Aktuelles

12. Januar 2017

Deutscher Verein: Empfehlungen zur Integration

Am 14. Dezember 2016 verabschiedete das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge »Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Förderung der Integration geflüchteter Menschen«. Bürgerschaftliches Engagement, Teilhabe und die Einbindung von geflüchteten Menschen und Migrantenselbstorganisationen stellen zentrale Themen in den Empfehlungen dar. Dem bürgerschaftlichen Engagement ist der gesamte Abschnitt D gewidmet. Er umfasst Empfehlungen zur Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt, zur strukturellen Unterstützung von Organisationen und Initiativen, zur Qualifizierung von Engagierten, zum bürgerschaftlichen Engagement von Geflüchteten und zur Regelförderung für bürgerschaftliches Engagement: »Die durch das Engagement geschaffenen Unterstützungsstrukturen haben keinen Projektcharakter, sondern müssen verlässlich und langfristig gesichert sein.«
>> weitere Informationen

12. Januar 2017

Armuts- und Reichtumsbericht: Zivilgesellschaftliche Stellungnahmen

Am 12. Dezember 2016 ging der 655-seitige Entwurf des 5. Berichts zu Armut und Reichtum in Deutschland den Mitgliedern des Berichtsbeirats zu mit der Bitte um eine Stellungnahme bis zum 4. Januar 2017. Die »Jugendsozialarbeit News« der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit hat am 9. Januar 2017 die ausführlichen Stellungnahmen des Deutschen Caritasverbandes (DCV) und des Paritätischen Gesamtverbandes zugänglich gemacht. Auch wenn der Schwerpunkt auf sozial- und bildungspolitischen Fragen liegt, sind die Themen von Engagement- und Partizipationspolitik allgemein im Blick, aber auch in Form detaillierter Einzelthemen. So schlägt der DCV unter anderem vor, Zugänge für Benachteiligte zu freiwilligem Engagement zu schaffen, die andere Pfade als die bisherigen gehen: »Um signifikant mehr Benachteiligte für ein freiwilliges Engagement zu gewinnen, müssen gesetzliche und administrative Regelungen erweitert und neue Zugangswege erschlossen werden. Dazu haben die relevanten Organisationen, Verbände, Vereinigungen und Netzwerke in der Vergangenheit bereits konkrete Vorschläge unterbreitet.«
>> weitere Informationen

11. Januar 2017

Kurzprotokoll der (öffentlichen) 28. Sitzung des Unterausschusses "Bürgerschaftliches Engagement"

Das Kurzprotokoll der (öffentlichen) 28. Sitzung des Unterausschusses "Bürgerschaftliches Engagement" des Deutschen Bundestages vom 30. November 2016 samt Anlagen ist im Internet verfügbar.
>> zum Protokoll (PDF)

9. Januar 2017

Das Spenden-Siegel wird 25 Jahre alt

Am 1.1.1992 sind die ersten Leitlinien zur Vergabe des DZI Spenden-Siegels in Kraft getreten, und wenige Monate später wurde den ersten Organisationen das Siegel erstmals zuerkannt. Die Leitlinien mit den Kriterien für die Zuerkennung des Siegels hatte das DZI in Zusammenarbeit mit der Universität Trier und wichtigen Dachverbänden der Entwicklungszusammenarbeit und Wohlfahrtspflege erarbeitet. Das Spenden-Siegel hat sich in den vergangenen 25 Jahren als das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen in Deutschland etabliert. In den Folgejahren wurden weitere Signets lanciert, zumeist von Dach- und Lobbyverbänden, die Vertrauenswürdigkeit signalisieren wollen, jedoch eher auf Basis von Selbstverpflichtungen arbeiten, deren Einhaltung nicht umfassend neutral kontrolliert wird.
>> weitere Informationen

9. Januar 2017

Medienberichte: Prominente werben für extremistisch-salafistische Spendenorganisationen

Mit dem Rapper Bushido und dem Fußball-Profi Änis Ben-Hatira sind in den vergangenen Wochen zwei Prominente wegen ihres Engagements für als extremistisch bzw. salafistisch geltende Spendenorganisationen in die öffentliche Kritik geraten. Der Hessische  Rundfunk berichtete im November 2016 über den Einsatz von Änis Ben-Hatira für den Verein Ansaar Düsseldorf e.V. (auch als Ansaar International bezeichnet), den der jüngste Verfassungsschutzbericht des Landes NRW als „Bestandteil der extremistisch-salafistischen Szene“ wertet. Der STERN weist in einem Beitrag vom Dezember 2016 daraufhin, dass der Rapper Bushido unter anderem über Facebook zu Spenden für den Islamischen Humanitären Entwicklungsdienst (IHED) aufgerufen habe, den das Bayerische Innenministerium in seinem Verzeichnis extremistischer oder extremistisch beeinflusster Organisationen auflistet. Das baden-württembergische Innenministerium schreibt über den IHED in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage im Oktober 2016: „Der IHED weist Bezüge ins salafistische Milieu auf. Unter anderem warb der bundesweit bekannte salafistische Prediger Pierre VOGEL auf YouTube ausdrücklich für den IHED.“
(Quelle: DZI)

4. Januar 2017

Bedrückende Jahresbilanz für Pressefreiheit und freie Meinungsäußerung in Papua

Illegale Verhaftungen von Papua haben 2016 stark zugenommen. Die indonesischen Sicherheitskräfte gehen offensiv gegen Demonstrationen für Papua in verschiedenen Städten in Indonesien vor. Allein von April bis Juni 2016 sind circa 4.100 Menschen verhaftet wurden. Die Zahl hat sich weiter erhöht, denn seitdem hat es weitere Demonstrationen gegeben, die mit Verhaftungen endeten. Am 19. Dezember allein wurden mehr als 500 Menschen auf Demonstrationen für die Selbstbestimmung Papuas in 19 indonesischen Städten verhaftet. Dezember ist in Papua ein Monat, in welchem wichtiger Ereignisse der politischen Geschichte der Region gedacht wird, unter anderem der Erklärung der Unabhängigkeit Papuas und der militärischen Besetzung Papuas durch das indonesische Militär. In indonesischen als auch internationalen Nachrichten finden sich solche Massenverhaftungen nur am Rande der Berichterstattung. Die Medienaufmerksamkeit richtet sich meistens auf das, was in der Hauptstadt Jakarta geschieht. Was in der Peripherie passiert, interessiert wenige.
>> weitere Informationen

4. Januar 2017

Initiative "Kulturelle Integration" nimmt Arbeit auf

Im Kanzleramt haben Vertreter von Staat und Gesellschaft darüber diskutiert, was kulturelle Integration zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen kann. "Gesellschaftliche Integration gelingt nur durch kulturelle Integration", so Kulturstaatsministerin Grütters beim Gründungstreffen.
>> weitere Informationen

3. Januar 2017

Unternehmensnahe Stiftungen: Es fehlt an Transparenz

Mit dem Beitritt zur Open Government Partnership verpflichtete sich die Bundesregierung Anfang Dezember zur Transparenz deutscher Verwaltungen. Bei der lange diskutierten Transparenz unternehmensnaher gemeinnütziger Stiftungen steht sie nach wie vor in der Bringschuld. Gemeinnützige Stiftungen bieten Unternehmen vielfältige Möglichkeiten neben anerkannten gemeinnützigen Zwecken eigene Interessen zu verfolgen. Besonders eklatant aber ist die Weigerung einer großen Zahl von steuerlich begünstigten Stiftungen, hinreichende Informationen über ihre Aktivitäten öffentlich bereit zu stellen. Das zeigt eine WZB-Studie über 61 unternehmensnahe Stiftungen, die Wissenschaft und Forschung fördern.
>> weitere Informationen

3. Januar 2017

Stiftung Liebenau mit neuem Erscheinungsbild

Mit einem neuen Markenauftritt geht die Stiftung Liebenau ins Jahr 2017. In einem Brief an ihre Partner stellt sie diesen vor und erklärt: „Er verbindet, was zusammengehört, schafft Wiedererkennbarkeit und Orientierung.“ Gelten soll ein einheitliches Markenzeichen, verbunden durch gemeinsame Farbe und charakteristisches Erscheinungsbild, für alle gemeinnützigen Tochtergesellschaften, die zugleich künftig umfirmieren – sie erhalten neue Namen.
>> weitere Informationen

3. Januar 2017

Frieden fördern in bewegten Zeiten

Allein geht es nicht. Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier setzt bei der Suche nach friedlichen Lösungen von Konflikten auf ein Zusammenspiel mit der Zivilgesellschaft. Erschienen ist der Essay im Magazin #21 Frieden der Robert Bosch Stiftung.
>> zum Essay (S. 16)

Seite 4 von 56

@twitter

Folgen Sie ZG Info:

WAS IST #ZIVILGESELLSCHAFT? In unserem Intensivseminar erfährt man alles, was man wissen muss! https://t.co/8jUVuIiDJZ

RT @Bewegungen: Dieter Rucht meint: Vieles spricht für eine starke Anti- #Trump-Bewegung https://t.co/abtPBOvNDr #theresistance

RT @olaf_zimmermann: Leseempfehlung: Kulturelle #Integration: Ankommen, bleiben, mitmischen in der Gesellschaft von morgen: https://t.co/dT…

RT @CIVICUSalliance: Recent laws restrict fundamental #civilsociety rights of association, peaceful assembly & expression https://t.co/dTA1…

RT @stiftungstweet: Ilma Rakusa mit #Literaturpreis der #Stiftung Preußische Seehandlung geehrt: Herzlichen Glückwunsch! https://t.co/cE9c4…