Aktuelles

6. Juni 2018

Faith, hope and clarityCan “effective altruism” maximise the bang for each charitable buck?

Donors to charities rarely make the sort of cost-benefit calculations investors, for example, would think obligatory. So charities attract donations with pictures of smiling gap-toothed children, rather than spreadsheets showing how they actually spend their money. Tugging at the heartstrings, however, does little to allay the doubts of economists sceptical about the efficacy of charity. Who is to say whether donating to a homeless shelter is a better use of money than donating to a school?
>> zum Artikel

5. Juni 2018

Leon Zelman-Preis für Dialog und Verständigung 2018 geht an Uli Jürgens

Der Leon Zelman Preis wird heuer zum sechsten Mal vergeben. Ziel des Preises ist, die Personen zu würdigen, die sich im Sinne Leon Zelmans aktiv für die Erinnerung an die Shoah und den Dialog zwischen dem heutigen Österreich und den Opfern der NS-Verfolgung und ihren Nachkommen einsetzen. Er richtet sich an Bildungs- und Jugendarbeit sowie Projekte, die den interkulturellen Dialog fördern. Leon Zelman appellierte stets an eine verantwortungsbewusste Gesellschaft, die sich für eine Welt engagiert, in der Antisemitismus und Rassismus keinen Platz mehr haben.
Uli Jürgens steht als Wissenschaftsjournalistin für diese Haltung. In ihren Beiträgen und Dokumentationen beschäftigt sie sich ausführlich mit der Thematik des Erinnerns  und setzt sich umfassend Zivilcourage und den Folgen von Flucht und Vertreibung österreichischer Jüdinnen und Juden auseinander.

>> weitereführende Informationen

4. Juni 2018

Beirat des Instituts für Islamische Theologie startet mit drei Verbänden

Die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung sind weiterhin auf einem guten Weg zur Etablierung der Islamischen Theologie an der HU. Nach intensiven Beratungen am 13. April 2018 zwischen Senat, HU und den islamischen Verbänden hat nun der dritte Verband, die Islamische Föderation in Berlin e.V., zugesagt, im Beirat mitzuwirken und den Kooperationsvertrag zu unterschreiben. Die Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands e.V. sowie der Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V. hatten bereits im April ihre Zustimmung zur Kooperationsvereinbarung erklärt.
>> zur Pressemitteilung

4. Juni 2018

Erfassung antisemitischer Straftaten "Puzzlestück, um ein realistischeres Bild zu bekommen"

Immer wieder gibt es Streit um die Frage, von wem antisemitische Straftaten am häufigsten verübt werden. Die Polizei geht in 95 Prozent der Fälle von einer "rechten" Tatmotivation aus. Doch in einer Studie der Universität Bielefeld gaben 80 Prozent der Opfer antisemitischer Gewalt an, von Muslimen angegriffen worden zu sein. Wie passen die Zahlen zueinander? Der Soziologe Andreas Hövermann sagt: Beide Statistiken sind wichtig – und beide haben ihre Schwächen.
>> zum Artikel

4. Juni 2018

Kurzbericht Open Society Institute

Wie aus der Presse zum Teil bekannt, zieht das von George Soros finanzierte Open Society Institute von Budapest nach Berlin um, nachem ihm die ungarische Regierung die Weiterarbeit am bisherigen Standort unmöglich gemacht hat. Die Eröffnung in vorläufigen Räumen in Berlin soll bereits am 4. Juli 2018 stattfinden. Der Umzug soll bis Oktober 2018 abgeschlossen sein. Insgesamt werden ca. 100 Mitarbeiter nach Berlin umziehen.

Dies wird natürlich für die öffentliche Aufmerksamkeit, die der Beschäftigung mit Zivilgesellschaft in Deutschland und besonders in Berlin gewidmet wird, erhebliche Auswirkungen haben. Manche Debatten, die bisher kaum beachtet wurden, werden nun stärker wahrgenommen werden, zumal ein intensiver Dialog mit deutschen zivilgesellschaftlichen Akteuren unter Beibehaltung der internationalen Ausrichtung ausdrücklich angestrebt wird. Nimmt man hinzu, daß weitere internationale zivilgesellschaftliche Organisationen in jüngster Zeit nach Berlin umgezogen sind (bspw. das European Council for Foreign Relations) oder darüber nachdenken, nach Berlin zu kommen, so können wir davon ausgehen, daß die Themen, die die Zivilgesellschaft bewegen, nicht zuletzt die Frage, ob, wie und wo der Handlungsraum für zivilgesellschaftliches Handeln sich verändert oder sogar sinkt, mehr Aufmerksamkeit als bisher erfahren.

Die Maecenata Stiftung und das Maecenata Institut, das sich seit mehr als 20 Jahren darum bemüht, die Zivilgesellschaft durch Grundlagenarbeit und eine verstärkte öffentliche Debatte zu stärken, begrüßt diese Entwicklungen sehr und heißt das Open Society Institut und die anderen Organisationen herzlich willkommen.

Berlin, 31. Mai 2018

R. Strachwitz

4. Juni 2018

Babtschenko lebt - stirbt das Vertrauen?

Mit einer spektakulären Aktion hat der ukrainische Geheimdienst SBU nach eigenen Angaben einen Mordanschlag auf den russischen Journalisten Arkadij Babtschenko verhindert. Ukrainische Behörden meldeten am Dienstag Babtschenkos Tod, am Mittwoch wurde bekannt, dass der in die Ukraine emigrierte Putin-Kritiker noch lebt. Europas Kommentatoren fragen sich, wem man nach dieser Inszenierung noch glauben kann.
>> zu den Artikeln

30. Mai 2018

Neue Asylagentur: Etappenziel auf dem Weg zu einem einheitlichen Schutzsystem der EU

Das Asylrecht liegt nahezu vollständig in der Hand der EU, aber die Mitgliedstaaten legen die Gesetzgebung sehr unterschiedlich aus. Es ist ungewiss, ob sich die EU noch in der 2019 endenden Legislaturperiode auf eine umfassende Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) einigt. Lediglich darüber, wie die neue Asylagentur der Europäischen Union (EUAA) ausgestaltet wird, haben das Europäische Parlament und der Rat bereits einen Konsens gefunden: Sie soll die Arbeit der nationalen Asylbehörden harmonisieren und das Asylsystem insgesamt europäisieren. Die EUAA könnte dazu beitragen, dass sich gleiche Beurteilungsmaßstäbe herausbilden, an denen sich die Behörden orientieren, so dass die Mitgliedstaaten künftig einheitlicher über Asylverfahren entscheiden.
>> weitere Informationen

30. Mai 2018

„Die Uhren ticken anders“

Tanja Kanzler wechselte vor zwei Jahren aus der freien Wirtschaft zu Condrobs, einer Non-Profit-Organisation, die in den Bereichen Prävention, Jugendhilfe, Suchthilfe und Hilfe für geflüchtete Menschen tätig ist. Nun wagt sie einen Blick zurück auf diese Entscheidung.
>> zum Artikel

30. Mai 2018

Einsatzbereitschaft deutscher Unternehmen groß, aber Potenzial nicht ausgeschöpft

Zwei von drei deutschen Unternehmen engagieren sich gesellschaftlich – und das über gesetzliche Vorgaben hinaus, beispielsweise für ihre Region oder eine gelungene Integration. Die sogenannten "Corporate Citizens" könnten noch effektiver dabei sein, doch ihr Engagement ist nicht professionalisiert und wird oft nicht anerkannt.
>> zum Artikel

28. Mai 2018

Von Regenbogen-Einhörnern und Schweißperlen

Handelt es sich bei der "Bremer Asyl-Affäre" um einen Systemfehler oder um einen Einzelfall? Anne Will glückte zu diesem Thema eine ebenso harte wie nüchterne Diskussion.
>> zum Artikel

Seite 6 von 107

@twitter

Folgen Sie ZG Info:

RT @BundesKultur: Während die #KulturWM und die #wm2018 heute zu Ende gehen, läuft das Europäische Kulturerbejahr noch bis zum Ende des Jah…

RT @eikepaulun: .@linn_la_s begrüßt die Teilnehmer des Stakeholder-Forums Europa-Kommunikation, veranstaltet vom #NetzwerkEBD in Kooperatio…

Wir freuen uns sehr - gestern konnte offiziell die Gründung des Centre for Humanitarian Action (CHA) bekannt gegebe… https://t.co/9bqaf1Aobv

RT @transparency_de: Pressefrühstück mit @MonaKueppers vom Deutschen @Frauenrat, der sich als 1.000ste gemeinnützige Organisation der Initi…

RT @Kulturerbejahr: u.a. mit Markus Hilgert (@textcultures ), Cem Alacam, Costa Carras, Mamoun Fansa, Hebatallah Fathy, Eleftherios Ikonomo…