Aktuelles

6. Dezember 2018

Geld für engagementpolitische Aktivitäten im Bundeshaushalt 2019

Im Haushalt des Bundesministeriums für Familen, Senioren, Frauen und Jugend sind für das Jahr 2019 unterschiedliche Gelder für engagementpolitische Aktivitäten vorgesehen: So wird der Kinder- und Jugendplan um 11,5 Millionen Euro auf 205 Millionen Euro erhöht. Darüber hinaus wird 2019 die Deutsche Engagementstiftung (DES) gegründet werden. Das Programm »Demokratie leben!« wird über 2019 hinaus fortgesetzt. Freiwilligendienste werden mit zusätzlichen 65 Millionen Euro gefördert und sollen unabhängig vom Geldbeutel oder der Herkunft der Eltern sowie auch stärker für Menschen mit Behinderungen offen sein.

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6. Dezember 2018

Deutscher Engagementpreis 2018 verliehen

Am 5. Dezember, dem Internationalen Tag des Ehrenamtes wurde in Berlin der Deutsche Engagementpreis 2018 verliehen. Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch eine dreizehnköpfige Fachjury. Den Dachpreis für freiwilliges Engagement und damit jeweils 5.000 Euro Preisgeld erhielten die Projektgruppe "Wir schaffen das!" aus Boizenburg, der Clean River Project e. V. aus Winningen, der Bundesverband behinderter Pflegekinder e. V. mit Sitz in Papenburg, das Projekt "Silberpfoten - Für Senioren und ihre Tiere" aus Stuttgart sowie das Projekt "180 Grad Wende" aus Köln. Verliehen wurde außerdem der Publikumspreis, der mit 10.000 Euro dotiert war. Dieser ging an das Projekt "Moje Tieden - gegen Altersarmut von Frauen in Ostfriesland" des Zonta Club Leer-Ostfriesland (Niedersachsen). Bei der Online-Abstimmung wurden rund 93.000 Stimmen abgegeben.

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5. Dezember 2018

VENRO: Good-Practice Bibliothek

VENRO ist der Dachverband der entwicklungspolitischen und humanitären Nichtregierungsorganisationen (NRO) in Deutschland. Die Mitgliedsorganisationen VENROs tauschen sich regelmäßig darüber aus, wie sie die Qualität und Wirksamkeit ihrer Arbeit verbessern können. Mit der Good-Practice-Bibliothek wurde nun ein Angebot eingerichtet, sich dieses gesammelte Wissen zu Nutze zu machen und die passende Orientierungshilfe zu finden. Ziel des Angebotes ist, gute Praxisbeispiele von EZ-Organisationen durch direkt aufrufbare Einzeldokumenten mit Bezug zu Management und Projektarbeit im Ausland zu verlinken, insbesondere Richtlinien und Handbücher, die NRO selbst verfasst haben.

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28. November 2018

Humanitarian NGOs feel unsafe in Croatia

At first, volunteers and employees of two NGOs helping migrants in Croatia experienced solidarity for their work. But since political climate in the EU took a turn towards closing borders and keeping people out of the EU if possible, situation changed. Lately they have to face serious threats and violence on an almost daily basis, for exmaple via social media. In addition, the organisations have been mentioned in the same context with traffickers by interior ministry, which can be seen as an attempt to criminalize their work.

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28. November 2018

Brown-to-Green Report 2018 sorgt für großes Medienecho

Kürzlich wurde der Brown-to-Green Report 2018 veröffentlicht. Er wird erstellt von Climate Transparency, in Kooperation mit diversen anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren, unter anderem der Humboldt-Viadrina Governance Platform und vergleicht die Klima-Performance der G20 Staaten. Bereits kurz nach Veröffentlichung sorgte er weltweit für ein großes Medienecho. Die Studie verdeutlicht erneut, wie rückständig die G20 Staaten im Thema Klimaschutz sind, auch Deutschland bildet keine Ausnahme. Handlungsbedarf besteht in sämtlichen Sektoren, von Industrie- über Gebäude- bis hin zum Verkehrssektor.

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28. November 2018

Austria’s civic space rating downgraded

CIVICUS has recently downgraded Austria’s civic space rating from open to narrowed. The downgrade follows nearly a year of rule by the ÖVP-FPÖ coalition government, during which the space for civil society has worsened. A narrowed rating indicates a situation in which the state mostly allows individuals and civil society organisations to exercise their rights to freedom of association, peaceful assembly and expression, however certain restrictions on these rights take place.

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28. November 2018

Primus-Preis für den Monat November der Stiftung Bildung verliehen

Der Primus-Preis wird jeden Monat an eine zivilgesellschaftliche Initiative vergeben, die in Kooperation mit Kitas, Schulen sowie den lokalen Akteuren vor Ort eine konkrete Herausforderung im Bildungsalltag von Kindern und Jugendlichen aufgreift. Im November 2018 geht der Preis an die private Initiative "Die Samstagslerner". Die Initiative aus Riedstadt verbindet Deutschlernen mit der Integration in örtliche Vereine.

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28. November 2018

70-jähriges Bestehen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN mit Festakt gewürdigt

Der Deutsche Kulturrat, die Initiative kulturelle Integration und das Deutsches Institut für Menschenrechte begingen am 22. November 2018 in Berlin eine Festveranstaltung "Für eine Kultur der Menschenrechte". In den Reden und Diskussionen wurden unterschiediche Aspekte herausgehoben: zum einen die Unabdingbarkeit der Vielstimmigkeit unabhängiger und kritischer Medien, der Widerspruchsgeist der Kunst, gleichzeitig auch die Notwendigkeit engagierter Menschen, die vom Staat die Beachtung der Menschenrechte einfordern und diese selbst im Alltag leben.

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28. November 2018

Neue Bürgerplattform über den ländlichen Raum östlich und westlich der Elbe

Wie können Dörfer und Kleinstädte ihre Identität nutzen, um Bewohner an sich zu binden, lebenswert zu bleiben, gute Bildung und Arbeitsplätze sichern, Wohnen und Nahverkehr, Versorgung und Gesundheit zu garantieren und nicht zuletzt auch Kultur und Freizeitmöglichkeiten zu bieten? Antworten gibt das regionale Wissensportal Elbe505.de über das Hinterland östlich und westlich der Elbe, die durch den Silberfuchs-Verlag gemeinsam mit deren Kreativnetzwerk aufgebaut wurde.  Ziel der Bürgerplattform ist es, regionales Bürgerwissen (citizen science) und Identität, Community und soziale Teilhabe, Tourismus und Regiobranding, Open Data und Journalismus miteinander zu verbinden.

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28. November 2018

Zentralkommitee der deutschen Katholiken beschließt Erklärung zu Konsequenzen aus der Studie zum sexuellen Missbrauch

Bereits vor der Studie "Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz" stand die katholische Kirche in der Kritik. Das ZdK kritisiert den durch die Deutsche Bischofskonferenz beschlossenen 7-Punkte-Plan zum weiteren Vorgehen gegen Missbrauch und konstatiert, dieser lasse den notwendigen „Wendepunkt“ noch nicht erkennen. Sie fordern die deutschen Bischöfe auf, offensiv – gemeinsam mit engagierten Laien (Frauen und Männern) – in den Gremien der Mitverantwortung die anstehenden Fragen zu beraten und Konsequenzen zu ziehen. In diesem Zusammenhang hat das ZdK das Präsidium nun beauftragt, geeignete eigene Maßnahmen zu entwickeln, die Forderungen in die Gemeinsame Konferenz einzubringen und die Gremien kontinuierlich über den Stand der Umsetzung zu informieren.

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