Aktuelles

4. Juni 2015

Deutscher Fundraising Verband präsentiert neues Ethik-Signet

Wie definiert sich Ethik im Fundraising und wie kann eine spendensammelnde Organisation den Spenderinnen und Spendern gegenüber ihre Fundraising-Ethik dokumentieren? Der Deutsche Fundraising Verband e.V. (DFRV) bietet seinen juristischen Mitgliedern ab Mai die Möglichkeit, ihre Verpflichtung auf seine „19 Grundregeln für eine gute, ethische Fundraisingpraxis“ auch im Internet und im Schriftverkehr herauszustellen. Alle Verbandsmitglieder des Deutschen Fundraising Verbandes e.V. verpflichten sich mit der Mitgliedschaft zur Einhaltung seiner ethischen Grundregeln, wie zum Beispiel Integrität, Fairness und Transparenz. Verstöße gegen diese Regeln können der Schiedskommission des Verbands angezeigt werden und bei schweren Verstößen sogar zum Verbandsausschluss führen. Diese strenge Selbstverpflichtung und die Kontrolle durch den Verband sollen die Mitglieder in Zukunft auch in ihren Kommunikationsmedien benennen können.
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18. Mai 2015

Schon 60 Millionen Euro Spenden aus Deutschland für Nepal

In den ersten zwei Wochen nach dem großen, verheerenden Erdbeben in Nepal haben Privatpersonen und Unternehmen in Deutschland bereits 60 Millionen Euro Geldspenden für die betroffenen Menschen geleistet. Dies ergab eine Umfrage des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) bei insgesamt 46 Hilfswerken und Spendenbündnissen.
„Die Spendenbereitschaft für die Menschen in Nepal war besonders in der ersten Woche nach dem Beben vom 25. April außerordentlich groß“, sagt Burkhard Wilke, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des DZI. Inzwischen sei die Katastrophe in der Medienberichterstattung aber von anderen Themen weitgehend verdrängt worden und dementsprechend habe auch der Spendenfluss zuletzt merklich nachgelassen. „Die Hilfswerke sind aber vor allem zur Finanzierung der Wiederaufbauhilfe weiter auf Spenden angewiesen“, unterstreicht Wilke. Das DZI unterstützt Spenderinnen und Spender bei ihrer Entscheidung mit dem Spenden-Info „Erdbeben in Nepal“, das neben den Namen und Bankverbindungen empfehlenswerter Hilfsorganisationen auch wichtige Tipps für Spenden in Katastrophenfällen bietet.

13. Mai 2015

Kurzprotokoll der 12. Sitzung des Unterausschusses 'Bürgerschaftliches Engagement'

Ab sofort ist das Kurzprotokoll der 12. Sitzung des Unterausschusses 'Bürgerschaftliches Engagement' des Deutschen Bundestages vom 22. April 2015 samt Anlagen im Internet abrufbar. Im Fokus der Sitzung stand ein Fachgespräch zum Thema 'Bürgerstiftungen'. 
>> zum Kurzprotokoll (PDF)

13. Mai 2015

DZI Spenden-Info Nepal

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) gibt Auskunft über die Arbeit und Seriosität gemeinnütziger Spendenorganisationen. Es hat eine Liste mit Namen, Adressen und Kontonummern von Hilfswerken zusammengestellt, die Hilfe für die vom Erdbeben in Nepal betroffenen Menschen leisten und das DZI-Spendensiegel als Zeichen besonderer Förderungswürdigkeit tragen. Die Liste wird laufend dem aktuellen Informationsstand des DZI angepasst und kann schriftlich beim DZI bestellt oder im Internet eingesehen werden. Zu allen genannten Organisationen stellt das DZI ausführliche Einzelauskünfte bereit. 
>> zur DZI-Liste für Nepal

12. Mai 2015

NGO-Konsultativstatus bei der UNO: Praxis und Reformagenda

Seit 1948 hat sich die Zahl der NGO, die bei der UNO in der einen oder anderen Form einen offiziellen Konsultativstatus besitzen, mehr als verhundertfacht. Der 1984 gegründete International Service for Human Rights (ISHR) hat am 22. April 2015 einen Practical Guide to the UN Committee on NGOs publiziert, um weiteren NGO zu helfen, einen solchen Status bei der UNO zu erhalten. In Verbindung damit wurden kritische und schonungslose Bestandsaufnahmen und Anregungen für eine Reformagenda von verschiedenen Autoren bei ISHR veröffentlicht, denn in der Praxis bildet sich in Gremien immer wieder eine gegenüber unabhängigen zivilgesellschaftlichen Organisationen sogar feindliche Haltung.
>> zum Practical Guide to the UN Committee on NGOs
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22. April 2015

Europäische Parlament eröffnet elektronisches Petitionsportal

Das Europäische Parlament hat endlich auch ein elektronisches Petitionsportal. Über das Portal soll nicht nur die Registrierung vereinfacht werden, sondern man bekommt auch die Möglichkeit, zu sehen, was andere PetentInnen vorbringen bzw. man kann auch deren Anliegen unterstützen. Unabhängig von dieser Möglichkeit kann man auch weiterhin jederzeit eine Petition in Papierform einreichen. Das Petitionsrecht gehört zu den vom Vertrag von Lissabon verbürgten Rechten aller UnionsbürgerInnen.

>> zum Petitionsportal des Europäischen Parlaments

22. April 2015

Übersicht Europäische Bürgerinitiative (EBI)

Seit dem Vertrag von Lissabon, der 2009 in Kraft getreten ist, hat die Europoäische Union mit der Europäische Bürgerinitiative (EBI) ein direktdemokratisches Verfahrenals als Instrument zur politischen Teilhabe. Durch dieses Instrument können die Unionsbürger bewirken, dass sich die Europäische Kommision mit einem bestimmten Thema befasst. Dafür benötig die Unterstützungsbekondung von mindestens einer Millionen Bürger aus einem Viertel der Mitgliedstaaten. Der Nutzung dieses Instuments hällt sich bislang allerding noch in Grenzen, zum 9. Februar 2015 wurde die bisher einzige Itiative (EBI) des dieses Jahres offiziell registriert. Ihr Titel lautet: »Mitgehört«. Diese EBI will einen gesetzgeberischen Rahmen für die Kommunikation zwischen Privaten erreichen, insbesondere auch zwischen Mandant und Anwalt mit dem Ziel, ein besseres Gleichgewicht zwischen den Notwendigkeiten behördlicher Ermittlungstätigkeit und der Achtung vor dem Anwaltsgeheimnis zu schaffen, ob diese Telefonate nun direkt, indirekt oder über Konferenzschaltungen erfolgen. Die Frist für diese EBI läuft noch bis zum 09.02.2016.

>> zur Übersichtsseite der Europäischen Union

22. April 2015

Globale Entwicklung der Meinungs- und Medienfreiheit im Bundestag besprochen

Iim Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages fand am 25. März 2015 eine knapp zweistündige öffentliche Anhörung statt, in der es um die globale Entwicklung der Meinungs- und Medienfreiheit ging. Gefragt wurde nach Strategien der Desinformation und Einflussnahme, deren Ziel JournalistInnen und Medien sind. Ebenso wurde danach gefragt, welche Möglichkeiten JournalistInnen und Medien haben, um angesichts der mit der Digitalisierung gegebenen Möglichkeiten Fakten und Quellenlagen zu verifizieren. Guido Baumhauer, Direktor Distribution & Technik der Deutschen Welle, Michael Klehm, Referent für Internationales des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV), Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen e. V., Dr. Antonia Rados, Chefreporterin Ausland der Mediengruppe RTL, Dr. Susanne Spahn, Journalistin, Historikerin und Politologin sowie Prof. Dr. Barbara Thomaß, Institut für Medienwissenschaft an der Ruhruniversität äußerten sich als ExpertInnen.

>> zur Mitteilungsseite des Ausschusses

25. März 2015

Keine Krise beim Ehrenamt: Neue Studie zu freiwilligem Engagement in Stiftungen

Die Mehrzahl der deutschen Stiftungen arbeitet mit Freiwilligen zusammen. Aber was sind die Beweggründe dafür? Dieser Frage geht die Studie "Freiwilliges Engagement in Stiftungen" nach. Zudem wird das Thema Anerkennung sowie die praktische Ebene der Zusammenarbeit beleuchtet.

Die Mehrzahl der deutschen Stiftungen arbeitet mit Freiwilligen zusammen. Aber was sind die Beweggründe dafür? Dieser Frage geht die Studie "Freiwilliges Engagement in Stiftungen" nach. Zudem wird das Thema Anerkennung sowie die praktische Ebene der Zusammenarbeit beleuchtet.

Die Mehrzahl der deutschen Stiftungen arbeitet mit Freiwilligen zusammen. Aber was sind die Beweggründe dafür? Dieser Frage geht die Studie "Freiwilliges Engagement in Stiftungen" nach. Zudem wird das Thema Anerkennung sowie die praktische Ebene der Zusammenarbeit beleuchtet.

>> zur Pressemitteilung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen

25. März 2015

Commerzbank muss Stiftung entschädigen

Banken sollen gemeinnützige Stiftungen besonders akkurat beraten. Jetzt muss ein Institut für den Schaden aufkommen, nachdem ein Investment in einem Immobilienfonds floppte. Der Fall betrifft viele.

>> zu einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu diesem umstrittenen Urteil

Seite 104 von 117

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