Aktuelles

16. Januar 2017

Bundestagsvizepräsidentin Schmidt eröffnet Ausstellung von Jim Rakete „Wir sind viele“

„Wir sind viele“ heißt eine Ausstellung mit Fotografien von Jim Rakete, in deren Fokus u.a. Menschen mit Behinderungen, mit Epilepsie, mit psychischen Beeinträchtigungen, mit Gewalt- und Suchterfahrungen, mit unheilbaren Krankheiten stehen: Menschen, die im öffentlichen Leben immer um Wahrnehmung kämpfen müssen. Die von den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel angestoßene und vom Bundestag ermöglichte Ausstellung zeigt 50 Porträts - 50 Menschen - 50 Leben. Sie zeigt, die Würde des Menschen ist unantastbar. Die Ausstellung wird von der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Ulla Schmidt, eröffnet. Anschließend spricht Jim Rakete, der Fotograf dieser Porträtreihe, mit Angelika Schneider, einer Porträtierten. „Wir sind viele“ wird bis zum 10. Februar 2017 gezeigt und dauert damit über den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus an, der in diesem Jahr als Schwerpunkt die sogenannte „Euthanasie“ hat.
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16. Januar 2017

Deutsches Institut für Menschenrechte: Digitale Landkarte zum Bildungszugang geflüchteter Kinder

Welchen Zugang zu Kitas und Schulen haben geflüchtete Kinder und Jugendliche in Deutschland? Eine Umfrage des "Deutschen Instituts für Menschenrechte" zeigt, dass das Recht auf Bildung für geflüchtete Kinder nur in wenigen Bundesländern umfassend gewährleistet ist. Die Zugangsregelungen der einzelnen Bundesländer hat das Institut in einer interaktiven Landkarte festgehalten, die ab heute unter www.landkarte-kinderrechte.de abrufbar ist. Die Landkarte soll laufend aktualisiert werden, um die Umsetzung einzelner Kinderrechte darzustellen.
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16. Januar 2017

Amazon steigt ins Spendengeschäft ein: 0,5% der Einkaufssumme für soziale Projekte

Nach einem Bericht von SPIEGEL ONLINE wird der Onlinehändler Amazon seinen Kunden künftig anbieten, dass sie mit ihren Einkäufen auch soziale Einrichtungen unterstützen können. Amazon verspricht, ein halbes Prozent der Einkaufssumme zu überweisen. Damit bringt der Händler seinen Service AmazonSmile von den USA auch nach Deutschland und Österreich. Kunden können eine soziale Organisation auswählen, die sie unterstützen wollen. Nach dem Kauf zahlt Amazon dann ein halbes Prozent der Einkaufssumme an die Einrichtung. Dem Unternehmen zufolge haben sich schon jetzt mehrere Tausend Organisationen aus Deutschland und Österreich registriert, und auf Antrag sollen weitere Einrichtungen aufgenommen werden. Der Grund für das soziale Engagement erklärt Amazon auch mit der Kundenbindung. Copyright © Gerd Henghuber
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15. Januar 2017

Deutsches Recherchebüro soll Falschmeldungen auf Facebook richtigstellen

Facebook steht in der Kritik wegen Falschmeldungen, die sich auf dem Portal rasant verbreiten. Jetzt hat der US-Konzern das stiftungsfinanzierte Recherchebüro Correctiv ausgewählt, für ihn Lügengeschichten zu kennzeichnen.
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12. Januar 2017

Zivilgesellschaft weltweit in Gefahr: Warnruf und Forderungen

Im Dezember 2016 haben eine Reihe von international tätigen Verbänden ein achtseitiges Diskussions- und Forderungspapier zu Angriffen auf die Zivilgesellschaft veröffentlicht: »Zivilgesellschaftliches Engagement weltweit in Gefahr - Für eine gerechte Entwicklung, Umweltschutz, Demokratie, Menschenrechte und Frieden«. Dazu gehören Amnesty International, Brot für die Welt, Oxfam Deutschland, VENRO und die Welthungerhilfe. Ihre Forderungen richten sich detailliert an unterschiedliche Bundesministerien und das Bundeskanzleramt. Wenngleich der Schwerpunkt auf Repressionen in anderen Ländern dieser Welt liegt, widmen sie sich auch Problemen in Deutschland, auch wenn diese »auf einem anderen Niveau als in vielen Ländern dieser Welt« liegen. Dazu gehören etwa der unzureichende Schutz von WhistleblowerInnen und Unklarheiten in der Auslegung der Abgabenordnung, wenn es um »Organisationen der politischen Willensbildung« aus der politisch aktiven Zivilgesellschaft geht.
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12. Januar 2017

Deutscher Verein: Empfehlungen zur Integration

Am 14. Dezember 2016 verabschiedete das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge »Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Förderung der Integration geflüchteter Menschen«. Bürgerschaftliches Engagement, Teilhabe und die Einbindung von geflüchteten Menschen und Migrantenselbstorganisationen stellen zentrale Themen in den Empfehlungen dar. Dem bürgerschaftlichen Engagement ist der gesamte Abschnitt D gewidmet. Er umfasst Empfehlungen zur Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt, zur strukturellen Unterstützung von Organisationen und Initiativen, zur Qualifizierung von Engagierten, zum bürgerschaftlichen Engagement von Geflüchteten und zur Regelförderung für bürgerschaftliches Engagement: »Die durch das Engagement geschaffenen Unterstützungsstrukturen haben keinen Projektcharakter, sondern müssen verlässlich und langfristig gesichert sein.«
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12. Januar 2017

Armuts- und Reichtumsbericht: Zivilgesellschaftliche Stellungnahmen

Am 12. Dezember 2016 ging der 655-seitige Entwurf des 5. Berichts zu Armut und Reichtum in Deutschland den Mitgliedern des Berichtsbeirats zu mit der Bitte um eine Stellungnahme bis zum 4. Januar 2017. Die »Jugendsozialarbeit News« der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit hat am 9. Januar 2017 die ausführlichen Stellungnahmen des Deutschen Caritasverbandes (DCV) und des Paritätischen Gesamtverbandes zugänglich gemacht. Auch wenn der Schwerpunkt auf sozial- und bildungspolitischen Fragen liegt, sind die Themen von Engagement- und Partizipationspolitik allgemein im Blick, aber auch in Form detaillierter Einzelthemen. So schlägt der DCV unter anderem vor, Zugänge für Benachteiligte zu freiwilligem Engagement zu schaffen, die andere Pfade als die bisherigen gehen: »Um signifikant mehr Benachteiligte für ein freiwilliges Engagement zu gewinnen, müssen gesetzliche und administrative Regelungen erweitert und neue Zugangswege erschlossen werden. Dazu haben die relevanten Organisationen, Verbände, Vereinigungen und Netzwerke in der Vergangenheit bereits konkrete Vorschläge unterbreitet.«
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11. Januar 2017

Kurzprotokoll der (öffentlichen) 28. Sitzung des Unterausschusses "Bürgerschaftliches Engagement"

Das Kurzprotokoll der (öffentlichen) 28. Sitzung des Unterausschusses "Bürgerschaftliches Engagement" des Deutschen Bundestages vom 30. November 2016 samt Anlagen ist im Internet verfügbar.
>> zum Protokoll (PDF)

9. Januar 2017

Das Spenden-Siegel wird 25 Jahre alt

Am 1.1.1992 sind die ersten Leitlinien zur Vergabe des DZI Spenden-Siegels in Kraft getreten, und wenige Monate später wurde den ersten Organisationen das Siegel erstmals zuerkannt. Die Leitlinien mit den Kriterien für die Zuerkennung des Siegels hatte das DZI in Zusammenarbeit mit der Universität Trier und wichtigen Dachverbänden der Entwicklungszusammenarbeit und Wohlfahrtspflege erarbeitet. Das Spenden-Siegel hat sich in den vergangenen 25 Jahren als das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen in Deutschland etabliert. In den Folgejahren wurden weitere Signets lanciert, zumeist von Dach- und Lobbyverbänden, die Vertrauenswürdigkeit signalisieren wollen, jedoch eher auf Basis von Selbstverpflichtungen arbeiten, deren Einhaltung nicht umfassend neutral kontrolliert wird.
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9. Januar 2017

Medienberichte: Prominente werben für extremistisch-salafistische Spendenorganisationen

Mit dem Rapper Bushido und dem Fußball-Profi Änis Ben-Hatira sind in den vergangenen Wochen zwei Prominente wegen ihres Engagements für als extremistisch bzw. salafistisch geltende Spendenorganisationen in die öffentliche Kritik geraten. Der Hessische  Rundfunk berichtete im November 2016 über den Einsatz von Änis Ben-Hatira für den Verein Ansaar Düsseldorf e.V. (auch als Ansaar International bezeichnet), den der jüngste Verfassungsschutzbericht des Landes NRW als „Bestandteil der extremistisch-salafistischen Szene“ wertet. Der STERN weist in einem Beitrag vom Dezember 2016 daraufhin, dass der Rapper Bushido unter anderem über Facebook zu Spenden für den Islamischen Humanitären Entwicklungsdienst (IHED) aufgerufen habe, den das Bayerische Innenministerium in seinem Verzeichnis extremistischer oder extremistisch beeinflusster Organisationen auflistet. Das baden-württembergische Innenministerium schreibt über den IHED in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage im Oktober 2016: „Der IHED weist Bezüge ins salafistische Milieu auf. Unter anderem warb der bundesweit bekannte salafistische Prediger Pierre VOGEL auf YouTube ausdrücklich für den IHED.“
(Quelle: DZI)

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