Aktuelles

28. November 2018

Spendenjahr 2018: Immer weniger Deutsche spenden immer mehr

Laut der GfK-Studie „Trends und Prognosen“, die jährlich im Auftrag des Deutschen Spendenrats durchgeführt wird, haben rund 16,5 Millionen Menschen im Zeitraum Januar bis September 2018 Geld an gemeinnützige Organisationen oder Kirchen gespendet. Insgesamt wurden rund 3,3 Milliarden Euro gespendet -das zweitbeste Ergebnis seit Beginn der Erhebung im Jahr 2005. Der Hauptanteil der Spenden stellt mit 75% weiterhin die humanitäre Hilfe, wobei nach wie vor die Generation 70Plus am meisten spendet.

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28. November 2018

VENRO: Migrationspakt darf nicht parteipolitisch instrumentalisiert werden

VENRO, der Dachverband der entwicklungspolitischen und humanitären Nichtregierungsorganisationen (NRO) begrüßt, dass die Bundesregierung den Migrationspakt der internationalen Staatengemeinschaft unterstützt. Der Pakt sei aus ökonomischen, sicherheitspolitischen, menschenrechtlichen und entwicklungspolitischen Gründen überaus sinnvoll. VENRO betont allerdings, dass die Debatte darum sich an diesen Fakten orientieren müsse und nicht parteipolitisch instrumentalisiert werden dürfe.

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19. November 2018

Michael Bloomberg spendet 1,8 Mrd. Dollar an Johns-Hopkins-Universität

Michael Bloomberg, ehemaliger Bürgermeister von New York City spendet 1,8 Mrd. US Dollar an seine ehemalige Universität, die Johns-Hopkins-Universität. Er selbst habe "Glück" gehabt und dank eines Studiendarlehens und eines Studentenjobs an der Eliteuniversität studieren können und möchte nach eigener Aussage mit dem Geld ermöglichen, dass dauerhaft Stipendien der Johns-Hopkins-Universität für Studenten aus einkommensschwächeren Familien finanziert werden.

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15. November 2018

"Land for Life" Initiative der Welthungerhilfe

„Drei Viertel der hungernden Menschen leben dort, wo Nahrung produziert wird“, so Constanze von Oppeln der Welthungerhilfe in einem Interview. Sie ist zuständig für die „Land for Life“ Initiative, die Partner in vier afrikanischen Ländern dabei unterstützt, politische Dialogplattformen zu Landrechtsthemen aufzubauen. Es soll zivilgesellschaftliche Teilhabe gefördert werden, um so u.a. die ländliche Bevölkerung dabei zu unterstützten, gesicherten Zugang zu Land zu erhalten – als Grundlage für eine Verbesserung der nachhaltigen Landwirtschaft. Weiterhin geht es um die Rolle von Non-Profit Organisationen bei der Stärkung der Zivilgesellschaft vor Ort, die Verantwortung von Agrarinvestoren sowie die Stärkung kleinbäuerlicher Strukturen, beispielsweise durch das Blended-Finance-Modell.
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15. November 2018

Berliner Erklärung der Vielen - Kulturinstitutionen setzen Signal für Zusammenhalt, gegen Rassismus und für eine solidarische Gesellschaft

Als Teil einer bundesweiten Kampagne des Vereins DIE VIELEN e.V., die am 9.November 2018 gestartet ist, schließen sich Kulturinstitutionen zusammen und schaffen mit der Unterzeichnung der ERKLÄRUNG DER VIELEN regionale Foren für den Erfahrungsaustausch im Hinblick auf die Gefährdung der Kunstfreiheit und die in Fragestellung der Grundlagen unseres demokratischen Zusammenlebens durch einen völkisch nationalen Autoritarismus. Geplant sind gemeinsame Aktionen, Veranstaltungen und Diskussionen, wie im Mai 2019 bundesweite Demonstrationen der Kunst und Kultur gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen.

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15. November 2018

Förderpreis der Stiftung Bildung „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2018 verliehen

Am 12. November 2018 wurde durch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey der mit 15.000€ dotierte Förderpreis der Stiftung Bildung „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2018 unter dem Thema "„Bildung frei von Geschlechterklischees“ verliehen. Einer der Preisträger*innen ist der Kita-Förderverein Heidemühler Rasselbande im Stadtteil Baumschulenweg. Mit dem Projekt „Jahr des Regenbogens“ sensibilisiert er Eltern, Kinder und pädagogische Fachkräfte für Geschlechter- und Familienvielfalt. Hierbei kommen spezielle Lernmaterien zum Einsatz, um Kindern spielerisch das Thema nahezubringen, außerdem können Eltern bei einem Stammtisch eigene Ideen einbringen.

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14. November 2018

Die Reform der Europäischen Bürgerinitiative - Nicht für die Jugend?

Der Artikel von Dr. Hierlemann und Dr. Huesmann der Bertelsmann-Stiftung thematisiert und diskutiert das Reformbestreben Brüssels die Europäische Bürgerinitiative zu verbessern. Sie soll einfacher zu nutzen und ihre Wirkung klarer nachvollziehbar sein. Ein Vorschlag der Kommission bezieht sich weiterhin auch auf das Herabsenken des Mindestalters für die Unterstützung von Bürgerinitiativen von 18 auf 16 Jahre. Hierin herrscht jedoch Uneinigkeit, da der Rat den Vorschlag nicht unterstützt.

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14. November 2018

Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt startet

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) plant den Aufbau eines „Instituts für gesellschaftlichen Zusammenhalt“. Dafür wurde ein Verbund aus Hochschul- und Forschungsinstituten ausgewählt. Multidisziplinär angelegt werden Forscher an verschiedenen Orten arbeiten. Das Institut soll die Forschung im Bereich gesellschaftlichen Zusammenhalts vorantreiben und mit praxisrelevanten Vorschlägen dazu beitragen, gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen.

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6. November 2018

Civil Society Hub Berlin: Wer in Berlin Schutz sucht, bekommt ihn auch

Der Artikel von Sebastian Lber und Hannes Heine im Tagesspiegel beschreibt die jüngsten Entwicklungen in Berlin. Wohin in den vergangenen Jahren zahlreiche Menschenrechtler, geflüchtete Oppositionelle, Whistleblower, verfolgte Journalisten, Internationale Stiftungen, und NGOs zogen. Berlin entwickelt sich dieser Tage zu einem internationalen Civil Society Hub. Das liberale Klima, auf historischem Grund, aber auch die großen internationalen Communities bieten oft die Anlaufstelle für Menschen aus vielen Konflikt- und autoritär regierten Gegenden. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen richtete dementsprechend ein Willkommensprogram für NGOs ein.

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5. November 2018

Neues Handlungsfeld "Lebendige Bürgergesellschaft" der Körber-Stiftung

Unsere Gesellschaft steht vor der Herausforderung, die Demokratie zu stärken, für einen besseren sozialen Zusammenhalt zu sorgen und den demografischen Wandel zu gestalten. Vor diesem Hintergrund wurden die operativen Bereiche der Körber-Stiftung im Frühjahr 2018 neu aufgestellt: Unter dem Dach des Handlungsfelds »Lebendige Bürgergesellschaft« werden nunmehr Projekte, Veranstaltungen und Debatten zur Stärkung einer bürgerorientierten Mitwirkung am demokratischen Gemeinwesen gebündelt.

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