Aktuelles

3. Januar 2017

Neue App für depressive Menschen

Der DFB und die Robert-Enke-Stiftung haben eine eigene App vorgestellt, die depressive Menschen unterstützen soll. Unter dem Motto „Robert konnten wir nicht retten. Dich schon“ bietet die kostenlose Anwendung für mobile Endgeräte eine große Bandbreite an Hilfs- und Informationsangeboten: Zum einen kann man sich in allgemein verständlicher Sprache zum Thema Depressionen informieren, einen Selbsttest machen oder mit dem „Moodtracker“ über Tage und Wochen ein Stimmungsbild erstellen. Zum anderen hat die App einen Notruf-Button, der Suizidgefährdeten die Chance gibt in letzter Sekunde noch Hilfe zu rufen: Per Knopfdruck wird der Betroffene mit der von einem Facharzt betreuten Beratungshotline der Robert-Enke-Stiftung verbunden.
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2. Januar 2017

Vernetzungstreffen der flüchtlingspolitischen Initiativen in Brandenburg

Ende November trafen sich im kleinen Örtchen Hirschluch über 80 Brandenburger_innen auf Einladung des Flüchtlingsrates zum 2. Vernetzungstreffen der flüchtlingspolitischen Initiativen. In diesem Jahr nahmen an dem Treffen überwiegend Geflüchtete teil - einige von ihnen bereits als Vertreter_innen von Selbstorganisationen. Für den Flüchtlingsrat waren zentrale Anliegen, die Vernetzung der Asylsuchenden sowohl mit dem Rat als auch untereinander zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen Geflüchteten und Nicht-Geflüchteten zu intensivieren.
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2. Januar 2017

Dies ist ein Hilferuf"

In einem öffentlichen Brief an die Bundesregierung fordert die Amadeu Antonio Stiftung zusammen mit weiteren zivilgesellschaftlichen Initiativen den Ausbau der Demokratieförderung auf Grundlage bestehender Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag. Ziel ist die nachhaltige Absicherung der Rechtsgrundlagen und Strukturen für die Arbeit gegen wachsenden Rechtspopulismus, Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit.
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2. Januar 2017

Tipps zum Spenden für Aleppo und Syrien

Angesichts der dramatischen humanitären Notlage in Aleppo fragen sich viele Menschen in Deutschland, wie sie den Notleidenden schnell und wirksam helfen können. Die Spenderberatung des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) hat deshalb jetzt ihr Spenden-Info „Hilfe für Syrien“ aktualisiert. Es listet nunmehr 23 Hilfswerke auf, die in Syrien und für die Opfer der dortigen Gewalttaten humanitär-karitative Hilfe leisten und das DZI Spenden-Siegel als Zeichen besonderer Förderungswürdigkeit tragen.
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22. Dezember 2016

Wenn Stiftungen den Journalismus finanzieren – wer recherchiert dann kritisch zu Stiftungen?

Viele unternehmensnahe Stiftungen stehen bereit, um journalistische Projekte zu fördern. Das führt oft zu spannenden, innovativen Ergebnissen. Doch die Unabhängigkeit von Journalistinnen und Journalisten gerät in Gefahr.
>> zum Artikel von Matthias Holland-Letz (Carta)

22. Dezember 2016

VENRO: Stellungnahme zum G20-Gipfel in Hangzhou und Ausblick auf die Deutsche G20-Präsidentschaft

VENRO fordert in seiner Stellungnahme zum G20-Gipfel in China die Bundesregierung dazu auf, ambitionierte thematische Schwerpunkte zu setzen, die die Rolle und Verantwortung der G20 für eine global nachhaltige Entwicklung betonen. Die Stellungnahme ist auch auf Englisch erschienen.
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22. Dezember 2016

Schader-Preis 2017 an Nicole Deitelhoff

Mit dem Schader-Preis 2017 wird Professor Dr. Nicole Deitelhoff ausgezeichnet. Die Politikwissenschaftlerin ist Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungspolitik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und zugleich geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK). Der Schader-Preis wird im Mai 2017 in Darmstadt überreicht. Die Schader-Stiftung zeichnet mit dem Schader-Preis Gesellschaftswissenschaftlerinnen und Gesellschaftswissenschaftler aus, die durch ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr öffentliches Wirken wichtige Beiträge für die Lösung gesellschaftlicher Probleme geleistet haben. Der Preis wird vom Senat der Schader-Stiftung verliehen, dem die Preisträgerinnen und Preisträger der vergangenen Jahre angehören.
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22. Dezember 2016

Mehr Transparenz im Bundestag

Die Plattform abgeordnetenwatch.de setzt sich unter dem Motto "Bürger fragen - Politiker antworten" für eine transparente Politik ein. 2016 bewirkte die Plattform unter anderem die Verschärfung der Zugangsregeln für Lobbyisten zum Bundestag. Lobbyisten von Unternehmen erhalten seitdem keine Hausausweise mehr, Vertreter von Interessenverbänden sehr viel weniger als bislang und die Fraktionen können nicht mehr per Geheimverfahren Hausausweise vergeben. 
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21. Dezember 2016

Erklärung der Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat zu dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche

Der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche erfüllt uns mit großer Bestürzung, Entsetzen und Trauer. Mit tief empfundenen Mitgefühl sind wir bei den Opfern und ihren Angehörigen. Unsere Dankbarkeit und unser Respekt gehören den Sanitäterinnen und Sanitätern, den Einsatzkräften und Ermittlungsbehörden, die umsichtig und besonnen auf die entsetzlichen Geschehnisse reagiert haben. Die Allianz für Weltoffenheit ruft die Menschen in Deutschland dazu auf, angesichts der Schreckensmeldungen vom Montagabend Augenmaß zu wahren. Mehr denn je brauchen wir jetzt eine sachliche Debatte, getragen von den gemeinsamen Werten, die unser friedliches Zusammenleben erst ermöglichen. Die Unantastbarkeit der Menschenwürde, Weltoffenheit, Toleranz, Respekt und das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit bilden den demokratischen Kitt, der unsere pluralistische Gesellschaft trotz aller Unterschiede zusammenhält. Politik, Medien und Öffentlichkeit sollten nun mit Besonnenheit reagieren und die Sicherheitsbehörden bei ihrer Aufklärungsarbeit unterstützen. An erster Stelle muss der Schutz der Menschen vor Gewalttaten stehen.
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21. Dezember 2016

Aufruf: „Wir sind Europäer“

"Wir sind Europäer – wie hunderte Millionen unserer Mitbürger, denn wir sind der Ansicht, dass Europa unser Schicksal, unser Projekt und unsere Hoffnung ist." Dieser Aufruf beruht auf einer Debatte im Rahmen des European Steering Committee des Jacques Delors Instituts in Paris vom 7. Oktober 2016.
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