Mit einem neuen Markenauftritt geht die Stiftung Liebenau ins Jahr 2017. In einem Brief an ihre Partner stellt sie diesen vor und erklärt: „Er verbindet, was zusammengehört, schafft Wiedererkennbarkeit und Orientierung.“ Gelten soll ein einheitliches Markenzeichen, verbunden durch gemeinsame Farbe und charakteristisches Erscheinungsbild, für alle gemeinnützigen Tochtergesellschaften, die zugleich künftig umfirmieren – sie erhalten neue Namen.
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3. Januar 2017

Frieden fördern in bewegten Zeiten

Allein geht es nicht. Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier setzt bei der Suche nach friedlichen Lösungen von Konflikten auf ein Zusammenspiel mit der Zivilgesellschaft. Erschienen ist der Essay im Magazin #21 Frieden der Robert Bosch Stiftung.
>> zum Essay (S. 16)

3. Januar 2017

Neue App für depressive Menschen

Der DFB und die Robert-Enke-Stiftung haben eine eigene App vorgestellt, die depressive Menschen unterstützen soll. Unter dem Motto „Robert konnten wir nicht retten. Dich schon“ bietet die kostenlose Anwendung für mobile Endgeräte eine große Bandbreite an Hilfs- und Informationsangeboten: Zum einen kann man sich in allgemein verständlicher Sprache zum Thema Depressionen informieren, einen Selbsttest machen oder mit dem „Moodtracker“ über Tage und Wochen ein Stimmungsbild erstellen. Zum anderen hat die App einen Notruf-Button, der Suizidgefährdeten die Chance gibt in letzter Sekunde noch Hilfe zu rufen: Per Knopfdruck wird der Betroffene mit der von einem Facharzt betreuten Beratungshotline der Robert-Enke-Stiftung verbunden.
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2. Januar 2017

Vernetzungstreffen der flüchtlingspolitischen Initiativen in Brandenburg

Ende November trafen sich im kleinen Örtchen Hirschluch über 80 Brandenburger_innen auf Einladung des Flüchtlingsrates zum 2. Vernetzungstreffen der flüchtlingspolitischen Initiativen. In diesem Jahr nahmen an dem Treffen überwiegend Geflüchtete teil - einige von ihnen bereits als Vertreter_innen von Selbstorganisationen. Für den Flüchtlingsrat waren zentrale Anliegen, die Vernetzung der Asylsuchenden sowohl mit dem Rat als auch untereinander zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen Geflüchteten und Nicht-Geflüchteten zu intensivieren.
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