Aktuelles

11. September 2018

Was bleibt eigentlich von Chemnitz? Eine Analyse der Ereignisse.

Was bleibt eigentlich von Chemnitz? Kann man das heute schon sagen? Wenn die Aufregung, zu der es jede Menge Anlass gibt, abgeklungen sein wird, müssen wir einen nüchternen Blick wagen. Anetta Kahane, Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, analysiert die Ereignisse um Chemnitz: Hier offenbart sich, wie weit das Projekt der rechten Sphäre gekommen ist, die nationalrevolutionäre und die sich bürgerlich gebende Rechte unter dem Banner von Rassismus und Demokratiefeindlichkeit zu vereinen. Nun ist erst recht die Zeit gekommen, für Menschenrechte und Demokratie aktiv zu werden.

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11. September 2018

Der 12. Sächsische Förderpreis für Demokratie 2018

Der Freistaat Sachsen glänzt nicht gerade mit positiven Schlagzeilen einer couragierten Zivilgesellschaft. Dass diese allerdings durchaus vorhanden ist, zeigt der Sächsische Förderpreis für Demokratie. Der Preis würdigt Initiativen, die sich vor Ort für eine lebendige, respektvolle Debattenkultur und ein demokratisches Miteinander einsetzen. Auch in diesem Jahr sind ganze 78 Bewerbungen von Initiativen eingegangen, die rechter Hetze und Gewalt etwas entgegensetzen - mit Vielfalt, Kreativität, Menschlichkeit und Solidarität! Es gibt mehr Herausforderungen, mehr Engagement und mehr Dissens in wichtigen Fragen. Aber es gibt auch viele neue Aktive sowie viele seit langem Engagierte, die sich für eine lebendige, respektvolle Debattenkultur und ein demokratisches Miteinander vor Ort einsetzen. Diese Initiativen zu ermutigen und zu stärken, dafür steht der Sächsische Förderpreis für Demokratie.

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11. September 2018

21.September 2018: Thementag »Zivilgesellschaft in Europa

Anlässlich des Thementags »Zivilgesellschaft in Europa« laden Engagement-Botschafterin Katja Sinko mit der Initiative THE EUROPEAN MOMENT und das BBE alle pro-europäischen zivilgesellschaftlichen Initiativen und Kampagnen am 21. und 22. September 2018 zu einem zweitägigen Planungsworkshop in Berlin ein. Ziel ist, sich unter den zahlreichen pro-europäisch Engagierten in Deutschland – Initiativen, Verbänden und Stiftungen – über Planungen und Kampagnenvorhaben im Hinblick auf die Europawahl 2019 auszutauschen, gemeinsame Interessen und Ideen herauszustellen und diese Ansätze zu vernetzen. Gemeinsam wird überlegt, wie diese Vorhaben mit dem europäischen Kampagnenrahmen #MEGA in Verbindung gebracht und welche transnationalen Projektideen umgesetzt werden können. Der Thementag findet im Rahmen der diesjährigen Woche des bürgerschaftlichen Engagements des BBE statt.

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6. September 2018

19.09. Tag der Zivilcourage

Viele Mitstreiter/innen kennen den 19.09. als „Tag der Zivilcourage“, der in Bremen durch den Verein „Tu was! Zeig Zivilcourage!“ e.V. (zeig-courage.de) ins Leben gerufen wurde. Dieser Aktionstag, der in diesem Jahr zum 7. Mal stattfinden wird, soll in ganz Deutschland etabliert werden.

Warum setzt man sich für Zivilcourage ein? Das Bundesnetzwerk Zivilcourage will darauf aufmerksam machen, dass Zivilcourage ein ganz wesentlicher Baustein für unsere Freiheit und Demokratie ist. Jeder kann überall dazu beitragen – ob Klein oder Groß -, dass wir uns alle geschützt, verstanden und geborgen fühlen.

Außerdem gibt es viele Engagierte, die sich im Namen der Zivilcourage auf verschiedene Art und Weise stark machen und die den 19.09. nutzen können, um durch erhöhte Visibilität mehr Menschen als sonst zu erreichen und Zivilcourage greifbar zu machen.

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6. September 2018

Initial Map of Academic Philanthropy Centers

WINGS the network of worldwide  initiatives for grandmaker support set up an mapping of academic centers that teach and research philanthropy as a principle objective of their work.
A quick note on mapped centers. There are more institutions with a "primary" focus on philanthropy research and teaching in North America and Europe. In the interest of mapping emerging centers and programs in less-represented areas, there may be some programs in the Global South whose main emphasis is not philanthropy, but incorporate it as a major part of their program.

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4. September 2018

Das Aufbegehren der modernen Muslime in Berlin

Liberale Mulime möchten den Islam "entstauben", predigen von einem barmherzigen, milden Gott. Sebastian Leber fragt sich im Tagesspiegel, wen sie erreichen. Sie kitisieren die islamischen Verbänden in Deutschland, ihre Tätigkeit provoziert konservative Muslime, Fatwas werden gegen sie ausgesprochen, nicht etwa von Gelehrten radikaler Sekten, sondern von hochrangigen Stellen. Doch aus Mangel an Alternativen finden vornehmlich die Konservativen Verbände gehör wenn es darum geht religiöse Vertreten und Ansprechpartner zu konsultieren.

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4. September 2018

Christiane-Rajewsky-Preis 2019 für Friedens- und Konfliktforschung verliehen

Als Dachverband der deutschsprachigen Friedens- und Konfliktforschung fördert die Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) wissenschaftliche Arbeiten, die zu einem Verständnis der Ursachen von Frieden und Krieg beitragen und Grundlage für eine am Frieden orientierte politische Praxis sein sollen.
Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses vergibt die AFK in diesem Zusammenhang jährlich den *Christiane-Rajewsky-Preis* an junge Wissenschaftler*innen oder Initiativen, die einen herausragenden Beitrag zur Friedens- und Konfliktforschung geleistet haben. Der Preis ist dem  Andenken an die Friedensforscherin Christiane Rajewsky gewidmet.

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30. August 2018

"Hier wurde verhängnisvolle Identitätspolitik betrieben"

Matthias Neutzner vom Dresdner Verein "Memorare Pacem" setzt sich gerade wegen der hasserfüllten Stimmung in Chemnitz für ein friedliches Zusammenleben ein. Im Interview mit dem Deutschlandfunk spricht er über die Notwendigkeit zivilgesellschaftlicher Initiativen um demokratische Prozesse zu gestalten.

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30. August 2018

Ist der Staat die Gesellschaft oder was meint das Wort Zivilgesellschaft?

„Freiheit" kennt praktisch jede Sprache – und doch scheint die arabische Charta für Menschenrechte in vieler Hinsicht das genaue Gegenteil zur entsprechenden Charta der Vereinten Nationen zu verstehen. Ein*e Bürger*in in Europa meint eine andere soziale Rolle als ein*e Bürger*in in China, und was Staat und Gesellschaft verbindet oder trennt, darüber gehen selbst in Europa die Meinungen weit auseinander. Manche Vorstellungen können sich offenbar nur in bestimmten sozialen und/oder historischen Spielräumen entwickeln, und die ach so globale Gesellschaft hat noch längst keine globale Kultur. Noch immer ist in weiten Teilen der Welt die Rolle der Bürger*innen als Gesetzgeber*innen nicht nur unerwünscht, ja verboten – sie ist dort auch weithin unvorstellbar – teils aus handfesten politischen, teils aus religiösen Gründen.

Diese Rolle der sogenannten Zivilgesellschaft diskutiert Eike Gebhardt von multicult fm mit zwei ausgewiesenen Expert*innen: Gesine Schwan (Präsidentin und Mitgründerin der Humboldt-Viadrina Governance Platform gGmbH) und Rupert Graf Strachwitz (Gründer und Direktor des Maecenata-Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft)

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24. August 2018

Rechtssicherheit für demokratisches Engagement

Was ist politisches Handeln? Ab wann ist bürgerschaftliches Engagement politisch? Und ist politisches Handeln in Vereinen und Initiativen der Zivilgesellschaft nun gemeinnützig oder nicht? Eine neue Studie zeigt: die in Deutschland für die Bewertung der Gemeinnützigkeit zuständigen Finanzämter erkennen selbstloses demokratisches Engagement von Vereinen und Initiativen oft nicht als gemeinnützig an.

Vor diesem Hintergrund fordert Stefan Diefenbach-Trommer, Vorstand der Allianz »Rechtssicherheit für politische Willensbildung«, in seinem Gastbeitrag den Deutschen Bundestag zum Handeln auf und gibt Empfehlungen, wie Rechtssicherheit für demokratisches Engagement hergestellt werden kann.

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