Aktuelles

19. Juli 2018

The Foundation Review journal

The Foundation Review journal is the first peer-reviewed journal of philanthropy, written by and for foundation staff and boards and those who work with them. Each quarterly issue provides peer-reviewed reports about the field of philanthropy, including reports by foundations on their own work. Our mission: To share evaluation results, tools, and knowledge about the philanthropic sector in order to improve the practice of grantmaking, yielding greater impact and innovation. The Foundation Review journal is a hybrid, with a mix of subscriber-only and open-access content. Sponsored issues may be completely open access. Authors may pay to have articles made open access. All articles become open access two years after publication. Subscribe now and support the journal!
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19. Juli 2018

Haushaltsentwurf: „Unter Zeitdruck gutes Ergebnis erarbeitet“

Carsten Körber (CDU), Berichterstatter für den Einzelplan 23 im Haushaltsausschuss, zeigt sich im Interview mit dem Entwurf zum BMZ-Haushalt 2019 zufrieden. Auch die Mittel für die Zivilgesellschaft würden ausreichend gestärkt. Trotz der bisher vorgesehenen mittelfristigen Kürzungen bleibt er optimistisch, dass die Regierung die ODA-Quote und die SDGs im Blick behält.
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19. Juli 2018

Ein unabhängiges Zentrum

Es soll einen Beitrag dazu leisten, in Katastrophen noch effektiver helfen zu können: Das Centre for Humanitarian Action - Zentrum Humanitäre Hilfe (CHA). Caritas international ist eine der drei Gründungsorganisationen des Berliner Think Tanks.
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19. Juli 2018

Blog von Christian Huber, Centre for Humanitarian Action

Als ich vor etwa zwei Jahren im März 2016 nach fast 10 Jahren in Krisen- und Konfliktregionen meine neue Stelle bei der Diakonie Katastrophenhilfe in Berlin begonnen habe, wurde mir nach ein paar Wochen bewusst, dass die sogenannte deutsche Humanitäre Hilfe einen sehr starken Innenbezug hat. Es war die Zeit vor dem ersten Humanitären Weltgipfel in Istanbul, in dessen Vorbereitung einige meiner Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Organisationen, und auch wir als Diakonie Katastrophenhilfe eingebunden waren. Die Bundeskanzlerin, der Außenminister und der Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sollten alle nach Istanbul reisen. Einige der zentralen globalen Herausforderungen der Humanitären Hilfe sollten dort besprochen werden  – doch vielen von uns fehlten relevante Anknüpfungspunkte, Inhalte und ein wirklicher Einfluss auf die großen aktuellen Debatten. Dagegen behandelten wir in unseren Diskussionen mit großem Detail- und Sachverstand Themen wie deutsche Geberrichtlinien oder die Zuständigkeitskonflikte zwischen den für uns relevanten Ministerien.  

Fehlender Anschluss an aktuelle Debatten

Unter diesem Hintergrund war es gut mitzubekommen, dass auch viele meiner Kolleginnen und Kollegen den fehlenden Anschluss an internationale Debatten als wichtige Herausforderung sahen. Schon im ersten Monat durfte ich in meiner neuen Rolle Teil einer Gruppe aus Ärzte ohne Grenzen und Caritas international werden, die schon längere Zeit an einer Idee gearbeitet hat, wie diese Lücke vielleicht durch eine Art humanitären Think-Tank geschlossen werden könnte. Gemeinsam haben wir Schritt für Schritt an einem Grundkonzept gebaut, mit anderen Experten, Politikern und Wissenschaftlern zu Zielen und Inhalten gesprochen, mit Juristen mögliche Organisationsformen abgeklopft, und natürlich auch nach Finanzierungsmöglichkeiten gesucht. Neben den Inhalten der Diskussion, war auch der eigentliche Prozess sehr spannend, denn schon alleine in Bezug auf unsere Organisationskultur, unsere Entscheidungsstrukturen und unseren Blick auf die Humanitäre Hilfe waren wir hier oder da durchaus verschieden.    

Ich bin nun sehr froh, dass wir im Juli 2018 das „Centre for Humanitarian Action“ (CHA) als Programm innerhalb der Maecenata Stiftung aus der Taufe gehoben haben. Das CHA soll durch gute und praxisrelevante Analysen zu den aktuellen Herausforderungen der Humanitären Hilfe einen Beitrag zu den relevanten Debatten leisten, und so die humanitäre Hilfe und ihre Rahmenbedingungen besser an den Bedürfnissen ausrichten. Ohne einen Brückenschlag zwischen Praxis und Wissenschaft, zwischen Deutschland und der Welt, wird es nicht gehen. Deshalb wird das CHA mit relevante Institutionen und Netzwerken in Deutschland, aber auch vergleichbaren Initiativen in anderen Ländern, wie KUNO (Niederlande), GroupeURD (Frankreich) oder ODI (GB) den Austausch suchen.  

Zukunftsthemen für die Humanitäre Hilfe

Ganz zentral wird es sein, gute, anschlussfähige, aber nicht schon „überkommentierte“ Themen zu finden – denn nur so entsteht auch der berühmte und bemühte „Added-value“. Spannend fände ich zum Beispiel die Frage, wie Humanitäre Hilfe mit Spiritualität umgeht. Die Realisierung der eigenen Spiritualität gehört als wichtiges Element zur Menschenwürde dazu – und die wollen wir über Humanitäre Hilfe bei den Betroffenen von Konflikten und Naturkatastrophen unterstützen. Doch haben wir das wirklich auf dem Schirm? Wie können Programme und Projekte aussehen, die die Spiritualität der Betroffenen miteinbeziehen, aber die Unparteilichkeit der Hilfe und unsere Neutralität als Akteure nicht in Frage stellen? Natürlich beschäftigt uns auch sehr stark die Frage nach der zukünftigen Rolle der lokalen Zivilgesellschaft in der Humanitären Hilfe, gerade auch in Zeiten, in denen Zivilgesellschaft erheblich unter Druck gerät. Oder der eklatante Verlust der Menschlichkeit in Konflikten (Humanitäres Völkerrechts); oder der Umgang mit (technologischer) Innovation; oder die Rolle neuer Akteure, also z.B. Wirtschaft, Freiwillligeniniativen, Diaspora etc. Zahlreiche Vorschläge willkommen!

Ich freue mich darauf, dass es hier nun einen Ort geben wird, an dem mit Unabhängigkeit, Expertise, Kreativität und Energie wichtige Impulse für die Humanitäre Hilfe entstehen können. Das wird nicht nur der Diakonie Katastrophenhilfe gut tun! Es wird hoffentlich auch andere Organisationen helfen, ihre Arbeit zu verbessern; der Politik, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen; der Öffentlichkeit und den Spendern, unsere Arbeit besser zu verstehen – und letztendlich hoffentlich auch die Situation für die Betroffenen verbessern!

Christian Huber (Diakonie Katastrophenhilfe)

16. Juli 2018

Paris Peace Forum

Peace is not just the suspension of war. It is made up of all the solutions that help minimize international tensions: cooperation to fight climate change and resource scarcity, institutions to channel power rivalries and administer global public goods, justice to assuage grievances and frustration, regulation to address inequalities and abuses of power.
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16. Juli 2018

Ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete: Empfehlungen für eine nachhaltige Gestaltung

Parallel zum Anstieg der Ankunftszahlen Geflüchteter in Deutschland 2014/15 entwickelte sich die ehrenamtliche Arbeit mit Geflüchteten von einem Rand- zu einem Massenphänomen.Eine heterogene Bewegung, die große Teile der Bevölkerung umfasste, engagierte sich in unterschiedlichen Phasen des Ankommens von der Erstaufnahme in Deutschland über Hilfestellung bei Behördengängen, und Spracherwerb bis zur Unterstützung bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Entgegen erster Erwartungen nahm die Zahl der Engagierten in den Folgejahren nicht ab, und ihre Sozialstruktur diversifizierte sich weiter.
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16. Juli 2018

Terrornetzwerk "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU)

Nach mehr als fünf Jahren ist im Münchener NSU-Prozess das Urteil gefallen. Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Auch gegen die Mitangeklagten wurden mehrjährige Haftstrafen verhängt. Was ist über das Terrornetzwerk bekannt? Und welche Fragen bleiben nach dem Prozess offen? Einen Überblick mit aktuellen Zahlen und Fakten.
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11. Juli 2018

Gesellschaftliches Engagement der deutschen Wirtschaft verstehen und stärken

Zwei von drei deutschen Unternehmen engagieren sich für gesellschaftliche Belange. Die Herausforderung ist jedoch, dass ihr Engagement nicht professionalisiert ist und oft auch nicht anerkannt wird. Das zeigen die ersten Ergebnisse zum Corporate Citizenship Survey 2018, die nun öffentlich sind.
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11. Juli 2018

Schnellere Integration: Wenn Flüchtlinge den Asyl- und Aufnahmeprozess durchschauen, können sie besser daran mitwirken

Wenn Flüchtlinge nach Deutschland kommen, müssen sie rasch verstehen, wie Aufnahme und Asylverfahren geregelt sind, welche Einrichtungen wofür zuständig sind und welche Rechte, Pflichten und Möglichkeiten sie selbst haben. Dieses Wissen ist entscheidend, um am Asyl- und Aufnahmeprozess effektiv mitwirken und sich schnell integrieren zu können – beispielsweise in den Arbeitsmarkt. Eine Untersuchung des SVR-Forschungsbereichs und der Robert Bosch Stiftung zeigt jedoch: Schutzsuchende können das komplexe Asyl- und Aufnahmesystem in Deutschland nur schwer durchschauen. Geeignete Informations- und Beratungsstrukturen können Asyl- und Aufnahmeprozesse sowie die Integration beschleunigen.
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4. Juli 2018

Zivilgesellschaftliche Digitalisierung bedarfsgerecht gestalten

Der öffentliche Diskurs über die Digitalisierung schwankt seit jeher zwischen Euphorie und Pessimismus und dreht sich dabei jeweils um die neuesten technischen Entwicklungen. Erst galten interaktive Webseiten als Wiederkehr athenischer Demokratie, dann als kommerzielle Kanäle, die zu Abkapselung und Zeitungssterben führen. Mit der Ausbreitung von Plattformen, die es jedem erlaubten, ein eigenes Profil zu führen, Inhalte zu teilen und Netzwerke zu pflegen (social media), galten Unternehmen wie Facebook als Förderer der Demokratie. Jüngst werden sie aber als Gefahr für eben diese entlarvt. Die neuesten Trends heißen Internet der Dinge, Algorithmen oder künstliche Intelligenz und jedes Mal scheint es, dass deren Durchsetzung unausweichlich ist. Dies gelte auch für die organisierte Zivilgesellschaft, oder man könnte sagen die analogorientierten Organisationen bürgerschaftlichen Engagements, denn die so genannte digitale Zivilgesellschaft (z. B. Digitale Gesellschaft e.V.) kämpft schon seit langem für eine verstärkte Beschäftigung mit digitaler Politik und Digitalisierung.
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Wir freuen uns sehr - gestern konnte offiziell die Gründung des Centre for Humanitarian Action (CHA) bekannt gegebe… https://t.co/9bqaf1Aobv

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