Aktuelles

19. Juli 2017

Das "Europäische Solidaritätskorps" nimmt Gestalt an

Nach dem EU-Kommissionspräsident Junker im November letzten Jahres im Alleingang die Einrichtung eines europäischen Solidaritätsdienstes für junge Menschen verkündete, hatte die Europäische Kommission am 31.5.2017 einen Rechtstext für ein neues EU-Programm „Europäisches Solidaritätskorps“ ab 2018 vorgelegt und somit die verwaltungsrechtliche Grundlage für die praktische Umsetzung geschaffen. Sinn und Zweck des Solidaritätskorps ist es "... jungen Menschen die Möglichkeit zugeben, durch freiwilliges Engagement, ein Praktikum oder eine berufliche Tätigkeit ein breites Spektrum an Solidaritätsprojekten in der EU zu unterstützen, sich für Europa zu engagieren und damit einen aktiven Beitrag für die Gestaltung einer gemeinsamen europäischen Idee zu leisten." Bis 2020 will die EU dafür 340 Mill. Euro für bis zu 100.000 Einsatzplätze bereitstellen. Grundsätzlich ist das bestreben der EU mehr Ressourcen und Programme, die sich gezielt an die jungen Menschen in Europa wenden, zu begrüßen. Seit Bekanntwerden der Programmpläne für ein Europäisches Solidaritätskorps wurde in Deutschland gerade auch von verbandlicher Seite immer wieder Kritisches geäußert. So steht nach wie vor die Befürchtung im Raum, dass der seit zwanzig Jahren bewährte Europäische Freiwilligendienst EFD in das Solidaritätskorps inhaltlich wie finanziell überführt wird und wichtige Qualitätsstandards verloren gehen. Der Deutsche Bundesjugendring und die BAGFW haben hierzu jeweils Stellungnahmen verfasst, die diese Kritik aufgreifen. Die BAG KJS wird die Einführung des Programms "Europäisches Freiwilligenkorps EFK" weiter verfolgen, notwendige Informationen bereitstellen und wo notwendig, die Programmentwicklung mitbeeinflussen.
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18. Juli 2017

Deutscher Kulturrat richtet Projektbüro Frauen in Kultur und Medien ein

Im Juni 2016 wurde die Studie „Frauen in Kultur und Medien“ des Deutschen Kulturrates im Bundeskanzleramt vorgestellt. Diese Studie stieß auf eine sehr breite, positive Resonanz. Von verschiedenen Seiten wurde begrüßt, dass nach einem langen Zeitraum fundierte Daten zur Repräsentanz von Frauen in Kultur und Medien vorgelegt wurden. Die Studie löste vielfältige Diskussionen in Verbänden, in der Politik und in den Medien aus. Kulturstaatsministerin Monika Grütters MdB (BKM) kündigte bei der Vorstellung der Studie die Einrichtung eines Runden Tisches an, der sie bei den weiteren Schritten im Umgang mit der Studie beraten soll. Dieser hochkarätig besetzte Runde Tisch tagte erstmals im Dezember 2016. Der ersten Sitzung schlossen sich spartenspezifische Treffen an. Im März 2017 wurden die Ergebnisse am Runden Tischs zusammengetragen. Gestern Abend stellte Kulturstaatsministerin Monika Grütters im Bundeskanzleramt weitere Schritte und Maßnahmen vor, um mehr Geschlechtergerechtigkeit im Kultur und Medienbereich zu erreichen. Zu den Maßnahmen gehört unter anderem die Einrichtung des "Projektbüros Frauen in Kultur und Medien" beim Deutschen Kulturrat. Das neue Projektbüro Frauen in Kultur und Medien des Deutschen Kulturrates zielt darauf ab, den Diskurs zur Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbereich zu unterstützen und mit der Umsetzung konkreter Maßnahmen zu unterlegen. Dabei wird an die Arbeit des Runden Tischs "Frauen in Kultur und Medien" der Kulturstaatsministerin angeknüpft und die Arbeit um weitere Elemente ergänzt. Das Projekt wird einen Schwerpunkt auf Geschlechtergerechtigkeit in der Kultur- und Kreativwirtschaft legen.
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18. Juli 2017

Neues Projekt: Kommunale Vernetzungsforen „Flucht in der Einen Welt“

Viele migrantische Organisationen engagieren sich entwicklungspolitisch. Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global will die Chancen, die sich hieraus für die Kommunen ergeben, besser sicht- und nutzbar machen. Im Auftrag der SKEW führt die Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland Vernetzungstreffen in unterschiedlichen Kommunen durch. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen von Kommunalvertreterinnen und -vertretern und Geflüchteten geht es darum, eine Basis für gemeinsame entwicklungspolitische Aktivitäten sowie die dafür notwendigen Arbeitsstrukturen zu schaffen. Die Verknüpfung von Migration und Entwicklung auf der kommunalen Ebene leistet vieles zugleich: Sie stärkt die Entwicklungspolitik, fördert die interkulturelle Kompetenz und trägt zur Integration in den Kommunen bei. Die Angebote für die teilnehmenden Kommunen werden flexibel für die spezifische Situation vor Ort entwickelt.
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18. Juli 2017

Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland: „Organisationen entwickeln“

Der Blick von außen kann Organisationen oft helfen, die eigenen Arbeitsprozesse zu strukturieren, sich strategisch neu aufzustellen oder die eigene Zusammenarbeit im Team – ob haupt- oder ehrenamtlich – zu verbessern. Deshalb unterstützt die Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland Organisationen in ihrer Entwicklung durch Beratung, Prozessbegleitung und Moderation. Wir richten uns insbesondere an kleinere und mittlere Non-Profit-Organisationen, die Veränderungsprozesse anstreben. 
Bei Interesse und Fragen dazu, wenden Sie sich gerne an uns. >> weitere Informationen
Für Initiativen im Bereich der Geflüchtetenarbeit und (MigrantInnen-)Organisationen  aus Berlin Mitte können wir das Beratungsangebot im Auftrag des Bezirks Mitte und des Berliner Senats noch bis Ende des Jahres kostenfrei anbieten. Einen Eindruck von den Beratungen erhalten Sie hier.

18. Juli 2017

Fellow-Programm Freies Wissen: Stiftung engagiert sich für offene Wissenschaft

Das Wissen über und die Praxis der offenen Wissenschaft ("Open Science") weiter voranbringen – das ist das erklärte Ziel des Fellow-Programms "Freies Wissen". Nach der Erstausschreibung in 2016 ist für die zweite Runde in 2017 die VolkswagenStiftung neue Partnerin in dem von Wikimedia Deutschland und dem Stifterverband initiierten Programm.
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17. Juli 2017

Protestmärsche und Kundgebungen: Tausende Polen demonstrieren gegen Justizreform

"Wir beschützen die Demokratie!": Tausende Polen sind gegen die Regierung auf die Straße gegangen. Sie protestierten gegen die umstrittenen Justizreformen der rechtskonservativen Partei PiS.
>> zum Artikel (Spiegel Online)

17. Juli 2017

Factsheet: Das Hochrangige Politische Forum

Welche Struktur und welche Aufgaben hat das Hochrangige Politische Forum? Wie beteiligt sich die Bundesregierung daran und welchen Einfluss haben die zivilgesellschaftlichen Organisationen? Das Factsheet von VENRO beantwortet kompakt diese und weitere Fragen.
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17. Juli 2017

C20: Zivilgesellschaft beschließt Forderungen an G20

Auf dem Civil20-Gipfel (C20) im Juni haben 450 Vertreter_innen aus mehr als 60 Ländern ihre Erwartungen an die G20 und an den folgenden G20-Gipfel beschlossen. Die Forderungen und Anliegen wurden von der Civil20 vor Ort mit Bundeskanzlerin Angela Merkel diskutiert. Der Civil20-Gipfel war der Höhepunkt eines sechsmonatigen Konsultationsprozesses der weltweiten Zivilgesellschaft, den VENRO sowie das Forum Entwicklung und Umwelt koordiniert haben.
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17. Juli 2017

Reinhard Mohn Preis 2017 an Toomas Hendrik Ilves verliehen

Am 29. Juni verliehen wir den Reinhard Mohn Preis 2017 zum zukunftsweisenden Thema "Smart Country – Vernetzt. Intelligent. Digital." an den ehemaligen estnischen Staatspräsidenten Toomas Hendrik Ilves. Er wurde als Vordenker und Antreiber der Digitalisierung in Regierung, Verwaltung und Bildung geehrt.
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17. Juli 2017

Mehr Förderkraft für die Bewegungsstiftung

Die Bewegungsstiftung hat eine Zustiftung in Höhe von einer Million Euro erhalten. Dadurch erhöht sich unser Stiftungskapital auf über sieben Millionen Euro, die dem Streiten für eine gerechtere Welt gewidmet sind. Der Geldgeber ist langjähriger Stifter der Bewegungsstiftung und möchte anonym bleiben. Er sagt dazu: "Mein Vermögen, dass durch die Lohnarbeit anderer entstanden ist, soll dazu dienen, die gesellschaftlichen Verhältnisse zu verändern. Dafür braucht es nicht meinen Namen." Mehr zu seinen Beweggründen kann im folgenden Interview nachgelesen werden.
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